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Kundenrezensionen

11
3,5 von 5 Sternen
Zen für Dummies
Format: TaschenbuchÄndern
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2009
Inken Prohl ist Wissenschaftlerin - genau: Professorin für Religionswissenschaften - und Wissenschaftler gehen gerne nüchern und faktisch vor. Und so ist dieses Buch. Es geht in erster Linie um die Geschichte des Zen. Und das ausführlich. Es befasst sich mit den Ursprüngen des Ch'an, also des chinesischen Zen, und verfolgt dann seine Verbreitung nach Japan und dann nach Westen (Amerika, Deutschland...)., erzählt vom christlichen Zen, dem populären Zen, das sich heutzutage auch in Parfüm-Flakons finden lässt und macht kurze Abstecher in die Bereiche "Zen und das Gehirn", "Zen und Management usw.

Inken Prohl deckt vor allem auch kritische Aspekte des Zen auf. Beispielsweise die zweifelhafte Rolle des Zen-Meisters Kodo Sawaki im 2. Weltkrieg. Oder die zahlreichen Affären von Richard Baker, dem Nachfolger von Shunryu Suzuki im Zen-Zentrum von San Francisco. (Auch über den Zen-Meister Dainin Katagiri erzählt sie uns das.) Oder sie lässt uns wissen, dass einige Zen-Lehrer auch Trinker waren (z.B. Taizan Maezumi, der Vorsteher des Zen-Zentrums in Los Angeles, aber auch einige andere). Das alles ist natürlich absolut zulässig - was aber zunehmend verwirrt ist der Umstand, dass sie ohne auf Quellen zu verweisen die Dinge einfach als zweifelsfrei gegeben hinstellt, so wie sie diese schildert. Beispielsweise sieht Inken Prohl die Geschichte von Bodhidharma, der das buddhistische Gedankengut massgeblich von Indien nach China brachte und dort vertiefte, als "erwiesenermassen falsch" an. Andere Sachkundige denken da nach wie vor anders darüber. Was oft stört ist, dass sie ihre Schilderungen als "absolut verbrieft" erachtet, was kaum möglich ist. Manchmal kommt es einem vor, als würde sie aber doch eher ihre persönliche Sicht der Zen-Geschichte wiedergeben. Sie bezieht sich so gut wie gar nicht auf Quellenangaben.

Der Geist des Zen kommt dabei so gut wie gar nicht zum Zuge. Inken Prohl schafft es nicht, eine Atmosphäre des Zen zu schaffen. Sie seziert Zen und gibt es als Ansammlung von Daten und Namen wieder. Das ist durchaus eindrücklich und interessant, wenn man an der geschichtlichen Dimension des Zen interessiert ist, wer aber Zen als Ganzes verstehen möchte, wird eher enttäuscht. Deshalb ist "Zen für Dummies" auch nicht das Buch, das jemand lesen sollte, der sich neu für Zen interessiert. Er wird sich danach eher von Zen abwenden, scheint es mir. Wer aber schon viel über Zen gelesen hat und es selbst praktiziert, findet hier ein gutes Nachschlagewerk der (möglichen) Geschichte und der wichtigen und prägenden Namen dieser doch sehr eigenen, buddhistischen Richtung. Wer "Zen selbst schon in sich am entwickeln ist" wird sich auch an den kritischen und manchmal einseitig wirkenden Betrachtungen nicht stören, weil er weiss, dass alles ohnehin nur eine Sichtweise ist.

"Zen für Dummies" ist kein Zen-Buch, sondern eine Buch über die Geschichte des Zen. Wenn auf der Titelseite "Die Geheimnisse des Zen-Buddhismus verstehen" versprochen wird, dann ist das eher irreführend. Diese Geheimnisse des Zen haben nach meiner Ansicht nach mit einer bestimmten Atmosphäre zu tun, die über Meinungen und Einengungen hinaus geht, und diese kann Inken Prohl nicht schaffen. Und damit geht das Wesentlichste vielleicht verloren. Als Ergänzung zu den vielen guten Zen-Büchern, die es aber schon gibt, ist "Zen für Dummies" jedoch durchaus nützlich. Es ist zweifellos eine beachtenswerte Leistung, die geschichtlichen Fakten einer Tradition, die sich seit 1500 Jahren entwickelt und zunehmend über die Welt ausbreitet, zusammenzutragen und auf 350 Seiten komprimiert darzustellen.

