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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen10
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am 29. Januar 2004
Ein erfolgreicher New Yorker Psychiater, mit einer hübschen Frau verheiratet, zwei Kinder, ein großer Freundeskreis... Seines biederen Daseins überdrüssig, trifft er eines Abends fast beiläufig die Entscheidung, die sein Leben verändert. Besser gesagt, er überläßt ab sofort alle Entscheidungen dem Würfel. Noch in derselben Nacht geht er schnell mal die Ehefrau eines Kollegen (und Freundin seiner Frau) vergewaltigen - der Würfel wollte es so. Von nun an befragt er den Würfel in nahezu jeder Lebenslage und befolgt strikt dessen immer skurrilere Anweisungen. Klar, daß er sich mit der Zeit immer weiter von allen gesellschaftlichen Maßstäben entfernt und zum völligen Außenseiter wird. Aber das eigentlich faszinierende daran ist, daß er dabei den Weg in eine Art willkürlich erzeugter Schizophrenie beschreitet und die Spaltung der eigenen Persönlichkeit sogar zu seinem erklärten Ziel macht - mit Erfolg, wie sich zeigt. Und weil das so wunderbar befreiend ist, entwickelt er daraus eine Therapie für seine Patienten und schließlich eine Religion, um die Welt zu retten. Die Idee zu diesem Roman ist zweifellos genial, dazu kommt der oft erfrischende amerikanische Humor und eine Reihe unterhaltsamer und pikanter Szenen. Leider ist dieser tolle Stoff nur mittelmäßig erzählt, die Spannung reißt manchmal ab und die Handlung strebt irgend einem Höhepunkt entgegen, der aber ausbleibt. Ich wollte 4 Sterne vergeben, aber der Würfel fiel auf 3...
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am 5. Juni 2002
Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch mehr zufällig in die Hände bekommen - seit dem gehört es zu den wenigen, die ich nicht mehr missen möchte. Skurilität und das Negieren aller hergebrachten Werte, das Überbordwerfen der traditionellen Ordnung und das Schaffen eines faszinierend chaotischen Unordnung, provokativer Sex, Lebenslust, - mit all dem konfrontiert uns der Autor. Der Schreibstil ist frech, ungewöhnlich, provozierend, er wirkt vordergründig harmlos und witzig, zieht den Leser aber in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los.
Es mag Menschen geben, die sich abschotten können gegen die skurilen Verlockungen, die immun sind gegen die Verführung, aber Menschen mit Phantasie und Neugier werden sich gegen die Macht und den prickelnden Reiz des Würfels nicht wehren können.
Ein faszinierendes, ungewöhnliches Buch, das man verschlingt und dem man verfällt. Diesem Kultbuch hätte ich gerne den sechsten Stern verpasst, aber der Würfel hat es mir verboten!
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Würfelaufgaben zur Einführung einer Art höheren Macht sind ein beliebtes Werkzeug der Kurzzeittherapie. In diesem Buch allerdings verfällt der amerikanische Psychiater Luke Rhinhard verheerenden Zwängen, ja geradezu dem Wahn, sein Leben dem Würfel anvertrauen zu müssen. Seine erste Würfelaktion eines Nachts: Gehe ich ins Bett oder vergewaltige ich jetzt die Frau meines Kollegen. Der Würfel befiehlt letzteres und der Frau des Kollegen scheint es sehr Recht zu sein. Dies ist der Beginn einer durchaus zweifelhaften Karriere. Luke Rhinehard entwickelt in der Folge eine eigene Würfeltherapie, die er seinen Patienten beibringt, und landet auch mit Patientinnen im Bett. Auch Kollegen, Freunde und eigene Kinder bleiben nicht verschont. Was der Würfel befieht, dem kann (und darf) man sich nicht widersetzen. Würfeln heißt glauben, ist eine der wesentlichen Devisen. So "pokert" der Psychiater immer gewagter und setzt sogar Frau, Familie und Karriere aufs Spiel. Auch ein Mord liegt im Bereich des Möglichen. Dem Würfel hat man sich mit Hingabe, Leidenschaft und Loyalität zu verschreiben. - Immerhin: Endlich hat die Langeweile ein Ende!
Der Roman ist provokativ und skurril, faszinierend und schockierend gleichermaßen. Er nimmt den Berufsstand des Psychotherapeuten/Psychiaters genau so auf die Schippe wie Bürgertum, Psychologie/Psychoanalyse, oder auch esoterische Auswüchse unserer Zeit. Für viele Menschen ein Buch, das sie mit Spannung verschlingen, für andere ein Ärgernis, das sie schnell wieder beiseite legen. Wer genügend eigene gesunde Verrücktheit besitzt, für den kann es sogar zu einer kleinen Schatzkammer werden (auch ohne selbst dem Würfelwahn zu verfallen). Ich finde es überaus empfehlenswert.
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am 31. Januar 2011
Ich habe das Buch in den 70er Jahren kennengelernt und war fasziniert von der grundlegenden Überlegung. - Wir alle haben in uns unterschiedliche Persönlichkeitsanteile, in konkreten Situationen treffen wir aber leider meist nach äußeren Kriterien eine Vorauswahl unter unseren inneren Impulsen. Das ist nicht immer falsch, aber es begrenzt auch die Möglichkeiten unserer individuellen Entfaltung enorm. Besonders kreative Menschen, seien es Künstler oder Erfinder/manche Forscher, lassen grundsätzlich mehr von dem "Brainstorming" ihrer inneren Impulse zu. Die Würflermethode trainiert vor allem dieses Zulassen innerer Impulse, - selbstverständlich gehört der verantwortungsvolle Umgang mit den "Möglichkeiten" dazu, indem nur solche Alternativen vorgewählt werden, die nicht anderen Menschen schaden Verantwortlich bleiben wir für unsere Entscheidungen.

