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am 24. Februar 2012
In Straßburg 1520 beginnt ein schöner, leicht verständlich und fließend lesbarer historischer Roman mit der Protagonistin Margarethe Prüß. In der LP teilte sich der Schwerpunkt hauptsächlich über das detaillierte Leben der Hauptfigur sowie Einzelheiten des Buchdrucks und die Stellung der Zunft mit. Dieses ist schade, da das Buch doch wesentlich mehr hergibt.

Margarethe erbt mit ihrem Bruder zu gleichem Anteil die Buchdruckerei des Vaters. Da sie zur damaligen Zeit als gebildete Frau und vom Fach die Druckerei nicht leiten darf, muss sie verwitwet immer wieder heiraten, um ihre Rechte in der Zunft zu wahren. Mit sechs Kindern aus drei Ehen trudelt sie in die harte Zeit der Reformation, Bauernaufstände, begegnet auch den Nöten unter der Pest. Sie kämpft für den Stand der Frau selbst, unter Gefahr für die Verbreitung von Lesbarem für die Allgemeinheit, besonders für die Sicherung der Zukunft ihrer Kinder durch Erhalt des Druckerbetriebes.

Verschiedene Glaubensanhänger, Evangelisten, Paptisten (kath. Papstanhänger) und Wiedertäufer streiten um die Auslegung des Abendmahls, Notwendigkeit der Taufe und die freie Predigerwahl. Je tiefer sich der Leser in die Materie einliest, desto klarer wird, dass eigentlich das Hauptthema nicht Margarethe Prüß, sondern die Reformation ist. Da die ganze Bevölkerung betroffen wirkt, nimmt auch die Bedeutung des Buchdruckes zu. Der Wunsch wächst, selber lesen und schreiben zu können, somit auch das Interesse an verbotenen Schwarzdrucken trotz Androhung von Strafen.

Das Volk kämpft für mehr autonome Bestimmung, die Abschaffung des kl. Zehnten zum Ablass der Sünden, dadurch unfrommer Bereicherung des Klerus und um freien Zugriff auf Information und Bildung.

Da es über die vielen Sachinformationen zum Glaubenswandel und einiger Personen auch mal schnell einen Spannungseinbruch geben könnte, ist es der Autorin Sabine Weiß prima gelungen, dies durch die lebhafte und gefühlvolle Geschichte der Protagonistin zu verhindern.

Zum Schreibstil ...Gefühlvolles ist ästhetisch, nicht zu ausschweifend geschildert... lobenswert die Beschreibungen der damals üblichen Folterungen, die hier nicht zu unappetitlich ausufern. Umfassend hinterlässt die Autorin das Bild von guter Recherche, lebhafte authentische Darstellung der Zeit mit Stil" und Qualität bis zum Ende ohne den Faden zu verlieren.
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am 22. Juli 2011
Die Handlung des Romans erstreckt sich über die Jahre 1510 bis 1542 und erzählt, literarisch ausgeschmückt, aus dem Leben der Margarethe Prüß, die zu Beginn des 16.Jahrhunderts als Tochter des Buchdruckers Johannes Prüß d.Ä. in Straßburg aufwächst.

Die "Schwarze Kunst" ist erst ca ein halbes Jahrhundert alt, hat sich aber bereits weit verbreitet. Margarethe ist von klein auf mit den Arbeitsprozessen in der väterlichen Druckerei vertraut und hilft gern mit. Beim Tod ihres Vaters erben sie und ihr leichtsiniger und arbeitsscheuer Bruder die Druckerei zu gleichen Teilen, wobei es allerdings ständig Querelen gibt, da die Zunft eine Frau als selbstständige Druckerin nicht akzeptieren will. Die Heirat mit dem Altgesellen ihres Vaters erlaubt ihr, weiterhin in der Druckerei tätig zu sein. Die Ehe ist glücklich und bringt fünf Kinder hervor, leider gerät Margarethe durch den Tod ihres Mannes in die gleiche Zwangslage wie ein Jahrzehnt zuvor: sie muss wiederum einen Drucker heiraten, um die Druckerei für ihre Söhne erhalten zu können. Bei ihrer zweiten Ehe hat sie weniger Glück. Sie heiratet einen entlaufenen Mönch, der sich als fanatischer Reformator entpuppt und sehr traditionelle Ansichten über die Rolle einer protestantischen Ehefrau hat. Schwere häusliche Konflikte sind vorprogrammiert. In einer dritten Ehe findet Margarethe dann noch einmal persönliche und berufliche Erfüllung...

