Kundenrezensionen


3 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise durch den Kosmos, 19. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Hubble: Das Universum im Visier (Gebundene Ausgabe)
Beileibe nicht nur teils atemberaubende fotografische Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble sind es, welche die Lektüre dieses Bildbandes wertvoll gestalten (wobei bereits die großflächigen Fotografien von „Raum und Zeit“ alleine schon die Lektüre zu einem Gewinn machen).

Vielfache fundierte, sachliche und erläuternde Texte zudem lassen den Leser teilnehmen an den Entdeckungen, die durch Hubble angestoßen und durch die von Hubble gelieferten „Einblicke in das Universum“ oft gar erst angestoßen wurden.

„Hubble hat unser Wissen über das Universum in einem Maße verändert, wie es sonst wohl kein anderes wissenschaftliches Gerät erreichen kann“.

Und tut dies noch.

Fast 25 Jahre Geschichte des Teleskops werden im Buch nachgezeichnet.

Sternenhaufen, planetarische Nebel, Planeten, Lichterinnerungen an Super-Novas, die „protoplanetaren Scheiben im Orion Nebel“, Bild für Bild präzise und tief beeindruckend legt das Buch zum einen Zeugnis ab von der „praktischen Arbeit“ Hubbles.

Wobei, wie im Fall der „mystischen Berge im Carinannebel“ umgehend Cover von Fantasyromanen oder trickreiche Sequenzen aus Filmen vor Augen stehen. Und das nicht ohne Grund. Wie die Autoren im Buch ebenfalls thematisieren, hat Hubble maßgeblich ganze Bereiche der Popkultur mit beeinflusst (nicht nur das Science-Fiction Genre).

Neben diesen kommentierten Aufnahmen stellen die Autoren zudem die Arbeit „mit Hubble“ vor und erläutern mittels Fotografien das Teleskop an sich („Das Raumschiff Hubble“), ebenso, wie Forschungsergebnisse mittels Bild und Text aufgeführt werden.

„Jenseits des Sonnensystems“ ist hierbei ein hoch interessant zu lesendes Kapitel der im Vorfeld ungeahnten „Durchbrüche“, die mittels Hubbels in den letzten beiden Jahrzehnten gelangen.

Von „jungen“ bis zu „alten“ Sternen, von „beleuchteten Nebeln“ bis zur „tiefen Dunkelheit, vom „Nachbarplaneten“ bis zur „dunklen Materie, das Buch gibt bildlich wie textlich fundierte Auskunft über die Vielfalt der Ergebnisse aus der Arbeit mit Hubble und bildet im Gesamten eine sehr empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Hobby-Astronomen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erfolgreichste Weltraummission aller Zeiten, 5. Januar 2014
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hubble: Das Universum im Visier (Gebundene Ausgabe)
Hubble begann seinen Dienst zunächst mit einer der peinlichsten Pannen der Weltraumgeschichte: Die NASA-Ingenieure hatten den Spiegel mit nie dagewesener Präzision geschliffen - nur leider in die falsche Form. Erst drei Jahre nach dem Start bekam Hubble eine Brille verpasst und seitdem sieht es so scharf in den Weltraum, wie sonst kein anderes Teleskop.
Trotz der Anlaufschwierigkeiten ist Hubble die bisher bedeutendste Weltraummission der Geschichte geworden. Dagegen war der Flug zum Mond eine seichte PR-Kampagne. Die Kosten für Hubble waren hoch (übrigens getragen von NASA und ESA), aber ohne diese ungeheuer präzise Maschine wüssten wir weder, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt (und sich daher schon viel früher als gedacht in subatomare Teilchen auflösen wird), noch hätten wir diese große Zahl an Exoplaneten entdeckt (die es sehr wahrscheinlich macht, dass wir nicht alleine sind). Hubble hat unsere Sicht auf das Weltall genauso verändert, wie die Sicht auf uns selbst. Eine Revolution, nur vergleichbar mit Keplers Beweis für das heliozentrische Weltbild.

Dieser Bildband ist eine Zusammenstellung von Weltraumfotos aus über zwei Jahrzehnten Forschung, mit erstaunlich detaillierten Aufnahmen von unseren direkten Nachbarn im Sonnensystem bis in die tiefsten Zonen des Weltalls, von wo das Licht fast so lange zu uns unterwegs war, wie es das Weltall überhaupt gibt. Darunter sind Fotos, die es bis ins kollektive Gedächtnis geschafft haben, wie der Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy auf dem Jupiter, die Sterngeburten im Carina-Nebel oder die Deepfield-Aufnahmen, auf denen mehr Galaxien zu erkennen sind, als wir Sterne am Himmel mit bloßem Auge sehen. Da, wo auch Hubble an seine Grenzen kommt, wurden für das Buch sehr realistische künstlerische Darstellungen ausgewählt, so z. B. für Exoplaneten oder die Simulation des Zusammenstoßes von Milchstraße und Andromeda-Nebel.

