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am 15. Juni 2007
Insgesamt versucht Froböse den Blick des Laien auf die Natur und ihre der menschlichen Technik weit überlegenen, evolutionär entstandenen Leistungen zu richten. Dies tut er mit einer gehörigen Portion Komplexität. Die verwendete Sprache ist teilweise nur für Fachkollegen oder Wissenschaftler der jeweilig berührten Fachgebiete verständlich, meist aber mindestens einem Hochschulstudenten angemessen.

So benutzt er beispielsweise auf einer halben, beliebig ausgewählten Seite die Fachworte und Wendungen „hydrostatischer Druck“, „Biosphäre“, Umgebungsdruck“, „ barophile Adaptation“, „ungesättigte Fettsäuren“, „die Zellmembranen gelieren“, „Drucktoleranz“, „Enzym-Substrat-Bindung“, „Proteinsynthese“, „Bindungsaffinität“ und „druckgesteuerte Transkription“.

Dies ist Programm, Anspruch und Manko des Buches. Hier wird nicht – wie der Titel und das Layout suggerieren – populärwissenschaftlich über Naturphänomene berichtet, sondern von einem ausgewiesenen Fachautoren und Chemiker eine wissenschaftliche Analyse zum Thema „evolutionäre Errungenschaften der Natur und ausgesuchte Naturphänomene“ geboten.

Zwar macht dies der Autor in einer hervorragenden Art und Weise – sämtliche Artikel sind hochinteressant und strotzen nur so vor Informationen und Wissenswertem. Aber der Laie kann ohne Lexikon, sehr viel Mühe und Fleiß kaum nachvollziehen, wo für den Autor der Reiz des jeweils präsentierten Themas liegt.

Für Studenten und Wissenschaftler und naturwissenschaftlich Bewanderte ist dieses Buch eine Fundgrube voll mannigfaltiger, spannender und interessanter Details und Berichte – wenn auch viele der Phänomene zweifellos bereits vielerorts beschrieben und dargestellt wurden -, für den Laien enthält es leider eine Fülle an unzumutbaren Hürden.

Dies ist umso bedauerlicher, als dass dieses Buch in Stil und Anspruch einer breiten Leserschaft empfohlen werden könnte, wenn es nur ein wenig mehr journalistisch aufbereitet und von vielen, teils unnötigen, wissenschaftlichen Details befreit würde.
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am 1. März 2009
Bei der Beurteilung dieses Buches bin ich etwas zwiegespalten.

Der Text gefällt mir größtenteils sehr gut. Die beschriebenen Phänomene werden auf einem anspruchsvollen Niveau diskutiert. Daher ist das Buch insbesondere für Akademiker aus Naturwissenschaft und Technik interessant. Endlich ein populärwissenschaftliches Buch, bei dem das Niveau nicht auf Null gesenkt wurde!
Fast durchgängig ist das Buch unterhaltsam geschrieben. Nur manchmal verlor Rolf Froböse mich, insbesondere, wenn er komplexe Zusammenhänge nur im Text beschrieben hat. Die eine oder andere Skizze würde hier sehr helfen (siehe unten).

Leider ist die Bebilderung des Buches im krassen Gegensatz. Es scheint so, als hätte der Verlag gesagt: "Wir brauchen aber auch ein paar Abbildungen". Denn die Auswahl und Qualität der Bilder ist sehr lieblos.

Häufig sind die Bilder ohne richtigen Zusammenhang zum Text eingefügt und einfach aus irgendwelchen Internetbilderkatalogen zusammenkopiert. Dazu kommen noch die häufig sehr nichtssagenden Bildunterschriften.
Einige Beispiele:
Auf Seite 96 ist ein Hurrikan östlich von Florida abgebildet. Die Bildunterschrift sagt einfach "Hurricane from Space". Hier hätte ich schon den Namen und Datum erwartet und die Beschreibung, wo er sich gerade befand.
Auf Seite 149 ist eine sich überschlagende Welle mit der Bildunterschrift "Monsterwelle" abgebildet. Ich wage zu bezweifeln, dass es sich hier wirklich um eine Monsterwelle handelt. Statt dieses Bildes hätte man wirklich ein echtes Tsunami-Bild erwarten können, insbesondere weil von dem 2004-er Tsunami massenhaft eindrucksvolle Bilder vorhanden sind. Ich habe schon aus einem Was-ist-was-Buch aus meiner Kindheit bessere Bilder in Erinnerung.

