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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 24. Februar 2005
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Der provokative Stil ist sicher auch fernab des Therapiekontexts für jeden eine Bereicherung, der viel kommuniziert und mit schwierigen Gesprächspartnern vereinbarte Ziele erreichen soll. Allerdings sollte dabei immer eine menschenzugewandte, wohlwollende Grundhaltung die Basis bilden - sonst kann diese Art der Gesprächsführung schnell verletzend und beziehungszerstörend wirken.
Im Ur-Buch zur PT jedenfalls sehr spannend fand ich die Phasen und Selbstzweifel, die Frank Farrelly während der 'Erfindung' des provokativen Stils durchlief. Über Konventionen und therapeutischen Schulhaltungen hinaus entdeckt er für sich die Wirksamkeit offenen, ungeschönten Feedbacks über eigene Reaktionen und Gedanken während Therapiesitzungen. Manchen 'Therapeutenkillern' bietet er damit zum ersten Mal ein gleichwertiges Gegenüber, statt einer gewohnt empathischen Zuhörermentalität. Über die Jahre entwickelte er seinen Ansatz und war damit besonders bei schwierigen Klienten sehr erfolgreich. Die vielfältigen Interventionen und Ideen lassen sich anhand Farrellys eigenen Kommentaren und vielfältigen Beispielen sehr gut nachvollziehen und machen das Buch in jedem Fall zu einer lesenswerten Bereicherung.
Wie schon von anderen Rezensenten erwähnt ist die deutsche Ausgabe ja fast unverschämt (provokant?) teuer. Für einen etwas preisgünstigeren Einstieg in die Provokative Therapie kann ich daher 'Das wäre doch gelacht!' (ISBN 3499602318) von Eleonore Höfner und Hans-Ulrich Schachtner oder auch 'Lachen lernen' (ISBN 3873871696) von Jürgen und Ingrid Wippich empfehlen. Spätestens danach ist man sehr neugierig auf das 'Original'.
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am 18. Oktober 2002
Wer seinen Gesprächspartner am liebsten behandelt wie ein rohes Ei, sollte besser die Finger lassen von diesem Buch. Alle anderen werden damit nicht nur ihren Spaß haben, sondern auch fachlich davon profitieren. Humor und Provokation sind die Markenzeichen der Provokativen Therapie. Der amerikanische Sozialarbeiter entdeckt die humorvolle Provokation 1963 als ein wirksames Mittel, um Eigeninitiative und Selbstverantwortung von Klienten zu fördern. Das Original der vorliegenden Übersetzung erschien 1974 und bündelt daher bereits die 10-jährige Erfahrung des Autors mit dieser Methode. Entsprechend umfassend wird die Methode der Provokativen Therapie dargestellt: Die einzelnen Kapitel beinhalten die Entwicklungsgeschichte des Ansatzes, die Grundannahmen und Arbeitshypothesen, Interventionsmethoden, Humor in der Therapie, die Rolle von Sprache, Stadien der Therapie, die Anwendung in Gruppen und Familien sowie Fragen und Antworten zur Methode. Mehr als 70 Beispiele illustrieren das praktische Vorgehen des Provokativen Therapeuten anhand von Ausschnitten aus realen Therapiegesprächen.
Farrelly entwickelte die Methode der Provokativen Therapie als Schüler und Mitarbeiter von Carl R. Rogers (1902-1987). Dabei übernimmt Farrelly Grundmerkmale der Methode Rogers wie die Echtheit bzw. Authentizität des Therapeuten. Er grenzt sich aber gleichzeitig deutlich von Rogers ab, indem er Aktivität, Spontaneität und Direktheit des Therapeuten hervorhebt. Damit ähnelt die Provokative Therapie in vieler Hinsicht dem Ansatz der Kurztherapie des »Mental Research Institute« in Palo Alto, der sich zeitlich parallel entwickelt hat.
»Provokative Therapie« ist inzwischen ein Klassiker der Kurztherapie. Trotzdem hat das Werk mehr als ein viertel Jahrhundert nach seinem Erscheinen nichts von seiner Aktualität verloren. Das Buch ist ein Gewinn für jeden, der den eigenen Kommunikationsstil mit Humor und Provokation anreichern möchte, ob in Beratung, Therapie oder Alltag.
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am 14. November 2002
Frank Farrelly ist ein Meister seines Faches. Wer im Beratungsprozess Menschlichkeit, Aufmerksamkeit und Humor als wichtige Mittel der Veränderungsarbeit ansieht, kann durch dieses Buch nur profitieren.
Die Klienten fühlen sich in der provokative Therapie ernst genommen, weil der Berater auf die Standard-0815-Konventionen verzichtet. Der provokative Therapeut ist eher ein neckender Freund als ein Alles- oder Besserwisser. Frank Farrelly sagt: "Provokative Therapie ist, wie mit einem Freund an der Bar sitzen und ihn liebevoll necken". Da hat er recht, aber selbstverständlich untertreibt er damit auch, denn bei genauem Hinsehen stellt sich schnell heraus, dass die provokative Therapie eine höchst virtuose Kunst darstellt. Die gute Nachricht ist: jeder kann diese Kunst lernen. Vorraussetzung ist: ein liebevolles und optimistisches Menschenbild.
Raimund Schöll
Managmentberater und Coach
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am 26. April 2003
Für ein Taschenbuch ist der Preis schon ganz schön hoch.
O-Ton Frank Farelly als ich es ihm zum Signieren gab "Ohh, that's the book they want an arm in Germany for.".
Und doch ist es ein Buch das seinen Preis wert ist.
Schließlich zeigt es sehr gut wir Frank arbeitet.
Schmunzeln beim Lesen ist sicher erlaubt und wenn es nun mal so gut funktioniert...
In Anlehnung an das Motto "Lachen ist die beste Medizin" etablierte Frank Farelly die Provokative Therapie, um neue Perspektiven zu fördern.
Es handelt sich trotz der Bezeichnung nicht in erster Linie um eine neue Therapieform, sondern ist vielmehr eine Methode der Kommunikation bei Interventionen.
Menschen, die über sich selbst lachen können, bekommen so eine gute Ausgangsposition für Veränderungen.

