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4,1 von 5 Sternen
Forgotten: Roman
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mein Name ist London Lane. Bis auf wenige Ausnahmen denke alle, ich sei ein normaler Teenager. Hinter meine Fassade lasse ich fast niemanden blicken, denn sie würden es nicht verstehen. Ich kann mich an nichts erinnern, was in der Vergangenheit passiert ist. Selbst wenn es nur einen Tag zurück liegt, besitze ich keinerlei Erinnerungen. Dafür kenne ich die Zukunft - meine und die meiner Mitmenschen. Seitdem ich Luke kenne bzw. jeden Tag wieder neu kennen lerne, habe ich schreckliche Visionen von einer Beerdigung. Allerdings kann ich meiner Vision nicht entnehmen, wer gestorben ist. Ob Luke etwas damit zu tun haben könnte?

Jeden Morgen um 4:33 Uhr erlebt Londons Gehirn ein Reset und alle Erinnerungen an die letzten 24 Stunden sind vergessen, noch ältere Erinnerungen sind schon lange nicht mehr vorhanden. Sie meistert ihr Leben in dem sie sich täglich Notizen macht, um sich z.B. daran zu erinnern, was sie gestern getragen hat oder welche Unterlagen sie zur Schule mitnehmen muss. Außerdem kann sie manchmal ihr Wissen aus der Zukunft geschickt nutzen, um die Gegenwart zu meistern. London erinnert sich also so lange an etwas, bis es wirklich passiert. Danach wird sie davon nichts mehr wissen.

"Ich erinnere mich vorwärts und vergesse rückwärts. Meine Erinnerungen, die guten, die schlechten, die denkwürdigen, die belanglosen - sie alle sind noch gar nicht passiert." (Seite 38)

Wie oft hat man selbst schon einmal gedacht, es wäre toll in die Zukunft sehen zu können, um zu schauen, wie das eigene Leben in fünf Jahren aussieht oder ob sich bezüglich einer bestimmten Situation alles zum Guten wenden wird. Londons Perspektive zeigt einem nun aber auch die negativen Seiten auf: Was, wenn man alles über die Zukunft der besten Freundin weiß. Weiß, dass ihre neue Beziehung unglücklich enden wird oder weiß, dass sich ein Traum von ihr nie erfüllen wird. Darf/muss man es ihr sagen oder muss die Freundin ihre Erfahrungen selbst sammeln, auch wenn es schlechte sind? Täglich wird London mit genau dieser Situation konfrontiert und die Autorin beschreibt ihr Gefühlsdilemma sehr authentisch.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen und nicht mehr losgelassen. Der tolle Schreibstil hat mich regelrecht in die Geschichte hineingezogen, so dass mich die Erlebnisse der Charaktere so sehr berührt haben, dass mir beim Lesen manchmal die Tränen gekommen sind und das passiert mir eigentlich nie. Der Roman erzählt von einer zarten Liebe zwischen Luke und London, Lukes Bemühungen London jeden Tag wieder aufzuzeigen, warum sie sich in ihn verliebt hat, und Londons täglichem Kampf gegen den Erinnerungsverlust. Leser, die romantisch angehauchte Bücher mit paranormalen Aspekten mögen, sollten das Buch unbedingt lesen!

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass aus Londons Sicht öfter beschrieben wird, wie die Zukunft von Nebencharakteren aussehen wird. Oft geraten diese ja in Vergessenheit, da sie keine allzu große Rolle spielen. Daher erfährt der Leser selten was mit ihnen passiert. In "Forgotten" hingegen sieht London ihre Zukunft und die Autorin lässt die Leser wissen, ob z.B. eine momentan sehr beliebte, hübsche Schülerin eine glorreiche Zukunft haben wird oder nicht.

Dem Verlag muss ich übrigens einen Dank für das wunderschöne Cover aussprechen. Rosa Hintergrund mit Schmetterlingen und dem Schatten eines Teenager-Mädchens - es sieht unglaublich toll aus und passt perfekt zur Geschichte.

Eine letzte Anmerkung noch: Ich hatte vor dem Lesen ein paar negative Kritiken überflogen und kann die Meinung überhaupt nicht teilen. Zum einen wird bemängelt, dass am Ende nicht aufgeklärt wird, warum London diese "Gabe" hat. Das muss meiner Meinung nach auch nicht medizinisch nachgewiesen werden, bei Harry Potter hat auch keiner gefragt, welchen DNA-Defekt er hat, aufgrund dessen er zaubern kann. Es ist halt einfach so und das ist in diesem Fall für mich gut genug. Einen weiteren Kritikpunkt gab es bezüglich Londons Wissens über der Vergangenheit. Immer wieder erwähnt die Autorin, dass die Protagonistin sich Listen schreibt, ihr Listen liest usw. Trotzdem scheint das einigen Lesern nicht genug zu sein. Sie möchten scheinbar, dass die Autorin alle Listen zeigt und somit den Leser dann wahrscheinlich langweilen würde. Ich finde viel mehr, man sollte beim Lesen diese tolle, interessante Geschichte einfach genießen, sich darauf einlassen und nicht mit der großen Lupe krampfhaft nach Fehlern suchen und somit die tolle Atmosphäre zerstören, denn das hat das Buch nicht verdient!

