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Kundenrezensionen

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am 18. November 1999
Der "Gerthsen" ist eines der Standardwerke zur Einfuehrung in die Physik und taucht auch in jeder Literaturliste auf, die von einem Professor herausgegeben wird. In der Tat sellt das Buch saemtliche Gebiete der Physik dar, die im Grundstudium, sei es fuer Neben- oder Hauptfaechler, interessant sind. Dies geht von der klassischen Mechanik, ueber Optik bis hin zur Relativitaetstheorie und der Quantenmechanik. Vom Umfang her kann man dem Autor, bzw. den Autoren, der urspruengliche Autor ist bereits verstorben, sicherlich keinen Vorwurf machen. Differenzierter muss man da schon den Nutzwert als Lehrbuch betrachten, das es ja sein soll. Vorbildlich ist die Angabe von etlichen Uebungsaufgaben, die auch alle ausfuehrlich geloest werden. Ansonsten aber ist der Inhalt fuer viele Studenten allerdings zu schwer dargestellt. Der Autor konzentriert sich haeufig darauf, einen Sachverhalt formal (auch mathematisch) korrekt darzustellen. Dies ist sicherlich notwendig, darf aber nicht auf Kosten von erklaerenden Passagen geschehen, die dazu beitragen sollen, ein Gefuehl fuer die Physik zu bekommen. Alles in allem wuerde ich den Gerthsen eher nicht zum Verstehen von neuem Stoff sondern zur Nachbearbeitung vor einer Klausur. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Juli 1999
Der Gerthsen ist wieder ein typischer Vertreter der Sorte Buch, bei der einem im voraus klar sein sollte, was man da eigentlich kauft. Meiner Meinung nach ist der Gerthsen KEIN Buch mit dem man versuchen sollte, sich noch nicht verstandenen Stoff anzueignen. Zumindest ist das die Erfahrung, die ich bisher gemacht habe. Der Gerthsen ist dafür viel zu umfangreich und kompakt gehalten. Vieles kann man nur verstehen, wenn man es bereits einmal verstanden hatte. Dafür gibt es wirklich (fast) nichts von Bedeutung, was nicht in irgendeiner Form im Gerthsen Erwähnung findet. Immer wenn ich verzweifelt nach der Erläuterung eines ganz bestimmten Zusammenhanges gesucht habe, wurde ich im Gerthsen am ehesten fündig. Alles in allem eine überaus lohnenswerte Investition für all diejenigen, die vorhaben, sich etwas länger mit der Physik zu beschäftigen. Denn als allumfassendes Nachschlagewerk der Experimentalphysik ist der Gerthsen sehr empfehlenswert. Ist man auf der Suche nach einem einführenden Lehrbuch, so rate ich, einen Blick auf den Tipler zu werfen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. Februar 2003
Eine kritische Einschätzung eines (erfolgreichen) Physikers, der das Buch über Jahrzehnte verfolgt hat: Seit der ersten Ausgabe Ende der vierziger Jahre ist der "Gerthsen" ein eingeführtes Lehrbuch der Physik. Liest man das Vorwort zur ersten Ausgabe, stellt man fest, daß es sich um ein Lehrbuch neben einer Vorlesung handelt, keineswegs eine Ersatz. Allerdings erwartet man letzteres heute von so einem "Schwergewicht" zur Physik. Zig verschiedene Bearbeiter und Neu-Herausgeber haben das ursprüngliche Konzept von Gerthsen weiter und weiter verändert - und verwässert. Formeln fallen manchmal vom Himmel (wie in der urspünglichen Fassung), wichtige Sachverhalte gehen in der Flut der Informationen einfach unter. Damit wird sich der Student kaum zielsicher auf seine Prüfungen vorbereiten können, gerade dann, wenn er Physik im Nebenfach studiert.
Es ist schade, daß sich dieses Buch so zu seinen Ungunsten verändert hat und das ursprüngliche Konzept aufgegeben wurde. Aktualität um jeden Preis (im wahrsten Sinne des Wortes) ist nicht alles, nämlich dann, wenn es auf Kosten der Grundlagen der Physik geht. Hier kann und sollte sich kein Student irgendwelche Kompromisse erlauben. Vertiefende, moderne Lehrbücher zu Themen des vierten und fünften Semesters (Atomphysik usw.) gibt es genug und das ist allemal besser, als ein aussichtsloser Spagat zwischen Stofffülle und Anspruch.