Dieser Roman ist jedoch weder eine Liebesgeschichte noch ein seichter "Die ...in"-Roman, sondern ein gut recherchierter, faktengetreuer Roman über den Buchdruck und seine Gefahren in den Zeiten der Reformation. Die noch junge Erfindung des Buchdrucks ermöglicht es, neue Ideen in kurzer Zeit einer großen Anzahl von Menschen zugänglich zu machen. Zunächst ist es Martin Luther, dessen bahnbrechendes Gedankengut auf diesem Weg verbreitet wird, doch schon nach kurzer Zeit entwickeln andere Geistliche eigene reformatorische Ideen , wobei erbittert um diverse religiöse Fragen gerungen wird: Ist Christus beim Abendmahl physisch anwesend oder wird nur seiner gedacht? Ist die Taufe im Kindesalter sinnvoll oder sollte nur ein erwachsener Mensch sich aktiv für das Christentum entscheiden können ? Für zusätzlichen Sprengstoff sorgt die Bewegung der Wiedertäufer , die sich im zunächst ziemlich liberalen Straßburg verbreitet, jedoch schnell bekämpft wird.
Die Vertreter aller dieser Strömungen wenden sich an die Druckerei Prüß, um ihre Schriften auf den Markt bringen zu lassen und auch überregional zur Kenntnis zu bringen. Schon im 16.Jahrhundert werden alljährlich Bücher nach Frankfurt zur Messe verschifft. Religiöse Schriften, die nicht von der Zensurbehörde zugelassen sind, werden anonym gedruckt. Auch die Druckerei Prüß bringt solche Schriften heraus. Wenn die Büttel bei Durchsuchungen verdächtiges Material finden, werden die "schuldigen" Drucker eingekerkert und es bedarf schon besonderer Fürsprache durch einflussreiche Vertreter der Zunft, eine Freilassung zu erwirken.

Die Darstellung der Entwicklung der reformatorischen Bewegungen in Straßburg liest sich wie ein Who is who der Reformation, der Leser begegnet u.a. Reformatoren wie Martin Bucer und Matthäus Zell, dem Vertreter des mystischen Spiritualismus Sebastian Franck und dem Wiedertäufer Melchior Hoffman. Hier hätte ich mir neben dem informativen Nachwort der Autorin ein Personenverzeichnis der Reformatoren gewünscht, da es nicht immer einfach ist, die jeweiligen religiösen Strömungen und ihre Vertreter im Überblick zu behalten.
Von diesem Kritikpunkt abgesehen, möchte ich "Die Buchdruckerin" allen Lesern mit Interesse an religionsgeschichtlichen Fragestellungen und mit genügend Muße, sich für die Lektüre Zeit zu nehmen, empfehlen. Neben der religiösen Komponente ist das Buch auch wegen seiner faszinierenden Darstellung der Arbeitsabläufe in einer frühneuzeitlichen Druckerei lesenswert.
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am 31. Januar 2011
Dieser historische Roman spielt um 1520 in Straßburg während der spannenden Zeit der Reformation, die im Zusammenhang mit der Buchdruckkunst schnelle Verbreitung fand und so viel Aufsehen erregt hat.