Fazit: Eine unglaublich süße, zum Teil dramatische Geschichte, die das Herz berührt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2012
Stell dir vor, du weißt, was morgen passiert, doch gestern hast du schon vergessen: London Lane ist zwar ein Teenager, doch verläuft ihr junges Leben nicht so normal ab, wie bei allen anderen. Denn London hat als Kind ihr Gedächtnis verloren und leidet an einer seltenen Form von Amnesie. Jede Nacht um 4:33 erlebt ihr Gedächtnis daher einen Neustart, wodurch ihre Erinnerungen an den vergangenen Tag gelöscht werden. Ihre Zukunft ist ihr dafür aber umso besser bekannt. Ohne die Hilfe ihrer Mutter und die unzähligen Erinnerungsnotizen wäre sie daher aufgeschmissen. Denn Lesen ist für London Erinnern. Und da niemand außer ihrer besten Freundin Jamie von ihrem Problem weiß, ist ihre Sorge vor einer Blamage in der Highschool um so größer, als der gutaussehende Luke neu an ihre Schule kommt. Daher zwingt sie sich jeden Morgen vor der Schule ihre Notizen bezüglich Luke durchzugehen, wodurch sie sich auch jeden Tag aufs Neue in ihn verliebt. Und dann ist da ja auch noch diese unheimliche Vision von einer Beerdigung, von der London immer wieder träumt und die in den Tiefen ihres Gedächtnisses immer weiter zu wachsen scheint und sie permanent daran erinnert, dass irgendwann jemand sterben wird. Und warum kann sie sich in der Zukunft nicht an Luke erinnern? Ob das ein schlechtes Ohmen ist...

Forgotten bezaubert vor allem durch seinen federleichten Schreibstil und seine äußerst sympathischen Charaktere. Denn sowohl die Protagonistin London Lane selbst, als auch zahlreiche Nebenfiguren - insbesondere Luke - bringen eine solch angenehme Frische herein, dass Forgotten für mich gar nicht ,,kitschig'' oder ,,schmalzig'' herüberkommt, wie es bei so vielen anderen Highschool-Liebesromanen der Fall ist. Schön fand ich auch die immer wieder am Anfang des Kapitels eingeschobenen Notizen von London Lane, wodurch man immer auf dem neuesten Stand bleibt, was noch alles so zeitlich zwischen den einzelnen Kapiteln passiert ist. Auch bringen ihre Beerdigungs-Erinnerungen die benötigte Spannung in die Geschichte, sodass der Roman vom Romantik Faktor nicht zu überladen wirkt und etwas düsteres geheimnisvolles in die Handlung mit hinein bringt. Überraschende Höhepunkte gibt es bei Forgotten auch zu Genüge, sodass der Roman nicht zu langatmig oder gar langweilig erscheint. Mich hat Forgotten daher überzeugt und seine fünf Sterne durchaus verdient!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für London ist jeder Tag ein Abenteuer. Das Mädchen leidet seit ihrer Kindheit an einer besonderen Art von Amnesie und erinnert sich morgens nicht mehr daran, was sie am Tag zuvor gemacht hat. Während sie jeden Tag aufs Neue ihre Vergangenheit vergisst, kann sie jedoch immer einen Blick in ihre Zukunft werfen. Durch unzählige Notizen bleibt sie auf dem aktuellen Stand, allerdings muss sie dafür auch Rückschläge erleiden, denn in der Schule ist sie eine Außenseiterin und muss sich täglich mit lästernden Cheerleaderinnen auseinandersetzen.
Als sie bei einem Feueralarm auf den gleichaltrigen Luke trifft, ändert sich vieles für sie. Zwar muss sie sich immer noch mit lästernden Mitschülerinnen auseinandersetzen, allerdings hat sie nun Luke an ihrer Seite, der sie zu ihren Klassenräumen begleitet und ihr nach kurzer Zeit sein Herz schenkt. Für London könnte nun alles schöner sein, wären da nicht Blicke in ihre Zukunft, die sie stark verunsichern. So sieht sie sich immer wieder auf dem Friedhof stehen, wie sie um einen Menschen trauert und auch Luke taucht in ihrer Zukunft nicht auf. Aber muss wirklich immer alles so kommen oder kann man seine Zukunft und die seiner Mitmenschen mit ein paar einfachen Handlungen verändern?

