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5.0 von 5 Sternen weite Auslegung von Interkulturellem, 16. Juni 2014
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Gebundene Ausgabe)
Dieser schwere, umfangreiche und vielseitige Band fordert einen in der Lektüre heraus; umfasst er doch einen ausgesprochen weiten Begriff von "Interkultureller Öffnung", diese bezieht sich nicht nur auf Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, sondern es werden auch Behinderung, sexuelle Orientierung, Genderfragen, Religion und vieles andere mehr mit einbezogen. Diese weite Auslegung verwirrt an einigen Stellen und ich hätte mir hier eine klarere Darstellung gewünscht. Gut ist es, dass hier nicht nur auf pädagogische Prozesse wert gelegt wird, sondern viele organisatorische Prozesse in Verbänden, Firmen, Kirchen, Arbeitsstellen und vielem mehr berücksichtigt werden.
So kann es gelingen, dass sich die Organisationen in Deutschland auch jenseits von Kindertageseinrichtungen und Schulen interkulturell öffnen. Damit bekommen Barrierefreiheit, Zugangsgerechtigkeit sowie inter- und transkulturelle Vielfalt eine neue Dimension. "Das Andere mitdenken und einbeziehen" könnte als Leitspruch über dem »Handbuch Interkulturelle Öffnung« sein; denn in allen Darlegungen kommt es grundlegend darauf an, Menschen aus unterschiedlichen Kulturbezügen einzubeziehen. Hierbei sind die fachlich fundierten Informationen und praktischen Anregungen in dem anspruchsvollen Band ausgesprochen hilfreich.
Viele der über fünfzig Autoren/-innen haben mehrere Beiträge verfasst und alle sind per email oder über Internetseiten auch zu kontaktieren. Diese dialogische Form wird auch noch durch Portraitfotos dieser Personen unterstützt, so dass man sicher bei Nachfragen hier leicht auch Kontakt aufnehmen dürfte. Für Praktiker/-innen dürften die "Tools zur Interkulturellen Öffnung" mit vielen Rollenspielen, Übungen und Vorlagen besonders interessant sein. Sie umfassen über 100 Seiten und bieten nicht nur im pädagogischen Rahmen, sondern auch in Weiterbildungs- und Coachingprozessen gute Umsetzungsmöglichkeiten.
Stellenweise hat man jedoch immer noch den Eindruck, dass hier die interkulturelle Öffnung einseitig verstanden wird. Hier wären teilweise mehr kritische Stimmen hilfreich gewesen, die auch infragestellen, ob beispielsweise das starke Eingehen auf andere Sprachen und das Hintanstellen des Deutschlernens so zielführend sind. Wer alltäglich mit fremden bzw. noch nicht ganz bekannten kulturellen Begebenheiten zu tun hat, der weiß um die Integrationswirkung einer Sprache.
Außerdem ist zu fragen, ob tatsächlich eine prozentuale Beteiligung an Gremien immer gerechtfertigt ist. Auch die Akzeptanz von Pädagogen/-innen sollte beispielsweise bei Schülern/-innen nicht von der Herkunft abhängig gemacht werden; weder im positiven noch im negativen Sinne; denn Lehrer/-innen sollten in ihrer Fachkompetenz akzeptiert werden und nicht weil sie "Deutsche oder Ausländer" sind. Gut sind die Beiträge, wo auch auf die historischen und politischen Entwicklungen bezug genommen wird.
Des weiteren hätte ich mir mehr Graphiken und Tabellen gewünscht, welche die Textpassagen noch stärker unterstützen.
Alles in allem aber ein ausgesprochen fundiertes, gut durchdachtes Werk, welches hoffentlich mit dazu beitragen wird, dass man kultursensibler miteinander umgeht, ohne persönliche Identitäten über Bord zu werfen.
Ein Werk, dass ein ausgezeichneter Diskussionsbeitrag ist - nicht nur in politischen Gremien; sondern hoffentlich auch in vielen Vereinen und pädagogischen Einrichtungen.
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4.0 von 5 Sternen Nicht nur gewichtig, sondern auch gehaltvoll, 1. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Gebundene Ausgabe)
Wer sich nicht vom Gewicht dieses Buches (fast 1500 Gramm) abschrecken lässt, wird belohnt. Auf gut 700 Seiten beschreiben die Herausgeberinnen sowie die Autorinnen und Autoren wie interkulturelle Öffnung in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern und Lebensbereichen gelingen kann.
Ausgehend von je einen Grundlagentext, der den aktuellen fachlichen Stand interkultureller Öffnung im jeweiligen Setting sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten erläutert, beschreiben die Autor/innen auch vielfältige Best-Praktice-Beispiele von interkulturellen Öffnungsprozessen.
Die unterschiedlichen Beispiele aus Politik und Verwaltung, Kirche und Wirtschaft, Erziehung und Bildung, Gesundheitswesen, Sport und zivilgesellschaftlichen Settings tragen dazu bei, ein breitgefächertes Bild interkultureller Öffnungsprozesse zu zeichnen.

