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Kundenrezensionen

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Zu Weihnachtsbüchern mag man stehen wie man will, dieses hier hat mich angesprochen und dies obwohl ich ein Mann älteren Semesters bin. Heldin Anna studiert in Leipzig, fühlt sich in ihrer Familie in Berlin, seit der Scheidung der Eltern nicht mehr wohl und fährt schon seit Jahren zu Weihnachten nicht mehr nach Hause.

Was Corina Bomann nun aus dieser Story macht, ist nichts Neues. Sie reflektiert Themen wie Familie und Weihnachten und sie bastelt sich eine Geschichte, die an einigen Ecken arg konstruiert wirkt, aber sich dennoch schön lesen lässt.

Anna verpasst in Berlin den Zugausstieg und erwacht viel zu spät erst in Binz. Was nun beginnt ist eine beschwerliche Reise im Schneegestöber auf der Autobahn in Richtung Heimat Berlin. Sie trifft mehrere Gestalten, die ihr alle beim Weiterkommen behilflich sind, die aber auch alle zu Bomanns Thema Weihnacht etwas beizutragen haben. Diese Szenen waren für mich immer wiederkehrende kleine Höhepunkte in Variationen.

Warum sich die Autorin um den Höhepunkt ihres Romans bringt und mir nicht erzählt wie es im Kreise der Familie denn nun gewesen ist, verstehe ich zwar nicht, aber vielleicht ist es auch eine Herausforderung der Autorin an ihre Leser.

Wer dem Geist von Weihnachten nachspüren will, ist mit dieser wundersamen Weihnachtsreise sehr gut bedient!
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am 14. November 2014
Ein paar Tage vor Weihnachten ist Anna wie in jedem Jahr um diese Zeit genervt. Ihren Spitznamen „Grinch“ hat sie sich verdient, denn sie hasst alles, was mit Weihnachten zu tun hat und entflieht möglichst kurz vor dem Heiligen Abend in südliche Gefilde. Auch in diesem Jahr hat sie gerade im Internet nach Reise-Angeboten gesucht, als sie eine Nachricht von ihrem kleinen Bruder erreicht. Er, der der einzige aus ihrer Familie ist, mit dem sie in regelmäßigem Kontakt steht wünscht sich, dass sie Weihnachten mit ihm und der Familie feiert. Dem Neunjährigen kann sie nicht gut etwas abschlagen, also willigt sie ein, in diesem Jahr in den sauren Apfel zu beißen und macht sich am 23. Dezember auf in Richtung Heimat. Doch aus der eigentlich nur wenige Stunden dauernden Reise werden zwei Tage, da alles, was auf einer Fahrt schiefgehen kann, eintritt. Zwei Tage, in denen Anna viele Bekanntschaften macht, viele Lebensgeschichten hört und am Ende ganz neu zu sich findet.

Eine klassische Weihnachtsgeschichte, verpackt wie ein Roadmovie. Im Grunde ist Anna ein moderner weiblicher „Scrooge“, für den alles, was weihnachtlich ist, Humbug ist. Und das, was ihr unterwegs alles passiert, könnte man tatsächlich für Geistererscheinungen halten, so unrealistisch erscheint die Anhäufung der diversen Geschehnisse. Die unterschiedlichen Menschen, die sie trifft und die ihr jeweils ihre persönlichen Weihnachtsgeschichten erzählen, setzen so nach und nach einen Umdenkungsprozess bei Anna in Gange, der sie am Schluss zu einem glücklichen Weihnachtsfest mit ihrer Familie führt.

Für mich ein schönes, vorweihnachtliches Buch. Große Gedanken sollte man sich nicht machen, denn die Entwicklung der Geschichte ist einfach und vorhersehbar. Aber eine nette Weihnachtsgeschichte muss keinen großartigen Anspruch haben, aber ein schönes, harmonisches Ende. Und das ist hier absolut gegeben.

„Anna lächelte breit und spürte, wie alle Anstrengung von ihr abfiel. Sie schloss die Augen, und auf einmal war es wieder so wie damals, als sie noch klein war und sich auf das Weihnachtsfest freute. Sie spürte, wie die Sorgen und auch die finsteren Gedanken von ihr abfielen wie ein alter, durchnässter Mantel. Vor ihr war die Wärme, in der sie die Strapazen der Reise vergessen konnte. Als ihre Mutter sie freigab und Jonathan ihr um den Hals fiel, stiegen Freudentränen in ihre Augen. Sie war angekommen.“
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. November 2013
Ich muss ja gestehen, dass ich mich, kaum dass ich das Buch zum ersten Mal sah, sofort in es verliebt habe. Dementsprechend waren meine Erwartungen mehr als hoch, vor allem, da es auch noch mein erstes Weihnachtsbuch für dieses Jahr werden sollte und ja, was soll ich sagen, leider wurde ich am Anfang doch sehr enttäuscht.

Irgendwie konnte ich mit der Protagonistin Anna am Anfang wenig anfangen. Da ging es jetzt weniger darum, dass sie ein „Grinch“ ist, sondern einfach, dass ich sie nicht ausstehen konnte, warum, auch immer. Dann fand ich leider auch, dass sich die Geschichte am Anfang irgendwie zog, mich nicht richtig fesselte und dann kam ein „Unglück“ nach dem anderen und eine neue Mitfahrgelegenheit nach der anderen … alles gaaaanz zufällig … na … ja …

Doch dann kommt Anna an eine Raststätte und begegnet einem Omitrio, das so göttlich und unvergesslich ist, dass ich einfach nur noch schwärmen konnte. Wirklich … ich LIEBE diese Omis einfach und ich finde auch, sie machen das Buch erst wirklich zu was besonderem.

Danach ging es für mich nur noch bergauf. Ich war in der Geschichte drin, ich konnte mich mit den „zufälligen“ Begegnungen abfinden und fand sie am Ende auch irgendwie wieder passend. Was das Buch vor allem auszeichnet sind auf jeden Fall die drei Omis von der Raststätte und die nette alte Dame Frau Habermann, die mich vor allem am Schluss sehr berührt hat.

Auch wenn ich am Anfang echt brauchte, um mit dem Buch warm zu werden, habe ich es spätestens ab der Hälfte echt lieb gewonnen und gerade zum Schluss schwelgt man einfach auf der Weihnachtswolke und ist hin und weg.

Ich kann diese Weihnachtsgeschichte ohne Gewissensbisse jedem ans Herz legen, dem Weihnachten wichtig ist und der sich gerne jetzt schon in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen will … so wie ich selbst.
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am 14. März 2014
Das Cover zu "Eine wundersame Weihnachtsreise" von Corina Bomann ist wunderschön und stimmt mit seinen winterlichen Motiven sehr schön ein auf die kommende Weihnachtszeit.

Anna, von ihrer Freundin Paula liebevoll Grinch genannt, da sie aufgrund eines Vorfalls an Weihnachten in ihrer Kindheit, so gar nichts an Weihnachten finden kann und das Lied "Last Christmas" von Wham nahezu als Unglücksboten ausmacht, macht sich einen Tag vor Weihnachten auf, um ihrem kleinen Bruder Jonathan einen Herzenswunsch zu erfüllen. Dieser wünscht sich nicht nur ihre Anwesenheit, sondern auch ein Märchenbuch, welches sie kurz zuvor für ihn gekauft hat.
Auf ihrem Weg nach Berlin, ein Weg, der gespickt ist mit Problemen der Beförderung, trifft sie sehr viele sympathische Menschen und erfährt, wie andere ihr Weihnachtsfest verbringen und was vor allem Weihnachten für sie bedeutet. Diese Geschichten von Menschen, die versuchen, ihr zu helfen, lösen bei Anna etwas aus und zum ersten Mal stellt sie sich die Frage, warum sie ein solcher Weihnachtsgegner ist.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Zum einen sicherlich, weil ich Weihnachten sehr mag und zum anderen, weil ich die Personen, auf die Anna trifft, so toll fand. Ganz sicher haben es mir da die drei "Feen" angetan, ihr Dasein im Heim, die Geschichten über die jeweilige besondere Weihnacht und ihr Humor, der sie nicht kleinkriegen lässt. Drei alte und doch so junge Frauen, die ich gerne selber kennengelernt hätte.
Natürlich kann Weihnachten ganz schrecklich sein: ein Fest, an dem man zusammenkommen muß und Scheinheiligkeit vorspielt und für eine kurze Zeit "auf Harmonie" macht, oder aber ein wunderschönes Zusammensein voller Wärme, Zuneigung und dem Gefühl, dass man in diesem Moment an keinem anderen Ort aufder Welt lieber wäre.
Danke Corina Bomann für diese bezaubernde Buch, dass mich sicher noch länger beschäftigen wird und das ich bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen habe.
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am 15. Januar 2014
Corina Bomann hat mit ihrem neuen Roman ein schönes, unterhaltsames und doch auch von einigem Tiefgang geprägtes Buch geschrieben, das sich natürlich am besten in der Zeit vor Weihachten liest, aber auch zu anderen Jahreszeiten für angenehme Unterhaltung sorgt.