Es kommt bei mir äußerst selten vor, dass ich ein Buch einfach so kaufe, ohne den Inhalt zu kennen. Meistens ist es der berühmte Griff ins Klo, aber diesmal nicht, denn "Forgotten" hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen.
Wirklich neu ist die Idee nicht, denn Bücher und auch Filme (u.a. "50 erste Dates") haben sich mit dem Thema bereits ausführlich beschäftigt, aber dennoch konnte mich Cat Patrick mit ihrem Debütroman überzeugen, denn die Charaktere und Handlungsstränge sind perfekt aufeinander eingestimmt.

Der Schreibstil ist absolut großartig. Die Autorin schafft es von Beginn an, die Melancholie bei den Charakteren perfekt auszudrücken. Die Geschichte liest sich flüssig und aufgrund der kurzen Kapitel fliegt man nahezu durch die Seiten. Auch wenn die Thematik nicht unbedingt die einfachste ist, hat man hier dennoch eine recht gute Mischung geschaffen, sodass die Stimmung nicht allzu gedrückt ist und man mit den Charakteren nicht nur leiden, sondern auch lachen konnte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von London, die unter Amnesie handelt.
Die Idee, dass sie ihre Vergangenheit nicht kennt, aber dafür ihre komplette Zukunft vor Augen hat, ist wie gesagt nicht neu, aber dennoch sehr interessant. Es ist erstaunlich, wie gut die Protagonistin trotz vieler Hürden ein halbwegs normales Leben führen kann.

London ist eine tolle Protagonistin, die ich schnell ins Herz schließen konnte. Ihre Amnesie wird eindrücklich geschildert, aber dennoch wird sie hier nicht als Opfer dargestellt, das man den ganzen Tag bemitleiden muss. Durch Notizen hält sie ihre Erlebnisse fest, sodass sie sich auch in Zukunft ihre Erfahrungen nachlesen kann, um so auf Freunde und Familie eingehen zu können.
Aber nicht nur London konnte mich überzeugen, sondern auch sämtliche andere Charaktere. Da gibt es zum einen ihre Mutter, die sich stets bemüht, ihrer Tochter ein schönes und sorgenfreies Leben zu bereiten, ihre beste Freundin Jamie, mit der es zwar nicht immer einfach ist, sie aber dennoch ihre Daseinsberechtigung hat und natürlich Luke, der neu in die Stadt zieht und schnell einen Platz in Londons Herz erhält.

Aber nicht nur die Amnesie ist hier ein großes Thema, sondern auch die Familienverhältnisse, die bei London herrschen. Ihre Mutter ist alleinerziehend, zu ihrem Vater und ihrer Großmutter hat sie keinerlei Kontakt und die Freundschaft zu Jamie ist auch oftmals schwierig. Ebenfalls einen großen Platz erhält die Liebesgeschichte zwischen London und Luke, die hier weder zu kitschig, noch zu naiv dargestellt wird. Beide wirken sehr reif für ihr Alter und können mit ihren Problemen und Sorgen gut umgehen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist hier das Ende, das mir ein bisschen zu plötzlich kam. Zu schnell wurde für meinen Geschmack zu viel auf einmal aufgelöst, aber dennoch konnte ich mit dem Ausgang zufrieden sein, weil ich mir genau dieses für London und ihre Mitmenschen gewünscht habe.

Die Covergestaltung ist wunderschön, auch wenn sie stark vom Original abweicht. Die zarten Farbtöne passen aber dennoch gut zu Londons Wesen. Die Kapitelgestaltung hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie sind weder zu lang, noch zu kurz.

Insgesamt ist "Forgotten" ein Risikokauf gewesen, der sich auf ganzer Linie gelohnt hat. Interessante Charaktere und gut durchdachte Handlungsstränge machen dieses Buch zu einem schönen Leseerlebnis, das mir noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Jetzt schon ein Jahreshighlight für mich!
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am 22. Februar 2012
Inhalt:

London kann in die Zukunft sehen, ihre Vergangenheit wird aber jede Nacht aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Wie soll man da durch den Alltag gelangen, normal mit Familie und Freunden umgehen, eine Beziehung aufbauen und noch nach den Ursachen für seinen Gedächtnisverlust suchen?! London schafft dies alles mithilfe ihrer Notizzettel, ihrer besten Freundin und dann auch dank ihrer Mum und ihrem Freund.

Die Autorin behandelt die Themen Liebe, Freundschaft und Familie. Es handelt sich hierbei um einen Jugendroman, da die Hauptfiguren Jugendliche sind und sich das Buch auch an diese Zielgruppe richtet.

