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am 26. Januar 2003
Was ist von einem Buch über Usability zu halten, das als zentrales Problem heutigen Webdesigns die Orientierung am "Dümmsten Anzunehmenden User" (DAU) sieht? Offenbar steht die "Nutzerfreundlichkeit" hier in einer eher seltsamen Art im Mittelpunkt. So wird die gewöhnlich stets gefeierte Webseite von Amazon.com als Paradebeispiel einer DAU-Seite mit niedrigem "Fun-Faktor" beschrieben und kritisiert.
Nun darf aber nicht der Anschein aufkommen, durch das Buch zöge sich irgendein roter Faden. Die verschiedenen Autoren scheinen sich in keiner Weise thematisch abgesprochen zu haben. Dabei fällt aber allenthalben das stupende Unwissen bezüglich der aktuellen und klassischen Usability-Forschung auf; einige Passagen versetzen dem Leser mit ihrem blasiert zur Schau gestellten Unwissen einen regelrechten Schlag in die Magengrube. An einer Stelle wird die Abgrenzung Usability/Utility als große Erkenntnis des Autoren gefeiert, an anderen Stellen wird mit "kreativen" (dabei theoretisch völlig ungedeckten) Neologismen wie "E-Usability" (?!?) oder "User Experience Research" nur so um sich geworfen.
Ein Blick ins Autorenverzeichnis enthüllt die ganze Misere: Bei den Verfassern handelt es sich beinahe sämtlich um Betriebswirte bekannter Beratungsfirmen. Denen scheint es dann auch folgerichtig weniger um den Entwurf eines Informationssystems mit hoher Usability als vielmehr um Fragen des "strategischen Marketings" zu gehen. Damit ist auch das Zielpublikum dieses Buches klar. Weder sind es Forscher, denen hier außer Amüsement nichts geboten wird, noch Entwickler, die das Buch kopfschüttelnd als unbrauchbar in die Ecke pfeffern und sich Steve Krugs vorzüglichem "Don't Make Me Think!" zuwenden werden. Es ist lediglich aus zwei Gründen geschrieben worden: Erstens soll es als Fibel für andere schicke Unternehmensberater dienen, die für einen Vortrag vor dem Management von DaimlerChrysler noch Stoff brauchen, und zweitens soll es für die Etablierung einer ganz besonders "starken Marke" sorgen: der Karrieren der Herausgeber.
Fazit: Erbärmlicher Ausdruck deutscher Unternehmensberaterkultur, wo alles geht, was das Powerpoint-Zeug hält. Und das Zeug hält einiges.
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am 11. April 2006
>>Die von den User-Segmenten wahrgenommene E-Usability wird insbesondere vom Handling der angesprochenen Trade-offs determiniert. Die Trade-offs zwischen der "Anschlussfähigkeit an die Motivationslagen der verschiedenen Nutzersegmente" versus "Oferrieren eines konsistenten Benutzerrahmens", zwischen "technisch avanciertem Web-Design" und "Orientierung am DAU" zwischen "Individualisierung" und "Linking Value" (Tribal Marketing) weisen viele Analogien zu den Gegensätzen des postmodernen Marketings auf.<<
Alles klar? Dann kaufen Sie dieses Buch.
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am 22. Oktober 2003
Das Buch besteht aus vielen Einzelartikeln von diversen Autoren. Wobei nur der Artikel von Bas Raijmakers eine lesenswerte Ausnahme darstellt: Auf 30 Seiten beschreibt er in "Usability ist ein Mittel, kein Ziel" welche Gründe für Usability-Tests sprechen anhand anschaulicher Beispiele aus seiner eigenen Erfahrung. So prägnant, überzeugend und vollständig habe ich es bisher noch nirgends gelesen.
Aber die restlichen Artikel des Buches sollte man meiden. Besonders Anfängern werden nicht erkennen, dass die meisten Autoren das Thema Usability nicht verstanden haben, weil sie das falsche hervorheben (wie z. B. "Nutzerfreundliches Web-Design" statt "Nutzerfreundliche Websites"). Auch das fast jeder Autor in seinem Artikel für die gleichen Probleme und Lösungen andere (unübliche) Fachbegriffe verwendet, sollte Anfänger das erkennen von Zusammenhängen erschweren. Schädlich für Anfänger ist der fehlende strenge Aufgabenbezug und damit die fehlende Nutzungskontextanalyse und Anforderungsentwicklung, wodurch das Thema Usabilty auf das Design der Benutzungsoberfläche beschränkt wird.
