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am 19. Januar 2013
Viele haben die Situation aus verschiedener Perspektive bereits erlebt: Jugendliche trauern, sei es um ein Mitglied ihrer Familie, sei es um einen Mitschüler, sei es um einen Lehrer. Und haben erlebt, dass es im Umgang mit Jugendlichen in dieser Situation an gleichzeitig fachlich kompetenter und menschlich mitfühlender Begleitung fehlt, dass irgendetwas „schiefläuft“. Dabei ist es nur zu verständlich, wenn Lehrer – an die sich das hier zu besprechende Werk in erster Linie richtet – im Umgang mit dem Thema verunsichert sind. Es gibt viele – auch ganz persönliche - Gründe dafür, dem Thema schlicht auszuweichen und es in der Schule zu übergehen.

Welche unbeabsichtigten Verletzungen daraus bei Schülern, die sich missverstanden fühlen, entstehen können, zeigen die Jugendlichen, die in dem Buch von Stephanie Witt- Loers zu Wort kommen. Es bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Gefühls- und Erlebniswelt derer, die oft vergeblich - einen Ansprechpartner suchen.

Hier bietet das Werk von Stephanie Witt-Loers eine Hilfestellung von ganz außerordentlicher Qualität. Es legt die theoretischen Grundlagen, was Trauerprozesse und Trauerreaktionen anbelangt. Und es gibt gleichzeitig in anschaulicher und hervorragend strukturierter Weise praktische Anleitungen für Begegnungen mit und Begleitung von trauernden Jugendlichen in der Schule. Für Lehrer erweist es sich als eine wertvolle Orientierung, die Anregung und konkrete Hilfestellung dazu gibt, trauernde Jugendliche mit ihren Nöten nicht alleine zu lassen, sondern wirkungsvoll zu unterstützen. Darüber hinaus bietet es Lehrern die Chance, sich persönlich mit dem Thema Verlust auseinanderzusetzen und für eine mitmenschliche offene Atmosphäre zu sorgen, in der Jugendliche erfahren, dass es in der Schule nicht nur um Leistung und Wissensvermittlung geht.

Das Werk von Stephanie Witt-Loers schließt auf beeindruckende Weise eine große Lücke im Bereich der Literatur zum Thema „Trauer“. Es ist zu wünschen, dass es – bei Lehrern und darüber hinaus – eine weite Verbreitung und Beachtung finden wird.
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am 30. Juni 2013
Wer den Verlust eines Angehörigen miterlebt, kann und wird seine Trauer nicht einfach „abschalten“ können, was meiner Meinung nach vollkommen normal ist. Durch den Trauerprozess wird der Verlust der geliebten Person verarbeitet. Deshalb finde ich, dass es wichtig ist trauern zu können.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einigen Menschen Schwierigkeiten bereitet mit diesem Thema umzugehen, was wiederum auch normal ist. Dennoch finde ich es sehr wichtig, dass gerade im schulischen Umfeld, ein offenerer Umgang mit dem Thema Tod und Trauer selbstverständlicher wird. Daher sollten besonders Lehrer als Vertrauenspersonen der Schüler lernen mit dem Thema Trauer „besser umgehen“. So können sie ihren Schüler bei dem Verarbeitungsprozess unterstützen. Wenn das Thema Trauer und Tod jedoch verschwiegen wird, oder wenn einem als Betroffener das Gefühl vermittelt wird, ein Gespräch über den den Tod eines Angehörigen sei sehr unangenehm, dann ist es naheliegend, dass die Betroffene Person nicht weiter über das Erlebte reden wird, obwohl sie vielleicht genau dies gerne machen würde.
Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass einige Lehrer nicht wissen, wie sie mit dem Thema Trauer umgehen sollen. Einige Aussagen haben mich sehr verletzt. Nach einem Gespräch war mir dann nicht mehr, obwohl ein solches mit einer Person, die offen und verständnisvoll mit dem Thema umgeht, sehr hilfreich gewesen wäre.

Stephanie Witt-Loers Buch über trauernde Jugendliche in der Schule spricht genau dieses Thema an und bietet somit Lehrpersonen eine Unterstützung für den Umgang mit trauernden Schülern. Ich würde mir sehr wünschen, dass sich viele Schulen mit diesem Buch beschäftigen und dass sich viele Lehrer die Thematik zu Herzen nehmen, damit der Umgang mit dem Thema Tod und Trauer kein Tabuthema mehr bleibt.
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am 29. Dezember 2013
Immer wieder wird es passieren: der Tod bricht in den Schulalltag ein, sei es der Tod eines Mitschülers oder Lehrers, aber auch der Tod von Eltern oder Geschwistern. Ganz schnell und unvorbereitet sollen dann Mitschüler und Lehrer mit dieser Situation umgehen. Dieses Buch gibt ganz konkrete Hilfen für den Akutfall und gibt darüber hinaus Hinweise, wie sich Lehrer und Schule auf diese Situationen langfristiger vorbereiten können.
Jede Schule sollte dieses Buch haben und alle Klassen - und Religionslehrer sollten es gelesen haben!
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am 15. November 2013
Gerade in Zeiten der Ganztagsschule sind Schulen nicht nur Orte der Qualifikation, sondern müssen sich zunehmende zu Häusern des Lernens und Lebens wandeln. Damit verbunden sind auch neue Anforderungen an das pädagogische Personal. Indem Kinder und Jugendliche einen Großteil ihres Tages in der Schule verbringen, gewinnen für das Handeln der Lehrerinnen und Lehrer immer mehr auch Lebensbereiche und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler jenseits unterrichtlicher Zusammenhänge an Bedeutung.