Die Texte beleuchten nicht nur die Geschichte des Teleskops, sondern fassen in auch für Laien gut verständlicher Sprache den aktuellen Stand der astronomischen Forschung zur Entstehung und Zukunft der Planeten, Sterne und Galaxien zusammen. Auch sehr neue Erkenntnisse sind dabei eingeflossen, von Schwarzen Löchern bis zu Quasaren. Immer werden die Texte durch entsprechende Fotos untermauert, die oft sehr dramatische Ereignisse zeigen, die erst durch die Erklärungen verständlich sind. Vorher sind es manchmal nur atemberaubend schöne Bilder, die, obwohl sie eigentlich immer dasselbe zeigen (nämlich leuchtende Sterne und Gaswolken), von einer unglaublichen Vielfalt sind. So wird das Schmökern im Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Bei allen Fragen, die Hubble den Forschern zu beantworten half, bleiben doch noch einige ungelöst, ja es sind sogar völlig neue hinzugetreten. Hubble forscht heute auch zur Dunklen Materie und Dunklen Energie und seine Nachfolgeprojekte werden tiefer ins All blicken als jemals zuvor.

Die beiliegende DVD ist ein nettes Gimmick, aber sie liefert keinen wirklichen Zusatznutzen. Zum einen ist die Bildqualität für Fernsehbildschirme absolut nicht ausreichend. Hubble mag scharf sehen, die Videos von der DVD sind auf jeden Fall unscharf und pixelig. Zum anderen sind alle Beiträge auf Englisch (wenn auch vorgetragen von Moderator "Dr. Joe" mit lustigem deutschen Akzent) und nicht untertitelt. Das verwendete Englisch ist jedoch eher einfach und weniger anspruchsvoll. Übrigens kann man die Beiträge auf der ESA-Webseite direkt anschauen - wozu also dann überhaupt eine DVD beilegen?

"Hubble - Das Universum im Visier" ist eine sehr gelungene, informative, aktuelle und bildgewaltige Darstellung dessen, was dieses epochale Weltraumteleskop bisher geleistet hat. 10 Jahre bleiben ihm an Lebensdauer, dann ist Schluss. Schauen wir mal, was diese 10 Jahre noch alles bringen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spionage mal anders, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Hubble: Das Universum im Visier (Gebundene Ausgabe)
Der Jahreswechsel ist eine willkommene Zeit das Geschehene noch einmal Revue passieren zu lassen, es in einem anderen Licht, aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wie müssen sich die Forscher am Hubble-Teleskop erst vorkommen?
Wir, hier unten, auf der Erde betrachten das Um-Uns-Herum immer aus dem gleichen Winkel – von der Erde. Hubble hat das Ganze im Blick. Und liefert einzigartige, faszinierende Drauf- und Einblicke auf uns, gigantische Magnetstürme, ferne Galaxien.
Seit fast einem Vierteljahrhundert schwebt der Elf-Tonnen-Koloss rund 600 Kilometer über der Erdatmosphäre. Und immer wieder liefern die Bilder neue Erkenntnisse von der Entstehung unseres Lebens. Das ist für die Wissenschaftler ein unschätzbarer Wert. Für uns, hier unten, sind es schlicht und einfach grandiose Bilder.
Dieser Band zeigt nicht einfach nur diese „schönen Bilder“, obwohl die wohl den ersten Kaufimpuls auslösen. Dieser Band zeigt in beeindruckender Art die Arbeitsweise dieses von Menschenhand erschaffenen Himmelskörpers. Er berichtet von der Präzision, die die Erbauer an den Tag legen mussten, damit brauchbare Ergebnisse zustande kommen können. Allein der riesige Spiegel des Teleskops ist derart sensibel, dass schon das kleinste Staubkorn jegliche Aufnahme verfälschen kann.
Seite für Seite gerät man ins Staunen, was „da oben“ vor sich geht, welch prächtiges Farbenspiel Sterne und Planeten im Ringelreih der stellaren Welt möglich sind.
Edwin Powell Hubble hätte es sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt, welch enormen Wert sein Name und seine Forschungen eines Tages für die Wissenschaft bedeutet. Als Zugabe gibt es in diesem Buch eine DVD mit einer spannenden Dokumentation. Dieses Buch ist nicht nur Ästheten gemacht, es ist durch die Zusammenarbeit mit European Space Agency die einzig akzeptable Art der Spionage. Riskieren wir einen Blick in unsere Vergangenheit und eine mögliche Zukunft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Hubble: Das Universum im Visier
Hubble: Das Universum im Visier von Lars Lindberg Christensen (Gebundene Ausgabe - 4. Dezember 2013)
EUR 29,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen