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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Tage durchgelesen...
Damals "anno boom" haben wir drei Tage am Stück durchgearbeitet - weils Spass gemacht hat obwohl man trotzdem einen krummen Rücken bekam. Heute sitzt man nach Erscheinen drei Tage hintereinander spät abends auf dem Balkon, schmökert durch "Wie Wir Waren", streichelt zwischendrin mal "remote" den AIBO, der tatsächlich seit Monaten ohne Saft...
Am 7. August 2003 veröffentlicht

versus
23 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Landserheft für die New Economy
Selbstgefälliges Gejammere mit ein wenig Schleimerei für die Zielgruppe scheint ja im Trend zu liegen. Was sich Illies gerade noch verkneifen konnte, holt Gillies jetzt nach: Ein ziemlich peinlicher Rückblick auf die sogenannte New Economy.

Stilistisch ist es, mitsamt dem penetrant verwendeten "wir", eine schlechte Kopie von Generation Golf. Offenbar hat...

Am 5. August 2003 veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Tage durchgelesen..., 7. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Damals "anno boom" haben wir drei Tage am Stück durchgearbeitet - weils Spass gemacht hat obwohl man trotzdem einen krummen Rücken bekam. Heute sitzt man nach Erscheinen drei Tage hintereinander spät abends auf dem Balkon, schmökert durch "Wie Wir Waren", streichelt zwischendrin mal "remote" den AIBO, der tatsächlich seit Monaten ohne Saft verschlafen in der Ecke vor sich hingammelt und denkt an die Zeit zurück, wo man jeden Tag etwas in die Welt gesetzt hatte, das man vormittags noch nicht kannte.

Gillies ist es gelungen, in "Wie Wir Waren" einzufangen, wie wir waren. Höhepunkte, die eigentlich Abgründe waren. Scheitern, das sich als gesund herausstellte: Grotesk und trotzdem treffend.

Klar: Es stellt sich die Frage, wieso Gillies die Szenerie, Akteure und die Handlungen in einem Buch nicht auf DVD bündelt?! Aber Gillies hat sich entschieden: Er schreibt halt und schubst keine Pixel.

Er dokumentiert, was bisher so nicht dokumentiert wurde. Mit (Sprach-)Witz und aus der Sicht eines Insiders. Man bekommt zwischendrin den Eindruck, dass er die Distanz zum Thema völlig auflösen kann und macht es so noch spannender.

Es schreit nach Sammlung der noch nicht notierten Stories, die noch an vielen anderen Stellen schlummern. In einer zweiten Auflage?

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr amüsante Schilderung der Dotcom-Zeit, 21. August 2003
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Es liest sich ein wenig wie eine Liste der "Dont's" für Unternehmer, aber auch daraus kann man ja Gewinn ziehen: Wie die Internet-Firmen Mitte der 90er ihre wilden Gründerjahre begannen, sich zu immer grellerem Täterä steigerten und mit der Börsenrezession Anfang 2000 unter grösstmöglichem Lärm zu Tal krachten, erzählt Constantin Gillies hier im besten E-Commerce-Stil. Vor allem lustig, temporeich und in leicht verdaulichen Häppchen serviert der ehemalige Hofberichterstatter des Dotcom-Adels Anekdötchen und Schrullen aus einer Zeit, als alles gross und sensationell zu sein schien. Gillies verallgemeinert gnadenlos - aus ein paar tausend computerfixierten Chaoten skizziert er eine ganze Generation. Sein ausgelebter Wortspieltrieb will gelegentlich ein bisschen zu witzig sein; "Wie wir waren" ist vor allem ein Spassbuch zum schnellen Stöbern zwischendurch. Aber das passt ja zu einer Wirtschaft, die Zahlen als langweilig, Betriebsprüfer als Spielverderber und Gewinn als entbehrlich ansah. Da ist Gillies doch tatsächlich der Web-Generation, über die er so ironisch berichtet, noch nicht ganz entwachsen. Ein Buch wie eine typische Website jener Jahre, meinen wir: Etwas egozentrisch. Aber lustig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Habe noch viel Neues gelernt  und mitunter Tränen gelacht, 22. März 2004
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Ah, die gute alte Zeit: Fußballtisch im Büro, mit dem Kickroller zur Arbeit fahren, mit „Asahi"-Bier auf die erste Million Venture Capital anstoßen. Gerade mal vier Jahre ist es her - das wilde Wirtschaftswunder der New Economy. Und trotzdem schon fast vergessen. Deshalb hat der WELT-Autor Constantin Gillies jetzt noch alles schnell aufgeschrieben. Sein Buch „Wie wir waren" ist eine Sammlung von bizarren Episoden und grotesken Anekdoten rund um eine Ära, in alles möglich schien.