Als Metapher lässt sie sich gut damit beschreiben das der Therapeut auf die eine Seite (dorthin wo die als "Problem" empfundene Position vermutet wird) eines Floßes springt.
Der Klient springt dann als Reaktion auf die andere Seite, damit das Floß nicht umkippt.
Er nimmt so die Gegenposition ein und lernt die Positionen (andere Möglichkeiten) besser kennen.
Dabei bekommt der Rapport zwischen Coach und Gecoachtem besondere Bedeutung.

Während Außenstehende die "Provokationen" oft eher als unangemessen bewerten erlebt der Betroffene diese, durch den hohen nonverbalen Rapport, als Angebot zur Sichtweisenveränderung.
Bei entsprechendem Einfühlungsvermögen, ein Aspekt von einer Vielzahl von Werkzeugen und Methoden, profitiert auch Coaching von der Provokativen Therapie.
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am 31. Dezember 2014
Das ist leider nur die Neuauflage der schlechten Übersetzung der Erstauflage, in der viele Aussagen des Originals verwischt werden und (mir) oft rätselhaft blieben. Das nochmalige Lesen des Texts habe ich abgebrochen und mir das amerikanische Original besorgt, das glücklicherweise noch greifbar ist. Nun wird mir Manches klar, was mir beim ersten Lesen keinen rechten Sinn ergab.

Beispiel: Übersetzung S. 46: "Menschen verändern sich – Sie wachsen innerlich, wenn sie auf eine Herausforderung reagieren" – was will uns der Dichter damit sagen? Ich habe es nicht verstanden. Im Original wird es glasklar: "People change and grow in response to a challenge" – Mit anderen Worten: Wenn man sie herausfordert [statt sie zu schonen], wachsen Menschen und verändern sich. Das ist eine markante Aussage, und sie passt exakt zu Frank Farrelly.

Wenn es nur um ein oder zwei solche Ungenauigkeiten ginge, würde ich hier nicht beckmessern. Natürlich gibt es auch etliche Passagen, die vielleicht ein bisschen ungelenk sind, aber Sinn ergeben. Doch es waren mir einfach zu viele solche Hänger. Wer einigermaßen Englisch kann, dem kann ich das Orginal empfehlen. Wer sich damit schwer tut, sollte sich die Farrelly-DVD samt der guten Erläuterungen von E. Noni Höfer gönnen: Da kann man live miterleben, was im gedruckten Text unvermeidlich etwas blutleer wirkt.
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am 30. März 2012
Die Probleme mit Lesbarkeit von Kindle Version wurde von Amazon Kundenservice aufmerksam aufgenommen, der Preis wurde sofort erstatten und das Buch zurückgenommen. Binnen eine Woche habe ich Bescheid gekriegt, dass Fehlerkorrektur stattgefunden hat und nun eine überarbeitete Version zum Download bereit ist. Tolle Leistung von Amazon!!!Zum Verlag - der Preis könnte trotzdem angenehmer sein.