Anschließend stellen sie den Leserinnen und Lesern methodisches Handwerkszeug vor und erläutern detalliert, wie mit Hilfe dieser Tools interkulturelle Kompetenzen angeregt und ausgebaut werden können.
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5.0 von 5 Sternen Ausführlicher Überblick, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Gebundene Ausgabe)
Rund fünfzig Autoren diskutieren auf über 700 Seiten praktisch alle Aspekte von Interkulturellen Öffnungsprozessen. Dabei ist mit „interkultureller Öffnung“ die Integration von unterschiedlichsten Menschen gemeint, nicht nur Kulturen: Geschlecht, Behinderungen, Religionen und Weltanschauungen, Herkunft und Ethnien, Alter und sexuelle Orientierung. Der Schwerpunkt des Buches liegt aber deutlich bei Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland.

Aus dem Konzept des Buchs ergibt sich, dass überwiegend Repräsentanten der Mehrheitsgesellschaft und etablierter Institutionen zu Worte kommen, also u.a. Polizei, Bundeswehr, Katholische und Evangelische Kirche, aber auch Rotes Kreuz, Justiz, Feuerwehr, Krankenhäuser und Sportvereine. Diese tendenziell eher konservativen Einrichtungen wollen und müssen sich modernisieren und sich den Realitäten der Globalisierung stellen.

Die zahlreichen Artikel widmen sich jeweils Einzelaspekten der Interkulturellen Öffnung. So wird etwa die Frage behandelt, wie sich der Migrantenanteil im Parlament erhöhen lässt und wie die Polizei mit der unbestreitbaren demographischen Verschiebung umgehen kann. Beinahe lustig wird es, wenn etwa Vertreter der Deutschen Bank oder der Bundeswehr darüber nachdenken, wie sie mit Mitarbeitern verschiedener Nationen respektabel umgehen können. Solche Diskussionen wären bis in die 1980er Jahre undenkbar gewesen; der Mauerfall und der zunehmende internationale Austausch haben zu einem regelrechten Kulturschock in diesen Institutionen geführt.

Das Werk ist wie folgt in Kapitel gegliedert:
Einführung
Grundlagentexte
Interkulturelle Öffnung als Querschnittsaufgabe
…in Politik und Parteien
…in Recht und Verwaltungen
…in Kirchen und Religionen
…in Erziehung und Bildung
…in der Wirtschaft
…im Gesundheitswesen
…in zivilgesellschaftlichen Settings
…in der Beratung
…im Sport
Best Practices
Tools

Bei einem Produkt von zahlreichen Beteiligten wäre zu erwarten, dass die Beiträge den unterschiedlichen Stil der jeweiligen Autoren reflektieren. Den Herausgebern ist es gelungen, für einen einheitlichen, seriösen, wissenschaftlich-bürokratischen Schreibstil zu sorgen. Obwohl das Thema einige Brisanz hat und die erfahrenen Autoren und Autorinnen dadurch einige Konflikte erlebt und bewältigt haben dürften, formulieren sie immer so ausgleichend und verständnisvoll, dass es beinahe langweilig wirkt. Spannend und konkret wird das Buch bei einigen Fallbeispielen insbesondere im Abschnitt „Tools“.

