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Kundenrezensionen

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am 16. September 2011
Wenn man die Diskussion darüber betrachtet, was Kinder heute schon vor der Schule lernen sollen, wundert man sich gelegentlich, das ist von frühkindlicher Mathematik die Rede und Englischunterricht von Medienpädagogik und Naturwissenschaften, selbst die Philosophie wird nicht ausgeklammert. Bleibt da überhaupt noch Zeit, spielerisch die Welt zu erkunden und das Leben zu üben, fragt man sich. Ist das nicht mindestens ebenso wichtig wie die neuen Ziele der Bildungspläne?
Das Spielen ist nicht nur ebenso wichtig, sondern sogar noch wichtiger, behauptet der Autor dieses Buches, der als Professor an der Hamburger Universität lehrt und sich besonders mit der geistigen Entwicklung beschäftigt. Er stellt seine These nicht nur in den Raum, sondern begründet seine Meinung auch ausführlich, nachvollziehbar und selbst für Nicht-Wissenschaftler verständlich. So ist ein Buch entstanden, dass den Rahmen spannt von den ersten Theorien über die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung des Kindes bis zu Forschungsergebnissen moderner Wissenschaft. Nicht umsonst hat der Neurobiologe Gerald Hüther, der seine Forschung auch in den Dienst der Bildung stellt, das Vorwort geschrieben.
Das Spiel, so Zimpels Fazit, ist nicht nur ein nettes Nebenbei in der Entwicklung und frühkindlichen Bildung, sondern ein "Must-have" oder wie es im Untertitel des Buches heißt "Der Schlüssel zum Erfolg". Kein Wunder also, dass der Titel des Buches eine Aufforderung ist - an Pädagogen und Eltern: Lasst unsere Kinder spielen!
Ein empfehlenswertes Buch mit interessanten Informationen für alle, die mit Kindern arbeiten, Kinder begleiten oder Konzepte für die Arbeit mit Kindern entwickeln.
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am 1. Mai 2011
Motivation und Neugier sind nur im freien Spiel garantiert. Die moderne Neurobiologie beginnt zu verstehen, warum dies die entscheidenden Voraussetzungen sind, Erlebnisse fest im Gehirn zu verankern. Im Spiel sind Kinder bei der Sache und suchen aktiv nach Erlebnissen, die zugleich ihre Hirnentwicklung voranbringen und ihre Fähigkeiten zum kreativen und abstrakten Denken steigern. Kultur und Biologie treffen im Spiel unmittelbar zusammen. Für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern gibt es keinen günstigeren Umstand. Das sollten sich Eltern immer wieder klarmachen, wenn sie glauben, Spielen sei vertane Zeit. Zimpel zeigt anhand vieler mittlerweile klassischer und aktueller Forschungsergebnisse, wie Kinder abstraktes Denken, soziale Kommunikationsformen, sprachliche Handlungssteuerung und willkürliche Aufmerksamkeit spielend entwickeln. Beeindruckt hat mich vor allem die Erkenntnis, dass sich biologisch nachweisbare Entwicklungssprünge im Stirnhirn mit bestimmten Spielstufen in Verbindung bringen lassen. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die es mit Frühförderung wirklich ernst meinen.
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am 1. Mai 2011
Kinder folgen ihrem eigenen Lehrplan. Sie erkunden Objekte, ihren eigenen Körper und die Kultur, in die sie hineinwachsen. Wenn sich Erwachsene dabei nützlich machen wollen, sollten sie die Zusammenhänge zwischen Spiel und Gehirnentwicklung verstehen. Diese Zusammenhänge erklärt Zimpel in klarer und bildhafter Sprache, die ich selbst als spielerisch und deshalb überzeugend empfinde. Dies ist kein Ratgeber, sondern ein Anreger. Kurze Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels mit Vorschlägen zur Reflexion und Beobachtung regen zu intensiver Beschäftigung mit Kindern an. Mir hat das Buch die Augen geöffnet: Kinder können zwar viele Zusammenhänge noch nicht durchschauen, sie erarbeiten sich diese Zusammenhänge mit intrinsischer Motivation, indem sie unermüdlich experimentieren, Annahmen entwickeln und verwerfen. Wenn man ihre Aktivitäten nicht vorschnell als Regelverletzungen oder schlechte Angewohnheiten missversteht, kann man sich viel Frust ersparen.
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am 25. Juli 2011
Das Lern-Buch nicht nur für Eltern, sondern für Großeltern, Lehrer und vor allem für Politiker, die Entscheidungen im Bildungsbereich treffen. Gerade für die, die keine eigenen Kinder haben und sich an ihre eigene Kindheit schlecht erinnern.
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am 26. September 2012
Das Buch ist eine langwierige Aneinanderreihung älterer und neuerer Studien, die mit Erziehung, Gehirnforschung, Sprachentwicklung u.a. zu tun haben. Die unmittelbare Nähe zum Thema Spiel ist nicht immer gegeben. Diese Studien (die bekanntesten sind wohl die von Montessori und Piaget) sind zu Kapiteln geordnet. Jedes Kapitel endet mit einer sehr knappen Kurzzusammenfassung. Das wars. Ich finde keinerlei Stellungnahme des Autors, keine eigenen Beobachtungen oder Forschungsergebnisse und auch keine Ausführung, welche Maßnahmen in Familie, Schule, Bildungspolitik infolge seiner Erkenntnisse sinnvoll wären. Von einem Professor hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet als diese Fleißarbeit. Mir kommt das Buch wie ein Skript zu einer Vorlesung vor, nur dass eine Vorlesung im Hörsaal in der Regel durch Bilder und Filmausschnitte aufgepeppt wird. Diese verlebendigenden Elemente fehlen im Buch. So liest sich das Ganze trocken, zwar wissenschaftlich, für mich persönlich aber wenig ergiebig.
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am 14. März 2013
Aufgrund meiner Abschlussarbeit kaufte ich mir dieses Buch, da ich hoffte, darin fachlich die Vorteile des Lernens durch das Spielen finden zu können. Zwar wurde das Spiel gut beschrieben, jedoch leider wenig fachlich belegt warum das Spiel so wichtig ist für Kinder- nur dass es wichtig ist war oft zu lesen
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