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am 26. Juni 2007
Dieses Buch bleibt in seinen Ausführungen zu Usability trotz seines weit greifenden Titels sehr an der Oberfläche des Themas. Es handelt sich um eine Ansammlung mehrerer Artikel unterschiedlicher Autoren, womit offentsichtlich versucht werden sollte, eine möglichst große Bandbreite von Themen rund um Web-Usability abzudecken. Dies ist leider überhaupt nicht gelungen. Die Artikel sind zum Einen nicht überschneidungsfrei (was das Lesen ermüdend, weil redundant, gestaltet), zum Anderen orientieren sie sich teilweise stark an Randfeldern der Usability. Diese Randfelder haben für den Einsteiger weder praktischen Nutzen noch stellen sie interessante Exkurse dar. Für den erfahreneren Leser bleiben die Artikel jedoch derart an der Oberfläche, dass es kaum neue Erkenntnisse gibt.
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am 9. März 2002
Die beiden Autoren haben es geschafft, das doch sehr umfangreiche Gebiet der (Website-) Usability auf etwa 300 Seiten zu komprimiren. Darunter hat der Inhalt aber NICHT gelitten. Sie gehen auf viele Facetten und Probleme der (Software-) Ergonomie ein. Dafür sorgen aber auch die diversen spezialisierten Co-Autoren, die sich für viele Kapitel verantwortlich zeigen. So werden die einzelnen Kapitel durch einem einführenden Text eingeleitet, und ähnlich einer wissenschaftlichen Arbeit, durch Thesen, Beweise und Versuche, weitergeführt. Das ganze Buch ist aber weniger "mahnend", wie ich z. B. die Nielsen-Bücher empfinde. Es wird viel Wert auf Erklärung und "Begreifbarmachen" der einzelnen Schwerunkte gelegt.
Wer allerdings ein buntes Buch erwartet, das er als Anleitung zum "ergonomischen Webseiten basteln" benutzen möchte, wird enttäuscht werden. Das Buch ist doch sehr wissenschaftlich, theoretisch aufgebaut und geschrieben. Zwar mit entsprechendem Praxisbezug, aber eben nicht sehr "bunt"!
Für mich, auch aufgrund der Aktualität, eines der besten Bücher die zur Zeit auf dem Markt sind.
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am 7. August 2002
Wenn Sie interessante und fundierte Anregungen jenseits des Usability-Mainstreams suchen und in unkonventionellen Interfaces nicht den Weltuntergang sehen, lesen Sie bitte weiter...
Endlich ein deutschsprachiges Werk das den Themen User Experience und Nutzbarkeit von Websites gerecht wird. Die Anthologie von insgesamt 20 Autoren, die aus namhaften Agenturen der Berliner, Münchner und Hamburger Usability-Szene kommen, hat ein besonderes Format, welches durch die eher strenge Springer-typische Präsentation noch gewinnt: inhaltlich und formal sehr überzeugend!
Die Auswahl der Themen reicht von semantischen Netzwerken, über wahrnehmungspsychologischen Erkenntnissen bis hin zur strategischen Bedeutung von Domain-Namen. Die Notwendigkeit von Usability-Tests, die Wichtigkeit der Dialoge zwischen Betreiber, Entwickler und User bzw. Forscher nehmen eine zentrale Rolle ein. Best-Practice-Studien und Fallbeispiele von Shopping Sites und Mobile Portalen runden das Programm ab.
Auf 280 Seiten wird reichlich Vielfalt und Substanz geboten und das oft weit ab vom Lager der Durchschnitts-Ergonomen. Arm an Grafik, bewegt sich der Stoff sprachlich auf einem sehr hohen Niveau, das nur manchmal durch - gezwungen locker wirkende - Normalsprache abgelöst wird. Wenn man sich jedoch auf diese intellektuelle Rundreise einlässt, entwickelt sich das Lesevergnügen wie von selbst.
Man lernt dabei dann etwas über den Unterschied zwischen Utility und Usability, Pluralistic Walkthroughs, Consistency Inspections, Codiscovery und Contextual Inquiries und findet so schöne Begriffe wie "randomisiert" und "Multivariante Regressionsanalysen". Ein Highlight sind auch die Usability-Definitionen und die integrative Betrachtung von Content, Design und Struktur.
Schade nur, dass das Manuskript so lange gelegen hat: viele der Beispiele und Texte scheinen einer Zeit zu entstammen, in der "Web Design" noch kein Schimpfwort war und die Aktien des Neuen Marktes auf akzeptablem Niveau standen. Trotzdem, wenn Ihnen Nutzerfreundlichkeit von Berufs wegen - oder grundsätzlich - wichtig ist, lesen Sie dieses Buch. Sie werden es nicht bereuen!
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