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Kundenrezensionen

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am 5. Juni 2015
Nachdem ich über einen Artikel der Zeitschrift "Welt" auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, hab ich's mir gleich bestellt. Die Thematik klang interessant, so auch die Autorin und ein erster Blick / Leseprobe waren auch vielversprechend. Letztendlich habe ich mich auf ein interessantes und witziges Buch gefreut. Leider für mich ein absoluter Fehlgriff. Der Humor verliert sich in Wiederholungen und wirkt oftmals sehr seicht, sowie auch der Inhalt. Ich habe das Buch nach dem ersten Drittel weggelegt, weil die Autorin es einfach nicht geschafft hat mich zu fesseln. Ich habs wirklich versucht! Aber nach dem ganzen (sorry) "tussigen" Schatzi-Getue und viel zu vielen Nebenplots hab ich einfach den Faden und das Interesse verloren. Allein die Aufmachung des Buches (grell bunt) hätte einem schon verraten können, dass es sich um keine anspruchsvolle Lektüre handelt. Soweit meine Meinung. Die ganzen 5 Sterne-Rezensionen kann ich absolut nicht verstehen, aber jeder Mensch ist eben anders. Als Teenager hätte mich der Schreibstil sicher angesprochen, aber heute leider nicht mehr.
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am 1. September 2014
Ach, diese Frau Kessler. Eigentlich mag ich sie ja gar nicht. Weil sie immer so postfeministisch-fiese Sachen über die nackten Mädchen in der Bild geschrieben hat. Und dann auch noch Kai Diekmann geheiratet, geht's noch? Naja. Jedenfalls habe ich aus einer Laune heraus ihr neustes Machwerk zu lesen begonnen und was soll ich sagen - Spaß hat's gemacht, lustig ist es gewesen, so ein Mist...! Denn auch wenn ich nach wie vor von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten nicht so recht überzeugt bin (in der Tat liest sich das Buch wie eine Aneinanderreihung von unzähligen Bildunterschriften in typischer Bild-Manier: ellyptischer Satzaufbau, auch die platteste Pointe hat immer Vorfahrt etc.), hat mich der Inhalt bestens unterhalten, ach, was sage ich - zum kringelig-Lachen animiert.

Die Story ist schnell erzählt: Schatzi a.k.a. Herr Diekmann zieht für ein paar Monate nach Californien, um sich einen Zausel-Bart stehen zu lassen, und seine Familie (Frau Kessler nebst vier ziemlich putzigen Kindern) kommt mit. Das war es eigentlich auch schon, den Rest des Storytellings übernimmt der Alltag. Es geht also im Wesentlichen um Visa-Fragen, internationale Bildungseinrichtungen, die Wonnen von überdimensionierten Autos und Supermärkten, um Wohnungssuche, Ein- Aus- und Umzüge und die allmonatliche Fahrt in die örtliche Notaufnahme.

