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am 2. April 2013
Mehr über den „Sachsensumpf“ zu erfahren, war für mich der Grund dieses Buch zu kaufen.

Sehr nahe ging mir die Schilderung, wie Teenager Mandy in die Fänge eines brutalen Zuhälters gerät. Erst heuchelt Michael W. ihre schwierige Lebenssituation zu verstehen, ihr Hilfe anzubieten, erschleicht sich ihr Vertrauen. Nachdem er sie arg- und wehrlos gemacht hat, zeigt der Teufel sein wahres Gesicht, erbarmungslos und kalt. Sie ist einem manipulativen Menschen ohne Mitgefühl ausgeliefert. „Nimm keine Süßigkeiten von fremden Männern an.“ hatte Mutter immer gesagt ohne zu erklären warum nicht.

Deutlich wird, dass Mandy stark ist und sich abgrenzt. Damit fordert sie den Zorn des Psychopathen heraus, der sie somit typischerweise schlechter behandelt als die anderen Mädchen, die sich weniger auflehnen. Mandy gibt sich die Schuld. Die Manipulation wirkt. Bald ist sich jeder selbst der nächste. Der Alltag ist geprägt von Erniedrigungen und Gewalt bis hin zu Scheinhinrichtungen.

Als wäre ihr Schicksal noch nicht hart genug, muss Mandy nach ihrer Befreiung weitere Schicksalsschläge, Vertrauensbrüche, Demütigungen erleiden: durch Lehrer, Mitschüler, Polizisten, Presse und besonders durch die Justiz und ihre Richter und Staatsanwälte. Die Urteilsbegründung gegen den Zuhälter liest sich wie eine zynische Männerphantasie. Mandy ist Opfer eines Verbrechens, aber muss sich als Prostituierte behandeln lassen, anders als beispielsweise die Opfer von Marc Dutroux. Ein bis heute andauernder Spießrutenlauf durch die Justiz beginnt. Sie selbst wird zur Angeklagten. Die pädophilen und teils sadistischen Täter wurden nie belangt.

Bis heute ist Mandys Leben von den damaligen Ereignissen beeinträchtigt. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Ängste und ihre Traumatisierung spiegeln sich im Buch wieder. Enthüllungen gegen bestimmte Personen finden sich im Buch nicht, es ist offenbar juristisch abgesichert. Die Namen der Täter sind im Buch geändert, lassen sich jedoch leicht im Internet herausfinden.

