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5.0 von 5 Sternen Absolut fesselndes Hörbuch
Ich bin eher zufällig über das Hörbuch gestolpert und habe mich nicht zuletzt durch Ulrich Pleitgen als Vorleser dafür interessiert.
Fazit: Ein fesselnder Krimi, hervorragend gelesen und spannend bis zur letzten "Seite".
Teilweise ziemlich brutal und dreckig, trotzdem faszinierend und nicht zu vergleichen mit dem was sonst heute als Krimi...
Veröffentlicht am 25. September 2010 von GW

versus
3.0 von 5 Sternen Blanchard und Bleichert - ein Männerbuch!
Das ist die Geschichte zweier Polizisten aus Los Angeles. Beide Boxer und bald auch Freunde.
Bis ein bestialischer Mord an der, von den Reportern "Dahlie" genannten Mädchen, geschieht.
Und was dann alles geschildert wird, ist hoffentlich nicht alles wahr. Korruption, Beweisunterdrückung, Erpressung, Geständnisfolterungen, Lügen und...
Veröffentlicht am 4. August 2012 von audiobookfan H.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fesselndes Hörbuch, 25. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Dahlie: 13 CDs (Audio CD)
Ich bin eher zufällig über das Hörbuch gestolpert und habe mich nicht zuletzt durch Ulrich Pleitgen als Vorleser dafür interessiert.
Fazit: Ein fesselnder Krimi, hervorragend gelesen und spannend bis zur letzten "Seite".
Teilweise ziemlich brutal und dreckig, trotzdem faszinierend und nicht zu vergleichen mit dem was sonst heute als Krimi oder Thriller produziert wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Krimi. DAS Hörbuch. DIE Warnung., 9. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Dahlie: 13 CDs (Audio CD)
Vor langer Zeit bin ich auf diesen Krimi gestoßen, der mich seitdem ungebrochen fasziniert.

Die Suche von Dwight ''Bucky'' Bleichert und Lee Blanchard nach dem Mörder von Elisabeth Short ist eine Odyssee ins Amerika der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, in die Abgründe der menschlichen Psyche. Man erfährt die Tiefe (un)menschlichen Handelns und Verhaltens, Korruption, Opportunismus, aber auch Hingabe, Liebe und Aufopferung für eine Sache. Alles in blassen, desillusionierten, aber sehr scharf und brutal ehrlich gezeichneten 'Bildern' aus der Sicht Buckys, der in Anlehnung an Ismael aus Moby Dick der Einzige ist, der die Geschichte erzählen kann, weil nur er sie ganz kennt.
Nach der Dahlie habe ich alle Krimis Ellroys gelesen, aber nichts berührt so sehr, wie das Schicksal von Elisabeth Short und denen, die sie mit sich in den Abgrund gezogen hat. Nicht zuletzt wegen der Ambivalenz des Krimis bezogen auf die (Lebens)Geschichte des Autors, der mit diesem Buch augenscheinlich die brutale unaufgeklärte Ermordung seiner Mutter abhandelt...

Der Krmi: lobhudelnde Rezensionen besonders im Bereich Krimi gibt es viele. Ich halte nichts von '...boar soooo spannend...' oder '...bis zur letzten Seite fesselnd..', wenn es sich im Bereich der Belletristik letztendlich doch nur um - im besten Fall gehobene - Trivial-Literatur handelt. Nichtdestotrotz wage ich zu behaupten, dass es sich hier ' auch wenn schon etwas betagt ' um den besten (hard boiled) Krimi überhaupt handelt. Die Redaktion des Sterns sieht es im Übrigen genau so. Ich lege jedem Krimi-Leser auch die geschriebene Version ans Herz, die ebenfalls einen heftigen Sog zu entfachen vermag.

Zum Hörbuch: Ulrich Pleitgen ist ein toller Leser. Das Raue in seiner Stimme, die allgegenwärtige und überlegene Intonation, die gute Struktur in seinem Lesen, all das hilft dem Hörer, bei aller Detailfülle, bei der Vielzahl der Personen und Handlungssträngen und trotz der emotionalen Tiefe stets den roten Faden nicht aus des Augen zu verlieren. Im Kern geht es um die Suche nach einem Mörder, der ein bestialisches Verbrechen zu verantworten hat.

Meine Warnung: ich habe festgestellt, dass ich nach dem Genuss dieses Hörbuches für andere Hörbücher nicht mehr zu begeistern war. 'Normale' Krimis von Mankell oder schlimmer noch Fantasy-Romane von Hohlbein o. Ä., auch 'was zum Lachen', kann man sich zumindest als Hörbuch danach erst mal sparen, weil es tatsächlich zu banal erscheint. So war meine Erfahrung. Ich höre das Buch auf dem Weg zur Arbeit nun zum x-ten Mal. Alles Andere steht danach erst mal im Schatten.

