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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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Die Geschichte spielt in einem kleinen französischen Dorf während der deutschen Besatzung 1940-44 und den späteren Auswirkungen. Eine Frau namens Framboise erzählt von dieser Zeit, als sie Kind war und in ihrer Naivität mit den Nazis kollaborierte - es kam zu tragischen Vorfällen.
Es ist ein eher schwermütiges, bedrückendes Buch, anders als z.B. "Chocolat" oder "Die blaue Muschel". Es enthält auch keine Liebesgeschichte. Beim Erzählstil und der Kulisse hingegen gibt es Parallelen: wieder ein verschrobenes Dorf mit seinen teilweise etwas eigenartigen Einwohnern. Den Anfang fand ich ziemlich schleppend, Spannung baut sich erst im letzten Drittel richtig auf. Von daher gibt es von mir nur 4 Sterne.
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am 13. November 2001
Dieses Buch ist wie guter Wein, den man lange im Mund behält, um ihn zu schmecken, den man langsam hinunterschluckt und man versucht jede feine Nuance seines Geschmacks zu erfassen.
Es blüht die Sprache förmlich vor dem Leser auf. Schöner kann man einen kalten, regnerischen Novembertag wirklich nicht verbringen.
Anfangs ähnelt das Buch noch sehr seinem Vorgänger, "Chocolat", löst sich aber bald immer mehr davon und offenbart dem Leser eine faszinierende Kindheit der Protagonistin und Erzählerin Framboise Dartingen. Wieder mal habe ich eine andere Sichtweise des 2.Weltkrieges vor Augen geführt bekommen. Wirklich sehr empfehlenswert!
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am 8. August 2002
Auch dieser Roman von Joanne Harris ist abermals nur als Meisterwerk zu bezeichnen. Wenngleich er auch nicht die Brillanz von "Himmlische Verführung" erreicht, so besitzt er doch einen ganz eigentümlichen Charme.Konfrontiert mit einer Geschichte das in der französischen Provinz zur Zeit des 2. Weltkriegs wie auch aktuell spielt, glaubt man nach einigen Seiten förmlich den Charme des Ortes, in dem Framboise Dartigen ihren Bauernhof sowie ihre Creperie besitzt zu spüren. Wie schon bei "Himmlische Verführung" versteht es Harris auch hier wie kein anderer Autor kulinarische Genüsse mit einer spannenden Geschichte zu verbinden. Framboise, die das Rezept- und Tagebuch ihrer Mutter geerbt hat, erfährt durch dieses eine Rückführung in ihre Kindheit und die Erlebnisse, die damals ihr Weltbild erschütterten und ihr Leben veränderten. Als diese Ereignisse einen Weg ihre aktuelle Realität zu zerstören drohen, verteidigt sie mit all ihrer Kraft ihre neugewonnene Idylle.
Ein wunderschönes Buch, in dem man die Speisen förmlich schmecken kann.
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am 13. Januar 2003
Nach dem ich ein Jahr lang Probleme hatte Bücher zügig und vor allem bis zum Ende durchzulesen hat mich dieses Buch endlich geheilt. Ich habe leider noch kein anderes Buch der Autorin gelesen so daß ich nicht mit den anderen Romanen vergleichen kann. Die Autorin beginnt am Anfang in drei Zeiten, ihrer Kindheit zur Zeit der deutschen Besatzung in einem kleinen französischen Dorf, ihrer Rückkehr in dieses Dorf mit ungefähr 50 Jahren und der Gegenwart gut 10 Jahre später. Während dieser ersten Seiten schafft sie es eine Neugier zu wecken in dem sie ein Ereignis andeutet das sie und ihre Familie zum Verlassen des Heimatortes bewegt hat. Welche Art von Ereignis bleibt ungesagt. Man weiß nur: Da war etwas. Die weitere Erzählung wechselt zwischen ihrer Kindheit und der Gegenwart. Die Hauptfigur wird sehr gut beschrieben, mit all ihren Gefühlen die sie vor der Außenwelt zu verbergen sucht.
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen!
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am 6. September 2003
..wird eintauchen in den Duft, den Geschmack & die Erinnerung.
Joanne Harris versteht es, diese Sinneseindruecke heraufzubeschwoeren.
Fast meint man, den Klang erregter, kindlicher Stimmen, die fluesternd ihre ganz eigenen Geheimnisse miteinander teilen, zu vernehmen, fast sieht & riecht der Leser selbst die glaenzende, dunkle Loire, die sich als laengster Fluss Frankreichs ihren Weg durch die Landschaft & den Roman bahnt. An ihren Ufern erleben Framboise, Cassis & Reine-Claude, die ungleichen Kinder der Mirabelle Dartigen, das Ende ihrer Kindheit zur Zeit der deutschen Besatzung.
Ueber der Erinnerung einer gealterten Framboise, die ihre Geschichte groesstenteils in Rueckblicken erzaehlt, schwebt ein dunkles Geheimnis, das erst zu Ende des Werkes vollstaendig enthuellt wird.
~
Ein Buch wie der letzte Sommerabend des Jahres, an dem man bis tief in die Nacht im Freien sitzen bleibt: warm & leicht, und dabei ein bisschen melancholisch, in dem Bewusstsein, dass der Sommer nun vorueber ist.
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am 6. August 2011
Bis vor ein paar Wochen wusste ich gar nicht das Joanne Harris "Chocolat" geschrieben hat. Klar habe ich den Film gesehen, aber wen interessiert da groß der Autor dahinter.

