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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der nackte Affe, 15. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Reihe "Weit draußen" von GEO Hörwelten gehört zum Besten, was die belletristische Reiseliteratur in Hörbuchform zu bieten hat.

"Mein Leben als Pavian" fällt inhaltlich dabei ein wenig aus dem Rahmen der anderen Hörbücher. Hier wird das Leben und die Forschungsarbeit des Harvard Professors Robert M. Sapolsky über Primaten beschrieben. Die Bezeichnung "Woody Allen der Verhaltensforschung" ist nicht von der Hand zu weisen: "Der Pavianhorde schloss ich mich in meinem 21. Lebensjahr an. Als Heranwachsender hatte ich nie mit dem Gedanken gespielt, ein Steppenpavian zu werden; ich hatte vielmehr geglaubt, aus mir würde ein Berggorilla." Und wer käme schon auf den Gedanken, den Mitgliedern einer Affenhorde durchgehend biblische Namen zu geben?

In der Tat besteht der vielleicht größte Reiz des (Hör-) Buches darin, große Parallelen zwischen menschlichem Verhalten und dem von Primaten zu entdecken. Der Neandertaler erscheint einem plötzlich nicht sehr weit entfernt und die Firnis menschlicher Zivilisation doch recht dünn.

Die Forschungsarbeit (Sapolsky hat über Stress und Neurologie publiziert) erfordert es, das Sapolsky seine Paviane ständig "piekt", um Blut- Speichel- und andere Proben zu entnehmen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache. Doch wenn Sapolsky zum Ende des Hörbuchs hin den zivilisationsbedingten Ausbruch von TBC bei den Steppenpavianen beschreibt, wird es manchem Leser bzw. Hörer mit Sicherheit mulmig werden, wenn überaus plastisch beschrieben wird, wie Sapolsky einen Pavian nach dem anderen seziert und verflüssigtes Lungengewebe eitrig gelb und schleimig aus dem Brustkorb quillt.

Das vorliegende Hörbuch wird vom Schauspieler Christoph Waltz professionell vorgelesen, auch wenn mir seine Konsonanten manchmal etwas zu stark knarzen, was vermutlich seiner österreichischen Provenienz geschuldet ist.

Fazit: Ein inhaltlich spannendes und vielfach auch humoriges Hörbuch, besonders für Hörer bzw. Leser mit Interesse an der Primatenforschung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsant, lehrreich, ein wunderbares Buch!, 8. Mai 2008
Obwohl ich mich weder für Sachbücher dieser Art, noch für Paviane im Allgemeinen interessiere habe ich dieses Hörbuch angehört - und wurde absolut nicht enttäuscht!

Robert M. Sapolsky schreibt hier wirklich über ein sehr außergewöhnliches Thema: Das Stressverhalten wildlebender Paviane. Die Parallelen zum Stressverhalten bei uns Menschen sind wirklich erstaunlich. Obwohl Paviane weder dem Stress am Arbeitsplatz oder in der Beziehung ausgesetzt sind - wo wir Menschen ja den Ursprung unseres alltäglichen Stresses vermuten - haben sie doch mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen.

Aber Robert M. Sapolsky beschreibt nicht nur die Paviane, sondern auch ihr Umfeld in der Wildnis von Afrika und nicht zuletzt viele persönliche Dinge.

Als absoluter Hörbuch-Fan muß ich sagen, daß oftmals sehr gute Bücher durch einen ungeeigneten Leser regelrecht verdorben werden. Manchmal liegt es an einer hektischen oder unangenehmen Art, wie der Sprecher vorliest, manchmal einfach nur an einer Stimme, der man nur unter Anstrengung folgen kann. Bei diesem Hörbuch jedoch hat der Sprecher Christoph Waltz dem ohnehin sehr guten Buch von Robert M. Sapolsky durch seine wunderbare Art zu Lesen noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt.