Das Buch erzählt die Geschichte eine jungen Frau namens Anna. Sie ist 23 Jahre alt, studiert und lebt in einer WG. Sie bezeichnet sich selbst als eine „Grinch“, weil sie wie die bekannte Filmfigur Weihnachten eigentlich hasst. Seit Jahren ist sie an diesem Fest nicht mehr zu Hause gewesen, doch in diesem Jahr schafft es ihr kleiner Stiefbruder Conny, den sie sehr liebt, sie zu einem Besuch zu überreden.

Anna bucht eine Bahnreise nach Berlin, doch sie schläft im Zug ein und landet nach Stunden in einem total eingeschneiten Nest an der Ostsee, im zu dieser Jahreszeit einsamen Ostseebad Binz. Schon während der Vorbereitung der Reise und dann immer wieder in den nächsten beiden Tagen läuft auf allen Sendern im Radio George Michaels „Last Christmas“, ein Lied, das sie hasst wie die Pest.

Guter Rat ist teuer. Wie soll sie von dort nach Berlin kommen? Ein Schneepflugfahrer ist der erste, der sie mitnimmt und von der Insel runterbringt. In den nächsten 30 Stunden dann wechseln sich die Menschen ab, mit denen sie in Kontakt kommt, und die ihr eine Mitfahrgelegenheit anbieten. Mit jedem von ihnen – es sind ganz unterschiedliche Menschen und in ihrer Summe eine recht bunte Schar – kommt sie ins Gespräch und mit jedem Gespräch öffnet sie sich mehr, erzählt von ihrem Leben und von ihrer Abneigung gegen Weihnachten.

Und mit jedem Gespräch, mit jedem neuen Abenteuer (denn es geht so ziemlich alles schief, was misslingen kann) erfährt sie mehr über sich selbst. Vor allen Dingen, warum sie zu Connys Vater, den ihre Mutter heiratete, nachdem Annas Vater am Heiligen Abend die noch kleine Anna verließ, so ein schlechtes Verhältnis hat.

Irgendwann ist Anna angekommen, nicht nur in Berlin bei ihrer Mutter und ihrem Bruder und dem lange verhassten neuen Mann der Mutter, sondern auch bei sich selbst, ihrer eigenen Geschichte und beim Sinn von Weihnachten.

Eine schöne Geschichte, die auf eine unterhaltsame Weise mehr von Weihnachten einfängt als so manche Predigt, die ich in den letzten Jahren in der Kirche hörte.
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am 28. November 2013
Anna ist 22 Jahre alt und studiert Literarisches Schreiben in Leipzig. Ihre beste Freundin Paula lebt in Halle und ihre Familie, bestehend aus Bruder Jonathan, Mutter und Stiefvater, in Berlin. Sie hasst Weihnachten!
Normalerweise fliegt sie über die Feiertage mit Paula in Sonnengebiete zum Urlauben. Doch in diesem Jahr ist das Geld knapp. Während Frau Hallmann, eine ältere Dame für die Anna einkaufen geht, ihr nahe legt, sich doch um einen besseren Kontakt zu ihrer Familie zu kümmern, erhält sie eine eMail ihres 9jährigen Bruders. Er bittet sie, Weihnachten doch mal bei ihnen zu verbringen.
Schließlich stimmt Anna zu und macht sich mit einem äußerst mulmigen Gefühl auf. Doch dass sich ihre Reise zu einem wahren Road-Trip entpuppt, damit hätte sie wohl nicht gerechnet…

“Ihre Freundin Paula hatte ihr bereits einen Spitznamen für die Weihnachtstage verpasst. >>Grinch<< – nach dem amerikanischen Film über den grasgrünen Weihnachtshasser.” (Seite 8)

Zum Auftakt für Weihnachtsbücher habe ich dann mal zu diesem (halben) Anti-Weihnachtsbuch gegriffen.
Nein, so kann man es eigentlich nicht nennen. Die Protagonistin hasst Weihnachten, aber trotzdem dreht sich natürlich alles um das Fest der Liebe.