Es ist keine Frage, dass sich die Gesellschaft durch den zunehmenden weltweiten Austausch, aber auch durch höhere Ansprüche an die soziale Kompetenz und die demographischen Verschiebungen großen Herausforderungen gegenübersteht. Ein Zurück in die spießige, kleinstaatliche Vergangenheit ist unmöglich, auch wenn einige Nationalisten davon träumen. In dieser Situation müssen sich Vertreter des Staates und der Institutionen mit der Frage auseinandersetzen, wie sie die überkommenen Strukturen an die heutige Realität anpassen. Für diese Aufgabe gibt es wenig Anleitungen, dieses Buch ist eine seltene Ausnahme mit reichhaltigem Material.

Fazit: Dieses umfangreiche Handbuch mit Grundlagen, Beispielen und Erfahrungsberichten ist empfehlenswert für alle, die ihre Institution interkulturell öffnen wollen.
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5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Gebundene Ausgabe)
Deutschland ist nach aktuellen Angaben nach den USA das zweitwichtigste Einwanderungsland (Mai 2014). Dadurch gewinnt die Debatte um Interkulturelle Öffnung eine völlig neue Dynamik. Hier kann das Handbuch von Elisabeth Vanderheiden und Claude-Hélène Mayer einen wichtigen Beitrag leisten. Das »Handbuch Interkulturelle Öffnung« bietet fachlich fundierte Informationen und praktische Anregungen in Form von ausführlichen – gut lesbaren – Grundlagentexten in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern: Wirtschaft, Politik und Verwaltung, den unterschiedlichen Bildungsfeldern (Elementarbereich, Schule, Weiterbildung, Forschung und Lehre), Gesundheitswesen, Ehrenamt, Beratung, Sport, Polizei oder Bundeswehr. Best-Practice-Beispiele illustrieren anschaulich, wie Interkulturelle Öffnung konkret umgesetzt werden kann. Im dritten Teil des Handbuches präsentieren die Herausgeberinnen ein Vielzahl sogenannter Tools, die sehr konkret Methoden vorstellen, wie Interkulturelle Öffnungsprozesse in der Praxis unterschiedlicher Handlungsfelder initiiert, implementiert und reflektiert werden. Die Herausgeberinnen stellen ihre Überlegungen in einen systemischen Kontext. Die in der Toolbox! enthaltenen Texte und Materialien wollen dazu beitragen, interkulturelle Öffnung in den Organisationen fundiert und zielorientiert zu initiieren, strategisch klug voranzubringen und praxisorientiert umzusetzen.

Empfehlenswert ist das Handbuch für Personen, die in Organisationen arbeiten und einen Beitrag zur „interkulturellen Öffnung“ ihrer Organisation leisten möchten. Ebenso ist es empfehlenswert für Berater, Coaches, Consultants, Verantwortliche für Organisationsentwicklung und Change Management oder interkulturellen Trainings, die einen Blick auf Themen von Globalisierung, Internationalisierung, Interkulturalisierung von Organisationen legen und einen Wandel hin zu interkulturell offenen Organisationen aktiv mit gestalten möchten.

Ich finde das Handbuch aufgrund seiner vielfältigen Perspektiven und der zahlreichen sehr namhaften Autoren sehr gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Hrsg. Vanderheiden & Mayer), 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools (Gebundene Ausgabe)
Buchrezension
Handbuch Interkulturelle Öffnung:
Grundlagen, Best Practice, Tools