Fazit: Absolut hörenswert!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant, manchmal nachdenklich, manchmal zum Todlachen!, 12. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben als Pavian (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch habe ich gekauft, weil ich mich einerseits für Verhaltensbiologie interessiere und zum andern, weil mich aufs Geratewohl ein paar Stellen gelesen habe und mich dabei köstlich amüsiert habe.
Inzwischen habe ich das ganze Buch gelesen und nicht bereut, es gekauft zu haben. Der Autor ist Biologe und seine Forschungsobjekte sind Paviane. Aber wie der Titel schon ausdrückt entdeckt er in seiner Zeit in Afrika einige Parallelen zwischen den Primaten, die er studiert, und sich selbst und anderen Primaten der Gattung Mensch, mit denen er so einiges in dem ihm anfangs völlig fremden Land erlebt. All diese Erlebnisse erzählt mit einem trockenen Humor, manchmal mit einer herrlich präzisen Sprache, manchmal auch völlig direkt und schnörkellos. Ein Buch, bei dem ich, was mir selten passiert, einige Male beim Lesen laut loslachen musste.
Der einzige Wermutstropfen ist, dass die verschiedenen Kapitel teilweise zusammenhangslos erscheinen, und dass ein paar Kapitel nicht ganz so kurzweilig sind wie andere, aber der Autor ist eben in erster Linie Biologe und das macht auch den Charme seiner Erzählungen aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Leben als Pavian, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben als Pavian (Gebundene Ausgabe)
Robert Sapolsky plaudert über sein Forscherleben in Kenia. Bekannt als einer der führenden Stress-Forscher, begibt er sich ins Freiland und ist hautnah am Geschehen.
Es erwartet Sie keine hochwissenschaftliche Abhandlung über das Verhalten der Paviane - er stellt seine Schützlinge vor; mit all ihren Macken und Liebenswürdigkeiten. Man spürt, wie sehr ihm Menschen, Tiere und Umwelt am Herzen liegen! Wie großartig es wäre, wenn alle friedlich im Einklang miteinander leben könnten!
Unachtsamkeit, Profitgier und Ignoranz machen ihm und seinem Affenclan das Leben bis zum bitteren Ende schwer...
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5.0 von 5 Sternen Primaten unter sich ;-), 10. Dezember 2013
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Robert M. Sapolsky, Professor für Biologie und Neurologie an der berühmten Stanford-Universität in Kalifornien, erzählt u.a. von seinem Leben mit und zwischen den Pavianen. Bereits als Kind begeistert von Affen, wünschte er sich sehnlichst ein Berggorilla zu sein, doch letzten Endes reichte es 'nur' zu einem Platz als rangniederes Mitglied einer Pavianhorde. Er schildert, wie er als 20jähriger zum ersten Mal nach Afrika kam, 'seine' Horde kennenlernte und sich nach und nach mit den Sitten, den Menschen und Tieren Kenias vertraut machte. Zweifellos sind die Geschichten mit und über die Paviane das Hauptthema des Buches, doch es bleibt genügend Raum um einen guten Einblick in das Drumherum zu erhalten. So schildert er das Dilemma der Wildhüter, die einerseits die Tiere schützen sollen, andererseits aber auch etwas zu essen brauchen um ihre Familien zu ernähren - denn das Gehalt behält der Chef. Seinen Versuch, eine Zebrakeule essbar zuzubereiten. Die alltägliche Korruption aber ebenso die allgegenwärtige Gastfreundschaft. Seine Reise in ein Krisengebiet. Undundund... Er beschreibt, informiert, kritisiert, philosophiert - dieses Buch unterhält nicht nur hervorragend, sondern man lernt so ganz nebenbei auch Einiges (nicht nur) über Afrika.

Sapolsky erzählt auf eine ungemein amüsante, unterhaltsame Art und Weise, die auch Selbstironie nicht scheut. Er kam in dieses Land um wissenschaftlich zu arbeiten, doch in erster Linie ist er Mensch geblieben. Man spürt das ganze Buch hindurch die große Sympathie und Zuneigung, die er für diese Region mit seinen Menschen und Tieren empfindet. Aber auch wie es ihn innerlich fast zerreisst angesichts all der Widersprüchlichkeiten, mit denen er während seines Aufenthaltes zurechtkommen muss.

Christoph Waltz liest dieses Buch in einem Tonfall, der auf den ersten 'Blick' immer gleich klingen mag, aber beim genaueren Hinhören wunderbar zwischen Resignation, Freude, Ironie usw. wechselt. Alles in allem ein wirkliches Hörerlebnis!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte, Autor und Vorleser in perfekter Harmonie!!!, 27. Juli 2008
Das letzte Mal, das mich ein Buch, das über das Leben und die Bräuche Afrikas berichtete, so begeisterte, war als ich Karen Blixens Afrika-Dunkel lockende Welt in den Händen hielt. Auch Blixen war eine Fremde auf dem schwarzen Kontinent. Auch sie sah, schrieb, fühlte und lebte Afrika. Aber während Blixen über Land und Leute schrieb, bringt uns Sapolsky Afrika und die Paviane näher. Wie überraschend festzustellen, dass beide Schriftsteller mit der selben Tinte schreiben: Der Liebe zum Land und zum Leben!
Sapolsky ist Feldforscher. Er beobachtet eine Pavianhorde in Kenia. Die Tiere sind Individuen, genau wie Menschen. Sapolsky berichtet über sie, als wären sie seine Familie. Aus jedem Satz strömt Begeisterung, Enthusiasmus und die unglaubliche Vertrautheit mit den Tieren. Er schildert, wie Anführer geboren, respektiert, gestürzt und verjagt werden. Er kennt die Pavianbabys vom ersten Tag an und begleitet sie bis zu ihrem Tod. Während er seine Berichte schreibt, erzählt Sapolsky uns vom Leben der Tiere und seinen eigenen Ängsten, Sorgen und Problemen. Er bringt uns sein Verständnis und Unverständnis für die Massai, die afrikanische Politik und alle menschlichen Auswüchse Afrikas näher. Dabei lernen wir viel über die Tiere, den Autor, die Menschen und das Land. Nebenbei gibt es hochinteressante Ansichten über Diane Fossey und die Primatenforschung zu hören.