Die Protagonistin dieses Buches ist Margarethe Prüß. Sie ist die Tochter eines Buchdruckers, der sie zu einer gebildeten Frau erzieht, die lesen, schreiben und rechnen kann. Außerdem beherrscht sie alle Arbeiten, die in der Druckerei anfallen, besonders bewandert ist sie im Korrektur lesen. Nach dem Tod ihres Vaters erben ihr Bruder und sie jeweils die Hälfte der Druckerei. Margarethe macht sich selbstständig, kann die Druckerei aber auf Dauer nur halten, wenn sie einen Drucker heiratet...

Insgesamt heiratet sie dreimal, sorgt für ein Stiefkind, sechs eigene Kinder und eine Enkeltochter. Aufgrund der reformatorischen Ideen ist das religiöse Denken der Menschen im Wandel, man weiß nicht mehr, was man glauben soll. Die Druckerei Prüß-Beck-Schwan druckt Schriften unterschiedlicher religiöser Gruppierungen, deren Anschauung auch immer kurz umrissen wird, und das bringt Konflikte mit der Zunft und den Ratsherren. Aber Margarethe kämpft darum, dass jeder Bücher lesen soll, um sich eine eigene Meinung zu bilden. So gelingt es ihr, trotz verschiedenster Schwierigkeiten, die Druckerei für ihre Kinder zu erhalten.

Dieser Roman ist gut recherchiert, man erfährt viel über die Kunst des Druckens, über Druckverfahren u. ä. Auch das Zunftwesen wird genau erklärt. Das normale bürgerliche Leben wird lebendig dargestellt. Man erlebt, wie mit Katastrophen wie Feuer und Pest umgegangen wird, wie man sich gegenseitig unterstützt und auch Flüchtlingen hilft. Die Themen dieses Buches sind immer noch aktuell. Trotz Emanzipation müssen sich Frauen immer noch behaupten und haben beruflich oft große Schwierigkeiten, ihre Ideen durchzusetzen. Auch auf religiöser Ebene herrscht noch keine Ruhe. Das Christentum ist gespalten in zwei Konfessionen, es gibt jede Menge Sekten und auch Hellseher und Leute mit Erscheinungen stiften nach wie vor Verwirrung. Auch die Diskussionen zu Kindstaufe-ja oder nein und Abendmahl-Opfer oder Gedächtnis sind noch nicht beendet. Wer also ein gut recherchiertes Buch mit einer Fülle von Informationen sucht, hat es mit "Der Buchdruckerin" sehr gut getroffen.
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am 20. Dezember 2010
Sabine Weiss' historischer Roman spielt im Straßburg des 16. Jahrhunderts '- einer Zeit des Umbruchs und Wandels, was auch die Personen des Romans manchmal schmerzlich erfahren müssen.

Die Protagonistin, Margarethe Prüß, ist Tochter eines Druckers. Seit Kindestagen an verbringt sie die Tage in der Druckerei - im Gegensatz zu ihrem Bruder Hans, der jedoch nach dem Tod des Vaters als dessen Erbe eingesetzt wird. Dieser setzt durch häufige Wettspiele den Fortbestand der Druckerei aufs Spiel, bis Margarethe das Testament des Vaters findet, in dem sie zu gleichen Teilen an der Druckerei beteiligt wird. Von nun an beginnt sie unter schweren Bedingungen, ihre eigene Druckerei aufzubauen und am Laufen zu halten. Neben vielen Wendungen und Schicksalsschlägen in Margarethes Privatleben muss sie sich auch dem Wandel der Welt stellen, denn insbesondere die Reformation beeinflusst ihr Handeln und Wirken in der Druckerei enorm.

Der Roman beginnt vielversprechend. Nicht nur die Hauptfigur Margarethe (über die als historische Person nur spärliche Fakten überliefert sind) wird sehr real und plastisch dargestellt, sodass man sich schnell in die damalige Zeit und das Denken der Menschen hineinversetzen kann. Insbesondere die gute Recherche um die Details begünstigt den guten Eindruck und das Lesevergnügen, bei dem man auch noch etwas lernen kann.
Neben dem flüssigen Schreibstil gelingt es Sabine Weiss, sich lebhaft auszudrücken und den Leser in den Bann zu ziehen.

