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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hauptmann
Ist ein typischer Hauptmann, sehr gut, um die damaligen Umstände der Menschen kennenzulernen. Sehr empfehlenswert: Bahnwärter Thiel, mein absoluter Favorit von Hauptmann.
Veröffentlicht am 24. Juni 2012 von Schwaninger Christine

versus
4 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisches Deutschbuch!
In dem Buch "Die Weber" von Gerald Hauptmann wird in einem schwierigem Dialekt die Lebensumstände von Webern im Jahre 1844 erzählt. Es ist langweilig geschrieben und zieht sich sehr in die Länge.
es ist ein typisches Buch für Deutschlehrer, die ihre schüler mit "schönen" Dialekten versehen wollen.
Veröffentlicht am 21. April 2005 von Link2


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hauptmann, 24. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit (Taschenbuch)
Ist ein typischer Hauptmann, sehr gut, um die damaligen Umstände der Menschen kennenzulernen. Sehr empfehlenswert: Bahnwärter Thiel, mein absoluter Favorit von Hauptmann.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Theaterstück, tolle Ausgabe, 18. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit (Taschenbuch)
Gerhart Hauptmann hat sein mitreißendes, zauberhaft wirklichkeitsnahes naturalistisches Drama "Die Weber" streng nach den historischen Details des schlesischen Weberaufstands von 1844 geschaffen. Weil er die Szenerie immer bis in die letzte Einzelheit in seinen Regie-Anweisungen beschreibt, fällt es dem Leser nicht schwer, sich das Geschehen auf der Bühne plastisch vorzustellen. Es ist viel los in dem Stück, und wenn jemand einwenden sollte, dass vieles davon nicht auf der Bühne zu sehen ist, weil es zu groß oder zu schlimm ist, um dort gespielt werden zu können, so dass man es nur hört oder aus den Berichten der Personen auf der Bühne erfährt, so kann man ihm entgegnen, dass man ein solches naturalistisches Schauspiel heutzutage sowieso nirgendwo mehr aufgeführt bekommt (unsere Regisseure machen aus sowas Impressionistischem grundsätzlich was Expressionistisches) und dass man sich die Ereignisse in dem Stück, wenn man es LIEST, sowieso selbst vorstellen muss.
Es ist zudem nicht von der Hand zu weisen, dass Hauptmann durch diese dramaturgische Technik auf höchst kunstvolle Weise das kritisch-historische Forschen, das seinem Dichten - wie immer - auch bei "Die Weber" voranging, zum Teil auf den Zuschauer überträgt, der sich, wie der Autor aus geschichtlichen Aufzeichnungen, aus den Berichten der Personen zusammenreimen muss, was sich momentan woanders als in dem Raum abspielt, der für ihn sichtbar ist. Aus dieser Ferne kommt immer mehr ins Bewusstsein des Zuschauers - und auch des Lesers, denn die Ereignisse hinter der Bühne werden natürlich NICHT durch Regie-Anweisungen umrissen - herein, und zum Schluss beginnt dieses Hereinkommende, die Grenze zwischen Fiktivem und Real-Gesehenem endgültig sprengend und die Vergangenheit tränenreich aus der Versenkung hervorholend, im Theater (oder auch im stillen Kämmerlein des Lesers) die ganze Niedertracht und Schwächlichkeit der Ausbeutung im Frühkapitalismus kongenial als eine große Blase aufzupumpen, die der Wahrnehmende gar nicht mehr anders KANN als zum Platzen zu bringen, wenn die erregte Menschenmenge auf dem Vorplatz des Rathauses durch die Suffiten "summt", wie Hauptmann es verlangt, so dass jeder einzelne Rezipient des Stücks sich auf sich selbst zurückgeworfen sieht, weil so überdeutlich in die Augen springt, dass man - in diesem Falle Hauptmann - rein exemplarisch mal wenige Menschen besonders hervorheben kann (ja, dass es schon rein technisch gar nicht anders geht), an denen deutlich wird, wie wichtig es ist, dass die vielen Hungrigen, die nur dumpf in Erscheinung treten KÖNNEN, auf eine sachgemäße Art und Weise geleitet werden.
