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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassend, teifgreifend, gründlich
ein sehr trockenes, mathematisch-formales Werk. Es umfasst allerdings geradezu ideal den Stoff, den ein Info-Student (zumindest an der Uni-Karlsruhe) nach dem ersten Semester intus haben sollte... wenn also Euer Vorlesungsskript nichts taugt oder wenn Ihr etwas mal genauer wissen wollt, dann kommt Ihr an diesem Buch nicht vorbei.
Am 29. Januar 2002 veröffentlicht

versus
7 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kraut und Rüben
Diesem Buch (oder dieser Reihe) fehlt die Struktur. Gerade durch den Anspruch, umfassend zu sein, verliehrt man den Überblick. Nicht das es mir zu theoretisch oder zu trocken wäre. Aber das z.B. der erste Band funktionale Programmierung enthält, OOP aber erst im zweiten vorkommt halte ich für Unfug, gerade weil beides typische Elemente der...
Veröffentlicht am 12. September 2002 von Dilbert


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassend, teifgreifend, gründlich, 29. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vorlesungen über Informatik: Band 1: Grundlagen und funktionales Programmieren (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
ein sehr trockenes, mathematisch-formales Werk. Es umfasst allerdings geradezu ideal den Stoff, den ein Info-Student (zumindest an der Uni-Karlsruhe) nach dem ersten Semester intus haben sollte... wenn also Euer Vorlesungsskript nichts taugt oder wenn Ihr etwas mal genauer wissen wollt, dann kommt Ihr an diesem Buch nicht vorbei.
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16 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundert-Werk!, 4. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vorlesungen über Informatik: Band 1: Grundlagen und funktionales Programmieren (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Gerhard Goos zählt nicht umsonst zu den größten Literaten, die die Informatik je hervorgebracht hat. Nachdem er bereits 1971 mit "Informatik - Eine einführende Übersicht" erstmals Aufsehen erregte, damals noch in Gemeinschaftsarbeit mit F.L.Bauer, wurde es ein ganze Weile still um den "jungen Wilden", der nicht nur durch sein vehementes Eintreten für funktionale Programmiersprachen stets eine der umstrittensten Figuren der IT-Welt war und wohl auch noch lange sein wird. Der internationale Durchbruch gelang ihm dann 1991 mit Werken wie "Sather K - The Language" oder seiner berühmten Reihe "Vorlesungen über Informatik I-IV", die heute längst ein Klassiker ist und in jede wohl geordnete Bibliothek gehört. Nun gibt es endlich die langersehnte dritte Auflage des ersten Bandes dieses Meisterwerks, und ich kann mit einiger Gewissheit sagen, dass er auch diesmal seine Leser nicht enttäuscht hat. Schon der Einband wartet mit einer kleinen Überaschung auf, denn dort prangt ein von Goos selbst gemaltes Aquarell, das die Gefühle einer jungen Studentin im Angesicht eines Monoids sensibel zum Ausdruck bringt. Aber auch der Text hat es wieder mal in sich: Der Rebell von damals ist keineswegs zahm geworden, auch wenn sich sein Stil etwas gesetzt hat. Doch man merkt gleich, dass ihm die in den Jahren gewonnene Erfahrung und Reife durchaus gut zu Gesicht stehen. Seine ehemals heftigen Verbal-Attacken gegen die Ignoranz des "Programmieren-durch-Probieren" sind einem zartbitteren Sarkasmus gewichen, der nur noch gelegentlich in pointierten Fussnoten seinen Ausdruck findet. Nach wie vor widmet er sich liebevoll, ja fast verspielt, den funktionalen Programmiersprachen und beschreibt die Wirrungen ihrer teilweise diffizilen Semantik mit einer behenden Leichtigkeit, die einen fast vergessen machen möchte, dass all diese Sprachen ja ursprünglich aus dem Lambda-Kalkül hervorgingen. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Sprache "Gofer", die aus einem nicht-proprietären Umfeld stammt und die Goos allein deshalb schon für Wert befindet, aus ihrem Nischendasein befreit zu werden. Konsequent vermeidet er dabei auch jegliche imperative Aufweichung des funktionalen Primats, indem auf die Darstellung jeglicher Nebenwirkungen (Eingabe, Ausgabe) der Sprache verzichtet. Auch die anderen Themen, die im Buch behandelt werden (Graphen, Automaten und Grammatiken etc.) werden in aller notwendigen Klarheit eingeführt, und bei so heiklen Themen wie den Epsilon- Produktionen (der Leser mag sich erinnern; das leere Wort ist gemeint!) ist er bemüht, den Leser in seiner freien Meinungsbildung nicht einzuschränken und motiviert ihn, sich über dieses Thema selbst ein Bild zu machen. Auch findet man in seinem neuesten Werk deutliche Spuren jener Autoren, welche ihn in seiner nunmher fast 30-jährigen Schaffensperiode stets inspiriert haben: So wird den Werken Muhammed al Schwarizmis und Alonzo Churchs Tribut gezollt, und auch die weniger bekannten, aber durchaus lesenswerten Meisterwerke von Jacques Herbrand (der in jungen Jahren bereits durch einen tragischen Kletterunfall verschied und uns trotzdem ein ganzes Universum hinterließ) oder Axel Thue, dem grimmigen Norweger, werden hier ins rechte Licht gerückt. Zuletzt vielleicht noch ein paar Worte über die Beeinflussung, die Goos mit seinem Schaffen auf die heutigen Nachwuchsschriftsteller ausgeübt hat: Nach Meinungs des Autors dieser Zeilen ist besonders im Schaffen von S.Abeck ein deutlicher Einfluss der goos'schen Schule nicht von der Hand zu weisen. Unverkennbar ist Abeck auch von DER Informatik-Koryphäe Manfred Broy beeinflusst, aber letztlich tendiert er doch stärker zum goos'schen Stil. Das macht sich besonders in seinem jüngsten Werk "Skriptum zur Vorlesung Informatik 1" bemerkbar, von vielen nur liebevoll "das Buch ohne Einband" genannt. An manchen Stellen fällt die Imitation von Goos jedoch etwas plump aus, was Abeck zuletzt doch ein wenig Kritik einbrachte. Schließlich bemängelten viele Leser dieses Buches (das immerhin in einer Auflage von fast 900 Stück erschien), dass die meisten Seiten einfach zu inhaltslos seien, und letztlich war dieses Werk dann auch kein echter Gewinn für die Leute, die bereits mit dem Werk von Goos vertraut waren. Man sollte Abeck jedoch eine Chance geben, er steht ja erst am Anfang seiner vielversprechenden Schriftstellerkarriere, und wenn er sich von Goos und Broy gelöst und zu sich selbst gefunden haben wird, dann sei ihm hier eine große Zukunft prophezeit! Solange können wir uns dann aber noch an den Texten von Goos erfreuen, von denen hoffentlich bald der jüngste Sproß seiner "Vorlesungen über Informatik"-Reihe erscheinen wird, nämlich Band V mit dem Untertitel "Gofer in kritischen OOP-Projekten großer Unternehmen".
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7 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kraut und Rüben, 12. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Vorlesungen über Informatik: Band 1: Grundlagen und funktionales Programmieren (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Diesem Buch (oder dieser Reihe) fehlt die Struktur. Gerade durch den Anspruch, umfassend zu sein, verliehrt man den Überblick. Nicht das es mir zu theoretisch oder zu trocken wäre. Aber das z.B. der erste Band funktionale Programmierung enthält, OOP aber erst im zweiten vorkommt halte ich für Unfug, gerade weil beides typische Elemente der Erstsemester-Vorlesung "Programmierung" sind. Algorithmen & Co dagegen werden im Vergleich zum Ottmann oder Cormen (fantastisch aber teuer) nur angerissen. Einzeln bringen die Bücher wenig. Lieber ein paar EUR mehr investieren, und sich Referenzwerke kaufen. Diese Buchreihe gehört definitiv *nicht* dazu.
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Vorlesungen über Informatik: Band 1: Grundlagen und funktionales Programmieren (Springer-Lehrbuch)
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