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am 22. Oktober 2009
Ich möchte den anderen Rezensenten darin zustimmen, dass sich der Gerthsen definitiv nicht als Physikbuch zum Selbstlernen und sicher auch nicht als schulbegleitendes Buch in irgendeiner Form eignet. Als Standardwerk für das Grundstudium der Physik (nicht Physik als Nebenfach!) habe ich es als gut empfunden. In dem Buch wird größtenteils die Physik behandelt, die man auch in der Schule lehrt, nur in wesentlich tieferer Form. Dass einige mathematische Rechnungen nicht im Detail durchexerziert werden, ist auch mir z.T. negativ aufgefallen. Allerdings muss man auch zugestehen, dass es sich hier um ein Buch handelt, was einen sehr großen Bereich der Physik abdeckt. Wenn man sich mit einem Bereich tiefergehend beschäftigen möchte/muss, muss man sicher noch mit anderen Büchern, die sich speziell mit einem Thema auseinandersetzen, beschäftigen.
Der Laser-Teil in dieser Ausgabe ist leider wirklich etwas unverständlich, was schon ein bisschen peinlich ist, da dieser von Prof. Meschede überarbeitet ist, der schließlich stolz auf dem Cover als Autor steht.
Ich habe das Buch als guten Begleiter durch das Grundstudium empfunden. Da man sich nicht für jedes Unterthema ein Buch kaufen möchte, empfinde ich es auch heute noch als gute Investition. Allerdings habe ich unter meinen Kommilitonen festgestellt, dass der Stil, in dem das Buch gehalten ist, nicht jedermanns Sache ist. Insofern würde ich empfehlen, am besten irgendwo mal in das Buch reinzulesen. Als Alternative kann man mit dem Tippler arbeiten, der mir allerdings nicht ganz so gut gelegen hat wie der Gerthsen.
Als schönen Bonus und wirklich hilfreich habe ich die Fragen am Ende jedes Kapitels empfunden. Dass irgendwelche Bilder unverständlich und dem Text nicht zuzuordnen waren, ist mir zumindest nicht aufgefallen.
Mein Fazit ist also, dass ich den Gerthsen als Standardwerk fürs Grundstudium der Physik durchaus empfehlen kann, aber auch auf den Tippler als Alternative verweisen möchte.
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am 29. Dezember 2009
Mein Physikstudium habe ich dieses Jahr beendet. Der Kauf des Buches schon in einem recht frühen Semester war absolut unnötig. Als Lehrbuch ist der Gerthsen meiner Meinung nach und nach der Meinung meiner Kommilitonen absolut ungeeignet. Selbst wenn man den Stoff schon verstanden hat, ist er in diesem Buch so unmöglich und fern jeder Didaktik aufbereitet, dass das Buch für mich selbst zum Nachschlagen beinnahe unbrauchbar war. Um Konstanten Nachzuschlagen kann man auch jedes andere Physikbuch verwenden. Für wirklich sehr anspruchsvolle Leute ist der Gerthsen vlt. ein brauchbarer Überblick, das kann ich jedoch nicht beurteilen.
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am 13. März 2011
Ich kannte den Gerthsen (11. Auflage) aus meinem Studium. Schon dort fiel manches "vom Himmel".
Als LK-Lehrer beschloß ich rund 30 Jahre später, mir ein "modernes" Erstsemester-Lehrbuch zuzulegen und fiel auf den "Meschede" herein. Der o.a. Nachteil des alten Gerthsen ist sorgfältig konserviert worden. Zusätzlich wurden viele Fehler eingebaut. Die einzelnen Kapitel sind überwiegend sehr unübersichtlich dargestellt.
Wer ein Buch zum Nachschlagen sucht, kann versuchen sich den alten (11. oder ältere Auflage) antiquarisch zu besorgen. Um sich den Stoff zu erarbeiten ist IMHO der Halliday (mit dem Tipler habe ich nie gearbeitet) besser.