Teilweise ist die Qualität der Bilder erbärmlich.
Zum Beispiel auf Seite 92 steht unter einem Bild "New Orleans, [...] man sieht deutlich die steigende Flut in der Stadt [...]". Ich erkenne in diesem Bild gar nichts. Vermutlich war die Vorlage in Farbe und hochauflösend, so dass man Wasser zwischen den Häusern erkennen konnte. Davon ist aber im gedruckten Buch nichts übrig geblieben.
Auf Seite 102 ist ein Bild mit Wassertemperaturen auf den Weltmeeren abgedruckt. Es war eindeutig eine Farbvorlage, wie man an der Skala erkennen kann. Aber im Schwarzweißdruck haben so unterschiedliche Temperaturen die gleiche Graustufe, so dass man auf dem Bild gar nichts erkennen kann und es absolut wertlos ist. Dazu kommt noch, dass das Bild im Text überhaupt nicht diskutiert wird.

Häufig sind dafür aber zum Verständnis notwendige nicht vorhanden. Beispielsweise würde es sehr helfen, wenn die Bildung eines Tornados, eines Hurrikans und eines Tsunamis mit Skizzen erklärt würde. Auch wäre zum Beispiel ein Rasterelektronenmikroskopbild eines Lotusblatts hilfreich. Diese Liste an fehlenden Skizzen ließe sich noch deutlich verlängern.

Meine Empfehlung an den Verlag ist, das Buch in einer Neuauflage zu drucken, bei der die Auswahl an Abbildungen streng überdacht würde. Diese lieblos aus wikipedia, PhotoDisc/Getty Images usw. zusammenkopierten Bilder dürften ersatzlos gestrichen
werden. Andere Bilder müssten für den Schwarzweißdruck aufbereitet werden, und schließlich sollten einige aussagekräftige Skizzen erstellt werden, die einen Zusammenhang zum Text haben. Dann könnte ich das Buch wirklich empfehlen.
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am 26. Juni 2007
Ich habe mir das Buch kurz nach dem Erscheinen besorgt und war von der Lektüre sehr angetan. Gestern lese ich in der Tageszeitung "Der Standard" folgende Formulierung:

"Beim Lesen von Wenn Frösche vom Himmel fallen fühlt man sich in etwa so, wie damals an jenen Nachmittagen vor dem Fernsehapparat, als die Sendung mit der Maus die ersten Versuche im Thema Wissenschaftsvermittlung unternommen hat: Kurzweilig, in kleine Häppchen portioniert, fesselnd und vor allem als Sommerlektüre bestens geeignet - gelungenes Infotainment. (fratha)".

Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Gruß aus Wien

Werner Falk
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am 16. Juni 2007
Das neueste Buch des Wissenschaftsjournalisten Rolf Froböse ist wirklich lesenswert. Auf rund 250 Seiten hat es der Autor geschafft, die unglaublichsten Naturphänomene sehr anschaulich darzustellen. Hierzu ein Textauszug (S. 31) über Lebewesen, die im Innern von Steinen leben:

"Wer jemals Michael Endes Film "Die unendliche Geschichte" gesehen hat, wird sich unweigerlich über den riesigen Steinbeißer mit seinen großen, starken Händen amüsiert haben. Sein Speiseplan enthielt unter anderem köstlichen Granit mit einer Prise Feldspat gewürzt oder leckeren, frischen Quarz. Und wenn Steinbeißer sich labte, war volle Deckung angesagt. Denn das Fabelwesen war zugleich ein Krümelmonster, und die umher fliegenden Reste hatten immer noch die Dimension von schweren Felsbrocken. Ein nettes Märchen, denn die Natur hat keine Steinbeißer vorgesehen, auch wenn der Name eines bekannten Edelfisches Unvoreingenommene auf die falsche Fährte locken könnte.

