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am 12. Mai 2000
Broys grundlegende Einführung in die Informatik gilt an der Fakultät für Mathematik & Informatik (FMI) der Universität Passau als Standardwerk. Broy war nicht nur Gründungsdekan der Fakultät, sein Buch ist Grundlage vieler Skripten sowohl von der Systematik her, als auch als Begleitlektüre. Während sich die Herangehensweise an die Thematik segensreich in den Unterricht fortpflanzt, ist das Buch - ugs. gesprochen - " ein ziemlicher Hammer". Broys dichter, vor Fachwortschatz überquellender, verwinkelter Schreibstil allein erschwert das Verständnis erheblich. Was dem durchschnittlich begabten Studenten aber das Kreuz bricht - und mir somit auch -, ist die fortgesetzte Abstraktion des Werkes, wenn Broy in mathematischen Formalismen schwelgt, oder sich seine eigene - abstrakte - Programmsyntax zurechtlegt für seine Beispiele, auf funktionale (auf mathematischen Formeln und Formalismen basierende) Programmierung bezieht er sich ebenso wie auf imperative (auf Befehlen basierende), ohne wirklich konkret einer "real"-existenten Sprache verhaftet zu bleiben, wie z.B. SML (funktional) oder Java (imperativ). Das Verständnis gestaltet sich dementsprechend schwierig, denn zu keinem Zeitpunkt ist ein intuitives Verständnis auch nur ansatzweise möglich, man beißt sich entweder von vorne bis hinten durch (wozu es einigen Intellekts, eines HAUFENs Zeit, einer guten Abstraktionsgabe und einer Menge Sturheit bedarf), oder man läßt es einfach bleiben. Mein persönlicher Eindruck läßt sich wie folgt fassen: Ohne die konkrete Übersetzung durch Professoren, die auf dieser Grundlage lehren, Anwendungsbeispiele bringen, usw., ist dieses Buch nicht verständlich. Broys Einführung ist mit Sicherheit sehr grundlegend, fachlich gesehen eine Meisterleistung. Sie ist eigentlich zu gut! Aber als Hilfe für Informatikstudenten taugt sie nur bedingt, höchstens für die Überflieger des Semesters. Ich selbst halte es für schwierig bis unmöglich, die Informatik mit Hilfe dieses Buches (allein) zu erlernen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. August 2008
Wie bereits in anderen Rezensionen geschrieben: Das Buch enthält auf seinen fast 500 Seiten enorm viel Stoff, der sehr formal und korrekt dargestellt wird. Dabei verzichtet es weitgehend auf Bilder, Beispiele und Übungen - das ist tatsächlich dem separat erhältlichen Übungsbuch vorbehalten.

Gerade das ist aber auch das Gute an diesem Buch: Wenn man es (und seinem Nachfolger) konsequent durchgearbeitet hat, wird man wirklich ein solides Fundament für alle zukünftigen Studien der Informatik besitzen.

Der Vorwurf, das Buch wäre dabei im Ganzen zu schwierig zu verstehen, greift für mich aber etwas zu kurz: Broy verzichtet ganz bewusst auf jede Vereinfachung des Themas, denn jede Vereinfachung würde auch den fachlichen Gehalt des Buches schmälern. Somit ist die Schwierigkeit nicht unbedingt Broys umständliche Sprache, sondern das Thema an sich ist eben komplex und damit schwierig.

Jeder wird selbst wissen müssen, ob er mit diesem Buch anfangen mag, oder ob er es erstmal mit einem einfacheren Buch probiert. Möchte man dagegen wirklich und im eigentlichen Sinn grundlegend in die Informatik eingeführt werden, wird man an diesem Werk kaum vorbeikommen.
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am 4. September 1999
Dieser erste Teil einer vierteiligen Einführung in die Informatik behandelt in acht Kapiteln die theoretischen Grundlagen der Programmierung eines Computers. Im ersten Kapitel werden Grundbegriffe wie der Ausdruck „Information", die boolsche Algebra oder Normalformen (KNF, DNF) behandelt. Danach geht der Autor auf den Algorithmusbegriff ein und erläutert in diesem Zusammenhang Rechenstrukturen, Termersetzungssysteme sowie Aussagen- und Prädikatenlogik. In Kapitel drei wird die Backus-Naur-Notation zur Beschreibung formaler Sprachen eingeführt, sowie der Unterschied von Syntax und Semantik dargestellt. Es folgt ein längeres Kapitel über applikative Programmiersprachen, das unter anderem die Themen Rekursion und Beweistechniken für rekursive Programme beinhaltet. Das Thema des fünften Kapitels sind zuweisungsorientierte Ablaufstrukturen. Hier werden z.B. Anweisungen und deren Komposition, Variablendeklarationen und Prozeduren behandelt. Über die Deklaration von Datenstrukturen (etwa Felder) wird dann im sechsten Kapitel geschrieben, Kapitel sieben handelt von Sprüngen, Referenzen und Zeigern. Im letzten Kapitel des Buches stehen komplexere Datenstrukturen wie Geflechte, Bäume etc. auf dem Programm. Das Buch ist insgesamt sehr formal und mathematisch gehalten, eignet sich daher weniger für den interessierten Laien als vielmehr für Studenten in den ersten Semestern. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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