Viel Erfolg beim Ermitteln mit Bucky!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Ellroys bester Roman, 16. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Dahlie (Poches Allemand) (Taschenbuch)
Dieses Buch wollte ich schon lesen als im Internet das Gerücht kursierte, David Fincher (Sieben, Fight Club) würde den Roman verfilmen. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch vergriffen. Nun ist das Buch neu aufgelegt worden und ich konnte das versäumte endlich nachholen. Schnell stellte ich fest, das es auf jeden Fall ein Versäumnis darstellt diesen Roman nicht gelesen zu haben. Von Begin an entwickelt die Story einen unglaublichen Sog und man wird tief in den Strudel aus Gewalt, Korruption und Macht gesogen. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Und hatte man sich gerade eine Theorie zurechtgelegt um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, wurde sie mit den folgenden Seiten gleich wieder pulverisiert. In dem ungeheuer umfangreichen Netzwerk aus Personen und Verbindungen ist nichts so wie es scheint und in der Welt von James Ellroy hat scheinbar jeder eine Leiche im Keller. Ich habe wenige Romane mit derart vielen beschrieben Personen gelesen, und auch die Zahl der Handlungsstränge ist enorm. Keine Frage, wenige Schriftsteller verstehen es, so komplexe Kriminalfälle in Worte zu fassen. Dabei ist seine Sprache genau so hart, direkt und kompromisslos wie es seine Protagonisten sind. Humor taucht hier nur sporadisch auf und meistens als purer Zynismus.
Die Story geht einem ziemlich an die Nieren, und nur zu gut kann man sich vorstellen, welche riesigen Wellen dieser reale Fall damals verursacht haben mag. Nebenbei faszinieren das präzise Abbild der 50 Jahre und die Beschreibung L.A's als dunklen und alles verschlingenden Moloch. Möglich das diese Darstellung
zu einseitig und zu subjektiv wirkt, aber sie erschien mir passend, auf eine morbide Art. Der ideale Nährboden für jegliche Art von Verbrechen und letztendlich die Quelle für Ellroy's schriftstellerische Energie.
Die schwarze Dahlie ist der Auftaktroman des sogenannten L.A Quartetts, zu dem unter anderem auch Stadt der Teufel gehört, hierzulande besser bekannt als L.A Confidential. Einige Figuren die in diesem Roman auftauchten wird der Leser hier wiederfinden. Ein Punkt, der einige Passagen fast dokumentarisch wirken läßt. Im Nachwort schildert Ellroy seine Leidenschaft für diesen Fall und sein Bestreben, der beste Krimiautor der Gegenwart zu werden. Ich denke, mit diesem Roman, der für mich der bislang beste Ellroy ist, wird er diesem Anspruch mehr als nur eine kleines Stück näher gekommen sein. Auch wenn ich mich schon auf die Verfilmung freue; es dürfte schwer sein dieses Meisterwerk auf die Leinwand zu bringen, selbst für einen David Fincher. Ein Grund mehr das Buch jedem Krimiliebhaber ans Herz zu legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Osessiv, 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Dahlie (Taschenbuch)
Ellroy kennt sich aus in seinem L.A., er hat genau recherchiert und beschreibt in hoher Dichte die Atmosphäre jener Tage, die sich an einem authentischen Fall orientieren. Mit diesem Roman steigt er auch in die Abgründe seines persönlichen Verlustes hinab, indem er die Geschichte Der schwarzen Dahlie und ihres brutalen Mordes schildert, findet er zu seinem persönlichsten Roman, einer Geschichte, die hinter einer Hochglanzfassade aus Menschen Tiere machen, die ihre Befriedigung daraus ziehen, ihre Opfer zu verstümmeln. Dass ausgerechnet der Held der Geschichte eine Liebesaffäre mit einem Familienmitglied aus dem reichen Haus der Täter beginnt, gehört zu Ellroys zynischen Augenzwinkern, mit dem er gerne seine Geschichten würzt. Ellroy ist ein Meister der rücksichtslosen Beschreibung, der die Leser nicht davor bewahrt, einen Mord beinah körperlich nachzuempfinden. Die Hitze jener Tage, ihr Leben nahe am Durchgeknalltsein, die Sucht Berühmtheit zu werden, läßt Starlets blind in die Falle tappen. Ellroy seziert sein Hollywood der späten vierziger Jahre, zeichnet nach wie ein Lächeln sich in Angst, Ergebenheit verwandelt und greift auf das bewährte Mittel zweier Cops zurück, deren Aufklärungsarbeit ganz dem Film Noir verschrieben ist. Wer ist schon frei von Schuld in einer korrupten, den Sehnsüchten verpflichtete Gesellschaft?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 2. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Dahlie (Taschenbuch)
Mit Die schwarze Dahlie" ist James Ellroy ein absolut gelungener Auftakt zu seinem L.A.-Quartett" gelungen. Die Geschichte der beiden Polizisten in einem Sumpf aus Korruption, Gewalt, Rassenhass in einem Amerika der 50er Jahren ist ein Hammer, die einem zum Kauf der anderen Bücher der Reihe (Blutschatten, L.A. Confidential, White Jazz) geradezu verpflichtet. Die Verwicklung des Polizeiapparates in die Politik der Stadt war zwar auch schon Thema in anderen Büchern, wurde aber selten so schmutzig und brutal wie hier beschrieben.
Wobei klar gesagt werden muss, dass die Story nicht mit herkömmlichen Krimis oder Thrillern zu vergleichen ist, da zwar die Aufklärung des Mordes schon das Thema ist, der Autor aber vornehmlich die Gesellschaft und deren Auswüchse in Kalifornien nach dem 2. Weltkrieg beschreibt. Diese Gesellschaftsbeschreibung durchzieht auch die anderen Bände, war für mich aber in diesem Buch besonders ausgeprägt.
Auch mit der Sprache von James Ellroy wird sich nicht jeder Leser wohlfühlen, oftmals handelt es sich um kurze Stakkatosätze, die sich scheinbar nicht um Adjektive kümmert. Trotzdem erwies sich die Lektüre bei mir als Erweckungserlebnis", da ich seit dem jedes Buch des Autors haben möchte. Aber ich kann durchaus nachvollziehen, dass es nicht jedermanns Geschmack ist, ein Hineinlesen würde ich daher vor dem Kauf empfehlen.
Noch eine kleine Anmerkung: die Verfilmung kann nicht ansatzweise mit dem Buch mithalten. Sicherlich ist das oft der Fall, das es jedoch besser geht, hat die Verfilmung zu L.A. Confidential bewiesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Kriminalromane, 5. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Dahlie (Broschiert)
Als ich diese Buch anfing zu lesen, war ich völlig unbedarft was den Inhalt betraf. Doch schon nach wenigen Seiten packte mich die Geschichte um Polizisten, eine tote Frau und Macht. James Ellroy schaffte es mich mit seinem Schreibstile zu fesseln, so das ich erst nach der letzten Zeile dieses Buch zuschlagen konnte. Der Inhalt ist sehr realistisch niedergeschrieben und spiegelt das Zusammenspiel von Liebe, Haß, Mord, Macht und Geld sehr gelungen wieder. Jeder der es nicht gelesen hat, hat etwas verpaßt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Ellroys Schlüsselwerk, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Dahlie (Poches Allemand) (Taschenbuch)
"Das bedeutendste Ereignis meines Lebens geschah ein Jahr vor meiner Geburt". Mit diesem Satz eröffnet James Ellroy sein Nachwort zur hier vorliegenden deutschen Taschenbuchausgabe von The Black Dahlia (1987).

