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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte interessant gestalten
Immer wieder muss ich die Worte von Nich-Altphilologen hören: Ne die Römer,die interessieren mich nicht, die wurden mir durch die Schule verdorben. Nun hier kann ich nur sagen: Einige dieser Anti-Römer wurden durch Fernaus Cäsar lässt grüssen kuriert. Es werden Zusammenhänge dargestellt, mit einem Spritzer Ironie und auch einem...
Am 20. Februar 2004 veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Werk über die Römer
Mein Interesse an dem Volk der Römer hoffte ich durch dieses Buch befriedigen zu können.
Zuvor habe ich einiges über das Buch gelesen, darunter auch, dass dieses Buch einem das Lesen erleichtert, da es flüssig und sehr locker geschrieben sein soll.
Leider verstreut dieses Buch zu oft diese Lockerheit, was bei mir dazu führte, dass ich...
Am 23. Februar 2006 veröffentlicht


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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte interessant gestalten, 20. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Immer wieder muss ich die Worte von Nich-Altphilologen hören: Ne die Römer,die interessieren mich nicht, die wurden mir durch die Schule verdorben. Nun hier kann ich nur sagen: Einige dieser Anti-Römer wurden durch Fernaus Cäsar lässt grüssen kuriert. Es werden Zusammenhänge dargestellt, mit einem Spritzer Ironie und auch einem zwinkernden Auge. Die für Laien doch teilweise langweilige und auch langatmigen Sachverhalten werden interessant und mit Schwung beschrieben, aber immer so, dass man sie jederzeit verstehen kann ohne jedes Patrizier oder auch Plebjergeschlecht Roms zu kennen. Es ist ein mehr als empfehlenswertes Buch für Menschen die vom Geschichteunterricht in der Schule schwer Schäden davon getragen haben und diese nun kurieren möchten
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furiose Bestandsaufnahme, 25. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Nachdem Fernau in seiner grandiosen Liebeserklärung an die Griechen Apoll Rosen zu Füßen legte, widmet er sich in "Cäsar läßt grüßen" den Römern. Wieder erzählt er die Geschichte einer Kultur nach, wieder auf seine unnachahmlich pointierte, geistreiche Art. Und wieder trifft er, was die Mentalität angeht, den Nagel auf den Kopf, wenn er unter Verteilung vieler Seitenhiebe die Anfänge der Römer aufs Korn nimmt: Die Ankunft des Äneas in Latium und vor allem die Geschichte von Romulus und Remus rekapituliert er süffisant unter Weglassung des Mythischen, sodass er zu folgendem Resumé kommt: "Auffallend ist die ganz ungriechische Nüchternheit und die völlige Beziehungslosigkeit zu den dämonischen Mächten. Schmucklos und ohne Glanz wird alles aneinandergereiht." Es folgt eine Fantasia, was die Griechen aus dem Stoff rausgeholt hätten -- ein Glanzstück der essayistischen Literatur: "In Hellas hätte Artemis ihre Lieblingswölfin geschickt, und der Hirte wäre der berühmte Zentaur Dr. phil. Chiron gewesen [...]. Vielleicht wäre sogar Hermes persönlich bemüht worden" und so weiter. Zum Schreien komisch -- und ins Schwarze treffend.
Allerdings liegt es an diesem grundlegenden Unterschied zwischen Griechen und Römern, dass "Cäsar läßt grüßen" einen bittereren Tenor hat als "Rosen für Apoll" -- man spürt es sofort: Die Griechen liebt er, die Römer respektiert er nur. Zur Liebenswürdigkeit fehlen ihnen, so Fernau, das Übermütige und das Musische. Dieser Unterschied hindert Fernau aber nicht daran, auch hier wieder einen geistsprühenden Parforce-Ritt durch die Geschichte hinzulegen; das Buch liest sich ebenso amüsant wie sein Vorgänger.