Anna war mir von Anfang an sympathisch. Obwohl es doch einige Unterschiede zwischen ihr und mir gibt. Sie erschien mir nicht besonders kommunikativ und ihre sozialen Fähigkeiten scheinen auch nicht ganz so ausgeprägt. Sie ist klug und belesen. Aber Parties beispielsweise meidet sie, ebenso wie Konfrontationen. Es fällt ihr schwer, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Und zu ihrer Familie hat sie leider keinen sehr guten Bezug. Ihren kleinen Bruder Jonathan liebt sie. Zu ihrem Stiefvater hat sie ein schwieriges und angespanntes Verhältnis, was sich auch auf ihre Mutter spiegelt.
Die alte Dame Frau Hallmann mochte ich sehr. Leider kam sie nur am Anfang und Ende kurz vor. Eine pfiffige und rüstige Frau, die schon viel erlebt und zu erzählen hat.
Die anderen Personen sind immer nur kapitelweise in der Geschichte. Das war leider viel zu kurz, denn ich mochte sie alle.
Das Setting hat mir gut gefallen. Es geht durch den (Nord)Osten Deutschlands. Durch große Städte und verschneite Küstenorte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Es ist wirklich unterhaltsam, was Anna unterwegs passiert ist. Das ein oder andere Mal musste ich lächeln oder auch seufzen. Sie hat mir auch ein bisschen leid getan zwischendurch.
Auch wenn die Protagonistin Weihnachten hasst, kam der Weihnachtsgedanke bei mir nicht zu kurz und so langsam stellte sich bei mir mehr und mehr Weihnachtsstimmung ein – so wie bei Anna. Und das war sehr schön zu beobachten.
Ein schönes Buch, was ich euch allen jetzt zur Vorweihnachtszeit ans Herz legen kann!

bookwives.wordpress.com
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am 20. November 2013
Inhalt

Anna ist Studentin und lebt in Leipzig. Ihre Familie lebt in Berlin und Anna hat schon lange kein Weihnachtsfest mehr mit ihnen verbracht, eigentlich mag sie Weihnachten ja überhaupt nicht. Doch in diesem Jahr soll sich das ändern. Ihrem kleinen Stiefbruder Jonathan zu Liebe macht Anna sich auf den Weg um Weihnachten zuhause zu verbringen.

Dabei passieren so einige unvorhergesehen Dinge...Anna muss einiges auf sich nehmen um nach Berlin zu gelangen und trifft dabei auf viele verschiedene Menschen, die ihre bleibenden Eindrücke hinterlassen und etwas schaffen, dass Anna niemals erwartet hätte...sie verändern auf ihre ganz eigene Weise Anna's Sicht auf das Fest der Liebe...

Meine Meinung

Anna ist eine sympathische junge Frau, die Weihnachten nun wirklich nichts abgewinnen kann. Sie ist entnervt vom gefühlten 1000. Mal "Last Christmas" im Radio und der stressigen Stimmung, die die Leute so ausstrahlen.
Eigentlich will sie Weihnachten auch gar nicht mit ihrer Familie verbringen, konnte sie diesen Begegnungen in den letzten Jahren gut ausweichen, wird aber in diesem Jahr ihrem Stiefbruder einen Gefallen tun und zu Weihnachten bei der Familie sein.

Eine spannende Reise beginnt...eine Reise, die Anna schon fast an ihre Grenzen bringt und sie alle Bemühungen und Kräfte kostet um an Weihnachten dort zu sein, wo sie erwartet wird.
Die Dinge die passieren, konnte nun wirklich keiner vorhersehen, aber auf jedem Abschnitt ihrer Reise begegnet sie Menschen, die sie auf die ein oder andere Weise berühren- gar nicht unbedingt gewollt, aber jeder bewegt etwas in Anna und ihrem Herzen und so auch ihre Einstellung zu Weihnachten, zu ihrer Familie und dem was sie zuhause erwartet.