Hinzu kommt, das Schule ein von Widersprüchen geprägter Ort ist. So ist Schule z.B. Ort der Jugendkulturen und des informmellen Lernens in der Peergroup, sie ist aber auch Ort der Bewertung formeller Lernleistung durch Erwachsene, sie ist Ort persönlicher Entfaltung und zugleich Ort formalisierter Begegnungen u.v.m. Dieses Spannungsverhältnis verunsichert Lehrerinnen und Lehrer häufig, wie sie mit den Schülerinnen und Schülern ein angemessenes persönliches Miteinader in konkreten Trauersituationen gestalten und den individuellen Bedürfnissen der trauernden Jugendlichen gerecht werden können.

Mit diesem Buch von Stephanie Witt-Loers liegt zum Thema nun endlich eine fundierte und praxisorientierte Hilfe für alle vor, die Jugendliche in der Schule begleiten. Anschaulich und prägnant eröffnet die Autorin Zugänge zu Trauerprozessen und Trauerreaktionen und bezieht sie auf die Lebensphase Jugend wie auch auf das Setting der Schule. Auf diese Weise gelingt es ihr, hilfreiche theoretische Grundlagenkenntnisse zum Thema so zu vermitteln, dass sich der/die Leser/in zu einem bewussten Handeln ermutigt fühlt, das dem Thema Trauer in der Schule nicht unsicher ausweicht, sondern ihm Sichtbarkeit und Resonanz gibt.

Dies gelingt ihr vor allem auch deshalb, weil sie konkret auf die Schulsituation bezogene konkrete Praxishilfen gibt. Diese reichen von Handlungsmöglichkeiten in akuten Situationen über die Gestaltung von Elternabenden bis hin zu Trauerritualen und Trauerorten. Neben Listen von geeigneten Musikstücken, Filmen und Kontaktstellen sind es aber auch Jugendliche selbst, die in Stephanie Witt-Loers Oreintierungshilfe zu Wort kommen.

Auf diesem Wege leistet dieses praxisoreintierte Fachbuch einen weiteren wichtigen Beitrag für die Ausgestaltung der Schule als Lebensort.
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am 11. Juli 2013
Schule ist Lebensraum, nicht nur Institution der Wissensvermittlung. Und in diesem Sinne werden Lehrer/innen mit allen nur möglichen Lebenslagen konfrontiert - auch mit Tod und Trauer. Vor dieser Konfrontation, die keinem von uns erspart bleibt, nicht wegzulaufen, sie wahrzunehmen, anzunehmen und zu gestalten zum Wohle der Beteiligten - dazu lädt das Buch Trauernde Jugendliche in der Schule" von Stephanie Witt-Loers nachdrücklich ein. Auf die ganz eigenen Bedürfnisse trauernder Jugendlicher zugeschnitten, betreffen die Ausführungen eine besonders sensible Lebensphase, die ohnehin schon durch Übergänge und Entwicklungsaufgaben geprägt ist. Positiv hervorzuheben ist, dass nicht nur über trauernde Jugendliche gesprochen wird, sondern diese selbst zu Wort kommen und die Leser/innen an ihren Gefühlen und Erfahrungen aus erster Hand teilhaben lassen. Das Buch verbindet dabei in gewinnbringender Weise theoretische Grundlagen aktueller Trauerforschung (z.B. Kap. 2: Trauerprozesse und -reaktionen) mit einer differenzierten Sicht auf verschiedene mögliche Trauersituationen in der Schule (Kap. 4) und mit Hilfestellungen für die Begegnung: Wie kann Kommunikation in der Begleitung trauernder Jugendlicher gelingen? Welche Voraussetzungen und Grundhaltungen seitens des Begleiters / der Begleiterin sind wichtig, damit sie den Trauerprozess positiv unterstützen können (Kap. 3)? Hinzu tritt ein bunter Strauß vielfältiger Tipps und Orientierungshilfen, die im akuten Fall eine große Entlastung sein können - von Gestaltungsoptionen für den ersten Moment der Todesnachricht über Beispielbriefe bis hin zu Trauerritualen, geeigneter Musik, weiteren Kontaktadressen u.v.m. Das Buch macht so Mut zum Handeln und auch handlungsfähig. Es lädt ebenso dazu ein, sich im System Schule schon präventiv mit dem Thema Tod und Trauer" auseinanderzusetzen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Insgesamt merkt man diesem Buch die reiche Erfahrung der Autorin aus der eigenen Arbeit ebenso wie eine lebensfreundliche, wertschätzende Grundhaltung an. In der Lehrerfortbildung habe ich es schon oft empfohlen und weiß, welche wichtige Hilfestellung es in verschiedenen konkreten Trauersituationen zu geben vermochte.
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am 31. März 2013
Da ich als ehemaliger Lehrer, Fach- und Schulleiter sowie Schulaufsichtsbeamter das Bedingungsfeld Schule funktionsbedingt aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven betrachten durfte, ist es mir nach Lektüre des Buches "Trauernde Jugendliche in der Schule" ein Bedürfnis, einige
persönliche Anmerkungen zu machen.
In den verschiedenen Tätigkeitsfeldern im schulischen Bereich wurde mir bewußt, daß Schule sich trotz ihres ganzheitlichen Bemühens um Bildung und Erziehung immer noch primär den sog. Kulturtechniken und der Wissensvermittlung verpflichtet fühlt. Frustration und Versagungsängste junger Menschen sowie Verlust, Abschied und Tod werden aufgrund eigener Inkompetenz und Hilflosigkeit selten thematisiert. Wenn Schule jedoch ihrer umfassenden Aufgabe als Sozialisationsinstanz gerecht werden will, dann dürfen diese Bereiche als integrative Bestandteile menschl. Lebens im Erziehungsprozess nicht ignoriert werden.
Um in einer Schule als Ort des sozialen Lebens und Lernens Verlust, Sterben, Tod und Trauer den gebührenden Stellenwert zu geben, bietet Stephanie Witt-Loers in ihrem Buch eine Fülle wertvoller Hilfen an. Ausgehend von prägnangen, allgemein verständlichen und nicht zu umfänglichen theoretischen Vorgaben über eine sensible Beschreibung und Verhaltensbeobachtung junger Menschen in schwierigen Lebenssituationen, sowie die Darstellung verschiedener Konzeptionen und Handlungsstrategien werden konkrete Orientierungshilfen angeboten, die in keiner Weise rezeptologischen Charakter haben.

Wer als Lehrer und Erzieher Fragen und Problemen junger Menschen bzgl. Verlust, Sterben, Tod und Trauerverarbeitung nicht weiterhin ignorieren will, der findet bei Stephanie Witt-Loers viele wertvolle Anregungen und Hilfen.

Egon Beck
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am 2. März 2013
Für Lehrer und Lehrerinnen ist es häufig schwer Krisensituationen, wie die Trauer eines Schülers über den Verlust eines Angehörigen oder den Tod eines Mitschülers, angemessen zu begleiten. Die Ausbildung an Universitäten bietet leider nur wenige Möglichkeiten im Umgang mit Situationen wie diesen, die aber doch immer wieder im Schulalltag vorkommen. Dies habe ich selbst gerade als angehende Lehrerin erfahren. Unsicherheit und Angst vor der Situation können schnell zu falschem Verhalten führen.
Dieses Buch macht mir ein Stück weit Mut, dass ich mit Jugendlichen auch über den Tod sprechen kann. Es macht deutlich, dass es wichtig ist auf Jugendliche zuzugehen, ihre Trauer zu respektieren, ebenso wie ihnen zu zeigen, dass man als Lehrperson unterstützend an ihrer Seite steht und sie darüber informiert, dass das was sie in ihrem Trauerprozess durchleben normal ist.
Wesentlich fand ich auch den Hinweis sich präventiv mit Tod und Trauer auseinanderzusetzen, um Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich Gedanken über dieses Thema zu machen.
Ich glaube, dass dieses Buch für Lehrer und Lehrerinnen wichtig ist, um Jugendlichen beim Umgang mit Tod und Trauer besser unterstützen zu können und die eigene Angst vor solchen Situationen zu verlieren. Deshalb bin ich froh, dass es nun ein Buch gibt, das sich ganz speziell mit der Trauer von Jugendlichen in der Schule beschäftigt, obwohl die Informationen im Buch sicher nicht nur für Lehrer hilfreich sind.
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am 23. Juni 2015
Dieses Buch sollte jede Lehrerin und jeder Lehrer, die an einer weiterführende Schule unterrichtet, gelesen haben. Es faßt sehr gut die Gefühlslage der Jugendlichen und die Möglichkeiten der Reaktion der Schule in einem konkreten Trauerfall zusammen. Nachdem es alle LehrerInnen der Schule gelesen haben, sollte es griffbereit zum schnellen Nachlesen in der Schule stehen.
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