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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dostojewskis Meisterwerk
"Schuld und Sühne" ist meines Erachtens Dostojewskis Meisterwerk. Die Geschichte des Studenten Rodion Raschkolnikow, der eine alte Wucherin und ihre Schwester tötet, weil er sich zu den "Auserwählten" zählt, denen solche Taten erlaubt seien und der mit dieser Tat nicht fertig wird und durch den Einfluss der Prostituierten Sonja Marmeladowa dazu...
Veröffentlicht am 26. Januar 2003 von Bernhard Nowak

versus
5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was will Dostojewski sagen?
ich hatte viel von diesem werk gehöhrt und es voller freude erworben, voller spannung es zu lesen... ich habe es nur bis zur hälfte geschafft! ich sehe zwar den nahenden sinn, doch diese langatmigkeit, das eingehen auf sinnlose details, ohne das die handlung fortschreitet ist ermüdend... und ich kann nicht die meinung derer teilen, die es für ein...
Veröffentlicht am 17. März 2006 von Kathi


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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dostojewskis Meisterwerk, 26. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schuld und Sühne (Taschenbuch)
"Schuld und Sühne" ist meines Erachtens Dostojewskis Meisterwerk. Die Geschichte des Studenten Rodion Raschkolnikow, der eine alte Wucherin und ihre Schwester tötet, weil er sich zu den "Auserwählten" zählt, denen solche Taten erlaubt seien und der mit dieser Tat nicht fertig wird und durch den Einfluss der Prostituierten Sonja Marmeladowa dazu gebracht wird, seine Tat durch Strafe zu sühnen, ist zu recht Weltliteratur. Rodion Raschkolnikows Einfluss ist in vielen Werken der Gegenwart, etwa Camus: "Der Fremde" zu spüren. Literaten wie Stefan Zweig ("Drei Meister") oder Thmas Mann ("Russische Anthologie") haben sich mit Dostojewski, seinem Leben und Werk auseinandergesetzt. Der Aufbau-Verlag zitiert Thomas Mann: "Ist Tolstoi der Michelangelo des Ostns, so darf man Dostojewski den Dante dieser Sphäre nennen. Er war in der Hölle - zweifelt man daran, nachdem mn den herzzermalmenen Traum gelesen, en Rodion Rasklnikow träumt, bevor er die alte Pfandleihrin erschlägt?"
Dieses äußerst spannende Werk dient aber auch als hervorragende Einführung in das Gesamtwerk Dostojewskis. Die vorliegende Ausgabe enthält 707 Seiten, es ist also das mit Abstand "kürzeste" der fünf Romane des Autors. Es dokumentiert auch deutlich seine Wandlung vom Sozialisten (vgl. seinen Erstlingroman: "Arme Leute") zum gläubigen Christen. In späteren Werken, etwa den "Brüdern Karamasow", nähert er sich schließlich den russischen Slawisten Aleksej Stanovic Chomjakow (1804-60) an. Seine Polemik insbesondere gegenüber dem "Westler" Turgenjew wurde insbesondere in den "Dämonen" rigoros ausgetragen. Diese - für mich bedauernswerten - Züge der späteren Intoleranz sind in diesem Werk glücklicherweise nicht vorhanden. Deutlich wird jedoch schon hier, dass Dostojewski sein Leben lang ein "Suchender" gewesen ist, immer nach Erlösung ringend (er litt an schwerer Epilepsie und Angstzuständen). Auf diesen Sachverhalt hat Stefan Zweig als einer der Ersten dankenswerterweise hingewiesen. Und ein Suchender ist auch Raschkolnikow - der am Ende durch den Glauben zu Erlösung findet - wie Dostojewski am Ende (man vergleiche seine fulminante Rede zur Enthüllung des Puschkin-Denkmals am 8. Juni 1880, ein halbes Jahr vor seinem Tode)auch.
Mich hat Dostojewskis Werk und "Schuld und Sühne" schon immer (ich las es als Zwanzigjähriger) fasziniert und ich konnte diesm Buch immer wieder neue Aspekte gewinnen. Insbesondere der psychologische Falkenblick, mit dem er in seinem Werk immer aufs Neue Grundfragen der menschlichen Existenz erörtert und - insbesndere in "Schuld und Sühne" die menschlichen Abgründe fast diabolisch "erspürt" (man vergleiche etwa die meisterhaften drei Dialoge zwischen Raschkolnikow und dem Unterscuhungsrichter Porfiri, die zu den besten psychologischen Gesprächen der Weltliteratur gehören), ist meines Erachtens unvergleichlich. Wenn man mich fragte, welche Werke ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, so gehörte Dostojewskis "Schuld und Sühne" sicherlich dazu.
