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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen10
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am 14. Oktober 2006
Auf den ersten Blick fällt der "große Löffler" durch seinen enormen Umfang auf. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, schließlich muß man ja nicht alles lesen - geschweige denn behalten.

Das Buch ist hervorragend gegliedert und durch zahlreiche graphische Elemente findet man sich schnell zurecht. Aber wie im richtigen Leben kommt es auch bei Büchern ja nicht nur auf das Äußere an. Inhaltlich eignet sich der Löffler eher zur Vertiefung für Fortgeschrittene. Erstlerner, die vor allem die Biochemie-Klausur vor Augen haben, sollten lieber zu "Biochemie des Menschen" (Horn u.a.; Thieme 2003) greifen.

Wenn man aber zu einem Thema etwas ausführlichere Informationen sucht (z.B. für ein Referat oder um die Pathogenese einer Erkrankung besser zu verstehen), stoßen Kurzlehrbücher schnell an ihre Grenzen. Hier führt dann kein Weg am Löffler/Petrides vorbei, der zudem sehr klinisch orientiert ist. Besonders das viel gelobte Tumorkapitel ist dabei hervorzuheben.

Weniger wichtig, aber nicht weniger interessant ist der Abschnitt über die Trinkgewohnheiten von Ernest Hemingway...
22 Kommentare17 von 19 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2007
Zugegebenermaßen hatte mich der große Umfang dieses Lehrbuches auch erst abgeschreckt, so dass ich zunächst versuchte, die Biochemie mit dem kompakteren Lehrbuch von "Horn et al." zu bearbeiten. Als dann die Neuauflage des Löfflers rauskam, hatte ich endlich einen Grund, dieses Projekt entnervt aufzugeben.

Natürlich hat man von keinem Lehrbuch etwas, wenn man es nicht liest. Und deswegen muss man Zeit mitbringen, wenn man sich an dieses Buch setzt. Im Medizinstudium ist Zeit natürlich Mangelware und so mussten dann eben die Weihnachtsferien dran glauben, um eine intensive Beschäftigung mit der Biochemie zu ermöglichen.

Der Löffler macht es ziemlich schwierig, einfach mal einen einzigen Sachverhalt nachzuschlagen, da die Themen meist in den Komplex zumindest eines Kapitels fest eingebettet sind. Deswegen sollte man die Bearbeitung dieses Buches systematisch angehen und wirklich ganze Kapitel lesen. Es lohnt sich, da man sich auf diesem Wege ein wirklich umfassendes Verständnis für die Biochemie aneignet, mit dem man dann auch nicht mehr die unzähligen Sachverhalte bloß auswendig lernen muss, sondern sich einen großen Teil auch logisch herleiten kann.

Hervorzuheben ist die famose Didaktik des Buches, das wirklich darauf abzielt, dass man die Inhalte versteht. An einigen Stellen geht es dann natürlich doch zu arg ins Detail, ansonsten sind viele kleine und kleinste Sachverhältnisse bei uns in Dsseldorf auch tatsächlich behandelt worden, so dass ich nur schwerlich behaupten könnte, die Darstellung wäre unnötig ausführlich. Toll an dem Buch ist auch die Sprache, die stets sehr sachlich bleibt, aber so klar strukturiert ist, dass innerhalb der Texte wirklich ein Verständnis möglich wird.

Dank des Löfflers bin ich problemlos durch die Biochemie gekommen. Dabei habe ich mir vieles aufgrund mancher Vorlesung von zweifelhafter Qualität wirklich im Selbststudium beigebracht. Und man muss sicherlich nicht alle 1200 Seiten gelesen und verinnerlicht haben, um den prüfungsrelevanten Stoff zu lernen.

EIne Sache noch: Man sollte Chemie-Vorkenntnisse mitbringen, wenn man sich für den Löffler entscheidet, da er, im Gegensatz zu anderen Lehrbüchern, die chemischen Grundlagen nicht noch einmal erläutert. Wer also bei einer realistischen Betrachtung [manche Leute neigen ja dazu, ihre eigenen Fähigkeiten permanent kleinzureden und zu unterschätzen...] Chemie als seine Achillesferse betrachten würde, sollte vorsichtig sein.
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am 25. August 2008
Der Löfler ist eines der umfangreichsten Biochemie-Bücher, dass dem Medizinstudenten der Vorklinik begegnen wird.
Für das Medizinstudium ist es aber viel zu ausführlich.

Gerade im stressigen Alltag der Vorklinik ist es wichtig Fakten präsentiert zu bekommen, und Dinge schnell zu begreifen.
Der Löfler überflutet den überforderten Studenten mit für ihn vollkommen nutzlosen Informationen.
In den unübersichtlichen Textkollumnen gehen Informationen vollkommen verloren.

Sicherlich ist das Buch inhaltlich das beste Lehrbuch, das man sich zulegen will; doch sollte man bereits eine Grundkenntnis von Biochemie haben, bevor man sich an dieses Buch setzt.
In diesem Sinne ist es eher als Nachschlagewerk, als zum Nutzen als echtes Lehrbuch geeignet.

Für den Einstieg empfiehlt sich den leicht und verständlich geschriebenen Horn auszuprobieren. Sicherlich mag nicht jedem der Stil gefallen, doch hier ist Biochemie auf das für den zukünftigen Mediziner absolut nötigste komprimiert. Und die Klausuren der Vorklinik lassen sich mit diesem Buch ebenfalls ohne Probleme bestehen (ich spreche aus eigener Erfahrung).
33 Kommentare10 von 13 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2014
Dieses Buch habe ich als Grundlage für Biochemie im Medizinstudium genommen. Es war zwar zu ausführlich, aber dadurch hatte man sehr viel sehr gründlich verstanden- Beispielsweise die Atmungskette wurde biochemisch in dem Buch sehr gut geschildert- schon deutlich detaillierter als in Medilearn aber dafür auch verständlicher. Das Buch kann ich jeden Medizinstudenten Empfehlen!
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am 18. April 2012
Dieses Buch ist auf Grund seines Umfanges und seiner Detailverliebtheit als Nachschalgewerk super geeignet. Jedoch kann ich es als Lehrbuch nicht gebrauchen, da die Didaktik zu kurz kommt. Zu viele Infos in zu wenig Sätzen und zu wenig Verknüpfungen zu z.B. anderen Stoffwechselwegen.
Ein Student der vorallem Überblick über das Wesentliche braucht steht da schnell im Regen.

Jedoch kenne ich auch Studenten die damit lernen also: Probieren geht über studieren. Jedoch kann ich es als Nachschlagewerk nur empfehlen (nur nicht zu dem Preis). Jedoch ist auch bei diesen Buch Vorsicht vor Fehlern geboten (wie bei jedem Fachbuch). Schade ist jedoch, dass der "Löffler" in seiner jetzigen Form nicht wieder aufgelegt wird auf Grund eines Autorenstreits. Daher wird er in den kommenden Jahren immer mehr von seiner Aktualität verlieren, da es immer wieder neue Erkenntnisse gibt. (die z.B. in der Dualen Reihe vermekt sind)
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am 10. Juli 2007
Eins vorweg: der Löffler ist kein schlechtes Buch, beileibe nicht. Dennoch gibt es nur drei Sterne von mir und zwar aus diversen Gründen:
1) Der Umfang: Ist an sich nichts negatives, doch muss man sehen, dass man als Medizinstudent an sich eher weniger Zeit hat und dieses Werk doch an Stellen recht unübersichtlich ist (Querverweise!). Allerdings als Quelle für Referate sehr gut.
2) Schreibstil: Dies ist zwar eine Typfrage doch denke ich, dass man den Stoff besser rüberbringen kann (siehe Duale Reihe, Horn, als das hier der Fall ist.

Fazit: Für Biochemieinteressierte lohnenswert, alle anderen sollten doch eher zu einer der oben aufgelisteten Alternativen greifen, nicht zuletzt der Preis ist ausschlaggebend.
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am 9. Februar 2007
ich bin biologe! musste nen Vortrag über titin halten! Nachdem ich wie ien wahnsinniger Histologie, Physiologie und Molekularbiologe Bücher wälzte stieß ich zufällig auf den Löffler! Da da schonmal mehr Stand als das titin 3MDa groß ist, dachte ich mir....nimm mal mit!!!

Zu Hause angekommen viel ich aus allen Wolken. Zwar musste ich noch ne Menge mehr zu dem Thema aus Papern lesen, doch brachte die einen guten Einstieg! Ich stöberte noch ne Zeit in dem Buch. Ich fand interessante und auch wichtige Interpretationen aus der Biologie welche für frühere Prüfungen sehr interessant gewesen wären.

Ausserdem wirkt das Buch spannend aufgrund der Pathobiochemie. wir benötigen zwar nicht alzuviel davon, doch finde ich das gerade diese Sachen das Buch für Biologen interessant gestalten!
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am 3. Mai 2010
Das Buch mag ja fachlich wunderbar und richtig sein und ist mit Sicherheit für Studenten der Biochemie ein wertvolles Buch.
Als Medizinstudent muss ich aber klar davon abraten. Vom Professor hochgelobt und uneingeschränkt empfohlen, habe ich es mir ausgeliehen und nach 2 Tagen wieder zurückgegeben. Es ist unglaublich umständlich, vollkommen unnötig ausführlich und absolut langatmig geschrieben.
Es werden vollkommmen unwichtige, aber vom Hauptthema ablenkende und verwirrende Details aufgezählt in Sätzen die über teilweise mehr als 10 Zeilen gehen.
Ich muss jeden Satz mindestens 2 mal lesen um ihn zu verstehen, und das Wesentliche daraus zu filtern.
Also für Medizinstudenten finde ich es absolut ungeeignet!
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am 10. Februar 2012
Sicherlich ein gutes Buch für einen Biochemiker, aber für Mediziner finde ich persönlich es zu ausführlich. Es gibt auch "Basiswissen" von Löffler - kenne ich nicht, aber sicher weniger mit Informationen beladen als dieses Werk.
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am 21. Dezember 2009
Der Löffler wurde uns im Medizinstudium ans Herz gelegt - natürlich hört man auf die Profs und kauft sich was empfohlen wird. Ich denke für Menschen die Biochemie als Fach studieren ist es auch ein schätzungsweise sehr gutes Buch taugt jedoch wenig als Lehrbuch für alle anderen Fächer in denen Biochemie eine Nebenrolle spielt. Es ist enorm detailliert sodass man leicht den Überblick über das was wirklich zählt verliert und Prüfungsvorbereitung kann man damit wirklich vergessen. Hier wurde wirklich alles reingepackt was jemals über die Biochemie herausgefunden wurde :) Wenn man jedoch wie schon erwähnt Biochemie studiert (hat) und man gerne ein Nachschlagewerk zu Hause stehen haben möchte ist es sicherlich eine gute Wahl. Aber allen anderen, die nur sporadisch Kontakt mit Biochemie haben, empfehle ich lieber auf den Kauf zu verzichten!
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