Ich meine, die Warnung des Buches ist, dass man im Leben in einer Situation der höchsten Not, Menschen zum Opfer fallen kann, die es darauf abgesehen haben andere zu vernichten – Psychopathen. Mein Vertrauen in diesen Rechtsstaat ist ohnehin überschaubar, aber ich hoffe für Mandy, dass sie im weiteren Prozessverlauf zumindest als Opfer anerkannt wird.
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am 23. März 2013
Wenn man das Foto von Mandy Kopp auf der Buchhülle sieht, muß man leider sagen: ein kleines Häuflein Elend. Wenn Sie den Kampf gegen die Sächsische Justiz und den „Sächsischen Justiz-Sumpf“gewinnen will, wo sie wegen angeblicher Verleumdung hoher Justizbeamter angeklagt ist, wird sie die Zigarette weglegen und ihren ganzen Mut und ihre Energie zusammen nehmen müssen. Schwach und geknickt sein zieht da nicht, da hat man in diesem System keine Chance, wie sie das selbst empfindlich erleben musste. Mandy Kopp gibt in ihrem Buch Rechenschaft über ihr Leben, ihr Schicksal, das sie schwer gezeichnet und das sie immer noch nicht überwunden hat. Als Kind lebte sie in einer Familie, in der Mutter und Vater Alkohol abhängig waren und die nach einer Entgiftungsbehandlung in den Armen der Religion Aufnahme gefunden haben. Nach dem frühen Tod des Vater, zu dem sie ein vertrauensvolles Verhältnis hatte, Mandy war 12 Jahre alt, war sie mit der Mutter allein, kam aber mit dieser nicht zurecht, so dass sie als notorische Schulschwänzerin mit 14 Jahren von zu Hause weggelaufen und in das berüchtigte Leipziger Kinderbordell „Jasmin“ geraten ist. Wie hier minderjährige Mädchen mit brutalsten Mitteln zur Prostitution gezwungen wurden, muß man gelesen haben, damit man einen Einblick in diese Verhältnisse bekommt, die das Vorstellungsvermögen von normal strukturierten Menschen überschreiten. Die Zuhälter haben die Eigenschaften und benutzen Methoden von KZ-Aufsehern und man will so etwas nicht für möglich halten. Daß in ein solches Kinder-Bordell Leute aus der „besseren Gesellschaft“ gehen, scheint bekannt zu sein, dass sie vielleicht auch noch in wesentlichen Position der Justiz sitzen und für Recht und Ordnung sorgen wollen, ist der eigentliche Skandal. Mandy wird schließlich aus dem Bordell befreit und nun beginnt ihr Marathon im normalen Leben, der Versuch der Bewältigung des traumatisch Erlebten und die Auseinandersetzung mit der Sächsischen Justiz. Mandy Kopp ist zweifellos eine komplizierte Persönlichkeit, die bereits mit 8 Jahren von ihrem Cousin sexuell missbraucht wurde, in schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen und somit vielfältig stigmatisiert ist. In ihr glimmt aber noch ein Ehrgefühl und die Glut der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit, für die sie sich einsetzen will. Hierbei kann man ihr nur viel Erfolg, den genannten Mut und Stärke wünschen, ganz besonders im Kampf mit der und gegen die Sächsische Justiz. Wer die Verhältnisse und die Arbeitsweise hier einmal bis in höchste Ebenen erlebt hat, der weiß, dass neue demokratische Maßnahmen notwendig sind, um hier zwingende Veränderungen herbei zu führen. 5 Sterne für das lesenswerte und hoch informative Buch, was hoffentlich die Grundlage für ihren Sieg auf dem Sächsischen Justizparkett bildet. Hinweisend auch für all, die nicht wissen, wie es in einem Kinder-Bordell zugeht, bzw. in einem Bordell, wo Frauen zur Prostitution gezwungen werden, abscheulich und menschenverachtend.
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am 20. Juni 2013
Ich bin schockiert, wütend und traurig zugleich, wie kann so etwas in unserem Rechtsstaat passieren? Mir kamen beim Lesen die Tränen, unbegreiflich, was diese Frau in ihrem Leben mitgemacht hat.
Nachdem ich sie im TV in der Talkshow "Unter uns" im MDR gesehen hatte, war ich sehr neugierig, aufgrund ihrer Erzählungen. Unglaublich was ihr wiederfahren ist. Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen bis zur letzten Seite.Ihre Erzählungen sind so schockierend, dass man manchmal den Anschein hat einen Roman zu lesen und keine wahre Lebensgeschichte.
Ich wünsche Frau Kopp alles nur erdenklich Gute.
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am 9. August 2013
Ich finde es mutig das Mandy Kopp an die Öffentlichkeit gegangen ist und dieses Buch geschrieben hat. Die Geschichte wird sehr glaubhaft und umfassend aber nicht zu langatmig erzählt. Wer sich über den "Sachsensumpf" informieren möchte, ist dieses Buch genau das Richtige. Dieses Buch hinterlässt bei mir viel Trauer, Wut und viele Fragen.

Was nützen all die ganzen Kinder- und Jugendschutzgesetze, wenn solche Verbrechen sehr milde bestraft werden? Wie kann man minderjährige Mädchen, die man vergewaltigt, der Freiheit beraubt und schwere Körperverletzung zugefügt hatte, als "Prostituierte" bezeichnen? Warum werde ich das Gefühl nicht los das wieder Opfer zu Täter und Täter zu Opfer gemacht werden? Warum werden Journalisten wegen den Fragen in ihren Berichten angeklagt? Ich bin jedenfalls fassungslos, dass dieses in unseren Land geschehen konnte.