Fernau konzipiert seine Geschichte der Römer nicht als historischen Bericht, sondern als feuilletonistischen (Schließlich war er ja auch gelernter Journalist, und kein gelernter Historiker). Anstelle einer Liebeserklärung wie beim Griechen-Buch liest man hier nun eine gallige Bestandsaufnahme mit vielen Bezugspunkten zur Gegenwart, wie ja bereits der Buchtitel andeutet. Diese Bestandsaufnahme glänzt in geschliffenem, allerbesten Feuilleton-Stil. Mehr als einmal muss man laut auflachen, oder doch wenigstens kichern. Fernau nähert sich dem vermeintlich oder tatsächlich Erhabenen nicht ehrerbietig, sondern in Augenhöhe. Respektlos hat man ihn genannt -- nun, respektlos ist Fernau vor allem gegenüber den Klischees und historischen Gemeinplätzen. Seinem Thema, Rom und den Römern, schaut er hingegen vor allem genau auf die Finger.
Fernau fragt nach: Wie war das mit der Etablierung der Republik? Waren die römischen Könige wirklich so vermessen? Und waren die Etrusker wirklich Tyrannen? Waren die Gracchen tatsächlich immer so edel, wie es die Geschichtsbücher wissen wollen? Was geschah bei den Punischen Kriegen? Und wie war das beim Bürgerkrieg: War Sulla nur böse, und welche Rolle spielte Marius? Schließlich: die Kaiserzeit: Auch hier wird das ein oder andere bekannt geglaubte Herrscherporträt ordentlich abgestaubt... Hinzu kommt, dass Fernau immer wieder mit amüsantem Detailwissen glänzt und damit seiner Betrachtung das Sahnehäubchen verpasst -- damit und natürlich vor allem mit seinen süffisanten Randbemerkungen. Und bei aller feuilletonistischen Versiertheit behält Fernau stets die wichtigen Fakten im Auge.
Mehr als eine Schulbuch-Weisheit bürstet Fernau augenzwinkernd gegen den Strich, und mitunter fördert er damit funkelnde Perlen zutage, etwa wenn er die sagenhaften Anfänge Roms souverän auf ihre tatsächliche, nicht allzu große Bedeutung zurechtstutzt. Seine eigene Meinung verhehlt er nie und erweist sich als furioser Kritiker seiner Gegenwart.

Allerdings sind Fernaus Ansichten zu manchen Themen eher schwer verdaulich, und nicht immer spricht ein "temperamentvoller Konservativer", wie man ihn früher dezent bezeichnete, sondern... Nunja. Die Leser sind erwachsen und werden das selber beurteilen können. Man kann Fernau durchaus seine NS-Vergangenheit als übler Scharfmacher vorwerfen, muss es sogar.

