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am 20. Juli 2001
Eine eingängig und anschaulich beschriebene Darstellung der Schamdynamik aus individualpsychologischer Perspektive. Angesichts der in psychoanalytischen Behandlungen immer wichtiger werdenden Perspektive der Über-Ich Störungen findet sich hier eine fachlich fundierte, aber auch gleichzeitig ansprechende und gut lesbare Darstellung dieser Dynamik. Das hierbei grundlegende Gedanken als Ergänzung zu den diesbezüglichen Standartwerken von L. Wurmser gesehen werden können, erhöht das Lesevergnügen wie den Erkenntnisgewinn.
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am 17. November 2006
Wer spricht schon gerne über Gefühle der Scham? Niemand! Und dennoch sollten wir uns diesem wichtigen Thema stellen. Wer dies im Verborgenen tun und dabei noch gehörig etwas lernen möchte, der greife zu diesem ausgezeichneten Buch! Ich würde es zur Pflichtlektüre machen wollen - besonders für Menschen in sozialen Berufen!
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am 5. Mai 2014
Hilft weiter und gibt Gesprächen mehr Tiefe - auch im Therapeutischen, da besonders. Sehr zu empfehlen, wenn Auffrischung nötig. Ist auch gut (einzelne Kapitel) lesbar, auch bei wenig Zeit.
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Ehrlich gesagt habe ich mich mit der Lektüre des Buchs „Scham – Gesichter eines Affekts“ schwer getan. Dies ist jedoch nicht damit zu begründen, dass die Beschäftigung mit dem einzigartigen Gefühl nicht gelungen sei. Vielmehr habe ich von Seite zu Seite mehr Bauchschmerzen bekommen, dass sich ein renommierter Psychoanalytiker zunehmend um seine eigene Achse dreht. Dies reduziert auch den eigentlichen Wert des Buchs „Scham – Gesichter eines Affekts“.

Denn die Scham hat es verdient, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Die Scham erscheint allzu alltäglich. Wer kennt sie nicht ? Deshalb bedarf es ja auch der gründlicheren Reflexion, wann denn Scham wirklich als alltäglich und gewöhnlich zu gelten hat bzw. wann es einen gewissen Krankheitswert bekommt. Schon früh gibt der Psychoanalytiker Hilgers darauf eine Antwort: „Scham hat also erst dann pathologischen Charakter mit entsprechenden nachfolgenden Fehlentwicklungen, wenn Schamerlebnisse in ihrer Häufigkeit oder Heftigkeit nicht mehr zu neuen, angemesseneren Konzepten vom Selbst, von den Objektbeziehungen und der Umwelt führen.“ (21)

So ist man natürlich schnell in einem tieferen Nachdenken über das Scham – Phänomen. Hilgers schafft es auch, die Breite dieses Scham-Phänomens in all ihrer Vielfältigkeit darzustellen. Signifikant .Begegnung von Menschen hat. Beispielsweise schreibt er: „Das Betreten eines unverschlossenen Badezimmers oder einer Toilette, die besetzt ist, der flüchtige Eindruck, jemanden bei etwas erwischt zu haben, das verborgen bleiben sollte, jemanden zu beobachten, der sich vor dem Spiegel bewundert oder Grimassen schneidet, löst in aller Regel nicht nur Verlegenheit des Beobachteten, sondern auch des Beobachtenden aus.“ (27)

Phänomenologisch geht Micha Hilgers an die Scham heran, beschreibt „Scham im klinischen Alltag“ und auch „Schamaffekte bei einzelnen psychischen Störungen“. Er schildert „technischen Umgang mit Schamkonflikten“ sowie „Scham und Dissozialität“. Hilgers schaut aber auch auf „entwicklungspsychologische und familiendynamische Aspekte von Schamkonflikten“ sowie „transkulturelle und gesellschaftspolitische Aspekte von Scham“. Was er in den ersten zwei Dritteln des Buchs „Scham – Gesichter eines Affekts“ an Genauigkeit bei der Beschäftigung mit der Scham abliefert, dies lässt er im letzten Drittel etwas vermissen. Es ist natürlich klar, dass die Scham in der eigentlichen Tragweite nicht erfasst werden kann. Doch wäre es wünschenswert gewesen, etwas weniger Fragmentarität zuzulassen.

Was die Forschung zu den Scham-Affekten angeht, so beschreibt das Buch „Scham – Gesichter eines Affekts“ natürlich den State-of-the-art. Nicht umsonst erlebt es eine Auflage nach der anderen. Deutlich wird bei der Lektüre natürlich, wie unverzichtbar das eigene Nachdenken über die Scham für das eigene Leben ist. Schließlich leistet es einen wichtigen Beitrag zur Identitätsentwicklung. Hilgers beschreibt dies so: „Scham ist ein Stachel, der zur Realitätsbewältigung auffordert, solange der Betreffende ausreichende Möglichkeiten zur Bewältigung und zum Erwerb neuer Kompetenzen sieht.“ (301) Stellen wir uns doch diesem Stachel, der uns in ein Hin-und Hergerissensein begleitet, das auch das Buch „Scham – Gesichter eines Affekts“ in einem hervorruft.
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