Ich wünsche Mandy Kopp für ihren weiteren Lebensweg Alles Gute.
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am 21. März 2013
Mandy Kopp schildert in diesem Buch, wie sie 1992 als 16jähriges Mädchen in einer sog. "Mädchen-WG", d.h. genauer gesagt im damaligen Kinderbordell "Jasmin" in Leipzig, von einem brutalen Zuhälter, der sich bester Beziehungen zur Polizei sowie zum juristischen Establishment in Leipzig rühmte, zur Prostitution gezwungen wurde. Der Zuhälter wurde später, d.h. im Jahre 2008, zu 4 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt und ist heute wieder auf freiem Fuß. Gut zwanzig Jahre später steht dafür nun Mandy Kopp als Angeklagte wegen "Verleumdung" zweier ehemaliger Freier, die damals zugleich hochrangige Juristen in Sachsen waren, vor dem Amtsgericht in Dresden. Der Prozeß mußte im November 2012 nach einer erneuten Konfrontation mit ihrem ehemaligen Zuhälter vor Gericht wegen vorübergehender Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten unterbrochen werden.
Wer dieses Buch in die Hand nimmt, wird es vermutlich nicht so schnell wieder aus der Hand legen und vielleicht sogar in einem Zug von vorn bis hinten durchlesen. Es ist spannend und erschütternd zugleich. Trotzdem ist es keineswegs in einem weinerlichen Ton des Selbstmitleids verfaßt.
Mandy Kopp geht es mit ihrem Buch in erster Linie um Aufklärung und Gerechtigkeit sowie um die Bewältigung ihres eigenen Kindheitstraumas. Sie will bis heute zurecht nicht akzeptieren, daß sie von ehemaligen Freiern in der Öffentlichkeit als "Prostituierte" bezeichnet wird und schildert deshalb in aller schonungslosen Offenheit, was ihr von ihrem früheren Zuhälter physisch und psychisch an Leid zugefügt wurde und weshalb sie bis zum heutigen Tage noch immer mit den Spätfolgen ihrer damaligen Mißhandlungen als Zwangsprostituierte zu kämpfen hat.
Es bleibt zu wünschen, daß dieser Lebensbericht von Mandy Kopp möglichst viele interessierte LeserInnen finden möge und daß die noch immer vorhandenen sog. "schwarzen Flecken" des sog. "Sachsensumpfes" in Zukunft zumindest teilweise aufgehellt werden können.
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am 14. März 2013
Wer gedacht hat, dass der Till Schweiger-Tatort Fiktion ist, erfährt hier, dass die Wahrheit noch schlimmer ist.
Dieses Buch macht Eindruck:
- erschütternd, was dieser Frau angetan wurde;
- skandalös, was ihr sogar der Staatsanwalt zumutet (z.B. Bezeichnung als "Prostituierte");
- bewundernswert, wie sie ihr Schicksal bewältigt;
- glaubhaft, was sie schildert;
- fesselnd, wie sie es schildert.
Fazit: Dieses Buch sollte man unbedingt zur Hand nehmen; aus der Hand legt man es dann sowieso nicht mehr.
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Also bei Prostitution mit Minderjährigen hört der Spaß nun wirklich auf. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Ich habe das aber bisher nie in der Form für möglich gehalten! Persönlich wünsche ich der Autorin viel Glück.

An Polizei und Staatsanwälte möchte ich aber doch die Frage richten, warum da nicht viel härter durchgegriffen wird. Ich denke, die Gesetzeslage ist doch eindeutig! Also legt man los.

Ich habe mir das Buch "Ich Puff war ich die Tiffany" auch mal durchgelesen. Da steht zumindest drin, dass Prostitution mit Minderjährigen zumindest in der "öffentlichen" Rotlichtszene nicht exsistiert. Es sollte daher für die Polizei doch möglich sein, diese illegalen Löcher auszuheben! Das wäre doch schon einmal ein erster Schritt! Bei den Strafen für die Verantwortlichen sollte man auch beherzter zur Sache gehen. Milde erscheint mir da nicht angebracht.
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Mandy Kopp – wer kennt diesen Namen? Wer kennt die Frau hinter diesem Namen?