All das in trockenem Duktus erzählt auf guten 400 Seiten. Und am Ende war ich nicht nur um einige amüsante Momente reicher, sondern auch um die Erkenntnis, dass Frau Kessler offenbar doch leidlich unterhaltsame Bücher schreiben kann. Und bevor ich es mir noch anders überlege, gebe ich schnell vier Sterne und empfehle dieses Buch weiter. Der Herbst steht vor der Tür. Wir lachen alle viel zu wenig. Vielen Dank, Frau Kessler...
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am 13. Dezember 2014
Nie und nimmer hätte ich zu diesem Buch gegriffen! Allein der Titel hätte mich schon abgehalten. Bei "Silicon" hatte ich (typisch Mann?) gleich Assoziationen mit "Silikon", und "Schatzi" musste ich auch nicht unbedingt haben. Dann las ich den (begeisterten) Bericht über eine Lesung mit Katja Kessler und war doch neugierig geworden. Und siehe da: es ist wirklich ein spritzig, witzig geschriebener Bericht über eine fast einjährige "Familienreise" nach Kalifornien. Da fragt man sich zwischendurch, warum eine Lektorin so einen bescheuerten Buchttel durchgehen lässt, der vermutlich mehr Leser abhält als anzieht - oder ?
Also: Frau Kessler beschließt, ihren "Schatzi" und Ehemann Kai Dieckmann (der von "BILD") auf dessen einjähriger Fortbildungsreise in die USA mitsamt ihrer vierköpfigen Kinderschar zu begleiten. Dabei beschreibt sie wirklich gekonnt, witzig sprudelnd, alle Tücken der Reisevorbereitung, der umständlichen Visa-Beantragung und der Besonderheiten eines amerikanischen Wohn-, Schul- und Familenalltags. Und nebenbei denkt man: tolle Eltern! Zugegeben: alles so'n bisschen upper-class, aber ok. Sie kann sich ja nicht künstlich arm machen. Da kann man zunächst wirklich auf jeder Seite schmunzeln. So was kann man auch nicht "machen", das muss man "haben", um so zu schreiben. Oder, wie es Katja Kessler ausdrückt: Sie "schreibt bei sich selber ab", was ohnehin schon alles in ihrem Kopf herumspukt.
Nach etwa der Hälfte des Buches allerdings wurd's mir zunehmend zu locker-flockig. Wenn einer den ganzen Abend Witze erzählt, zieht man sich meistens auch lieber diskret zurück, zumal die Witze in der Regel flacher werden. Davon bleibt die Autorin nicht verschont. Mitunter hat man den Eindruck, das mit dem "Bei-sich-selbst-abschreiben" klappt auch nicht mehr ganz so reibungslos, und dann wird's richtig gewollt, so bei der etwas zwanghaften Satire zu Bachs Matthäus-Passion oder bei flüchtig eingestreuten Altherren-Witzen über Wesen mit einem schönen buschigen Schwanz. Mehr und mehr ging mir auch das häufige Gerede vom Geld-Sparen oder vermeintlich zu hohen Preisen auf den Senkel: immer wieder aufgezeigte Möglichkeiten, doch irgendwo noch mal 20% billiger einzukaufen; das Staunen über gewaltige Eintrittspreise für Zoo oder Vergnügungspark etc. und dann noch die vielen Reisen innerhalb dieses Jahres!! Nicht zu fassen! Ein Trip nach Arizona, einer nach New York, nach Kanada, Mexiko, Nicaragua, Wohnmobiltour zum Abschluss. Man hat's nicht leicht. Glücklicherweise konnten nacheinander aber aus Deutschland noch eingeflogen werden: die russisch-stämmige Kinderfrau, die Omi und - damit's nicht zuviel für alle wird - irgendein au-pair-Mädchen. Freundlich gerechnet wird dieser einjährige Familienausflug mal eben locker eine Summe verschlungen haben, mit der man in Potsdam (Haupt-Wohnsitz der Familie Kessler-Dieckmann) ein Einfamilienhaus erwerben kann. Das sei ihnen gegönnt! Aber dann bitte nicht die Leser ständig damit nerven, wie teuer dieses oder jenes wieder sei oder welche Sonderangebote Mutti mal wieder erheischen konnte.
Fazit: der (im Anhang hochgelobten) Lektorin hätte ich mehr Mut gewünscht, Katja Kessler zu überzeugen, das ganze reichlich zu straffen, manche "Ausflüge" (was interessieren in diesem Zusammenhang die Studienerfahrungen der Autorin ?) zu streichen und einige Peinlichkeiten zu lassen (nur am Rande: eine "Fabel", die KK so beeindruckt hat, ist keine! Fabeln nämlich spielen immer im Tierreich, Frau Lektorin).
Nach ca. einem Viertel der Lektüre wollte ich das Buch unbedingt an Freunde verschenken (auch vier Kinder!), nach der Hälfte kam ich schon etwas ins Wanken, zum Schluss dachte ich: lieber nicht, das wird peinlich.
Schade!
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am 27. August 2014
Die Autorin beschreibt einen zehnmonatigen Aufenthalt in den USA. Der Mann muss geschäftlich dorthin und sie schließt sich mit den vier Kindern an. Allerdings war der Neuanfang dort alles andere als stressfrei. Der Gatte ("Schatzi" genannt) wohnt mit seinen beiden beruflichen Freunden in einer Art Luxus-WG mit Putzfrau und angeschlossem Büro, während sie mit dem Nachwuchs ein Haus anmietet. Der Alltag erwischt die Familie dort sehr schnell- Besuche in der Notaufnahme, beim Direktor der Schulkinder, bei der Führerscheinbehörde oder Kontaktknüpfen mit anderen Kindern/ Müttern... Zum Glück nur 10 Monate- oder? ------------- Das Buch ist sehr lustig geschrieben, in einer Art Tagebuchform mit verschiedenen Fotos/ Zeichnungen- sehr farbenfroh und ansprechend gestaltet. Es macht Spaß und lässt den Leser teilhaben am chaotischen Alltag mit all seinen Problem(chen). Was mich im Nachhinein etwas stört ist immer wieder das Erwähnen von finanziellen Dingen. (weil die Autorin darauf doch bestimmt nicht achten musste...) Das machte es für mich irgendwie unrealistisch als eine Form des Auswanderns, es war ja auch sowieso nur auf einen Zeitraum von 10 Monaten beschränkt. Teilweise sollte es vielleicht auch nur witzig geschrieben sein, aber mit dem großen Geldbeutel (von Schatzi...) war die ein oder andere Schwierigkeit schnell aus der Welt geschafft (defekte Telefonleitung, dringende Kanalarbeiten, Flugurlaube,...). Deshalb war da immer ein komischer Beigeschmack, der mir den Spaß ein stückweit nahm. Trotzdem hab ich es ganz gern gelesen. :-)
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am 29. November 2014
Eigentlich bin ich kein Fan von Katja Kessler (wenn ich sie z.B. in Talkshows erlebe), aber die Bücher und Kolumnen von ihr haben mir bisher immer gut gefallen. So musste ich auch unbedingt dieses Buch lesen….