Leider gerät das eigentlich spannende Leben der Hauptfiguren und die Buchdruckerei an sich ob der geschichtlichen Ereignisse in den Hintergrund: Die Geschehnisse um die Reformation, die Streitigkeiten zwischen den Parteien und einzelne 'herausragende' Persönlichkeiten treten zunehmend in den Vordergrund und bestimmen maßgeblich die Geschichte. Dabei treten leider einige Längen in der Geschichte auf und auf der anderen Seite werden verwirrende Zeitsprünge gemacht, wobei die verstrichene Zeit mit nur knappen Sätzen abgehandelt wird. Schade!

Dennoch bleibt "Die Buchdruckerin" ein lesenswerter Roman, der einen besonderen Einblick in das historische Leben der Menschen sowie der Stadt Straßburg vermittelt. Sabine Weiss schafft es, den Leser ins 16. Jahrhundert zu versetzen und lässt ihn am Leben der Buchdruckerin Margarethe mit allen Höhen und Tiefen teilnehmen.

Die abschließenden Worte der Autorin sind sehr aufschlussreich und geben Einblicke in die Recherchearbeit zu diesem Roman. So erfährt man beispielsweise, welche Personen real gelebt und gewirkt haben und welche lediglich Romanfiguren sind.
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am 23. September 2015
Die Geschichte und die wichtigsten Figuren wirken durchaus glaubwürdig, sowohl als Charaktere als auch im Hinblick auf 16. Jahrhundert. So ist die Protagonistin als Besitzerin einer Buchdruckerei eindeutig keine 21.-Jahrhundert-Heldin auf Mittelaltertrip. Zumindest bei den Hauptfiguren wird eine Schwarzweißzeichnung vermieden, das gilt zum Beispiel für den im Klappentext angeführten Ehemann als auch für den Bruder der Titelheldin. (Gerade den Bruder fand ich als Charakter übrigens gelungen, zudem seine Entwicklung durchaus glaubwürdig ist, obwohl sie überrascht.) Auch nette Figuren haben ihre Fehler, und Margarethe selbst ist ebenfalls nicht die Lichtgestalt. Sehr gelungen ist allerdings ihre Entwicklung vom eher unsicheren Mädchen zu einer Frau, die sich innerhalb ihrer Möglichkeiten letztlich ganz gut behauptet und auch dazu lernt.

Glaubwürdig auch die familiären Konflikt, sehr schön auch, dass viele Schwierigkeiten von Margarethe und ihrer Familie tatsächlich aus dem historischen Umfeld und Hintergrund entwickelt sind, und obwohl die Handlung auch spannende und aufregende Momente hat, ist "Die Buchbinderin" ein eher ruhiger Roman, der seiner Geschichte vertraut und diese zum Glück auch nicht einer aufgesetzten, übersteigerten Dramatik opfert, was zurzeit offensichtlich in Mode ist.

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PS:
Den Klappentext von Amazon ist allerdings sehr ungenau, denn Margarethes Ehe mit Johannes ist zwar nicht unwichtig für die Handlung, spielt aber keineswegs die herausragende Rolle darin. (Allerdings habe ich schon schlimmere Klappentexte gelesen.)
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am 13. März 2012
Margarethe ist die Tochter eines Buchdruckers und für die damalige Zeit eine ungewöhnliche Frau, denn sie kann lesen, schreiben und sogar Latein, was zu dieser Zeit für Frauen nicht üblich ist. Sie interessiert sich weniger für den Haushalt, sondern mehr für die Buchdruckerei ihres Vaters und für den Verkauf der Bücher. Da Margarethes Bruder ein Taugenichts ist, verlangt Margarethe ihren Erbteil an der Druckerei.

