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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine mathematische Reise zum Gipfel...
... erwartet den Leser in diesem Buch von Gunter Dueck, das eigentlich sein erstes ist, aber erst nach den Erfolgen von "Wild Duck" und "Omisophie" veröffentlicht wurde. Es geht hier um Optimierungslösungen, die höchste Höhe, den Gipfelpunkt, das Beste, was mit mathematischen Mitteln erreichbar ist. Der Autor beginnt die Beschreibung dieses mathematischen Aufstiegs...
Veröffentlicht am 27. Mai 2004 von isy3
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
250 Seiten, die auch auf 5 Seiten Platz gehabt hätten
Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Nicht nur, dass der Leser danach nicht in der Lage ist, ein Optimierungsproblem zu lösen, er wartet auch noch ganze 250 Seiten lang, um nun endlich zu einer Kernaussage zu gelangen. Dies ist allerdings vergebens.
Dem Mathematik interessierten Leser rate ich daher von diesem Werk ab - jeder der mathematischen Modellen...
Veröffentlicht am 30. April 2007 von Der Aktuar
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine mathematische Reise zum Gipfel..., 27. Mai 2004
... erwartet den Leser in diesem Buch von Gunter Dueck, das eigentlich sein erstes ist, aber erst nach den Erfolgen von "Wild Duck" und "Omisophie" veröffentlicht wurde.Es geht hier um Optimierungslösungen, die höchste Höhe, den Gipfelpunkt, das Beste, was mit mathematischen Mitteln erreichbar ist. Der Autor beginnt die Beschreibung dieses mathematischen Aufstiegs zum Gipfel mit einfachen mathematischen Problemen, dem Packen des Rucksacks und arbeitet sich langsam über Routenplanung und deren Verbesserung vor in die hochkomplexe Materie der Optimierungsproblematik von Netzwerken. Guter Dueck hat mit der Einführung des Sintflutprinzips bei Optimierungsprogrammen im Computer einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt, von dem wir heute auf vielfältige Weise profitieren und er kann auch dem Nichtmathematiker und Anti-Informatiker anschaulich erklären, worum es dabei geht. Auch ein Laie wie ich kann die beschriebenen mathematischen nachvollziehen und den abenteuerlichen Aufstieg zum Gipfel mitmachen, den der Autor mit wunderbar beobachteten Geschichten und selbst erlebten Anekdoten aus Forschung, Marktwirtschaft und Management würzt. Dueck-Fans werden besonders die querdenkerische Verbindung und Mischung von Mathematik mit Psychologie und Philosophie in den allegorischen Beschreibungen lieben, die sich so einzigartig von anderen populärwissenschaftlichen Büchern abhebt.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
wenig Mathe, viel Leben, 16. Oktober 2004
Wer von diesem Buch Mathematik erwartet, wird enttäuscht sein. Denn Mathematik kommt darin nur so viel vor wie im richtigen Leben und das ist nicht viel. Im Buch geht es nämlich darum, wie man Mathematik im Leben anwendet und dabei sind die Probleme eher psychologischer denn mathematischer Art. Hauptsächlich schreibt Dueck von der Transportoptimierung, also über Logistikunternehmen, die ihre Routenplanung per Computer machen lassen wollen. Algorithmen zur Tourenoptimierung (der eigentlich mathematische Teil) werden dabei auch besprochen, aber das geht ganz schnell, denn diese Algorithmen sind wirklich total einfach: je dümmer, je besser! Die eigentliche Schwierigkeit liegt nämlich in der Umsetzung, wenn die "mathematisch optimalen" Tourenpläne auf all die Ausnahmen und Umstände der Praxis treffen, die Dueck ganz vorzüglich beschreibt. Die computerisierte Tourenplanung wird dabei zum Beispiel für einen technologischen Umschwung, wie wir ihn in unserer Zeit immer häufiger erleben. Man kennt ja den "technology adaption cycle" aus zahlreichen Artikeln und Vorträgen, aber erst bei Dueck sehen wir, wie das in der Praxis aussieht, wie verschiedene Menschen darauf reagieren. Life und in Farbe. Einen mir sehr wichtigen Punkt spricht Dueck nur ganz kurz auf Seite 183 an: Was bringt die Optimierung eigentlich wirklich? Natürlich werden die gefahrenen Strecken kürzer, natürlich kann man fast keine Ausnahmen mehr machen, weil alles vom Computer verstanden werden muss. Aber dadurch kommt es auch zu weniger Fehlern im Prozess, die Dinge laufen geordneter, Pakete gehen seltener verloren, Fahrer machen öfter pünktlich Feierabend. Meine Schlussfolgerung daraus: Entgegen den Befürchtungen geht es also bei der Technologie nicht darum, Arbeitsplätze zu zerstören, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Eigentlich geht es um eine Verbesserung der (Lebens)Qualität. (Dass Technologie zu Arbeitslosigkeit führt, ist sowieso keine besonders haltbare Aussage, denn selbst im römischen Reich gab es ja schon Arbeitslose; und nach zweitausend Jahren technologischer Entwicklung müssten wir ja demnach jetzt alle arbeitslos sein, oder zumindest zu neunzig Prozent.) Um angewandte Mathematik geht es eigentlich nur im Kapitel acht, wo Dueck wunderbar den Unterschied zwischen Schul-Mathematik und diskreter Optimierung erklärt. Das ist wirklich auch für Schüler geeignet! Im philosophischen Teil macht Dueck aber wieder mal viel zu viele Insider-Anspielungen ("papers" zum Beispiel); klar, dafür lieben wir ihn, aber das beschränkt das Publikum... Der romanhafte Teil des Buches dient laut Vorwort dazu, die Mathematik zu illustrieren. Das war vielleicht so gedacht, es stimmt aber für das fertige Buch überhaupt nicht mehr! Vielmehr ist Duecks Geschichte von der Sintflut eine philosophische Parabel, die die mathematische Theorie nicht illustriert sondern vielmehr zur Erklärung gesellschaftlicher Vorgänge heranzieht! So wie damals Karl Marx schreibt Dueck die Geschichte der Menschheit neu und stellt sie unter ein einheitliches mathematisches Prinzip: das Besser-werden. Bei Marx war es damals aber wahrscheinlich nicht so ironisch und phantasievoll! Die Sintflut-Geschichte mit der Petersilie ähnelt übrigens sehr stark der mit den Pilzen aus beta-inside, nur dass sie hier stärker mit dem Rest des Buches, "der Industriepraxis" verwoben ist. Im Gegensatz zu anderen Dueck-Büchern finde ich auch, dass die Sintflut am Anfang etwas schleppend losrollt, und am Ende bei der Online-Disposition und der Netzoptimierung wird es noch mal richtig spannend. Das allgemeine Philosophieren vom Anfang wird eben erst durch die konkreten Bilder wirklich interessant.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Drang nach oben, 13. August 2006
Ein Mathematik-Roman. Ein Wirtschafts-Roman. Ein Philosophie- Roman. Sowohl eine beeindruckende Darstellung menschlichen Verhaltens bei einer vermeintlichen Sintflut als auch eine mathematische Projektion dieses Szenarios auf wirtschaftliche Probleme erwartet den Leser des Romans. Am Ende wird man den Gedanken nicht los, dass diese Stück Literatur weit mehr ist als ein simpler Mathematik-Roman: ein "Hoch" auf die Menschheit!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Feynman der Mathematik - oder Mathe, auch für Hausfrauen, 28. Mai 2004
wie ich eine bin. Ja, was kann man über das Buch sagen? Es ist eine Erzählung zur Mathematik der Optimierung. Verstehe ich jetzt mehr? Besser? Ich weiß nicht so genau. Ich kann mir viele Dinge, glaube ich besser vorstellen, ja! Die irre Komplexität mit der es die Optimierer zu tun haben zum Beispiel. Das Aufgabenfeld dieser Berufsgruppe und ihre Probleme. Von Optimierung an sich habe ich etwas erfahren. Zum ersten Mal! Das Philosophische, das eigentlich Wichtige, dahinter - hab ich nicht so ganz kapiert. Kann ich wohl noch nicht, auch wenn es mir einer auf die Handflächen tätowierte. Ist aber auch nicht schlimm. Erschwert es nur irgendwie eine Rezension zu schreiben... Aber ich verstehe jetzt vieles, wie es entstand in den anderen Werken des Autors. Es ist wie "Das Silmarillion" beim "Herr der Ringe". Das las ich und vieles wurde mir dort deutlicher. Besser beleuchtet, klarer, „das Warum gerade so?" ergab sich. So ist es auch hier! Man braucht es nicht gelesen zu haben um die anderen Werke zu verstehen, aber mir, die es wohl etwas genauer wissen muss, hat es sehr viel gebracht!Abgesehen davon - seien wir ehrlich! Wer möchte sich ein Buch entgehen lassen, bei dem man echt Spaß beim Lesen hat, bei dem es aber auch um Mathematik geht? Und ich hatte Spaß! Gunter Dueck sagt, im Autorenstatement hier bei Amazon, Formeln seien Mittel der Mathematiker um sich ihre Vorstellungen ganz genau mitzuteilen... Hier hat er Bilder gefunden, mit denen er auch einem absoluten Laien wie mir eine gröbere Vorstellung des Ganzen vermittelte. Gestützt durch viele Beispiele aus dem IBM-Alltag und sehr amüsanten Geschichten aus dem Restleben. Ich befand mich zur Zeit des Lesens auch in einem merkwürdig - lächerlichen Dilemma der Art: „Wie kann ich die Beste sein" bei dem mir tatsächlich die Schilderung der Menschen, die vor der Sintflut fliehen (und auf eine merkwürdige Art und Weise die Wärme der künstlerischen Seelen) weiter half. Denn es mag ein Märchen sein, das dort erzählt wird, das sich im Buch auch immer mehr mit den wahren Geschichten verwebt, aber im Kern handeln wir wohl meist nach diesen mechanischen inneren Berechnungen. Und sind somit berechenbar, immer gleich agierend, wo eine andere Strategie erfolgreicher wäre. Oder nach den immer gleichen falschen Zielen strebend. Als Folge davon, mit schon nassen Füßen klagend, bis die (selbsterzeugte?)Flut uns erfasst... Ergibt sich daraus die Dummheit die, nach Gunter Dueck, alles weiter treibt??? Nicht unbedingt zum vielbeschworenen Besseren, nur irgendwie weiter? Die illustrierenden „Seelen" (für mich sind es welche) von Stefan Budian erleichterten mir den Einstieg. Wohl aus der schlechten Erfahrung mit „Mathe" in der Schule und an der Uni heraus, sträubte sich etwas in mir anzufangen zu lesen. So lies ich mir die Geschichte erst von den Seelen erzählen. Sie sind so wundervoll sanft und ausdrucksstark, dass ich von ihnen in die Geschichte förmlich hinein gezogen wurde. Da wusste ich ja noch nicht, dass es viel mehr ist als Mathematik! Also, wenn Sie sich an der Tiefe des Verständnisses von Gunter Dueck und Stefan Budian und der daraus resultierenden Einfachheit und Schönheit erfreuen wollen und Sie darüber hinaus vielleicht bisher auch eine antrainierte Scheu vor Mathematik hatten - lesen sie dieses Buch! Vielleicht verstehen sie ja auch schon das, was sich mir verschließt und schreiben eine Rezension, die etwas mehr Aussagekraft hat. Denn das Leben ist so oder so eine Abfolge von Entscheidungsproblemen, nicht wahr?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Meer/Mehr als Mathematik ..., 22. März 2008
Ein Mathematik-Roman?
Viel mehr: mehrere Stränge nebeneinander.
Mein Liebling ist die "Sintflut"-Parabel, die den Stress- und Optimierungswettkampf schildert - und wie sich die Typen der Menschen darin unterscheiden. Allein das ist lesenswert - vermutlich bereits für 14-jährige, die es freilich dann zwanzig Jahre später wirklich verstehen werden. Unbedingt selbst lesen, mehr verrate ich hier nicht.
Daneben gibt es u.a. Praxis-Hinweise aus der IBM-Praxis der Optimierung und die Erklärung, warum sie stets "15% Ersparnis" bringen wird ...
Graphiken, Illustrationen, trockener Humor, doch (leider) so gut wie keine Formeln.
Ein Mathematik-Roman? Vor allem auch ein Soziologie-/Philosophie-Buch.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
250 Seiten, die auch auf 5 Seiten Platz gehabt hätten, 30. April 2007
Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Nicht nur, dass der Leser danach nicht in der Lage ist, ein Optimierungsproblem zu lösen, er wartet auch noch ganze 250 Seiten lang, um nun endlich zu einer Kernaussage zu gelangen. Dies ist allerdings vergebens.
Dem Mathematik interessierten Leser rate ich daher von diesem Werk ab - jeder der mathematischen Modellen skeptisch gegenüber steht, wird in diesem Buch eine Bestätigung finden, eben jene, dass mathematische Modelle nur begrenzt in die Realität übertragbar sind.
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