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Silicon Wahnsinn“ von Katja Kessler ist im Marion von Schröder Verlag als Hardcover Buch erschienen. Es hat 442 Seiten. Das Titelbild ist wie ein Comic gestaltet. Katja Kessler im Portraitfoto in ein Cabriolet modelliert mit ihren vier Kindern als Mitfahrern, Kühlschrank, Standuhr inclusive. Im Hintergrund die Golden Gate Brücke und eine Sonne. Schon allein das Titelbild wirkt etwas chaotisch, so wie man sich einen zeitweiligen Umzug in ein anderes Land mit vier Kindern und einem Hausstand vorstellen kann.

Kurze Zusammenfassung:
Katja Kesslers Mann, Kai Diekmann, Chefredakteur und Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe muss für ein Jahr nach Silicon Valley. Schnell ist sich die 6köpfige Familie einig: Wir gehen zusammen. Zunächst geht die Planung los. Ein Haus wird gesucht, eine Schule gefunden, der Hausstand in Deutschland geregelt. Welches Haustier kommt mit? Wer pflegt die zurückgebliebenen Tiere und das Haus. Der Umzug erfolgt schneller als gedacht, da die Kinder ein gesamtes Schuljahr in den USA verbringen werden. So reist die Mutter alleine mit ihren vier Kindern ins unbekannte Land. Auch während des gesamten Aufenthaltes ist sie meist auf sich alleine gestellt, denn der Ehemann nächtigt in einer Wohngemeinschaft mit Kollegen, näher am Arbeitsplatz.
Was auf einen mit vier Kindern im Ausland zukommt, kann man ja schon erahnen, was dann aber wirklich alles passieren kann, das kann man in diesem Buch Seite für Seite miterleben….