Peter Steiner, Autor von "Das Zen des glücklichen Arbeitens", "Weisheit für Minimalisten" u.a.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2010
Ein Buch, das die gegenwärtigen und vergangenen Zusammenhänge des Zen-Buddhismus erklärt und eine Vielfalt von Publikationen über den Zen-Buddhismus aufgreift. "Zen für Manager" wird ebenso behandelt wie "Zen gegen Stress" oder gar Zen in der Populärkultur, sei es in japanischen Comics oder in Star Wars. Das Buch ist glücklicherweise keine staubtrockene Abhandlung über eine der spannendsten Religionen der Gegenwart und schafft einen Rundumschlag, dem so manch andere Einführung fehlt. Obwohl das Buch von einer Wissenschaftlerin geschrieben wurde, ist es - ganz im Sinne der Dummies-Reihe - leicht zu verstehen und spannend zu lesen. Es stellt eine sehr gute Mischung aus historischen, gegenwärtigen und hoch aktuellen Themen über den Zen-Buddhismus dar und ist trotzdem eine leichte Lektüre, die den Wissenserwerb zum Vergnügen macht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2009
Dies Buch beschreibt mehr den historischen Entwicklungen, die zu den verschiedensten Formen des Zen geführt haben, als Zen selbst. Doch gerade darin liegt die Stärke des Buches. Es wird gezeigt, wie weltliche Motivationen wie Macht und Anerkennung oder manchmal einfach nur Zufall die Entwicklung des Zen beeinflusst haben. Da es der Autorin gelingt, eine Distanz zu ihrem Thema zu halten, kann der Leser zu Einsichten gelangen, die es verhindern, dass er einem vermeintlichen Zauber des Zen verfällt. Dies ist gut so.
Die Bedeutung des Buches liegt darin, dass es den Zen geschichtlich einordnet und es damit dem Leser überlassen wird, wie er sich zu dem Thema stellen möchte.
Wie alle Bücher aus der Dummies-Reihe, ist auch dieses gut bis sehr gut lesbar. Dies bedeutet, dass es sowohl vor dem Einschlafen, als auch in der Badewanne oder auf einem Langstreckenflug "studiert" werden kann.
Dies Buch ist jedem zu empfehlen, der mehr über die Entwicklung und die Entstehung des Zen erfahren möchte und bisher wirklich nichts weiß. Personen, die eine Einführung in die Praktiken des Zen suchen, sollten dieses Buch meiden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2011
Ein religionswissenschaftlich fundiertes Werk sollte heutzutage keine unhaltbaren Theorien als Wahrheit postulieren. So behauptet die Autorin gleich zu Beginn, Zen würde seine Anhänger im Extremen darüber im Unklaren (!!!) lassen, was es eigentlich in seiner Essenz ist. Wenn ein Buch über das von mir so sehr geliebte Zen bereits so beginnt, kann ich es leider auch nicht mehr mögen. Denn Zen lässt seine Anhänger zwar im Unwissen darüber, was Zen ist, aber nicht im Unklaren. Diese These, beides sei dasselbe, ist zwar aus wissenschaftlicher Sichtweise nachvollziehbar, aber alle Zen-Anhänger werden ihnen sagen, dass es ihnen gefühlsmäßig & emotional eben doch klar ist und das Unwissenheit gerade zu dieser Klarheit führen würde.

Desweiteren ist der eigentliche Inhalt des Buches, nämlich die Geschichte des Zen gut beschrieben und auch für alle Anhänger interessant. Dafür gibt es 3 Sterne. Aber da das Buch "Zen für Dummies" heißt, sollte jedem Dummkopf klar werden, welche Identität das Zen besitzt. Und das wird es eben allein durch die historische Herangehensweise nicht. Das kann es nur indem man selbst "religiös", d.h. zum Menschen wird, der Zen praktiziert. Das allein bringt dem Buch zwar noch keinen Abzug, wohl aber dass die Autorin ihre Ausführungen so darstellt, als ob sich Zen allein durch Konzepte, d.h. Geschichte, Theorien, Methoden, Praxis des Zen etc. erfassen liesse. Klar hat sie als Wissenschaftlerin diese Ansicht, aber Zen ist gerade das alles eben nicht, sondern hat einzig und allein das Lernziel, aufmerksam auf alles werden zu können, was jenseits der Gedanken liegt. Da Zen für jeden Dummy eben nicht durch dieses Buch erfassbar ist, gebe ich nur 3 Punkte.