Sie heiratet Reinhard Beck, den Gesellen ihres Vaters. Als dieser stirbt muss sie erneut heiraten um sich und ihre fünf Kinder zu versorgen. Ihr neuer Mann ist der Ansicht das Frauen an den Herd gehören und somit ist Ärger vorprogrammiert. Ihr zweiter Ehemann kommt bei einem Brand ums Leben und sie heiratet ein drittes mal und bekommt endlich die Unterstützung, die sie braucht. Doch die Zeiten sind schlecht, denn selbst Drucke, die durch die Zensur gekommen sind, können am nächsten Tag schon verboten sein und bei Beschlagnahme droht der Aufenthalt im Kerker ...

Fazit:

Intensiv recherchiertes Buch über die Bedeutung des Buchdrucks in einer Zeit massiver religiöser Unsicherheiten und Veränderungen. Sehr interessant für Leser die an zeitgeschichtlichen Detailinformationen interessiert sind, für mich war es stellenweise etwas zuviel. Ansonsten fand ich das Buch sehr lesenswert da es flüssig geschrieben ist und mich die Geschichte um Margarethe Prüß in ihren Bann gezogen hat. Das Buch bietet einen schönen Blick in die Vergangenheit und auf das Handwerk des Buchdruckes, was sehr interessant ist für jeden, der gerne Bücher liest.
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am 23. Dezember 2015
Inhalt: Das Buch spielt im Jahre 1530 in Norditalien. Anna und Giulia Lario leben nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern im Kloster Santa Susanna. Dort lebt auch die kleine Tadea, die leibliche Tochter des Kaisers. Unter der Leitung des Edelmannes Paul le Dren entschließt sich der Kaiser seine Tochter zu sich nach Bologna zu holen. Schwester Maria Gracia, die die kleine Tadea unterrichtet, Dona Juana alias Anna Lario sowie Giulia werden sie begleiten.

Giulia hofft in Bologna ihre erste und einzige große Liebe Oreste wiederzusehen. Da dieser im Palast arbeitet, verkleidet sich Giulia als Küchenjunge Guilio um zu ihm zu gelangen. Schließlich jedoch wird sie in mysteriöse Geschichten verwickelt und entdeckt eine neue große Liebe.

Meine Meinung: Dies war mein erster richtiger historischer Roman. Er ließ sich sehr gut lesen und man kam schnell in die Geschichte hinein. Die Geschehnisse wurden sehr gut geschildert, teilweise aus der Sicht von Giulia, teilweise von Paul le Dren.

Der Titel war meiner Meinung nach jedoch etwas zu weit gegriffen, denn Giulia kocht nicht wirklich selbst, sondern ist lediglich als Küchenhilfe angestellt. Daher passen meiner Meinung nach auch die Rezepte am Ende des Buches nicht so richtig.

Außerdem ging für mich die Geschichte um Tadea zum Schluß etwas unter. Dadurch hört das Buch auch etwas apprupt auf.

Fazit: Ein netter historischer Liebesroman ohne viel drum herum!
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am 1. Dezember 2011
Sabine Weiß kann man nicht vorwerfen, dass sie nicht recherchiert hätte. Zum Teil kam ich bei dieser Informationsflut gar nicht hinterher. Ich habe es interessehalber genossen, vom Handlungsstrang her allerings als lästig empfunden. Meiner Meinung nach hätte sie auf die eine oder andere Person schlicht verzichten können, um dafür einer anderen mehr Farbe geben zu können. Nichts desto trotz habe ich dieses Buch sehr genossen. Oftmals weiß man als Leihe nicht, in wie weit man annehmen darf, dass es damals dementsprechend war, aber bei Weiß fühlt man sich gut aufgehoben. Es ist eben alles so glaubhaft gut recherchiert und beschrieben. :)
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am 8. Oktober 2015
das ist wieder ein historischer Roman, der schon von der ersten Seite spannend ist und auch die historische Seite sehr gut geschildert wird.
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