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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mond in den Augen von H. G. Wells, 22. August 2004
Wer sich dieses Buch zum ersten Mal vornimmt, sollte in erster Linie bedenken, dass es im Jahr 1901 geschrieben wurde. Ansonsten würde es sich sicher auch nicht um eine Landung auf dem Mond handeln, denn in unserer Zeit, in welcher der Mond längst von Menschen betreten worden ist, werden SF-Romane vielmehr über die Erforschung des Mars oder fernerer Planeten geschrieben. Dafür halten wir mit Wells Klassiker ein Beleg des menschlichen Denkens zur viktorianischen Zeit, oder zumindest die Vorstellungen dieses einen, wunderbaren SF-Autoren in den Händen.
Somit erzählt uns Wells von zwei absolut überzeugenden Hauptpersonen, einem Schriftsteller und einem Wissenschaftler, die einen Stoff namens Cavorit erschaffen und damit einen Flug zum Mond möglich machen. Dort entdecken sie fantastische Wesen wie Mondkühe, sowie den Seleniten, die intelligenten Wesen auf dem Mond. Letztere erinnern an übergroße Insekten und leben innerhalb des Mondes. Die Abenteuer der zwei Briten sind vollkommen spannend und abenteuerlich erzählt, eben so wie wir es von Wells gewöhnt sind. Der Roman ist voller unerwarteter Wendungen und lässt das Ende zu einem gewissen Teil offen, doch mehr will ich nicht verraten.
Sehr unterhaltsam sind natürlich auch die Gespräche und Auseinandersetzungen der zwei Hauptpersonen, die sich später unverhofft aus den Augen verlieren. Geschrieben ist die Geschichte aus der Perspektive des Schriftstellers Benford, der mit Cavor, dem Wissenschaftler, auf dem Mond gelandet ist. Besonders in den Dialogen zwischen Cavor und den Seleniten schlägt sich in deutlicher Ausfuhr Wells Gesellschaftskritik nieder, wie sie in keinem seiner Romane fehlen darf.
An dieser Stelle bleibt mir eigentlich nichts weiter zu sagen, außer: Als begeisterter Leser von SF-Literatur sollte man sich diesen Roman nicht entgehen lassen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Klassiker, 4. April 2001
Von Ein Kunde
Diese Geschichte erinnert an die J. Verne-Erzählungen "Reise zum Mond" und "Reise um den Mond", nur dass sie sich bedeutend flüssiger lesen läßt, als die langathmigen Geschichten seines französischen Kollengen. Geschildert wird der Flug zweier Abenteurer zum Mond (durch Schwerkraftaufhebung) und ihre phantastischen Abenteuer auf dem Erdtrabanten, die ich hier nicht verraten will. Unterhaltsamer SF mit dem Flair der Viktorianischen Epoche. Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soziale Studien auf dem Mond, 7. Juni 2002
Die Beschreibung der Seleniten und des Antigravitationsstoffes Cavorit sind klasse, auch wenn die Schwerkraft-Wirkung der Himmelskörper (und deren Aufhebung) für mich (als Unwissenden) irgendwie zu extrem rüberkommt. Materie, die vom Cavorit abgeschirmt ist, wird geradezu explosionsartig in den Himmel geschossen und ein winziges geöffnetes Fenster in der Cavorit-Schiffshülle bewirkt fast einen Absturz, obwohl unsere Helden gerade erst auf halben Weg zwischen Erde und Mond waren und zusammen mit ihrem Proviant wohl kaum eine nennenswerte Masse darstellen. Abgesehen davon ist das Buch echt erstklassig und wie vieles von H. G. Wells seiner Zeit um Dekaden voraus. Vor allem die Seleniten und ihre soziale Struktur aus unzähligen spezialisierten Unterarten sind bemerkenswert und stellen vielleicht die ersten echten Aliens (neben Wells' Marsianern) in der Science Fiction dar. Das Buch hat Ähnlichkeit mit Edward Bulwer-Lyttons "The Coming Race", ist diesem aber weit voraus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wichtiger Bestandteil der Geschichte der Science Fiction, 8. April 2001
Von Ein Kunde
Erfolgloser Geschäftsmann Bedford schließt sich dem Wissenschaftler Cavor an, der eine Materie herstellen möchtet, die für Gravitation undurchdringlich wäre. In einer aus dieser Materie gebauten Maschiene verlassen sie dann die Erde und landen auf dem Mond, wo sie auf die Seleniten stoßen, die unter der Mondoberfläche leben.
Meiner Meinung nach sind für einen Leser aus unserer Zeit am interessantesten die vor genau 100 Jahren zusammengefaßte Vorstellungen und Gedanken darüber, wie es auf dem Mond aussehen könnte und auf welcher Weise man dieses Himmelskorper erreichen könnte.
Wer sich mit der Geschichte der Science Fiction befassen möchtet, sollte bestimmt auch diesen utopischen Roman lesen.
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Die ersten Menschen auf dem Mond.
Die ersten Menschen auf dem Mond. von H. G. Wells (Broschiert - Juni 1987)
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