Charakteristika:

Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut. Allerdings tauchen beim Lesen noch einige Fragen auf, wie bspw. ist es möglich, in der Schule gute Leistungen zu erbringen, wenn man doch das Gehörte (den Lernstoff) am nächsten Tag wieder vergessen hat? Auf diese kleinen, aber doch relevanten Aspekte, ist mir die Autorin zu wenig eingegangen. Vielleicht hat sie darüber aber auch nicht nachgedacht oder ich habs schlichtweg überlesen.

Außerdem fand ich, dass die Geschichte zu schnell und abrupt geendet hat. Nachdem man mehrere Seiten lang immer und immer wieder den gleichen Ablauf miterlebt hat, wird das Spannenste, die Lösung der Probleme, ganz knapp dargstellt. Dennoch fiebert man immer mit London mit, wie sie wohl diesen Tag erlebt, wenn man doch Vergangenes bereits vergessen hat. Und es ist interessant zu lesen, wie Luke sich bemüht, dass London ihn doch nicht vergisst und sich Tag für Tag wieder in ihn verliebt.

Der Schreibstil ist der Adressatengruppe, nämlich junge Mädchen, sehr gut angepasst. Er ist jugendlich, erfrischend und authentisch.

Das Cover ist sehr einladend und ansprechend.

Empfehlung:

Ich kann dieses Buch vor allem jungen Mädchen empfehlen, die gern ungewöhnliche Liebesgeschichten lesen und ein wenig Fantasy mögen. Das Buch lässt sich schnell und gut lesen und ist unterhaltsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Inhalt:
Londons Leben ist nicht gerade einfach. Denn jeden Morgen muß sie unzählige Notizen lesen um zu erfahren, was gestern, letzte Woche, letzten Monat geschehen ist. Denn London vergißt jede Nacht, was gewesen ist. Alles ist weg. Dafür weiß sie aber genau, was morgen, nächste Woche, nächstes Jahr geschehen wird. Und da sie nur die Zukunft kennt, kennt sie auch nur die Menschen, die in ihrer Zukunft eine Rolle spielen. Alle anderen lernt sie jeden Tag neu kennen. Gar nicht so einfach. Vor allem, wenn das alles keiner wissen darf. Doch London ist Meisterin darin, Unbekanntes zu vertuschen. Bis sie Luke trifft. Sofort ist sie fasziniert von ihm und fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch auch ihn vergißt sie jede Nacht wieder, da er in ihrer Zukunft scheinbar keine Rolle spielt. Und trotzdem läßt sich London darauf ein. Doch irgend ein Geheimnis scheint es noch zu geben und mit Lukes Hilfe versucht sie dieses aufzudecken.

Meine Meinung:
Was ein verdrehtes Buch. In Londons Welt, in ihrem Leben, muß man sich erst einmal zurecht finden. Aber die Autorin hat diese verdrehte Welt so genial geschrieben, daß es gar nicht schwer war, ihr zu folgen. Im Gegenteil. Der Schreibstil ist so schön, so leicht, so mitreissend, daß ich dieses Buch gar nicht wieder aus der Hand legen wollte, sondern immer weiter gelesen habe.

Die Autorin beschreibt locker und in der Geschichte fortlaufend immer wieder, wie es London gelingt, sich das anzueignen, was sie in der Vergangenheit erlebt hat, ohne daß es hier zu Wiederholungen kommen würde. Sie hat das wirklich geschickt gelöst. Und trotzdem läßt sie das ein oder andere Mißgeschick durchgehen, was mich nicht selten herzhaft zum schmunzeln brachte.

Diese verdreht Wesensart von London spielt natürlich eine große Rolle in dem Buch. Doch auch andere Sachen kommen hier nicht zu kurz. Die erste Liebe, Freundschaft, Familie, Trauer, Glück. Eigentlich ist wirklich alles in diesem kleinen Buch vereint.

Und die Autorin kann wirklich schön mit Worten spielen. Ich hab Euch mal einen Satz mitgebracht, der mir besonders gut gefiel:

"Ich beuge mich zu ihm und gebe ihm einen Klaps mit der linken Hand, die er einfängt und festhält. Sie ist gut aufgehoben bei ihm."

Ein so schlichter Satz, der doch so viel aussagt irgendwie ...

Ich hoffe wirklich, daß die Autorin es nicht bei diesem einen Buch beläßt, denn das Lesen war eine wahre Freude und ich kann Euch das Buch nur empfehlen.

Fazit:
Ein kleines, aber wirklich super schönes Buch mit einer ganz außergewöhnlichen Idee, die toll umgesetzt ist! Einfach nur empfehlenswert!
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am 6. Dezember 2011
Die Geschichte eines Mädchens, dass die Vergangenheit vergisst und sich an die Zukunft erinnert...wow. Eine tolle Idee für ein Buch. Als ich eine Zusammenfassung des Buches gelesen hatte, war ich total begeistert und habe mir das Buch sofort gekauft.