Die Autorin hat eine ganz wunderbare Art all das zu beschreiben...ihr Roman ist so kurzweilig, so spannend und interessant, dass Anna's Reise im Nu vergeht und man mit einem Mal am Ende des Buches angelangt ist.
Für mich ist dieser Roman etwas ganz Besonderes. Er spielt zu Weihnachten, aber er hat nichts mit dem üblichen Weihnachten zu tun...er handelt nicht von toll dekorierten Weihnachtsbäumen, üppigen Mahlzeiten oder Weihnachtsfeiern...er handelt von "Weihnachten im Herzen". Natürlich ist das Weihnachtsfest dauerhaft präsent, aber viel mehr geht es hier um die eigene Einstellung, Liebe zu den Menschen die einem am nächsten stehen (sollten), Verständnis, Akzeptanz und Freude...ganz viel Freude!
Dieser Roman berührt, er bewegt und er unterhält und er läutet Weihnachten ein!

Mal ganz abgesehen davon, ist das Cover einfach wunderschön...ich muss schon sagen, ich habe selten so ein schönes Weihnachtscover gesehen und habe mich direkt verliebt...so still, so weihnachtlich und so traumhaft!

Mir hat "Eine wundersame Weihnachtsreise" so sehr gefallen! Für mich ganz klar einer der schönsten Weihnachtsromane die ich bisher gelesen habe. Ich bin begeistert und kann Euch nur ans Herz legen, diese Weihnachtsreise noch in diesem Jahr zu unternehmen!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Oktober 2013
Die 23jährige Studentin Anna, die neben ihrem Studium eine 85jährige Dame namens Frau Hallmann unterstützt und zur Zeit Single ist, fürchtet sich wie jedes Jahr vor dem in Riesenschritten herannahenden Weihnachtsfest. Die laute Weihnachtsmusik, die überall gegenwärtige Dekoration und die Hektik der Menschen, die fieberhaft nach einem Geschenk suchen, veranlasst sie dazu, dem Ganzen jedes Jahr zu entfliehen und die Feiertage im Süden zu verbringen. Doch bevor sich ihr im heurigen Jahr die Gelegenheit bietet, einen Kurzurlaub zu buchen, erhält sie eine E-Mail von ihrem kleinen neunjährigen Bruder Jonathan, den sie über alles liebt. Ihm den Herzenswunsch abzuschlagen, Weihnachten mit ihm und den Eltern zu verbringen, schafft Anna einfach nicht. Und so willigt sie schweren Herzens ein. Sie kauft Geschenke für Jonathan, ihre Mutter und ihren Stiefvater Gerd, verabschiedet sich von Frau Hallmann mit deren Lieblingskonfekt und steigt in die Bahn, die sie nach Berlin bringen soll. Dass sie den Ausstieg verschläft, ist lediglich der Beginn einer ganzen Reihe von unglücklichen Verkettungen. Anna ist durch den Ausfall ihres Handys und durch starke Schneefälle vom Telefonnetz abgeschnitten, die Mitfahrgelegenheiten, die zunächst verlockend und hilfreich erscheinen, entpuppen sich allesamt als Reinfälle, und die Reise zum „Fest der Liebe und der Familie“ wird zu einem anstrengenden Trip, der Annas ganze Kraft zu kosten scheint.

In locker-leichtem Schreibstil erzählt Corina Bomann von der turbulenten Reise der jungen Literaturstudentin, beschreibt die andauernden Schwierigkeiten, die seltsamerweise stets gemeinsam mit dem ihr verhassten Lied „Last Christmas“ auftreten, und baut auch einige amüsante Begegnungen in den Plot ein. Begegnungen mit Menschen, die ihr allesamt erzählen, wie sie Weihnachten zu verbringen pflegen bzw. wie deren schönste Erinnerung an ein Weihnachtsfest in ihrer Vergangenheit aussah. Interessante Begegnungen, interessante Geschichten. Und dennoch schaffte das Buch es nicht, mich in seinen Bann zu ziehen. Die Anhäufung der Widerstände, die Anna einfach nicht zu ihrem Ziel gelangen lassen, wirken für mich zu konstruiert, um glaubwürdig zu sein. Die Erzählungen ihrer Zufallsbekanntschaften sind zwar einerseits nett, andererseits bar tiefer Emotionen. Und vor allen Dingen vermisste ich ein „richtiges Happy-end“, bei dem die lange angebahnte Familienzusammenführung auch tatsächlich stattfindet. Kaum hat die Protagonistin die unglaubliche Anzahl von Hürden überwunden und steht vor der Haustüre ihrer Eltern, ist das Buch zu Ende. Ich hätte mir mehr Emotionen, mehr Intensität, und vor allem mehr „Familie“ gewünscht. Zu gerne hätte ich gelesen, wie auf den zu Beginn beschriebenen kleinen Jonathan detailliert eingegangen wird, hätte die Begegnung der beiden mit mehr als nur ein paar Worten miterleben und die Aussöhnung mit dem Stiefvater Gerd erfahren wollen.. Doch leider blieb dieses Buch hinter all meinen – zugegebenermaßen hohen – Erwartungen zurück. Ich kann „Eine wundersame Weihnachtsreise“ durchaus als amüsante Lektüre für die Vorweihnachtszeit empfehlen, die Menschen, denen der Stress und die Geschäftsmäßigkeit dieser Tage zuwider ist, nur allzu gut nachvollziehen können. Der Roman bietet auch eine kleine Fülle von Lebensweisheiten, bei denen man gerne mal innehält und die man auch ein zweites oder drittes Mal liest. Für eine uneingeschränkte Leseempfehlung reicht dies jedoch für meinen Geschmack leider nicht aus. Daher vergebe ich auch nur drei (solide) Bewertungssterne für Corina Bomanns neuestes Werk.
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am 24. Oktober 2013
Erstmals nach mehreren Jahren möchte Anna Weihnachten mit ihrer Familie verbringen. Doch um dies umsetzen zu können, muss sie von Leipzig nach Berlin fahren, was sie mit der deutschen Bahn tut...