Da liest man von zwanzigjährigen Unternehmern, die ihre Luxusmöbel vor den Aufsichtsrat verstecken. Von Porsches, die als Marketinggag von Hausdächern gestürzt werden. Von frei erfundenen Businessplänen und Wasserpistolenduellen im Büro. Kurz: Von allem, was die New Economy so interessant und liebenswert gemacht hat. Immer unterhaltsam und niemals larmoyant nimmt Gillies die Marotten und Moden der Zeit unter die Lupe: Von Cargo Hose bis Casual Friday, von Moorhuhn bis zum Neuen Markt. Das ganze macht der Journalist so gut, das sogar der Niedergang noch Spaß bringt.

„Wie wir waren" ist trotzdem keine Lektüre nur für Insider. Selbst ich, der Teil der New Economy war und immer noch bin, habe noch viel Neues gelernt - und mitunter Tränen gelacht. Klar hat das auch ein bisschen mit Nostalgie zu tun. Aber wer sagt denn, dass man damit ein Vierteljahrhundert warten muss?

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Zeitreise in eine geile Ära!!!, 10. November 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Ich war selbst bei einem der im Buch genannten Dotcoms beschäftigt und habe tausend der geschilderten Sachen, die den Kribbelfaktor dieser Zeit ausgemacht haben, selbst erlebt. Die Lektüre hat mich das Kribbeln nochmal spüren lassen. Danke dafür!!

Die Stories sind klasse zusammengetragen und aufbereitet .

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIe Porsche Generation oder gelernt fürs Leben, 8. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch beschreibt perfekt die damalige Situation. Mit einem Lächeln und "Ja, ich erinnere mich", fühle ich mich auf Parties, Mitarbeiterversammlungen, Investorengespräche und Insolvenzverwalter zurück versetzt. Ein Muss für jeden Teilnehmer an diesem Hype. Sei es als Unternehmer, als Investor, Bänker, Mitarbeiter oder Aktionär.
Was wir damals in wenigen Wochen lernen mussten, konnten unsere Väter in Jahren erlernen. Heute sind wir klüger und
DAS INTERNET LEBT. Nur anders als wir es mal gedacht haben.
Unbedingt Kaufen und alle Jahre mal wieder überfliegen :-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch wider das Vergessen, 8. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Von dem zufälligen Zusammentreffen ehemaliger New Economy Köpfe (und deren Spaß am Erfahrungsaustausch) über das Verstecken des sündteuren Sofas vor dem Aufsichtsrat bis hin zum "Abschied vom Virtualienmarkt": auf jeder Seite findet sich eine kurzweilige Anekdote und/oder ein wunderbares Wortspiel. Das Buch lässt eigene Erinnerungen auferstehen und bringt neue Einblicke in die Entwicklung der New Economy. Hervorragend recherchiert, treffend geschrieben und amüsant obendrein.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, so war es!, 20. August 2003
Von 
Dr. Max Otte (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Als Oldie bin ich Ende 1998 in den Internet-Boom gezogen worden und habe als Startup-Unternehmer vieles hautnah miterlebt. Gillies ist ein packendes Buch gelungen, welches die Atmosphäre dieser Jahre hautnah einfängt.

So war es!

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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Internetzeit, 1. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Als Beteiligtem kommt mir die Zeit vor, wie damals die 80er. Die Generation Golf hat 12 Jahre benötigt, bis sie sich erinnerte. Die Internetbeteiligten nur 3 Jahre.

Das Buch ist nett zu lesen und man trifft viele Bekannte, über die man noch einiges unbekannte erfährt. Gillies beschreibt den Ablauf des Booms von den kleinen Anfängen bis zu den kleinen wirtschaftlichen Resten detailliert und (Wahn-)witzig.

Das Internet hat die Welt maßgeblich verändert und das wird dauerhaft bleiben. Frei nach Moulder, die Idee ist in der Welt und man kann sie nicht mehr stoppen.

Gillies distanziert sich zunächt von Illies, kann sich des Wir-Gefühls aber dann doch nicht entziehen. Aber warum auch.

Die Zeit war spannend, und so einen Boom werden wir entsprechend der großen Revolutionen (Eisenbahn, Öl, Auto) die alle 50 Jahre kommen, wohl nicht mehr erleben. Aber vielleicht kommt ja noch was... Es ist ja Internetzeit.

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5.0 von 5 Sternen Unsere beste Zeit..., 14. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Constantin Gillies ist das was - bitte Verzeihen Sie mir den Vergleich -Generation Golf für unser Privatleben war, übertragen auf eine Zeit die wir gerne vergessen möchten - insgeheim aber sehr Stolz darauf sind. Das Buch beschreibt sehr passend die Zeit vom Aufschwung bis zum Abtritt (oder sollte ich sagen Absturz) der "New-Economy", die Firmen und Helden dieser Zeit. Es werden treffend, Geschichten und Erlebnisse aus dieser Zeit dokumentiert - und alle kommen mir „ach so bekannt" vor. Das schöne an dem Buch ist, es beschreibt einen Kreis der wohl doch kleinere war als viele vermutet hätten. Wenn man in der Zeit zum „Net-Set" gehörte kannte man die meisten Firmen & Gründer persönlich was das ganze natürlich noch amüsanter, realistischer und trauriger macht. So musste ich bei einige Abhandlungen über die Zeit laut lachen (naja sooft kommt das bei Büchern nun auch nicht vor) bei anderen hatte ich das Gefühl, (was ich auch bei dem Film „Standby Me" habe / warum auch immer) diese Zeit wird nie wieder kommen - „Kloß im Hals".
Die kurze Geschichte der dotcoms der Wahn und Wahnsinn die Geschwindigkeit und alles was das ganze Liebenswert machte werden sehr realitätsnah „noch einmal" in Szene gesetzt.
Das Buch kann man in 5 Jahren bestimmt wieder aus dem Schrank nehmen und wird an eine Zeit erinnert, die so in dieser Form wohl nie wieder kommen wird (oder doch?). Außerdem brauchen wir natürlich etwas was wir unseren Kindern geben können, denn von unseren genialen Digitalen-Lösungen ist bis auf das gigantische Messeschild im Hauskeller und ausgewaschene Logo T-Shirts tatsächlich nichts mehr übrig geblieben. Was sollten wir sonst sagen, was unsere Firma tatsächlich gemacht hat und warum man ohne Geld dafür zu bekommen 7 Tage die Woche mindestens 14h am Tag im angemieteten Hinterhof gebastelt hat. Was aber am Ende des Buches auch klar wird: die (wie ich auch) noch mit einem blauen Auge aus der Zeit „rausgekommen" sind und die direkte Desillusionierung hinter sich gelassen haben - ALLE das GLEICHE wieder machen würden & die Erfahrungen nicht missen möchten. Es war eben eine kurze aber umso heftigere Erfahrung die uns definitiv geprägt hat.
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23 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Landserheft für die New Economy, 5. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation (Gebundene Ausgabe)
Selbstgefälliges Gejammere mit ein wenig Schleimerei für die Zielgruppe scheint ja im Trend zu liegen. Was sich Illies gerade noch verkneifen konnte, holt Gillies jetzt nach: Ein ziemlich peinlicher Rückblick auf die sogenannte New Economy.

Stilistisch ist es, mitsamt dem penetrant verwendeten "wir", eine schlechte Kopie von Generation Golf. Offenbar hat der im Dotcom-Hype (siehe Google) hochgekommene Autor inzwischen die nötige Zeit, um sich mit diesem nachlässig hingegeklatschten Band an den Trend dranzuhängen.

Nachlässig hingeklatscht deshalb, weil das Buch nicht mehr ist als ein ausgewalzter Zeitungsartikel. Gillies bringt eine These, einen passenden Quote von irgendwem, unterstellt ihm Relevanz, und zieht eine Schlussfolgerung zu seinen Gunsten. Im Kern sagt er: Es ging zwar schief, aber das macht nichts, weil wir unseren Spaß hatten, und außerdem: Wartet nur ein bißchen, dann kommen wir in die Old Economy und räumen da auch auf. Und dann kriegt der Gillies sicher auch einen Posten als Pressesprecher...

Angesichts der devot vorgestellten Poser, Absahner und sonstigem Best-of-Breed-Völkchen ist das für den normalen Leser, der die New Economy nicht aus der Vorstandsetage mitbekommen hat, eine düstere Vision. Aber Gillies macht die Augen vor den Abgründen zu, sucht die Schuld bei der Gesellschaft allgemein, und pfropft am Ende noch einen Sinn oben drauf. Was für die 1945er das Landserheft, ist Wie Wir Waren für die Ewiggestrigen meiner Generation, die eine veritable Wirtschaftskatastrophe als Dummejungenstreich sehen wollen. Für solche Leute tut's dann auch die miserable Recherche, die zusammengeklaubten Zitatbrocken und eine müde, naive Schreibe, die ich nie länger als zehn Seiten am Stück ausgehalten habe.

Man kann wirklich nur hoffen, daß dieses Buch so schnell vom Markt verschwindet, wie etliche der darin vorgestellten Pleitiers. Es ist keine angenehme Vorstellung, daß ein Personalleiter das liest und dann glaubt, alle Leute aus der New Economy, die bei ihm anfangen wollen, wären so gewesen.

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Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation
Wie wir waren. Die wilden Jahre der Web-Generation von Constantin Gillies (Gebundene Ausgabe - 23. Juli 2003)
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