Ich habe das Buch der Autorin gelesen und sie selbst in Leipzig zur Buchmesse kennen lernen dürfen.
Heute möchte ich euch von meiner Meinung zum Buch erzählen …

Inhalt und Gliederung:
=================

Prolog
Trügerisches Idyll
Alles anders
Böses Erwachen

Am Pranger
Verkehrte Welt
Dank

Jedes Kapitel beginnt mit einleitenden nachdenklichen Worten – in gereimter Form.

Mandy ist damals 12 Jahre, als ihr Vater stirbt. Wir schreiben das Jahr 1989 – die Mauer fällt. Die ganze Welt der Familie zerbricht – auch die Mutter zerbricht an den Veränderungen, die sie nicht verkraften kann. Sie verliebt sich neu und daraus erwachsen für Mandy folgenschwere Probleme und Änderungen in ihrem Leben.

Sie lebten erste auf dem Land, aber durch die neue Beziehung ihrer Mutter ziehen sie in die Stadt. Mandy bleibt immer mal von zu Haus weg und geht auch nicht regelmäßig zur Schule. Sie bleibt sogar über Nacht weg. Mandy und Lea sind Freundinnen. Sie lernen einen Mann kennen, der den beiden Unterschlupf verspricht in einer angeblichen „Mädchen-WG“. Dieser Retter ist eigentlich ein Zuhälter und führt sowohl Mandy als auch Lea ins Verderben …
Die beiden finden sich in einem Privatbordell wider. Hier sind alles minderjährige Mädchen, die zur Prostitution gezwungen werden.

Vergewaltigung, Gewalt überhaupt und ständige Demütigungen sind von nun an an der Tagesordnung. Sie versucht immer mal wieder zu fliehen, schafft dies aber nicht. Heute sind 20 Jahre vergangen und Mandy bricht ihr Schweigen.

Natürlich hat sie diese Zeit noch immer nicht aus ihrem Leben streichen können, das wird wohl auch nie geschehen, aber sie kann versuchen damit zu leben – gut zu leben und sicher ist das Reden nun ein positiver Anfang, diese prägende Zeit verarbeiten zu helfen.

Die Geschichte ist in der Ich-Schreibweise geschrieben. Sie geht unter die Haut, sie zeigt ungeschminkt, was passierte und gibt die Gedanken- und Gefühlswelt der Mandy Kopp im Lauf der Zeit in diesem Bordell wider. Man kann sich nicht vorstellen, wie man so etwas überhaupt aushalten kann. Mandy Kopp schreibt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, warum auch, so ist es passiert, warum soll man also etwas verniedlichen ???? – finde ich !!!

Es ist gut, dass die Autorin ihr Schweigen bricht. So etwas darf eigentlich nie wieder passieren, und passiert wahrscheinlich doch ständig und jede Minute und überall …

Das Buch ist also nicht nur informativ und zu Herzen gehend, sondern es regt an nachzudenken und nicht einfach wegzuschauen …

Die Art, wie die Autorin über ihre Erlebnisse schreibt finde ich sehr gut gelungen. Sie schreibt aus ihrer Sicht und stellt ehrlich dar, was passierte und wie sie das Erlebte verarbeitete und überhaupt erst einmal erlebte.

Leseprobe:
========

Der Groschen fiel nur langsam. Wegen „Typen wie diesem“ war ich hier anonym untergebracht. Das Internat war ein enormes Risiko eingegangen, die Kontakte des „Milieus“ reichten weit, es war nicht auszuschließen, dass mich Kuglers Schergen hier ausfindig machten. Für Meiling, oder wer auch immer mich tags zuvor gesehen hatte, musste es so gewirkt haben, als sei „Tag X“ da und ich zurück in den Fängen der Vergangenheit.
Das wäre die rationale Sichtweise gewesen.
Stattdessen platzte ich.
„Sie haben doch überhaupt keine Ahnung. Sie kennen ihn doch überhaupt nicht, also können Sie es gar nicht beurteilen!“, schrie ich.


meine zusammenfassende Meinung:
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Dieses Buch ist sehr authentisch geschrieben, es ist sicher zu einem Teil Abrechnung, es ist der Vorgang des Schweigenbrechens. Ob es Anklage und Anprangerung ist ???? Ich möchte mich dazu ehrlich gesagt nicht festlegen, ich kann es nicht sagen …

Der psychische Terror, die Vergewaltigungen, also auch der körperliche Terror und der ständige Zwang, die Angst, das kann ein Mensch nicht wegstecken. Das Leipziger Bordell „Jasmin“ wird hier genau unter die Lupe genommen sozusagen.