Natürlich läuft bei dieser Fahrt alles Mögliche schief, sodass sich Anna auf eine abenteuerliche Reise begibt und immer neue Mitfahrgelegenheiten sucht.

Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist abwechslungsreich und man möchte auch immer weiterlesen, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Die Personen sind sehr liebevoll beschrieben und haben alle ihren eigenen Charakter. Sehr schön sind auch die Geschichten, die zwischendurch erzählt werden, zwar nicht unmittelbar etwas mit der Handlung zu tun haben, aber mit den Figuren. Dies sind kleine Werke, die einen nochmal in eine ganz andere Welt einschlüpfen lassen, die aber nicht zu sehr ablenken, als dass man nicht mehr in die Handlung hinein kommen könnte.
Ich konnte mich gut in die Handlung und die Hauptfigur hineinversetzen und habe das Abenteuer miterlebt. Die Bilder waren und sind immer noch klar und deutlich in meinem Kopf.
Die gesamte Handlung war zwar unrealistisch, dennoch wirkten die einzelnen Geschehnisse sehr wirklich und hätten auch so passiert sein können.
Es ist faszinierend, wie viele schöne Details sich Frau Bomann ausgedacht hat, die alle ihren Platz im Roman haben.
Schade ist nur, dass der Roman nicht länger ist, aber vielleicht macht ihn gerade das auch zu so einem besonderen Buch...
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am 4. April 2014
Anna hasst Weihnachten. Doch überall wo sie hingeht wird Weihnachtsmusik gespielt, überall riecht es nach Tannenduft und Gewürzen.
Die Menschen jedoch sind noch hektischer und sehen noch grimmiger aus als das restliche Jahr über.
Um dem allen zu entfliehen verreist Anna immer über die Feiertage. Dieses Jahr fehlt ihr aber das Geld, Anna hat durch ihr Studium wenig Zeit zum Arbeiten gehabt.
Als ihr Bruder Jonathan sie bittet an Weihnachten nach hause zu kommen sagt Anna zu obwohl sie sich nicht recht vorstellen kann mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Weihnachten zu feiern.
Am 23. Dezember setzt Anna sich in Leipzig in den Zug, macht noch einen Abstecher nach Halle wo sie ihre beste Freundin besucht und dann geht es weiter nach Berlin wo ihre Familie sie abends erwartet.
Doch Anna schläft im Zug ein und es beginnt eine Odyssee.

Eine wundersame Weihnachtsreise ist eine märchenhafte Geschichte die man nicht nur zur Weihnachtszeit lesen kann.
Corina Bomann erzählt die Geschichte von Anna und ihrer 2tägigen Reise nach Berlin.
Anna lernt die unterschiedlichsten Personen auf ihrer Reise kennen und jeder hat eine Geschichte aus seinem Leben und seinem Weihnachten zu erzählen, oft sind es Schicksalsschläge die sie zu hören bekommt. Doch eins haben alle gemeinsam, alle freuen sich auf Weihnachten.
Ein Wechselbad der Gefühle ist bei diesem Buch sicher.
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