So verwundert es nicht, dass die Aufführung in Breslau zu einer hitzigen Debatte im dortigen Parlament geführt hat, über die man sich aus der vorliegenden ausführlich kommentierten Ausgabe schlau machen kann. In Berlin durfte "Die Weber" gar nicht aufgeführt werden, weil man Ausschreitungen von Proletariern befürchtete. Wohl nicht zufällig wurde das Drama überall als ein sozialdemokratisches Tendenzstück empfunden.
Hans Schwab-Felisch hat sich mit der Edition dieses zentralen Werks von Hauptmann eine so große Mühe gemacht, dass man sich schon wundert und sich das letztlich nur dadurch erklären kann, dass der Herausgeber wohl den schuftenden Webern nur meinte gerecht werden zu können, wenn auch er mehr und das gründlicher tut, als das eigentlich nötig wäre.
Die Worte eines "adligen Herrn" (so Gerhart Hauptmann), der wegen des Stücks über ihn gesagt haben soll: "Der Kerl gehört hinter Schloss und Riegel!" hat mein sehr gründlicher Deutschlehrer allerdings nicht in Schwab-Felischs Ausgabe gefunden. Und ich auch nicht. Sind sie womöglich gar nicht gesagt worden?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sozialkritisches Drama, überraschend aktuell, 19. August 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit (Taschenbuch)
Schlesien im Jahr 1844: Das Textilgewerbe, einst ein wichtiger Wirtschaftszweig, steckt in der Krise. Die Weber stellen noch Stoffe in Heimarbeit am Handwebstuhl her, während in England schon mechanische Webstühle eingesetzt werden, die bessere Ware schneller und billiger produzieren. Um gegen diese Konkurrenz bestehen zu können, versuchen die Fabrikanten die Löhne möglichst niedrig zu halten. Die Weberfamilien arbeiten immer härter und können von dem kargen Verdienst dennoch kaum leben. Anfang Juni 1844 treibt sie die blanke Not schließlich in einen Aufstand, der jedoch von Soldaten der Regierung blutig niedergeschlagen wird. Hauptmanns sozialkritisches Drama "Die Weber", das sich sehr stark an den historischen Ereignissen orientiert, wurde nach seiner Veröffentlichung erst einmal von der Zensur verboten. Hauptmann stellt die Not der Weber drastisch dar und wendet sich vehement gegen Unternehmer, die nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln und dabei die Menschen aus dem Auge verlieren. Das Stück ist über 100 Jahre alt, doch überraschend aktuell in Zeiten der Globalisierung, in denen wieder Fragen um Konkurrenzkampf und die soziale Verantwortung von Unternehmern diskutiert werden.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suuper, 4. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit (Taschenbuch)
ich musste in der schule ein referat über den naturalismus und im besonderen über gerhardt hauptmann halten. anfangs fand ich das thema gänzlich uninterresant aber zum schluss hat es mich gefesselt. ich fand es beeindruckend, wie gerhardt hauptmann und die anderen "großen" des naturalismus, wie Zola, vor allem die gesellschaft kritisierten.
Mein lieblingswerk ist aber das buch "die weber" und die dazu gehörenden zeichnungen von käthe kollwitz. diese zeichnungen machen das buch glaube ich noch anschaulicher. es ist zwar sehr schwer zu lesen, aber das gehört zu einem buch aus dem naturalismus dazu.
fazit: ein klasse buch, das aber schwer verständlich ist.
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4 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisches Deutschbuch!, 21. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit (Taschenbuch)
In dem Buch "Die Weber" von Gerald Hauptmann wird in einem schwierigem Dialekt die Lebensumstände von Webern im Jahre 1844 erzählt. Es ist langweilig geschrieben und zieht sich sehr in die Länge.
es ist ein typisches Buch für Deutschlehrer, die ihre schüler mit "schönen" Dialekten versehen wollen.
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Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit
Gerhart Hauptmann: Die Weber: Dichtung und Wirklichkeit von Hans Schwab-Felisch (Taschenbuch - 1. Dezember 1996)
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