Allerdings vermisse ich an der vorliegenden Ausgabe des Aufbau-Verlages ein Namensregister. Auch das Nachwort ist - im Vergleich zu anderen deutschen Ausgaben, etwa des Piper- oder des Insel-Verlages, sehr dünn geraten. Insofern kann ich Literaturinteressierten nur zu den genannten Ausgaben oder der DTV-Dünndruckausgabe raten, jedoch nicht zu der - meines Erachtens lieblos editierten - vorliegenden Ausgabe
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist alles erlaubt oder existiert Gott?, 2. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Schuld und Sühne (Taschenbuch)
Zum Roman selbst wurde schon viel geschrieben und ich möchte hier nichts hinzufügen. Schuld und Sühne ist und bleibt als Kriminalroman ein vollendetes Werk. Was den Roman aber darüber hinaus auszeichnet ist die psycholgisch schlüssige Entwicklung eines jungen Menschen, der als Atheist Gott anfangs gänzlich ablehnt, dann aber - nach einer Höllenfahrt durch seinen inneren Gerichtshof - seine eigene Beschränktheit erkennt und in dieser Eigenschaften wie "Demut", "Nächstenliebe" und "Respekt vor einer höheren Macht" als Tugenden wiederfindet. Leider kommt dieser Aspekt ein wenig zu kurz, da dieses Gedankengut nur in einem relativ kurzen Epilog festgehalten wird. Doch der Weg dorthin wird grandios beschrieben! Warum ist dieses Buch aber so grandios und wichtig für den Menschen von heute?
Es zeigt wohin unsere westliche "Alles ist erlaubt"-Haltung führen kann, daß keinem Menschen letztendlich - ob er nun gläubig ist oder nicht, dieser "innere Gerichtshof" erspart bleibt. Insofern ist er jedem zu empfehlen, der zwar fest an die scheinbar grenzenlose Macht des menschlichen Willens glaubt, sich aber doch insgeheim nach etwas Größerem, "Göttlichen" sehnt.
In einem Bericht über Dostojewski habe ich einmal gehört, daß ein russischer Mönch angeblich durch die Lektüre von "Schuld und Sühne" zum Glauben gefunden hat. Ich glaube ihm das ohne Einschränkung.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Verbrechen des Rodion Raskalnikoff's, 23. März 2004
Von 
Florian Schurig (Dresden, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog (Gebundene Ausgabe)
In diesem litherarischen Meisterwerk spielt Dostojewski seine dichterriche Begabung aus und schafft so eines der bedeutensten Werke der russiche Litheratur.
Raskalnikow, die Hauptfigur des Buches, nimmt den Leser mit in den gewaltigen Abgrund in den er stürtzt. Doch ist dieser Raskalnikow nicht weltfremd sondern sondern ein auserordentlicher Jura-Student, wie es ihn auch im Umkreis jeder Person gibt, jedoch ist er nicht die einzige besonders gut gelunge Charaktere.
Nein, Dostjewski spielt regelrecht mit den Eigenschaften der Personen.
Da gibt es Sonja die barmherzige Prostituierte, die Raskolnikow den Weg zu Gott weist, Rasumichin den geselligen Exstudenten und Dunja Raskolnikw's wunderschöne Schwester.
Schuld und Sühne ist aber nicht nur litherarisch ein Meisterwerk es gibt auch einen Eindruck über das Leben in Petersburg vor rund 150 Jahren.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schuld und Sühne., 18. März 2004
Von 
Florian Schurig (Dresden, Sachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog (Gebundene Ausgabe)
Dieses Meisterwerk von Dostojewski fesselt den Leser und lässt ihn erst wieder los wenn man den Epilog beendet hat.
Dieses Buch ist von solcher dramatik und aussichtslosichkeit, dass es den Leser die Kehrseite des Lebens aufweißt. Doch bleibt am am Ende die Frage offen was nun mehr zählt, ein Leben oder das Retten von 1000 Leben durch einen. Diese Frage beschäftigt auch Raskalnikow, der erst in Sibirien seine Tat bereut und die Liebe zu anderen Menschen zurückerlangt.
Dieses Meisterwerk der Litheratur sollte jeder Litheraturinteressierte gelesen haben, denn es gibt weite Einblicke in die russiche Seele
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5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was will Dostojewski sagen?, 17. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Schuld und Sühne (Taschenbuch)
ich hatte viel von diesem werk gehöhrt und es voller freude erworben, voller spannung es zu lesen... ich habe es nur bis zur hälfte geschafft! ich sehe zwar den nahenden sinn, doch diese langatmigkeit, das eingehen auf sinnlose details, ohne das die handlung fortschreitet ist ermüdend... und ich kann nicht die meinung derer teilen, die es für ein großartiges meißterwerk halten, zumindest nicht für jedermann.
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Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog
Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog von Fjodor M. Dostojewskij (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2001)
EUR 24,90
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