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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg, 16. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Kunst für Dummies: Sonderausgabe (Taschenbuch)
Was Kunst angeht, bin ich ein echter "Dummie" und wollte das ändern, aber dieses Buch ist dafür denkbar ungeeignet. Es wimmelt von "lustigen" Anekdoten, der Autor kommt arrogant rüber und letztlich ist das Werk von einer nicht für möglich gehaltenen Oberflächlichkeit! Es wird so gut wie überhaupt nicht auf die Kunstwerke selbst eingegangen, sodass ich beispielsweise nach wie vor vor "Guernica" stehe und mich frage: "Was soll das??" . Klar spricht das nicht für mich, aber die Frage "wie betrachte ich ein Kunstwerk und kann zumindest ansatzweise verstehen, was der Künstler ausdrücken wollte", wird nicht im geringsten beantwortet. Und genau das erwarte ich von einem Buch dieser Reihe. Finger weg!
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlicher Reiseführer für amerikanische Touristen, 6. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Kunst für Dummies: Sonderausgabe (Taschenbuch)
Der Autor Thomas Hoving war von 1967-77 Direktor des Metropolitan Museums in New York. Er schreibt dieses Buch ganz offensichtlich für amerikanische Touristen, die Tipps für ihren Europaurlaub bekommen möchten und von Kunst nicht die blasseste Ahnung haben: Das letzte Drittel des Buches besteht aus einem Leitfaden für die wichtigsten europäischen "Top-Museen", die "man sich auf jeden Fall anschauen sollte". Nicht nur, dass dieser Leitfaden - wie das gesamte Buch - ausgesprochen oberflächlich und lückenhaft ist. Die ständigen Aufforderungen, in die "Top-Kunststädte, die Sie einfach nicht verpassen dürfen," Rom, Florenz, Parma, Venedig, Paris, Moskau, Toledo oder Pusemuckl zu fliegen, verstimmen mich als Leser, der kein Millionär ist, nachhaltig.

Über Dresden z. B. findet man nur ein einzige Seite. Der Eindruck drängt sich auf, als bekämen hier amerikanische Touristen, die einen Vormittag Zeit für die Besichtigung Dresdens haben, eine kurze Liste mit "Top-Werken" in die Hand gedrückt: "Ich würde mich geradewegs auf diese Werke stürzen: ..." Von den Bildern der Gemäldegalerie Alte Meister werden gerade einmal Raffaels Sixtinische Madonna und das Schokoladenmädchen von Liotard erwähnt. Zur Sixtinischen Madonna fällt Hoving nur ein, dass unten im Bild "zwei der süßesten Engel, die jemals gemalt worden sind" zu sehen sind, die, "obwohl sie schon für zahllose Glückwunschkarten missbraucht worden sind", die "immer noch erstaunlich frisch" aussehen.

Im den ersten zwei Dritteln des Reiseführers fertigt Hoving Kunstepochen und Künstler ab. Jeder Wikipedia-Artikel über die einzelnen Themen ist lehrreicher. Die wenigen Informationen über die Künstler bieten nicht viel mehr als eine Liste ihrer Bilder, "die man unbedingt gesehen haben sollte". Über Pieter Brueghel den Älteren z. B. schwadroniert Hoving, er sei "der engergischste, vielseitigste, amüsanteste, schlaueste und größte europäische Maler des gesamten 16. Jahrhunderts gewesen". Nur zwei Seiten weiter behauptet Hoving exakt dasselbe von Albrecht Dürer, der der "großartigste Künstler in Nordeuropa - und auch einer der bedeutendsten der gesamten westlichen Geschichte" war.

Wenn Hoving überhaupt Bilder beschreibt, statt sie nur als "Top-Werke, die man unbedingt gesehen haben muss" aufzulisten, bietet er selten mehr als ein oder zwei völlig banale Sätze im Stil von: Die "Schaukel" von Fragonard "zeigt eine charmante junge Frau, die in einem Wald auf einer Schaukel hin- und herschwingt. Sie enthüllt dabei dem versteckten Liebhaber ihre Reize, während ein offensichtlich etwas einfältiger Ehemann das Seil zieht, das die Schaukel bewegt."

Nur zu den allerwenigsten Bildern finden sich Abbildungen: wenn doch, dann sind diese häufig nur winzig, scharz-weiß und in schlechter Qualität. Ich habe ständig in Bildbänden nachschlagen müssen, um zu verstehen, worüber Hoving schreibt. Die Bilder werden überhaupt nicht analysiert, sondern von Hoving mit austauschbaren Etiketten versehen: alles - aber wirklich alles! - ist "sensationell", "großartig", "elektrisierend", "unvergleichlich", "exzellent", "unglaublich fesselnd", "fantastisch", "hinreißend", "umwerfend", ein "Oberknüller", usw. usf.

Richtig peinlich wird es dann, wenn Hoving private Geschichten zum Besten gibt: etwa wie er Millionäre bequatscht, Geld für das Metropolitan zu spenden. Die Sprache ist unangenehm schnoddrig und aufgesetzt lässig. Die Übersetzung wirkt an vielen Stellen holprig.
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Kunst für Dummies: Sonderausgabe
Kunst für Dummies: Sonderausgabe von Thomas Hoving (Taschenbuch - 9. September 2005)
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