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am 16. Juli 1999
Der Gerthsen ist ein Allroundtalent. Es behandelt praktisch jedes Gebiet der Physik. Dafür befaßt er sich weniger mit den mathematischen Werkzeugen. Während sie in anderen Büchern wie dem Nolting oder Feynman explizit hergeleitet werden, sind sie im Gerthsen lediglich erwähnt. Man wird in diesem Buch öfters gefordert die Herleitungen selbst zu machen. Dies sind dann, aufgrund der mangelnden mathematischen Kenntnis, die größten Probleme in dem ansonsten doch durchaus schulisch geschriebenen Lehrbuch. Wegen der fehlenden Herleitungen und dem schulischen Stil des Buches, ist es für Studenten lediglich als Sekundärliteratur geeignet. Sozusagen um einen Überblick über das jeweilige Sachgebiet zu erhalten. Zur Vertiefung sollte man noch andere Literatur hinzuziehen (z.B. den jeweiligen Nolting). Bis auf einige Ausnahmen kann man ihn didaktisch durchaus als gut bezeichnen. Viele Skizzen und Bilder tragen zum Verständnis bei. Es gibt auch zahlreiche Aufgaben, die glücklicherweise hinten im Buch auch noch gelöst werden. So kann man mit ihnen durchaus den Lernstoff verinnerlichen. Außerdem sind eine Menge Aufgaben auch wirklich interessant, da sie nicht durch eine Ansammlung von Formeln negativ auffallen. Was ein wenig ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass das Register bei einigen Schlagworten auch auf die Übungsaufgaben verweist, aber dann muß man halt hinten noch nach der Lösung blättern. Ansonsten hilft einem das Register aber durchaus weiter. Sowohl beim Nachschlagen als auch bei einem Quereinstieg. Dieser ist Aufgrund der geringen Vorkenntnisse meistens erfolgreich. Dadurch und wegen der guten verständlichkeit werden die weiter oben genannten wenigen Mängel schnell in den Hintergrund gedrängt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. Januar 2001
Obwohl ich Helmut Vogel persönlich kannte, muss ich sagen, dass der 'Gerthsen' als Lehrbuch nicht die erste Wahl sein kann. Helmut Vogel war in seiner Betrachtung der physikalischen Vorgänge stets auf den Inhalt und weniger auf die exakte Formulierung bedacht.
Nichts desto trotz ist der Gerthsen ein sehr anregendes Buch über Physik. Es möge sich jeder an der Aufgabensammlung versuchen, die meiner Meinung nach recht anspruchsvoll ist!
Aber irgendwie schwebt dieses Buch zwischen einer einführenden, oberflächlichen Behandlung und einer eingehenderen. Die Feynman Vorlesungen über Physik sind sicherlich tiefgreifender.
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am 11. April 2005
Dieses Buch baut die Brücke zwischen reiner Experimentalphysik und theoretischer Physik und glänzt durch die prägnante, klare Darstellung. Es zeichnet sich dadurch besonders aus, dass alternative Betrachtungsweisen zu physikalischen Problemstellungen beschrieben werden und kann damit dem Leser ein breiteres Verständnis vermitteln bzw. dessen Horizont jenseits des gängigen "Angebots" physikalischer Literatur erweitern. Dies impliziert natürlich, dass das Buch für Oberstufenschüler ungeeignet ist und für durchschnittliche Studenten in Anfangssemestern nur bedingt als Zusatzlektüre, jedoch kaum als ausschließliches Lehrbuch verwendet werden kann. Es ist ein Nachschlage- bzw. Überblickswerk für Studenten höheren Semesters, die mit der physikalischen Denkweise vertraut sind und keine langatmigen, "schwitzenden" Texte lesen wollen. Manchmal ist es erstaunlich, wie in diesem Buch mit wenigen Schritten und Worten eine nachvollziehbare und verständliche Herleitung (intuitiv und deduktiv!) vollzogen wird (z. B. die Herleitung der Maxwell'schen Geschwindigkeitsverteilung, die Betrachtungen bzgl. der Fermienergie, etc.).
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am 10. April 2013
Was mich schon katastrophal auf die Nerven geht ist, dass schon das Ihaltsverzeichnis nicht stimmt. Damit meine ich, dass manche Kapitel mit einer Einleitung beginnen, die nummeriert ist, jedoch nicht im Inhaltsverzeichnis auftaucht. Als Beispiel möchte ich etwas über Elektrostatik lesen und sehe ins Inhaltsverzeichnis, dort steht dann "7.1 Elektrostatik". Wenn ich aber dann die entsprechende Seite öffne finde ich da das Kapitel "7.1 Einleitung" und erst danach "7.2 Elektrostatik". Ich denke, dass sich eine Fachlektüre zu diesem Preis keinen solchen Patzer leiten darf. hinzu kommen noch Fehler in der Formaltion bei denen plötzlich mitten im Text dinge stehen, wie " <anfangfbox> e=1,602*10^-19 C <endefbox> ". Exakt so mit "<" und ">".

ich würde wohl vom kauf der digitalen Fassung abraten, da man sich doch sehr lange über das Inhaltsverzeichnis zur richtigen Seite klicken muss, so ist mein meist schneller mit der Recherche im Internet. Zumindestens für einige Formeln, wirklich lernen kann man aus dem Buch wohl kaum. Dazu fehlen (mir) die Beispiele.
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