Ich war schokiert, was ich für schlappe EUR 52,95 (statt 44,95 für Taschenbuch Format) auf mein Kindle gekriegt hatte. Der Schrift ist schlecht lessbar (schaut wie abfotografiert aus), die Gespräche Therapeut-Klient nur mit eine Lupe vergrösserbar. Fehler und falsche Worttrennungen erschweren zusätzlich das Lesen!!!
Provokativ selbst für Frank Ferrelly! Warum kauft man sich ein Kindle???
33 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2002
Wer seinen Gesprächspartner am liebsten behandelt wie ein rohes Ei, sollte besser die Finger lassen von diesem Buch. Alle anderen werden damit nicht nur ihren Spaß haben, sondern auch fachlich davon profitieren. Humor und Provokation sind die Markenzeichen der Provokativen Therapie. Der amerikanische Sozialarbeiter Frank Farrelly entdeckt die humorvolle Provokation 1963 als ein wirksames Mittel, um Eigeninitiative und Selbstverantwortung von Klienten zu fördern. Das Original der vorliegenden Übersetzung erschien 1974 und bündelt daher bereits die 10-jährige Erfahrung des Autors mit dieser Methode. Entsprechend umfassend wird die Methode der Provokativen Therapie dargestellt: Die einzelnen Kapitel beinhalten die Entwicklungsgeschichte des Ansatzes, die Grundannahmen und Arbeitshypothesen, Interventionsmethoden, Humor in der Therapie, die Rolle von Sprache, Stadien der Therapie, die Anwendung in Gruppen und Familien sowie Fragen und Antworten zur Methode. Mehr als 70 Beispiele illustrieren das praktische Vorgehen des Provokativen Therapeuten anhand von Ausschnitten aus realen Therapiegesprächen.
Farrelly entwickelte die Methode der Provokativen Therapie als Schüler und Mitarbeiter von Carl R. Rogers (1902-1987). Dabei übernimmt Farrelly Grundmerkmale der Methode Rogers wie die Echtheit bzw. Authentizität des Therapeuten. Er grenzt sich aber gleichzeitig deutlich von Rogers ab, indem er Aktivität, Spontaneität und Direktheit des Therapeuten hervorhebt. Damit ähnelt die Provokative Therapie in vieler Hinsicht dem Ansatz der Kurztherapie des »Mental Research Institute« in Palo Alto, der sich zeitlich parallel entwickelt hat.
»Provokative Therapie« ist inzwischen ein Klassiker der Kurztherapie. Trotzdem hat das Werk mehr als ein viertel Jahrhundert nach seinem Erscheinen nichts von seiner Aktualität verloren. Das Buch ist ein Gewinn für jeden, der den eigenen Kommunikationsstil mit Humor und Provokation anreichern möchte, ob in Beratung, Therapie oder Alltag.
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am 14. November 2002
Frank Farrelly ist ein Meister seines Faches. Wer im Beratungsprozess Menschlichkeit, Aufmerksamkeit und Humor als wichtige Mittel der Veränderungsarbeit ansieht, kann durch dieses Buch nur profitieren.
Die Klienten fühlen sich in der provokative Therapie ernst genommen, weil der Berater auf die Standard-0815-Konventionen verzichtet. Der provokative Therapeut ist eher ein neckender Freund als ein Alles- oder Besserwisser. Frank Farrelly sagt: "Provokative Therapie ist, wie mit einem Freund an der Bar sitzen und ihn liebevoll necken". Da hat er recht, aber selbstverständlich untertreibt er damit auch, denn bei genauem Hinsehen stellt sich schnell heraus, dass die provokative Therapie eine höchst virtuose Kunst darstellt. Die gute Nachricht ist: jeder kann diese Kunst lernen. Vorraussetzung ist: ein liebevolles und optimistisches Menschenbild.
Raimund Schöll
Managmentberater und Coach
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am 25. Dezember 2010
Dies ist das unterhaltsamste Buch über Psychotherapie, das ich kenne, Nicht nur einmal musste ich zumindest schmunzeln wenn nicht laut lachen bei den vielen Fallbeispielen, die Farelly aus seinem Erfahrungsschatz bringt. Dabei geht es nie um Humor auf Kosten des Klienten/der Klientin, sondern um das Schaffen neuer Zugänge bei gleichzeitiger großer Empathie und menschlicher Wärme. Ungemein bereichernd, Lust machend und wohl auch eine gute Burnoutprävention für alle, die Menschen in schwierigen Sitationen begleiten.
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am 11. September 2009
Ich fand es am Anfang zu langatmig. Mir hat es zu lange gedauert, bis konkrete Beispiele kamen. Den Teil mit den Beispielen fand ich toll.
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