Meine Arbeitskollegin ist großer Fan von ihr und hat mir empfohlen mal ein paar Bücher von Joanne Harris zu lesen. Also habe ich mir mal als erstes "Fünf Viertel einer Orange" bestellt.

Ich gebe diesem Buch 5 Sterne ! Ich habe es verschlungen. Die Art wie Joanne Harris schreibt hat mir gleich auf den ersten Seiten gefallen.

" Der Duft der Orangen und das Geheimnis französischer Kochkunst: Framboise, die in ihrem französischen Heimatdorf eine Crêperie betreibt, war von jeher eine Außenseiterin. Als ihr Neffe sie um ihre geheimen Rezepte bringen will, beschließt sie, die wahre Geschichte ihrer Kindheit zu erzählen - in denen Orangen eine nicht ganz harmlose Rolle spielen. Und taucht wieder ein in eine Welt, in der sich die ländliche Idylle an der Loire rasch als trügerisch erweist ... "

Die Geschichte um Framboise und ihre Familie ist so spannend und auch irgendwie traurig das man das Buch einfach nicht weglegen kann. Framboise trägt ein Geheimnis mit sich herum was man erst im Laufe des Buches erzählt bekommt. Der Rückblick in ihre Kindheit bis zum derzeitigen Leben ist wundervoll ge- und beschrieben worden.