Mein Leseeindruck:
Katja Kesslers Sprachstil ist locker, flockig und mit ganz viel Witz gespickt. Man merkt, dass sie vieles mit Humor nehmen muss, um ihre Familie zu „coachen“, sonst würde das Chaos komplett über sie hineinbrechen. Ihr Jahr in den USA ist im Tagebuchstil zusammengestellt, liest sich aber eigentlich wie ein Roman. Das Buch ist in 8 „Teile“ untergliedert und hier wiederum in Tage und Zeitangaben unterteilt. Fotos, passend zum Thema, lockern den Text auf, ohne den Erzählverlauf zu unterbrechen oder zu stören. Im Gegenteil, die Fotos passen gut zur jeweiligen Situation. Manchmal machen sie Lust auf mehr… Katja Kessler gelingt es, ein unterhaltsames Bild einer Großfamilie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (aber doch nicht immer: wenn man Fahrerlaubnisse und Visen immer wieder erneuern muss, manchmal auch mit besonderen Maßnahmen, wie kurzzeitige Aus- und Wiedereinreisen) zu geben. Oftmals wartet man beim Lesen schon auf die nächste Katastrophe, die sich anbahnt und die mit viel Geduld und Humor gemeistert wird.
Störend im Erzählstil wirkt nur manchmal das „Schatzi“ (Kosename des Ehemannes) …

Fazit:
Wer vorhat, ein Jahr mit der Familie im Ausland zu verbringen, der hat hier einen lustigen „Ratgeber“, der nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch gleichzeitig informiert in der Form: So kann man es machen, aber es gibt sicherlich auch einfachere Wege. Aber auch wer sich einfach nur gut unterhalten lassen möchte, der kann sich mit diesem Buch ein paar Stunden mit einem Lächeln im Gesicht zurücklehnen und lesend genießen. Denn das, was alles passiert, passiert anderen und nicht dem/der Leser/in und das ist gut so.
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am 8. Juli 2016
Ich habe ab und zu mal Kolumnen von Katja Kessler gelesen, und fand sie ebenfalls ab und zu ganz witzig, und ich mag sie eigentlich!
Diese Buch bzw. der Klappentext las sich vielversprechend. Ich lebte vor kurzem ebenfalls für fast ein Jahr mitsamt Familie in Kalifornien ( L.A. )
als expat wife, und da ich auf diese Zeit mit gemischten Gefühlen zurückblicke, war ich gespannt auf Frau Kesslers Eindruck.
Diese gibt sie in diesem Buch auch wieder, aber vielmehr handelt sich um eine Beschreibung ihrer Familie, und die Abläufe in dieser. Dies soll gewollt witzig, flapsig rüberkommen, nervt aber leider durch die ständigen Wiederholungen. Natürlich erfährt man auch am Rande etwas über das Leben in den USA, aber eigentlich zu wenig, finde ich. Ihre Beschreibungen von Latinos nerven mich als "Betroffene" ein wenig. Sie klingen etwas abfällig, und nein "Olé" schreit auch in México keiner den ganzen Tag, eigentlich garnicht ;). Ja, ich weiß vermutlich Ironie ( hoffentlich!), aber die Stereotype reihen sich aneinander in diesem Buch. Ist ein wenig so wie "Goodbye Deutschland " in Buchformat, also leichte Kost...
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am 19. Oktober 2014
Na ja - lustig zu lesen/zu hören - aber der Umgang mit der BILD färbt ab: Frau Kessler bezeichnet das Ding, wo man/frau die Pistolen reinsteckt als Halfter - dabei wissen doch sogar die Leser der BILD und Zuschauer von rtl2 daß ein Halfter zum Zaumzeug der Pferde gehört - die Pistolenaufbewahrungsvorrichtung heißt HOLSTER!!!!!
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am 12. September 2014
***Kurzmeinung***
Liebevolles Design, doch der Humor war nicht ganz meins, die Erzählungen waren mir oft zu sprunghaft und Fragen blieben offen. Leichte Lektüre für zwischendurch.

***Inhalt***
Katja Kessler wanderte für zehn Monate ins Silicon Valley aus, da ihr Mann dort beruflich gefragt war. Jedoch sollte man wissen, dass ihr Schatzi in einer Männer-WG und die Autorin mit ihren vier Kindern in einem eigenen Haus wohnte.

***Meine ausführlichere Meinung***
Selten habe ich ein Buch gesehen, dass mit dermaßen viel Liebe fürs Detail designt wurde. Es gibt zahlreiche Farbfotos, aber auch mal Textnachrichten und Zitate, die das Ganze optisch zu einem wahren Leckerbissen machen.