Als Sapolskys Paviane an TBC erkranken, fühlen wir sein Leid und seine Frustration in jedem Satz. Ein unvergleichliches Lehrstück über die Liebe zum Lebewesen. Die Hörbuchfassung wird von Christoph Walz gelesen. Ein Glücksgriff! Sauber, betont, detailgetreu und eingefangen von der Geschichte transportiert Walz Sapolskys Buch. Das sorgt letztendlich dafür, dass wir das Gesicht von Walz mit Sapolsky gleichsetzen, obwohl zwischen beiden Menschen keinerlei Ähnlichkeit besteht. Beginnt Blixens Roman mit den Worten: Ich hatte eine Farm...so könnte Sapolskys mit den Worten: Ich hatte eine Pavianhorde...enden. Wunderschönes Kino für die Ohren. Ergreifend, lehrreich, inspirierend und bewegend. Bitte mehr davon!
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5.0 von 5 Sternen Reinhören , es lohnt sich..., 27. März 2008
Von 
md (Mörfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach anfänglichem Zögern, weil ich mit langweiligem wissenschaftlichen Vorträgen rechnete, konnte ich mich doch dazu durchringen mir dieses Hörbuch zu Gemüte zu führen, und ich wurde nicht bestraft.

Sapolskys Roman beschreibt auf sehr unterhaltsame Art und Weise sein Leben als Primatologe in Kenia. Hierbei kommt jedoch zu keiner Zeit Langeweile auf, da sich Sapolsky nicht unbedingt mit ausführlichen Beschreibungen seiner Arbeit aufhält (diese beschreibt er natürlich auch, aber verständlich), sondern vielmehr den gesamten Kosmos, der sich um diese Arbeit gebildet hat dem Hörer nahe bringt. Da gibt es die einheimischen Stämme, die rund um die Pavianherde siedeln, mit denen Saplosky im Laufe der Jahre immer wieder in Kontakt tritt und mit ihnen die lustigsten aber auch traurigsten Geschichten erlebt. Außerdem schildert er sein selbst ausgewähltes Einsiedlerleben mit den Pavianen auf sehr direkte und selbstkritische und vor allem selbstironische Art...

Fazit: Ein tolles unterhaltsames, lustiges , trauriges und nachdenklich stimmendes Buch, das zeigt, dass der Mensch in vielen Sachen nicht besser ist, als der vermeintlich primtive Pavian. Und dies wird hervorragend vorgetragen von Christoph Waltz.
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4.0 von 5 Sternen Humorvoll., 4. April 2008
Robert Sapolsky, amerikanischer Stressforscher kommt zu wissenschaftlichen Untersuchungen nach Kenia. Hier will er die Einflüsse von Stresshormonen auf die Lebensweise der Paviane erforschen. Schon gleich nach dem Kauf plagen mich die ersten Zweifel, ob von den 6CDs des Hörbuchs nicht gleich 5 äusserst langweilig werden. Doch das werden sie nicht. Mit viel Mutterwitz belässt es Sapolsky nicht bei der Beschreibung des Lebens der Paviane, sondern karikiert in recht unterhaltsamer Weise das ganze afrikanische Umfeld, die Menschen, die Politik und die Probleme eines Forschers, der aus behüteten Verhältnissen auf ein rudimentäres Leben zurückgestutzt wird. Was macht man, wenn man als Vegetarier nach Kenia kommt und als erstes einen Zebraschenkel als Gastgeschenk bekommt?
Dem Hörer werden in diesem Hörbuch wissenschaftliche Erkenntnisse und die Beschreibung der Lebensumstände als Forscher in Afrika humorvoll und unterhaltsam gekauft. Gesprochen wird dieses Hörbuch von dem allseits bekannten Christoph Waltz. Mit dem ironischen Unterton seiner bekannten Stimme vermag er den Erlebnissen Sapolskys Leben einzuhauchen.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessant und prima vorgetragen, 1. August 2014
Normalerweise gebe ich keine Rezessionen zu Büchern, CD etc. ab. Hier fand ich es so interessant, dass ich es doch tue:

Zunächst: Technisch alles ok.

Es war ein wenig überraschend was Inhalte und Aufbau angeht. Das mir fremde Thema und die sehr gute Vortragsweise waren aber fesselnd.
Viele Informationen - auch zu Dingen die man vorher ein wenig Verherlicht gesehen hat (z.B. die Massai).

Ich habe es im Auto angehört und muss zugeben das es für mich schwer war den Vortrag zu unterbrechen - und das passiert mir als Vielhörer nicht oft.
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5.0 von 5 Sternen Intelligent und doch witzig, 7. Februar 2010
Von 
J. Renno "kajoo" (seit neustem Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein grandioser Sprecher, eine interessante, abwechslungsreiche Story, die man so noch nicht gehört hat, die authentisch ist und grade deswegen so gut, einige wirklich witzige Stellen und das Alles zu diesem Preis- was will man mehr?
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Mein Leben als Pavian
Mein Leben als Pavian von Robert M. Sapolsky (Gebundene Ausgabe - 2001)
Gebraucht & neu ab: EUR 39,60
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