Auf jeden Fall werde ich noch weitere Bücher von Joanne Harris lesen in der Hoffnung das diese genauso gut sind wie dieses.
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am 26. Mai 2008
nachdem ich mir den doppelband "chocolat/fünf viertel einer orange" bestellt habe, wollte ich den roman zuerst gar nicht lesen. erst nachdem ich befunden habe das der "chocolat"-film besser als der roman ist, gab ich der autorin mit "fünf viertel" eine zweite chance. und ich muss sagen das es ein glücksgriff war! selten fesseln mich romane so sehr! der roman ist eine wundervolle geschichte über eine scheinbar kaltherzige mutter, die eigentlich ihre drei kinder von herzen liebt, aber nicht über ihren egenen schatten springen kann, über die nazi-besetzung des dorfes, die geheime freundschaft zwischen einem deutschen soldaten und der kinder und eine verhängnisvolle begebenheit die das verderben über die familie und dorfbewohner brachte. einfach wundervoll mitreissend, fesselnd und spannend. unbedingt lesen!!!
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am 4. August 2010
"Fünf Viertel einer Orange" von Joanne Harris ist ein Roman, der die Familiengeschichte der Framboise Dartigen erzählt.
Sie wächst in einem kleinen französichen Dorf an der Loire auf, während rundherum der 2. Weltkrieg tobt. Fromboises Mutter, Mirabelle, ernährt ihre drei Kinder, in dem sie Obst anbaut und verkauft. Sie wird geplagt durch starke Migräneanfälle, ausgelöst durch den vermeintlichen Duft von Orangen.
Die Kinder versuchen so oft wie möglich der harten und gefühlskalten Mutter zu entkommen und erschaffen sich eine eigene Welt. Als deutsche Soldaten das Nachbardorf besetzen, beginnen die Kinder, Kontakte zu den Besatzern zu knüpfen. Das hat weitreichende Konsequenzen...
Joanne Harris Bücher leben von den Bildern und Stimmungen, die die Autorin zeichnet. Der vorliegende Roman ist ein langsamer, die Handlung entfaltet sich nach und nach. Mir kommt es so vor als zeichnet die Autorin Bilder- von Les Laveuses, von Frombaise und ihren Geschwistern, der Creperie, dem Obstgarten ... Wie eine Malerin versucht sie, die Wesenszüge festzuhalten und dabei deren Entstehung zu erzählen. Wunderbar!
Ich liebe dieses Buch sehr, ich möchte immer wieder eintauchen.
Ich habe aber auch schon festgestellt, dass liebe Menschen, denen ich das Buch geschenkt habe, überhaupt nichts damit anfangen konnten, es langweilig und langatmig fanden.
Man muss den Schreibstil mögen, also am besten vor dem Kauf erst einmal anlesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. September 2012
So begeistert ich von Chocolat war, so nervig empfand ich dieses Buch, zumindest streckenweise, aber zu weite Strecken ...
Das Muster ist ähnlich: eine Frau, die ihr Handwerk beherrscht: feine Küche, versucht im kleinen Ort Fuß zu fassen, was ihr anfangs gelingt, doch dann sieht sie sich enormen Schwierigkeiten gegenüber. Ein Dorf gegen Außenseiter, so war es in der Kindheit, als Erwachsene muss sie sich von dem Lügengebäude befreien, um neu Fuß fassen zu können. Mutter-Tochter-Beziehung setzt sich bei eigener Tochter fort. Ein Mann kommt mit ins Spiel, der die Wende bringt bzw. Rückendeckung gibt.
Es gibt eine Katastrophe, Brandanschlag, doch die Protagonistin übersteht es mit ihrer Familie. Es gibt Tote, der Tod Hass schürt.
Die Autorin spricht ab und zu die Leser direkt an, darauf hätte ich auch verzichten können. Ich mag es nicht, wenn es immer wieder Andeutungen über den weiteren Verlauf der Handlung gibt, um einen Spannungsbogen auf zu bauen.
Nachher habe ich das Buch zuende gelesen, um das Ende zu erfahren, aber nicht wirklich aus Begeisterung am Schreibstil oder an der Geschichte. Dafür waren es viel zu viele Seiten!
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am 25. April 2012
Tolles Buch! Bücher, die im 2. Weltkrieg angesiedelt sind, zählen normalerweise nicht zu meinen Favoriten, aber dieses hier hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Der Schreibstil ist einfach wunderbar fließend und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, Orangen oder eingelegte Früchte zu riechen. Hungrig sollte man dieses Buch auf jeden Fall nicht lesen, immer wieder werden diverse Speisen und deren Zubereitung beschrieben und zwar in einer Intensität, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft.

Das Kochen nimmt aber eigentlich nur einen kleinen Teil der Handlung ein. Framboise, die Hauptperson, erzählt von ihrer Kindheit während des 2. Weltkrieges und gleichzeitig von ihren Problemen in der Gegenwart. Letztendlich hängt alles zusammen, aber über diese Zusammenhänge wird sich Framboise selbst erst während des Erzählens klar. Es entsteht eine Geschichte, die einen als Leser wirklich berührt, weil der Ausgang ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach unvermeidlich ist ... und alles beginnt mit einer Orange. Das etwas Katastrophales passieren wird, weiß man als Leser schon sehr früh, aber es ist unglaublich spannend, die Einzelteile Stück für Stück zu sammeln.

Die Erzählerin Framboise war mir sehr sympathisch. Klar, die Gegner in der Gegenwart sind deutlich als solche gekennzeichnet, so dass man einfach Mitleid mit Framboise haben muss. Aber gerade während des Krieges geschehen Dinge, die man ohne das Wissen von Framboise ohne zu Zögern verurteilt hätte ... so aber überlegt man schon, wie das eigentlich alles passieren konnte.

Ehrlich gesagt kann ich meine Begeisterung nicht wirklich auf den Punkt bringen, ich bin gerade mit nichts, was ich hier schreibe, zufrieden. Also mach ichs kurz: Lesen!
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