Die meisten der Mädchen sind jünger als 18 Jahre, also noch Kinder und es gehen Freier ein und aus in diesem Bordell, die hochrangige Persönlichkeiten sind.

Es ist nicht leicht, dieses Buch zu lesen, es geht an die Nieren, aber ich finde es gut, dass die Autorin es geschafft hat, über die für sie so schwierige Zeit in ihrem Leben zu berichten.

Die Autorin schildert glaubhaft, was sie erlebt hat. Dieses Schicksal ist einfach schrecklich und die Autorin schildert es überwältigend real. Wenn man hört, dass der Staatsanwalt sie als Prostituierte bezeichnet, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln. Der Kampf gegen die Justiz wird sicher auch noch einmal ein Stück Schrecken sein für sie, die so viel schreckliches hat durchmachen müssen.

Das sie schon im zarten Alter von 8 Jahren von ihrem Cousin missbraucht wurde ist schon an sich schlimm genug, dann aber auch noch in dieses Bordell zu „rutschen“ – diese Frau hatte es wahrlich nicht leicht und ich hoffe für sie, dass sie irgendwann ihren Frieden finden kann und ein glückliches Leben führen wird.

Was sie schreibt ist ein Skandal – deckt einen Skandal auf !!! Einiges davon konnte man sich schon ähnlich denken, aber so extrem nicht, das ist einfach Wahnsinn – dürfte nicht passieren – passiert aber und umso besser, dass jemand das Schweigen bricht. Frau Kopp zeigt Mut, sich zu offenbare, was sicher nicht einfach war …

Dieses Buch ist äußerst lesens- und wissenswert. Die Autorin hat sich sozusagen selbst aus ihrem Versteck geholt mit dem, was sie hier schreibt.

Ich hoffe, dass die richtigen Menschen – die involviert sind und waren – dieses Buch in die Hände bekommen – ich hoffe, dass sich etwas ändert … in jeder Hinsicht !!!!
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am 20. März 2013
Dieses Buch rüttelt auf. Ich hoffe, das es hilft auf dieser Welt was zu ändern. Hoffe, das es hilft nicht wegzusehen. Hilft sich aufzulehnen gegen eine Elite für die ein Menschenleben nichts wert ist. Diese Elite denkt, mit ihrem Geld kann sie sich alles erlauben. Andere Menschen als sie selber werden als Tiere bezeichnet und so behandelt. Menschen wie Mandy können helfen, dass wir aufwachen. Jeder einzelne von uns kann etwas gegen diese Verbrechen tun....
Ich wünsche Mandy, dass die Last die sie trägt eines Tages leichter wird und sie ein bisschen Glück fühlen darf im Leben.
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am 14. Juni 2013
Dieses Buch zeigt sehr realistisch, wie Zwangsprostitution funktioniert.
Nach der Lektüre bleiben Wut und Betroffenheit, dass solche Verbrechen in unserer unmittelbarer Nähe möglich sind. Durch die Authenzität der beschriebenen Ereignisse ist dieses Buch nicht für zarte Gemüter zu empfehlen. Als Pflichtliteratur wäre es für jene geeignet, die geneigt sind solche Etablissements wie im Buch beschriebene Jasmin zu frequentieren. Nach der Lektüre sollten sie sich im Klaren sein, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit Sklavinnen vergewaltigen.
Über zwanzig Jahre benötigte Mandy Kopp um das Geschehene soweit zu verarbeiten, um damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Die meisten Opfer schaffen es nicht. Sie bekommen lebenslänglich, indem sie in Alkohol und Drogen versinken.
Meine Hochachtung gebührt dieser starken Frau. Der Mut dieses Buch zu veröffentlichen wird Teile unserer Gesellschaft aufrütteln.
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