Andererseits mag ich einem dermaßen gelungenen Werk nicht die Vergangenheit seines Autors vorwerfen. Also zurück zu den stocknüchternen, amusischen Römern:
Fernau erzählt die Geschichte aus seiner Sicht nach. Und das tut er geistreich wie wenige andere.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Krise von Weltmächten ..., 15. Februar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Immer freier, immer fortschrittlicher und unter dem lauten "Hallo" der Menschen zügig in den Untergang. Natürlich erzählt Fernau die Geschichte des Imperium Romanum, sein Punkt ist jedoch ein anderer: Wenn die "virtus" zum Teufel geht, dann geht auch das Weltreich dahin, ganz gleich wie groß oder mächtig. Fernau schreibt vor wechselnden historischen Kulissen beweisende Essays für seinen ideologischen Grundtenor: Wenn alte Formen aufgegeben werden bevor neue, bessere Formen existieren, dann verfällt vieles, das gut und wertvoll war. Die Zeitgenossen reden meistens jedoch nicht von Verfall; sie nennen es Fortschritt". Dieses Buch steht somit im sinnfälligen Zusammenhang mit "Rosen für Apoll", Deutschland, Deutschland über alles..." und "Sprechen wir über Preußen". Wer die Aktualität politischer Ereignisse verfolgt, könnte bei der Lektüre ebenfalls auf die Frage kommen, wie viel Zeit Fernau - gesetzt den Fall er würde noch leben - wohl den gegenwärtigen Vereinigten Staaten bis zum ideologischen (und damit weltpolitischen) Zusammenbruch noch geben würde...
Unabhängig davon besticht Fernau wie gewohnt mit kurzweiliger und souveräner Geschichtskenntnis ohne sich dabei in sklavischer und wiederkehrender Eintönigkeit mit Nebensächlichkeiten wie Daten und Fakten abzugeben. Man hat bei Fernau immer den Eindruck, dass er diese Souveränität im Umgang mit den Epochen nur deshalb ohne Suizidgefährdung an den Tag legen kann, weil sich bei ihm Resignation und weitgehende Desillusion zur Weisheit des Alters weiterentwickelt haben.
Unbedingt empfehlenswert - auch als weltpolitische Situationsanalyse.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einsteigerbuch, 13. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Römische Geschichte kann wirklich unterhaltend sein. Wer dies nicht glaubt, sollte dieses Buch gelesen haben, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Joachim Fernau fässt die Geschichte der Römer in einem einmaligen Stil zusammen, der witzig, amüsamt sowie informativ zugleich ist. Dem Leser wird nicht die berühmte Abfolge chronologischer Ereignisse präsentiert, die manch ein spannendes Thema so manipuliert, dass es sich bestens gegen nächtliche Schlaflosigkeit einsetzten lässt. Klassische Zahlenschieberei ist in dem Buch fehl am Platz. Die Ereignisse werden selbstverständlich zeitlich datiert, aber in eine für den Laien verdaulichen Form dargeboten, ohne vom Leser gigantische Vorkenntnisse zu verlangen. Sein frecher und lockerer Schreibstil lädt den Leser auf eine Reise durch die römische Epoche ein, die er nicht so schnell vergisst, da der Autor bewusst auf unwichtige Details verzichtet. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, von dem ich mir lediglich an einigen Stellen besseren Zugang zum politischen Hintergrund gewünscht hätte. Ich kann es jedem empfehlen, der in die römische Geschichte einsteigen will. Geschichtsstudenten sollte es aber allenfalls als Abwechslung zu den sonst verschlafenen Lehrbüchern ansehen, da fehlende Chronologie es zum lernen ungeeignet macht.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Werk über die Römer, 23. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Mein Interesse an dem Volk der Römer hoffte ich durch dieses Buch befriedigen zu können.
Zuvor habe ich einiges über das Buch gelesen, darunter auch, dass dieses Buch einem das Lesen erleichtert, da es flüssig und sehr locker geschrieben sein soll.
Leider verstreut dieses Buch zu oft diese Lockerheit, was bei mir dazu führte, dass ich teilweise den Überblick verloren habe.
Zudem sollte vor der Lektüre schon ein gewisses Grundwissen vorhanden sein, da sonst aus der Lockerheit schnell ein krampfhaftes Lesen wird.
Wer jedoch geschichtliche Hintergründe schon kennt, wird Freude am lesen haben. Menschen die sich das erste mal über die Römer informieren, sollten sich noch weitere Literatur kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Überragendes Buch..., 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
... nicht nur für historisch Interessierte, sondern auch solche, die es vielleicht werden wollen. Fernau bietet mit seinem vielleicht sogar besten Buch jedenfalls eine fast einmalige Gelegenheit dazu. In seiner unnachahmlichen Art und mit einer ordentlichen Prise Humor haucht er auch dem trockensten Geschichtsstoff viel Leben ein. Überflüssig zu erwähnen, dass er überdies ein wahrer Meister der Recherche ist und dabei sogar "Fachleute" noch gelegentlich ins Staunen versetzen kann.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte Roms im Zeitraffer, 22. November 2000
Von Ein Kunde
Von den Anfängen der römischen Geschichte bis in die späte Kaiserzeit spannt sich der (chronologische) Bogen des Inhalts. In Joachim Fernaus unverwechselbaren, humorvollen Stil wird der Aufstieg Roms von einer kleinen Siedlung bis zum dekadenten Kaiserreich beschrieben, wobei die Zeit nach Republik nicht mehr so ausführlich beleuchtet wird die Jahre davor.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Zeitgeist unabhängig, klar, lebendig, menschlich., 7. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
"Caesar läßt grüßen" ist kein Buch, das ungefärbtes Geschichtswissen bietet; stattdessen vermittelt Joachim Fernau hier wieder einmal seine eigene, menschliche Sicht der Geschichte, nach derer von Deutschland und Hellas nun die Roms.
Für viele mag das Buch vor allem als lebendige Einführung in die römische Geschichte dienen, doch ist es zugleich oder vielmehr ein nachdenklicher Kommentar zur selben. "Caesar läßt grüßen" funktioniert als beides. Denn Fernaus Sprache ist weiterhin von vorbildlicher Einfachheit, hier lächelnd, dort betrübt, stets bildreich, aber nirgends oberflächlich oder versimpelnd. Sie ist fähig, komplizierte Ansichten und Gefühle so einfach wie empfindsam auszudrücken.
Fernau zeigt sich hier in seinen Gedanken klar, vom Zeitgeist unabhängig und vor allem menschlich.
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5.0 von 5 Sternen Ein Spiegel für unsere eigene heutige Geschichte, 17. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Eine tolle Darstellung der rund 1000 Jahre Geschichte des Römischen Reiches in Fernaus einfach begeisternden Art der lebendigen Darstellung. Er zeigt in seiner schmissigen, ironischen und oft zynischen Weise, was die Geschichtsgöttin Klio so alles in die Wege geleitet hat.

Jedem in etwa geschichtsinteressierten Zeitgenossen ist die Lektüre dieses Buches zu empfehlen. Allein schon wegen der vielen Analogien zu unserer eigenen Geschichte des Abendlandes, die uns die Römische Geschichte eröffnen kann. Man sollte wirklich vieles, das sich in der heutigen Welt ergibt, einmal vergleichend gegenüberstellen.
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5.0 von 5 Sternen Fernaus Meisterstück, 11. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. (Taschenbuch)
Eine Kurzfassung dessen, was sich über Jahrhunderte zugetragen hat. Anschaulich und spannend dargestellt. Die Hörbuchfassung klingt wie von Fernau selber gelesen.
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Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer.
Cäsar läßt grüßen. Die Geschichte der Römer. von Joachim Fernau (Taschenbuch - 1. November 1988)
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