Wer das Wesen des Zen erfassen möchte, dem empfehle ich "Der Vogel im Wind: Die Weisheit des Zen" von Osho. Das ist zwar nicht wissenschaftlich, sondern nur in religiösem Sinne nachvollziehbar, dafür aber ein viel konkreterer Weg um den Zen-Buddhismus zu verstehen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2010
Endlich ein Buch, das nicht nur über Meditation schreibt, sondern auch
erklärt, wo diese Vorstellungen herkommen und wie sie sich entwickelt
haben - und vor allem den Sprung des Zen-Buddhismus in den Westen
verfolgt! Für den Zen-Buddhismus bedeutende Persönlichkeiten, ihr
Werdegang und ihre Vorstellungen werden aufgeführt. Sogar solch weit
reichende Themen wie die Gehirnforschung und Zen-Buddhismus werden behandelt.
Lustige Comics und einige Fotos lockern die Fülle von Informationen auf.
Die Gliederung ist wie in allen Dummies-Büchern sehr klar und
aufgeräumt. Dieses Buch hat in der Dummies-Reihe bisher noch gefehlt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2010
Mit der Literatur, die über das Thema Zen-Buddhismus, seit seinen Anfängen in China als Chan-Buddhismus, geschrieben wurde, könnte man wohl ganze Bibliotheken füllen. Denn obwohl sich nach dem Selbstverständnis der meisten Zen-Praktizierenden die Wahrheit, die Zen vermitteln soll, außerhalb der Worte vermittelt wird, vom Herzen des Meisters zum Herz des Schülers, wurde dennoch sowohl auf der mündlichen wie auch auf der schriftlichen Ebene über die Deutungen des Zen diskutiert. Jede zenbuddhistische Schule, ja jeder Schriftbegabte im Kontext des Zen, stellte wohl seinen eigenen Standpunkt dar, wie nun die Wahrheit zu erkennen sei bzw. wie die Art des Erkennens zu verstehen sei. Um diese Bibliothek des Zen-Wissens zu durchforsten würde wohl länger als nur ein Leben dauern. Und dafür hat, wenn überanhaupt, nur der Zeit, in dessen Vorstellungen der Gedanke an Wiedergeburt vorhanden ist. Man kann vortrefflich darüber streiten, und auch das hat eine lange Tradition im Zen-Buddhismus, welche Richtung und Praxis des Zen nun die "wahre" zu sein scheint. So war z.B. Hakuin Ekaku ein glühender und in seinen Schriften sehr polemischer Kämpfer gegen die vorgestellte Degeneration des Rinzai-Zen, die er seiner Zeit in Japan in weiter Verbreitung zu finden glaubte.

Wünscht man sich jedoch eine Einführung in das, was im Zen-Buddhismus entweder anhand von Quellen nachzulesen ist oder was heutzutage selbst erlebt werden kann, selbst von jemandem, der kein Anhänger des Zen ist oder nach einer "Wahrheit" im Zen sucht, so ist er mit diesem Buch sehr gut beraten. Es beleuchtet kurz, aber informativ, die Geschichte des Zen und gibt einen Einblick in die gegenwärtige Praxis sowohl in Japan als auch in Europa und Amerika. Dabei hält sich die Autorin an historische bzw. erfassbare Fakten, welche vielleicht nicht die "Wahrheiten des Zen" offenbaren, jedoch nachweisbar sind und nicht auf rein individueller Erfahrbarkeit beruhen. Darüber lässt sich zwar viel weniger vortrefflich streiten (auch wenn historische Fakten nicht unumstritten sind), doch dafür verfügt man über Literatur, welche sowohl für Zen-Praktizierende als auch für Nicht-Praktizierende einen Konsens darstellen kann. Denn man benötigt einiges an Geschick, will man den Spagat schaffen und ein Buch über eine religiöse Richtung schreiben, welches möglichst nicht wertet und die Frage offen lässt bzw. dem Leser überlässt, was Zen genau ist und ob es die "Wahrheit des Zen" gibt oder nicht. Deshalb kann es jedem, der einen leichten, aber dennoch guten und differenzierten Einblick gewinnen will, sei es ein Agnostiker, ein Atheist, ein Christ oder ein Zen-Buddhist, empfohlen werden. Wer darüber hinaus die "Wahrheit" erkennen will, dem steht schließlich noch eine ganze Bibliothek an Büchern über den Zen zur Verfügung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2011
Dieses Buch ist sehr informativ mit vielen weiteren Literatur- und Linktipps. Wer mehr über Zen-Buddhismus erfahren möchte, der sollte dieses Buch lesen.
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am 28. Februar 2015
Ich habe das Buch gelesen und fand es an einem Punkt zu viel Information, die man nicht unbedingt braucht. Es ist teilweise etwas sehr sehr langatmig. Es werden zu viele Aspekte zu lange aufgezählt und erklärt und manche die ich mir gewünscht hatte werden, wenn nur beiläufig angesprochen, wenn überhaupt.

Trotzdem empfehle ich es jedem der einen Einblick in den Zen braucht oder haben will. Es ist für die jenigen sehr ausführlich geschriebem. Das gute an der Buchreihe Für Dummies ist die Kapitel für Kapitel Abhandlung, die eine gute Auswahl dessen, was man lesen will ermöglicht!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2012
Bei einer Religionswissenschaftlerin hatte ich eine sachlich neutrale Darstellung von bek. Fakten erwartet, die einen guten Überblick über Zen gibt. Leider ist schon bald klar, dass hier aus dem Blick sehr persönlicher Interpretationen berichtet wird.
Ein Grundton: was auch immer sich Zen-Meister haben "einfallen" lassen diente nur der Gewinnung von Mäzenen und/oder ihrer eigenen Rechtfertigung. Diese einseitige Sichtweise finde ich schon erstaunlich! Durch Ihre Erfahrungen vor Ort, sollte man meinen, hätte sie auch die Möglichkeit zu einer offeneren Sichtweise haben können, aber man sieht im Zweifelsfall halt auch nur das, was man sehen will.
Insgesamt läßt die Autorin in ihrem Ausdruck keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie es besser weiß als die von ihr beschriebenen Zen-Größen wie z.B. D.T. Suzuki, Alan Watts und andere.
Trotz dieser persönlichen Schwächen, die dem interessierten Anfänger wahrscheinlich ein seltsames Bild vermitteln, habe ich zwei Punkte vergeben: die wesentlichen Namen werden genannt und man kann sich zeitlich einen Überblick verschaffen. Die Comics finde ich auch gut!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2015
Wer eine Hilfe, Unterstützung sucht, Zen zu erfahren, dem wird dieses Buch nicht weiterhelfen. Der Titel des Buches kann daher irreführend sein. "Geschichte des Zen" wäre wahrscheinlich auch kein treffenderer Name, da Zen selbst in dem Sinne keine Geschichte hat ;-) Nennen wir es doch "Die Geschichte von Menschen, die versucht haben es zu erfassen". Dazu zählt auch die Autorin. Für Menschen, die Zen "erfahren" haben, wird schnell deutlich, das die Autorin den "Geist des Zen" für einen Interessierten mit diesem Buch nicht vermitteln kann. Vielleicht hatte sie auch nicht die Absicht mit diesem Buch. Jedoch wäre dann eine Änderung des Titels angemessen. Die Ansammlung der Geschichten ist sehr umfangreich. Die persönlichen Bewertungen der Autorin finde ich unpassend. Sie könnten für einen neuen, Zen interessierten Leser, als "allgemeingültige Wahrheit" interpretiert werden. Jeder Mensch hat einen anderen Blickwinkel auf eine "Sache". Zen kann man nicht durch lesen oder nachdenken erfahren. Wer hier (Amazon, oder bei den Menschen da draussen) nach Zen sucht: Gute Bücher, Gute Meister, können nur ansatzweise den Weg zeigen. Wie würde Kodo Sawaki sagen: "Einfach nur Zazen sitzen und basta".
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