Die Kapitel sind recht kurz, der Schreibstil ist leicht verdaulich. Allerdings war es nicht meine Art von Humor. Fand ich am Anfang diese lockere Art noch ganz angenehm, so wurde es für mich persönlich nach einer Weile auch etwas anstrengend. Sprüche wie "alter Falter", "coole Socke" oder Ausdrücke wie "abschnuckeln" und "Power aus der Steckdose lutschen", oder auch Spitznamen für Leute wie z.B. "Nippel" sind einfach nicht meins. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sich andere Leute über diese Art von Humor schlapp lachen können. Außerdem war es mir einfach viel zu viel "Schatzi", denn Katja Kesslers Mann wird gefühlt in 99% der Fälle, in denen er erwähnt wird, als solcher bezeichnet.

Zudem muss man sich dessen bewusst sein, dass es eine ganz besondere Auswanderung war und Frau Kessler und Kids eigentlich in einer Expat-Blase lebten, in denen sie so gut wie keinen Kontakt zu den Einheimischen, also den Amis hatten, und hauptsächlich mit anderen Auswanderern zu tun hatten. Deswegen bekommt vom amerikanischen Alltag und amerikanischen Besonderheiten recht wenig mit - zumindest verglichen mit anderen Auswanderergeschichten, die ich gerade deswegen sehr gerne lese.

Außerdem tauchen manchmal Personen auf, bei denen man sich fragt, was aus denen wurde bzw. wo sie auf einmal herkommen. Konkret sei hier die Haushilftshilfe Ela genannt, die extra aus Deutschland eingeflogen wird, oder ein Au Pair, das ganz plötzlich erwähnt wird.

Das Ende war für mich eine Spur zu abrupt; gerne hätte ich noch ein bisschen mehr über das Wiederankommen in Deutschland gelesen.

***Fazit***
Dies ist die Geschichte einer ganz speziellen Auswanderung auf Zeit, die eine ganz spezielle Art von Humor verwendet. Vom typischen Alltag in Amerika bekommt man nur wenig mit, wird dafür jedoch mit Anekdoten über kleinere und größere Familiendramen gut versorgt.
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am 26. Mai 2016
Sehr humorvolles, gut zu lesendes Buch. Musste immer wieder lachen. Leider nach Mitte des Buches flacht es ab und ist nicht mehr so interessant bzw verliert sich die Autorin in für den Leser uninteressanten Details bzw Geschichten, aber trotzdem lesenswert, viel Selbstironie.
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am 26. Oktober 2014
Nun ja, man ist ja vorurteilsbehaftet. Ein Buch von der Kessler kaufen? Das ist doch die Frau von dem Diekmann! Der von der Zeitung mit den großen Buchstaben. Niemals! -- Niemals???

Nun, die Neugier hat gesiegt. Außerdem haben Kai Diekmann und ich ja etwas gemeinsam. Wir kommen beide aus Bielefeld und sind zwei sture Ostwestfalen. Außerdem habe ich auch im Silicon Valley gelebt und bin regelmäßig noch dort. Mal gucken, wie Diekmann und Kessler sich geschlagen haben. Außerdem wollte ich auch schon immer erfahren, wie eine Zahnärztin schreibt.

Nun denn: Für dieses Buch wird es niemals einen Literaturnobelpreis geben. Aber: Es ist schnell, humorvoll und amüsant geschrieben. Bekannten Szenarie bauten sich schnell vor dem Leserauge auf. Man konnte mit Katja Kessler "mitleiden", wie sie ohne maßgebliche Unterstützung ihres "Schatzi" die Herausforderung "Silicon Valley" annimmt und meistert. Es fiel recht schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eine echte Erheiterung und Erbauung mit einer deutschen, äh deutlichen, Botschaft zwischen den Zeilen. So schlecht, wie manche unsere Heimat machen, ist sie doch nicht. Im Gegenteil.

Ob ich das Buch noch einmal kaufen würde: Klares JA! Ich verschenke es sogar - an Leute mit Silicon Valley Erfahrung. An Leute, die den Silicon Wahnsinn schon kennen oder ihn kennenlernen möchten.
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