James Ellroy, Jahrgang 1948, erzählt hier von einem der berühmtesten, mysteriösesten Mordfälle in der Geschichte der USA.

Am 15. Januar 1947 wird in Los Angeles die bestialisch zugerichtete, zerstückelte Leiche einer jungen Frau gefunden. Es handelt sich um die 22-jährige Elizabeth Short, die vor allem wegen ihrer pechschwarzen Haare und ihre Vorliebe für schwarze Kleidung von Presse und Ermittlern den Beinamen "Schwarze Dahlie" bekam.

Elizabeth Short riss von zu Hause aus, um sich ihren Traum zu erfüllen. Sie wollte ein großer Star in Hollywood werden.

Vor dem Hintergrund dieses realen Falles und des zeitlichen Panoramas wird die fiktive Geschichte zweier ungleicher Cops erzählt. Lee Blanchard und Bucky Bleichert werden Partner beim LAPD und versuchen gemeinsam, Betty Shorts Mörder zu finden.

Die Ermittlungen führen bis nach Mexiko und treiben beide an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Der Fall wird immer mehr zu einer persönlichen Obsession.

"Die Schwarze Dahlie" ist James Ellroys siebter Roman und der Auftakt seines großen, aus vier Bänden bestehenden Zyklus über das Los Angeles seiner Kindheit und Jugend. Einige Figuren aus der "Schwarzen Dahlie" werden in den drei folgenden Bänden "Blutschatten" (The Big Nowhere), "Stadt der Teufel" (L.A. Confidential) und "White Jazz" wieder auftreten und zum Teil einen viel wichtigeren Part spielen. Und der Geist der Elizabeth Short schwebt unverkennbar über all diesen Romanen.