Stimmt das wirklich? Wie der Leser bereits vermuten wird, hat die Natur auch hier ein weiteres Kuriosum geschaffen, die Endolithe. Damit sind Lebewesen gemeint, die ausgerechnet im Innern von Gesteinen eine ökologische Nische gefunden haben. Wie ist das in einem mineralischen Milieu überhaupt möglich? Nun, Endolithe verfügen über einen außergewöhnlichen Stoffwechsel der es ihnen erlaubt, ihre zum Leben notwendige Energie aus der Umwandlung anorganischer Verbindungen zu beziehen..."

Beim Kapitel über "blaues Blut" hat der Autor sogar einen Krimi für den Einstieg gewählt. Extrem spannend fand ich auch das ausführliche Kapitel über Kugelblitze, in dem der Autor eine Reihe von Augenzeugenberichten zusammengetragen hat. Es gäbe noch viel über das Buch zu berichten, aber dafür ist der Raum zu knapp. Mein Fazit: Fünf Sterne für ein wirklich außergewöhnliches und auch für den Laien verständliches Buch.
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am 27. Februar 2013
Alltagserscheinungen von Erwachsenen akzeptiert von Kindern hinterfragt. Sehr schön erklärt. Alles kann man sich wahrscheinlich nicht merken. Es ist aber eine wunderbare Bereicherung der Allgemeinbildung. sehr empfehlenswert
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am 30. Juni 2007
Ich interessiere mich für Wetterphänomene und fand in dem Buch auch sehr viele - mir bisher unbekannte - Fakten. Ein großes Lob für die gründliche Recherche. Auch die Klimadiskussion und der Treibhauseffekt kommen nicht zu kurz, wobei der Autor sich nur auf seriöse Quellen stützt. Daher meine 5 Sterne.
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am 7. Juni 2007
Ich habe das neu erschienene Buch letzte Woche gekauft, weil mich der Titel neugierig machte. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass meine Erwartungen deutlich übertroffen worden sind. Einfach toll, was der Autor an schier unglaublichen Phänomenen aus der belebten und unbelebten Natur zusammengetragen hat. Ein paar Beispiele:

* Bakterien, die im Innern eines Atomreaktors überleben,

* Turboalgen, die Wasserstoff produzieren,

* Tintenfische als Antiterror-Elite,

* Kristalle, die nur aus Löchern bestehen,

* Schusssichere Westen aus Spinnenseide

* und viele andere verblüffende Phänomene mehr.

Ich wünsche dem Autor mit seinem Buch einen nicht minder phänomenalen Erfolg.
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am 17. November 2007
Ich habe mir das Buch besorgt, nachdem ich im Tagesspiegel eine entsprechende Empfehlung fand. Kurz gesagt: Das Buch hat meine Erwartungen noch übertroffen. Was der Autor an 50 ausgefallen Naturphänomenen zusammengetragen hat, sprengt teilweise das menschliche Vorstellungsvermögen. Fünf Sterne für eine Sammlung der Superlative!
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am 17. November 2007
Also das Buch ist wirklich erstaunlich. Es enthält eine schier unglaubliche Sammlung von sauber recherchierten Fakten, die ich größtenteils noch nicht kannte. Auch als Geschenk sehr zu empfehlen!
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am 18. November 2007
Ich bin durch ein Hörfunk-Interview mit dem Autor auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe es mir daraufhin besorgt und bin von der Lektüre "echt angetan". Was der Autor auf rund 250 Seiten zusammengetragen hat, ist wirklich erstaunlich. Die meisten der rund 50 verrückten Naturphänomene kannte ich noch nicht. Oder wussten Sie, wie sich beispielsweise Tintenfische künftig als "Antiterror-Elite" einsetzen lassen? Das Buch ist auch sehr anschaulich geschrieben. Mein 18jähriger Sohn ist gerade beim Lesen und findet es "voll cool". Ich denke, ich werde mir zwei weitere Exemplare besorgen und Weihnachten zwei gute Freunde damit beglücken.
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