London Lane ist 16 Jahre alt und leidet seit 10 Jahren an einer besonderen Form der Amnesie. Jede Nacht um 4h33 vergisst sie den vergangenen Tag. Um ihr Leben zu meistern schreibt sie sich jeden Abend Notizen über den vergangenen Tag, die sie immer wieder studiert. Sie erkennt die Menschen in ihrer Umgebung, die in ihrer Zukunft vorkommen. Denn sie hat Erinnerungen an die Zukunft.
Eines Tages verliebt sie sich in Luke, an den sie keine Erinnerungen aus der Zukunft hat. Sie lernt ihn also jeden Tag neu kennen und verliebt sich jeden Tag neu in ihn.
Irgendwann beginnt London sich zu fragen, woher ihre Amnesie kommt. In mehreren Schüben kommen ihre Erinnerungen - an die Vergangenheit - stückweise zurück und der Leser erfährt, welches schreckliche Ereignis die Amnesie ausgelöst hat. Mit geheimnisvollen Erinnerungen an die Zukunft wird ein weiterer Spannungsbogen aufgebaut. Das Buch endet jedoch sehr plötzlich und ohne eine Auflösung zu geben.

In der Idee, die hinter dem Buch steht, steckt jede Menge Fantasie und Potential.
Leider hat die Autorin dieses Potential nicht ausgeschöpft. Dem Buch fehlen die liebevollen Details, die Handlung wirkt unausgegoren, man hat das Gefühl, dass die Geschichte schnell und lieblos herunter geschrieben wurde.
Mit mehreren Handlungssträngen wird Spannung aufgebaut, deren Auflösung die Autorin schuldig bleibt. Zum Beispiel fragt sich der Leser die ganze Zeit, aus welchem Grund London an Luke keine Erinnerung aus der Zukunft hat. Ich hatte eine originelle, spannende, geheimnisvolle Erklärung erwartet. Stattdessen wacht London einfach eines morgens auf und erinnert sich auf einmal doch an ihn. Schwupps, einfach so. Sehr unoriginell.
Außerdem hat London einige geheimnisvolle Erinnerungen an die Zukunft, zum Beispiel an Lukes grausamen Tod. Dieser Handlungsstrand verläuft einfach im Sand.
Davon abgesehen ist die Amnesie nicht sehr gut beschrieben und wenig glaubhaft. Immer wieder ergeben sich Ungereimtheiten in der Beschreibung des Mädchens, das sich angeblich an die Zukunft erinnert.

Das Buch wirkt wie der Aufsatz eines Schülers, der mit vielen Ideen anfängt zu schreiben, am Ende aber die Lust verliert und einfach schnell zum Schluss kommen will.

Definitiv keine Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2011
"In deiner eigenen Zukunft kannst du rumwurschteln, wie du lustig bist, aber von deinen Erinnerungen über mich will ich absolut nichts hören. Es ist schon komisch genug, dass ich weiß, dass du weißt, was mir mal passieren wird."

London Lane kennt die Zukunft. Doch sobald diese eintritt und zur Vergangenheit wird, kann London sich nicht mehr daran entsinnen. Denn London erinnert sich vorwärts und vergisst rückwärts.
So beginnt sie jeden Tag mit Notizen vom Vortag. Alles wird fein säuberlich nach Klamotten, Schule und sonstiges aufgeteilt.
Doch dann fängt ein Freitag schlecht für London an. Denn ihr Handy ist kaputt, in dem die ganzen Kleinigkeiten einprogrammiert sind, die sie über den Tag bringen. So muss sie sich beim Feueralarm mit einem grässlichen, geliehenen Shirt der gesamten Schule stellen. Und gerade als London denkt dass es nicht schlimmer kommen kann, spricht sie auf einmal ein Wahnsinnstyp an und gibt ihr seine Jacke. Londons beste Freundin Jamie nimmt Luke daraufhin sofort in den Verhör-Modus. Traurig nur, das London diesen scharfen Jungen wieder vergessen haben wird. Jede Nacht um vier Uhr dreiunddreißig wird nämlich Londons innere Festplatte neu formatiert und die Erinnerungen an den vergangenen Tag werden gelöscht...
Nur, warum kommt ihr Luke trotzdem vertraut vor? Und warum hat London plötzlich so schreckliche Visionen von einer Beerdigung?

London Lane erzählt in FORGOTTEN aus ihrer Perspektive. Dabei haben ihre Gedanken und Handlungen mich von Anfang an gefesselt. Direkt von der ersten Seite an ist Londons Leben geheimnisvoll und man möchte mehr darüber erfahren. Wie schafft es jemand täglich nur in der Zukunft zu leben, während die Vergangenheit ein schwarzes Loch ist?
Cat Patrick erzählt diese besondere Geschichte durchweg fantastisch und kurzweilig. Die schönen, kurzen Kapitel lassen sich auch schnell mal zwischendurch lesen ohne mitten im Kapitel aufhören zu müssen.