Der Autor taucht ein in eine Halbwelt aus Sex, Glamour, Wahnsinn und Tod. Bleichert fungiert dabei als Erzähler aus der Ich- Perspektive, wird also gewissermaßen zur Stimme des Autors.

Genau wie für die Ermittler im Roman, die unverkennbar Züge ihres Schöpfers tragen, wurde der Fall Elizabeth Short seinerzeit für den jungen James Ellroy zur Obsession. Im Jahre 1958 wurde seine Mutter bestialisch ermordet. James war gerade zehn Jahre alt.

Geneva Hilliker Ellroys Tod weist einige bizarre Parallelen zum Fall Short auf. Auch sie stammte aus schwierigen Verhältnissen. Auch sie träumte insgeheim von einer großen Karriere im Showgeschäft. Auch sie geriet immer wieder an die falschen Leute. Auch sie verdingte sich neben zahlreichen anderen Jobs vermutlich auch als Prostituierte, um sich über Wasser zu halten. Auch sie hatte immer wieder Pech mit Männern.

Über die problematische Beziehung zu seiner Mutter, ihre rätselhafte Persönlichkeit und seine eigene Suche nach ihrem Mörder schrieb James Ellroy in den 1990er Jahren den wie einen Roman gehaltenen Tatsachenbericht "Die Rothaarige", in dem der Fall Betty Short natürlich ebenfalls zur Sprache kommt und der Autor auch erklärt, wie er zum ersten Mal damit in Berührung kam.

Der Roman "Die Schwarze Dahlie" nimmt auch schon die ungeheure erzählerische Komplexität vorweg, die seine folgenden Werke prägen wird. Ellroys typischer lakonischer Schreibstil, sein Humor, aber auch die krasse Gewalt und der tiefe Pessimismus, die seine Bücher durchziehen, werden hier endgültig manifestiert.

Ellroy bewahrt aber stets den Respekt vor der Person Elizabeth Short. Seine eigene Wut über das, was ihr zugestoßen ist, überträgt er auf die Psyche der Protagonisten des Romans. Er verweigert dem Leser eine konsequente Auflösung. Lösungen vom Reißbrett sucht man vergeblich. Man muss sich letztlich selbst Gedanken machen und kommt doch nie zu einer befriedigenden Antwort. Wie könnte es wirklich gewesen sein...?

Unzählige Figuren, darunter auch mysteriöse Frauenfiguren im Stil der typischen Femme fatale, zahlreiche, kompliziert ineinander verwobene Handlungs-Fäden und Nebenstränge machen sein Werk um so faszinierender.

Madeleine Lindscott und Kay Lake heißen die prägenden weiblichen Charaktere dieses Romans, in dem es nur so wimmelt vor zwielichtigen Gestalten und kaputten Typen, die nach Erlösung suchen.

James Ellroys Romane gehören zum besten, was die internationale Kriminalliteratur zu bieten hat. "Die Schwarze Dahlie" genießt einen besonderen Status. Es ist sein persönlichster, sein abgründigster, vielleicht sein bester Roman.

Wer diesen Autor begreifen will, kommt an der "Schwarzen Dahlie" nicht vorbei. Das Buch "Die Rothaarige" (My dark places) ist eine lohnende Ergänzung, wenn man tiefer in die Biografie eintauchen will.

Der Fall Elizabeth Short gilt übrigens genau wie der Mord an Jean Ellroy bis heute als ungelöst.
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4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, auch wenn der Fall in echt ungelöst ist..., 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Dahlie (Taschenbuch)
Das Buch fand ich erst etwas langweilig, dann wurde es interessant als sie dich Leiche von der Schwarze Dahlie fanden.
Es war ech gut geschrieben und spannend.
In den Buch wird der Fall gelöst, doch in der Wirklichkeit ist der Fall
bis heute ungelöst, was echt schade ist.
Kann das Buch nur weiter empfehlen, es fesselt...
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5.0 von 5 Sternen Hatte die Verfilmung verdient, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Dahlie (Gebundene Ausgabe)
Ungwöhnlicher, harter Krimi mit interessanten, spannenden Wendungen. Klare Sprache. Überraschend bis Ende. Ein sicher lesenswerer Roman von James Ellroy und keinen Massenware.
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5.0 von 5 Sternen historischer thriller, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Dahlie (Taschenbuch)
ein historischer Thriller, der in den USA zur Zeit der Dreißigerjahre spielt und verfilm wurde. heute noch lesenswert und mit Chandler vergleichbar.
Hans H.
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Die schwarze Dahlie (Poches Allemand)
Die schwarze Dahlie (Poches Allemand) von James Ellroy (Taschenbuch - 1. Januar 2001)
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