Das Buch selbst ist ein ärgerlich oberflächlicher US-Unterhaltungsroman, dafür allein hätte ich nur einen Stern verteilt bzw. es wäre einfach nicht der Rede wert! Wichtig ist ausschließlich diese Idee des Auswürfelns von Entscheidungen aus einer zuvor (relativ affektneutral) zusammengestellten Liste von Entscheidungsmöglichkeiten.

Übrigens zeigt uns die neuere Säuglingsforschung (Daniel Stern), daß eine synchrone/parallele Entwicklung von relativ unabhängigen emotionalen und kognitiven Bereichen eh in uns angelegt ist!
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am 30. Oktober 2012
Hatte ein englisches Review zu dem Buch auf Goodreads geschrieben, Copy&Paste hier:
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Summary: Dice Man is an enjoyable read with some lengths at times, but a fascinating underlying idea.

Dice Man is about a very successful psychiatrist, who is utterly bored with his life. One day he decides to roll a dice and, in case of a 1, go rape his neighbor's/friend's wife. Of course the dice result is 1 and he finds out, that his neighbor's wife actually enjoys having an affair with him. From then on, he continues to have more and more parts of his life to be decided by dice and feels great freedom and personality changes, eventually starting an entire movement called "dice people".

While lengthy at times, the book succeeds in highlighting implications of letting loose of social boundaries and turning over life to chance, comparing it somewhat with religious and other movements. The consequences, both positive and negative, are, while sometimes not totally believable, nicely laid out. The book is enjoyable to read and thought provoking in the sense, that one can start to wonder, which parts of life it would be interesting to decide by dice/fate and not by reason, or at least what the consequences could be. Overall, it's an interesting story about social boundaries and reason, with enjoyable story arcs at the same time. Recommended!
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am 21. Juli 1999
Luke Rhinehart hat mit dem Würfler ein sehr faszinierendes und mitreißendes Buch geschrieben. Es handelt von einem frustrierten Psychotherapeuten, er sein eingefahrenes Leben dadurch spannender machen will, daß er mehr oder weniger wichtige Entscheidungen den Würfel treffen läßt. Beinahe zwangsläufig greift man auch als Leser bald zu dieser Abwechslung versprechenden Methode. Allerdings beschränke ich mich auf wesentlich unverbindlichere und friedfertigere Optionen, denn die Ideen, die der Held der Geschichte hat und verwirklicht, bewegen sich oft hart an der Grenze des guten Geschmacks. Vor allem als Frau bleibt einem bei dem Vorschlag, mir dem alles beginnt ("bei einer Eins gehe ich runter und vergewaltige Arlene"), das Lachen im Halse stecken. Nichtsdestotrotz regt dieses Buch dazu an, sein Leben mal von einer anderen Seite zu betrachten und sich zu fragen, ob man tatsächlich mit den ganzen selbstauferlegten Einschränkungen leben will oder ob man nicht lieber auch seinen versteckten Persönlichkeiten eine Chance geben will. Das Buch hat auf jeden Fall etwas Philosophisches. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Mai 2014
nehmt diese bewertung nicht ernst, denn sie ist erwürfelt ;-)

und nun muss ich auch noch die wörter für die bewertung hier voll bekommen.
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am 21. Februar 2015
Ich habe das Taschenbuch und es ist recht unhandlich, es lässt sich schwer Falten, weil es relativ starr ist.
Kultbuch? Ich kenne persönlich niemanden, der dieses Buch kennt, geschweige denn, gelesen hat. Es gibt auch nur wenige Rezensionen.
Ich weiß nicht recht, wie ich es bewerten soll, irre passt vielleicht noch am besten.
Ich wollte das Buch schon bei der Hälfte weglegen, war aber dann doch neugierig, wie es endet.
Es ist alles so unwirklich, alles entscheidet der Würfel, oder sollte man im wirklichen Leben auch mal der Würfelmethode verfallen und nicht alles so hinnehmen, wie es ist?
Meiner Meinung nach ist das Buch gut geeignet für alle Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten. Mir hat es jedenfalls nicht gefallen.
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am 11. Februar 2012
Ich hätte das Buch ja zu Ende gelesen, denn die Idee ist interessant, aber nach 50 Seiten ist mir die Lust vergangen. Die Sprache erinnert mich an eine dieser amerikanischen TV-Komödien: zu laut, zu schrill, zu effektbetont = anbiedernd. Und vor allem ist dieses Buch bzw. das, was ich davon gelesen habe, unglaubwürdig. Wenn es ein Klischee des durchgeknallten New Yorker Psychotherapeuten gibt, dann bedient es der Autor perfekt, inklusive unzähliger Übertreibungen. Warum dies ein Kultbuch sein soll ist mir ein Rätsel.
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am 27. September 2003
"Der Würfler" meint seine Entscheidungen dem Zufall, dem Würfel überlassen zu haben. Doch allein mit der Aufstellung sechs verschiedener Möglichkeiten schränkt der Zufallsmensch mit sechs Flächen das Schicksal ein. Das Buch erscheint wie das Tagebuch meiner Laune, entstanden, weil der Würfel, der Zufall es so wollte.
Der Leser steht dem Wüfel wohl am aller dichtesten, denn er beginnt darüber nachzudenken, er gräbt die Würfel tief in seine Hände.
Sex, Liebe, Hass, Mord und vielem mehr begegnet der unvorbereitete Leser mit einem gewissen Schauder, den er nicht mehr verliert, legt er das Buch nicht rechtzeitig aus seinen Händen.
Lesen Sie dieses Buch, und Sie werden mit aller Wahrscheinlichkeit den Würfel entscheiden lassen.
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