London ist dabei eine sehr sympathische Protagonistin. Es wird im Verlauf des Buches ebenso geklärt, warum sie sich immer an ihre Mutter und Freundin erinnern kann, wie die Frage nach ihrem immer wieder kehrenden Gedächtnisverlust. Was anfangs manchmal noch ungereimt erscheint, wird plötzlich plausibel begründet.
Ich konnte mich selbst auch ziemlich gut mit London identifizieren, da ich Völkerball zu Schulzeiten genauso hasste wie sie. Auch das Spiel "Schuhkino", bei dem man sich nur die Schuhe anschaut und den Träger erraten muss, kenne ich zu gut. Dies (und noch viel mehr) hat London Lane glaubhaft erscheinen lassen und für eine tolles Gesamtbild gesorgt. Dabei kann man sich kaum vorstellen, wie ein sechsjähriges Kind damit umgehen soll, wenn das Gedächtnis plötzlich verrücktspielt!

Das Cover find ich persönlich nicht so ansprechend. Es ist rosa gehalten und ein schwarzer Schatten nimmt fast den gesamten Raum ein. Pink-Lila Schmetterlinge fliegen von der linken unteren Ecke schräg nach oben hin weg und werden dabei immer kleiner. Von London Lane sieht man nur eine Hand, die sich an die Wand abstützt und einen kleinen Teil ihrer linken Geschichtshälfte. Nach der Lektüre hätte ich es irgendwie spannender gefunden, wenn die immer wieder kehrende Beerdigungsszene als Cover verwendet worden wäre. Das hätte auf jeden Fall besser gepasst.

Das Debüt von Cat Patrick ist ein absolut tolles und lesenswertes Buch. Die Geschichte von London, die nur ein normales Mädchen sein möchte hat mir viel besser gefallen, als ich es für möglich gehalten hätte. Dabei bleibt das Buch durchgängig spannend und hält einen gleichfalls romantisch wie mysteriös in Atem. Toll!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Oktober 2011
Das Cover ist in rosa gehalten. Abgebildet ist der Schatten eines jungen Mädchens. Sowohl auf der Rückseite als auch auf der Vorderseite befinden sich ein paar pinkfarbene Schmetterlinge. Warum nun ausgerechnet Schmetterlinge zu sehen sind, erschließt sich mir nicht so ganz, weil sie auf jeden Fall keinen Bezug zu der Geschichte haben. Das Cover lässt schon auf einen Jugendroman schließen und die Farbgestaltung macht schnell deutlich, dass dies eher ein Buch für Mädchen ist. Wie leider so oft, fehlt ein Lesebändchen - dafür kostet die gebundene Ausgabe aber auch "nur" 16,99 .

Der Klappentext verspricht eine spannende, romantische und auch rätselhafte Geschichte. London Lane wäre ein ganz normaler Teenager. Doch an jedem Tag, an dem sie morgens erwacht, kämpft sie mit ihrer Erinnerung - bzw. mit der Tatsache, dass sie keine Erinnerung mehr an den vorherigen Tag hat. London lebt mit der Zukunft, aber hat keine Erinnerung, denn diese wird jeden Morgen genau um 4:33 Uhr gelöscht. Kein Arzt hat eine Erklärung für dieses Phänomen und auch ihre Mutter, zu der London ein eher distanziertes Verhalten hat, hat keine Ahnung, was der Auslöser für diese seltene Form von Amnesie sein könnte. Und doch spürt London, dass es einen Grund geben muss, warum sie so anders ist als ihre Mitmenschen, denn immer öfter quälen sie Zukunftsversionen einer Beerdigung, an der sie teilnimmt und doch kann sie nicht sehen, um wessen Beerdigung es sich handelt.

Ihren Alltag meistert sie mit Hilfe von Zetteln, auf denen sie ihre zukünftigen Erinnerungen aufschreibt. Ohne diese Zettel und ihr Handy mit der Kalenderfunktion wäre London aufgeschmissen. Sogar die Kleidung, die sie getragen hat, wird vermerkt, damit sie nicht versehentlich wieder das Gleiche anzieht wie am Vortag. Ihr Handy bezeichnet London als ihre als "Telekommunikationsgerät getarnte Rettungsleine". Ihr tragbares Gedächtnis. Wie sehr sie darauf angewiesen ist, muss sie wieder mal an einem Tag feststellen, als ihr Handy "tot" ist und London keine Sportsachen für den Turnunterricht dabei hat. Als dann plötzlich der Feueralarm losgeht, steht London frierend draußen auf dem Hof. Ausgerechnet ein süßer Junge namens Luke leiht ihr seinen Pullover und noch bevor London richtig mit ihm ins Gespräch kommen kann, ist er auch schon wieder fort. Nachts im Bett überlegt London, ob sie Luke auf ihren Erinnerungszettel für den nächsten Tag setzen soll.

"Aber je näher der Zeiger auf vier Uhr dreiunddreißig zutickt - das ist der Zeitpunkt, an dem jede Nacht meine innere Festplatte neu formatiert und meine Erinnerung an den vergangenen Tag gelöscht wird -, desto deutlicher wird die traurige Wahrheit: dass Luke nirgendwo zu finden ist. Er ist nicht Teil meiner Erinnerung, und das heißt, er ist nicht teil meiner Zukunft. Entweder mache ich mir die Mühe, mich an jemanden zu erinnern, der in meinem weiteren Leben keine Rolle spielen wird, oder aber ich lasse ihn aus meinen Notizen weg und erspare mir auf diese Weise morgen ein ähnliches Gefühlschaos wie heute. Ich beiße die Zähne zusammen, fass den Kugelschreiber fester und tue, was ich tun muss. Ich lüge mich an."

Cat Patrick hat mit ihrem Jugendroman eine Geschichte geschaffen, die perfekt zwischen Spannung und Liebesromanze pendelt. Ihr flüssiger und gleichzeitig gefühlvoller Schreibstil kam bei mir sehr gut an. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, wie sie das Problem mit Londons Amnesie lösen wird. Welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, das ganze glaubwürdig darzustellen, ohne ins Kitschige oder Fantastische abzugleiten. Die Autorin hat eine Möglichkeit gefunden, die auch einigermaßen glaubwürdig rüberkommt - und doch war es mir dann etwas zu viel des Guten. Die Ereignisse überschlagen sich, als feststeht, wer oder was für Londons Gedächtnisproblem verantwortlich ist und das Ganze wirkt plötzlich viel zu konstruiert. Es waren mir schlussendlich zu viele Lösungen für zu viele Probleme, die unbedingt noch aus der Welt geschafft werden müssen, damit die Leserinnern nach Beenden des Buches mit einem guten Gefühl zurückbleiben.

Außerdem gibt es einige logische Schönheitsfehler, die mich doch etwas gestört haben. Niemand könnte - auch mit Hilfe von etlichen Zetteln nicht - verbergen, dass er sich an nichts erinnert. Es soll wirklich keinem auffallen, dass London sich nichts merken kann? Und was ist mit dem ganzen Lernstoff? Das gestern gelernte müsste sie doch heute noch einmal komplett von vorne lernen. Wieso taucht Luke nicht in ihren "Zukunftserinnerungen" auf? Sie müsste doch eigentlich sehen können, dass sie am nächsten oder übernächsten Tag etwas zu tun hat. Warum hat London ein so distanziertes Verhalten zu ihrer Mutter? Es sind leider noch zu viele Dinge unerklärt geblieben und das lässt mich auch etwas ratlos zurück. Die Geschichte ist ohne Wenn und Aber klasse - gar keine Frage. Der nötige Feinschliff jedoch fehlt und das ist bei Jugendbüchern, genau wie bei Romanen von Erwachsenen, ein wichtiger Aspekt Ich hätte gerne 3,5 Sterne vergeben, aber ich runde auf vier Sterne auf. Ich vermisse die Kennzeichnungen der Verlage auf den Büchern bezüglich der Altersangabe. Auch in diesem Fall war leider mal wieder nichts angegeben und somit beziehe ich mich auf die vom Hersteller empfohlene Altersangabe der englischen Ausgabe. Und die ist angegeben mit ab 14 Jahren.
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London ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis auf eine nicht unerhebliche Tatsache. Jede Nacht um Punkt 4.33 Uhr werden ihre Erinnerungen vom Vortag aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Sie kann sich dann nicht mehr daran erinnern, welche Kleidung sie getragen hat, was sie gemacht hat, wo sie war, einfach an nichts mehr. Dafür kann sie sich aber daran "erinnern", was in der Zukunft geschieht. Dadurch ist es ihr zwar möglich, so manchen Rückschluss auf die Vergangenheit zu ziehen, aber es geht ihr dennoch so einiges verloren. Um sich den Alltag zu erleichtern, macht sie sich jeden Abend detaillierte Notizen über das, was geschehen ist. So ist sie wenigstens über die wichtigsten Dinge in ihrem Leben informiert. Unterstützt wird sie soweit wie möglich von den beiden einzigen Personen, die von ihrer Amnesie wissen: ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Jamie.

Als sie eines Tages den hinreißenden Luke in der Schule kennenlernt und sich in ihn verliebt, steht sie vor einer ziemlich schwierigen Situation. Denn auch an ihn kann sie sich am nächsten Tag nur noch mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen erinnern. Und in diesem Fall ist es ihr aus unerklärlichen Gründen auch nicht möglich, die Zukunft zu "sehen". Warum funktioniert das bei Luke nicht ? So lernt sie ihn quasi jeden Tag neu kennen und verliebt sich immer wieder aufs Neue in ihn. Probleme scheinen vorprogrammiert zu sein.

Zusätzliche Sorgen bereitet ihr, dass sie immer häufiger mit der " Erinnerung " an eine Beerdigung konfrontiert wird. Um wessen Beerdigung handelt es sich hier ? Liegt auch dieses Ereignis in der Zukunft? Und kann sie möglicherweise durch ihr Wissen verhindern, dass es dazu kommt ?

Der frische, leichte Schreibstil passt gut zu einem Jugendbuch, welches durchaus auch für interessierte, junggebliebene Erwachsene geeignet ist. Es liest sich mit seinen knapp 300 Seiten sehr schnell.

An eingen Stellen erscheint es mir inhaltlich nicht immer konsequent logisch zu sein, aber dennoch ist die Geschichte ganz nett und ich konnte über diese " Fehler" gut hinwegsehen.

Die Idee zu dieser Story fand ich recht gut und ansprechend. Leider war mir die Ausarbeitung teilweise zu oberflächlich und mir fehlte die Spannung. Nach der Leseprobe hatte ich hier doch etwas mehr erwartet. Die Romanze zwischen den beiden Jugendlichen ist aber ganz zauberhaft dargestellt.

Auch die Zuordnung dieses Romanes zum Genre der Fantasy-Bücher kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Unter Fantasy stelle ich mir doch etwas ganz anderes vor. Für mich handelt es sich hier eindeutig mehr um eine Liebesgeschichte zwischen Highschool-Teenies. Hierzu passt dann auch gut das verträumte, zarte Cover.

Insgesamt würde ich das Buch als nette, leichte Unterhaltung für zwischendurch betrachten.
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Kann man die Zukunf verändern? Um diese Frage dreht sich "Forgotten", ein Jugendbuch, das mit einer ganz neuen Idee aufwartet und den Leser mit dieser einzigartigen Geschichte in den Bann zieht.

Zum Inhalt:
London Lane ist eigentlich ein ganz normales amerikanisches Mädchen. Sie besucht eine Highshool, hat mit den üblichen Problemen aller Teenager zu kämpfen, lässt sich von ihrer allerbesten Freundin durch Dick und Dünn helfen und schwärmt für süße Jungs. Wäre da nicht diese Kleinigkeit, dass London sich an nichts erinnern kann. Nur durch ausführliche Notizen zu jedem Thema, die sie sich jeden Abend selbst schreibt, kann sie den Anschein eines normalen Mädchens erwecken. Doch eigentlich ist ihr Leben viel komplizierter: jede Nacht vergisst London alles was geschehen ist und fängt damit täglich von vorne an, sich in ihrem Alltag zurecht zu finden. Trotzdem hat sie Erinnerungen, die ihr helfen - allerdings keine vergangenen Ereignisse, sondern Dinge, die erst noch geschehen werden. Sie vergisst das Vergangene, aber kennt das Zukünftige. Eigentlich hat sich London daran schon gewöhnt, aber plötzlich tritt ein Junge in ihr Leben, der in ihrer Zukunft gar nicht auftaucht. Als sie sich dann auch noch mit ihrer besten Freundin verkracht und düstere "Erinnerungen" an eine Beerdigung auftauchen, muss London hart um ihre Welt kämpfen...

Meine Meinung:
Die Idee des Buches ist einzigartig - ein Mensch, der sich an nichts erinnern kann, aber in die Zukunft sieht? Das ist neu, aufregend und verspricht ein tolles Lesevergnügen. Selbst der erste Teil der Geschichte, in dem man mit London und der Kunst, ihren Alltag zu regeln, bekannt gemacht wird, zeugt von einer seltenen Spritzigkeit und Originalität.
Aber als wäre das noch nicht genug, wird die Geschichte dann sogar noch spannend und entwickelt sich zu einem echten Pageturner, da jedes zweite Kapitel mit einem Cliffhanger endet. Das Geheimnis, um Londons düsterer Vision einer Beerdigung lässt den Leser förmlich mitfiebern und hoffen, dass sie der Verantwortung, die aus ihrer Situation entsteht, gewachsen ist!
Alles in allem: ein tolles Jugendbuch mit spannenden Krimi-Elementen, sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren und einer einzigartigen Idee!

Sehr zu empfehlen!
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