Dr. Christian Boness

Ein von vielen Seiten länger erwartetes Werk ist erschienen. In erster Linie spricht es die Praktiker an, die in ihrer täglichen Bemühen um das Weiterentwickeln von interkulturellen Öffnungsprozessen damit Unterstützung erfahren. Und die beiden Herausgeberinnen versprechen nichts Geringeres, als ein Handbuch anzubieten, das mit Grundlagentexten die aktuelle Diskussionslage zum Thema “Interkulturelle Öffnung” bereichert. Darüber hinaus umfasst das Handbuch Best Practice Beispiele und in diversen sozialen Zusammenhängen einsetzbare Tools. Eine Herkulesaufgabe, der sich zahlreiche Autoren und Autorinnen aus Theorie und Praxis über 2 Jahre hinweg gewidmet haben.
Tatsächlich legt der renommierte Göttinger Verlag Vandenhoeck & Ruprecht demnächst ein umfangreiches Oevre von über 600 Seiten vor, das aus der Feder zweier fachlich bestens aufgestellter Autorinnen und Herausgeberinnen stammt: Elisabeth Vanderheiden und Claude-Helene Mayer ist es gelungen, kompetente VerfasserInnen für das Handbuch zu motivieren. Sie haben Beiträge geschrieben, die überwiegend aus der Sicht ihrer Organisationskontexte kommen, in denen sie seit Jahren federführend aktiv sind. So sind themen- und feldspezifische Grundlagentexte entstanden, die die Leserschaft mit Spannung lesen wird… Die Literaturverzeichnisse der Beiträge zeigen obendrein auf, wie aktuell hier geforscht und geschrieben worden ist. Und für all die LeserInnen, die sich weiter in die Materie vertiefen wollen, liegt damit ein guter Ausgangspunkt vor, der freilich nicht immer gleichzeitig den Anspruch wissenschaftlicher Tiefe und Breite erheben will. Abgesehen von der fachlich hervorragenden Einleitung der Herausgeberinnen, die den state of the art interkultureller Öffnung präzise darstellt und klar auf die Querschnittsaufgabe interkultureller Öffnung verweist, umschreitet der erste Teil des Werkes alle relevanten Gesellschaftsbereiche, in denen die Dynamik interkultureller Öffnung zu verfolgen ist. Jeder Grundlagentext enthält eine einführende Zusammenfassung und ein Fazit, die angesichts der recht komplexen Anlage des Werkes eine große Hilfe bedeuten, sich schnell zurecht zu finden.
Neugierige LeserInnen werden schnell auf hochbrisante Bereiche stoßen, in denen Interkulturelle Öffnung nicht unumstritten ist. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass beispielsweise IKÖ in Kirchen und Religionen (Kapitel 6)entweder eher weniger im Fokus steht oder immer schon seit Tausenden von Jahren praktiziert wird. Dieses Schwanken zwischen den Polen religiöser Identität und Diversität schlägt sich in den Beiträgen zur katholischen und evangelischen Kirche wie auch zu muslimischen und jüdischen Gemeinden nieder.
Interessant ist aber auch, wie sich die gesellschaftlichen Diskurse um die Gestaltungsoptionen interkultureller Öffnung auf das Rechtssystem, die Verwaltung, die Bundeswehr und die Polizei (Kapitel 5) auswirken. Damit sind jene relevanten Bereiche angesprochen, die ein relatives ordnungspolitisches Beharrungsvermögen aufweisen und sich von ihrem Selbstverständnis schwer tun, neben ihrer gesellschaftspolitsichen Bestandssicherung die Phänomene interkulturellen Wandels angemessen zu integrieren und Synergieeffekte zu nutzen.
PraktikerInnen in der Leserschaft werden zügig blättern und in dem vorliegenden Werk nach Best Practise Beispielen suchen, die sich vergleichbar mit den eigenen Tätigkeitsbereichen anbieten. Dabei werden sie feststellen, wie variabel interkulturelle Öffnung gestaltet wird – und vor allem: wie weit die benachbarten Kontexte selbst schon sind, ohne dass es bisher entsprechend wahrgenommen worden wäre und es zu effektiven bereichsübergreifenden Kooperationen gekommen wäre. Gerade die Best Praktise Beispiele können somit Impulse geben, sie verändert in anderen Bereichen mittelfristig zu installieren, um interkulturelle Öffnung voran zu bringen.
Und wer etwa ein Tool sucht, was in den “Niederungen der Praxis” sofort eingesetzt werden kann, braucht nur noch den dritten Teil des Buches zu konsultieren. Hier kommen versierte Praktikerinnen zum Zuge: die Werkzeugkiste voller Tools ist nach Wirkungsbereichen – von Changemanagement- bis zu soziometrischen Tools – gegliedert. Aber auch gerade die in interkulturellen Settings recht unterschiedlichen Erfahrungs- und Lernwege sind in diesem Teil des Werkes berücksichtigt: es liegen mündlich, schriftlich, darstellerisch und gestalterisch einsetzbare Tools vor.
Der Blick auf das Design des opulenten Werkes gefällt deshalb besonders, weil sich im ersten Teil Grundlagentexte zum Thema interkultureller Öffnung finden. Sie können als ein Angebot gelten, weiter gesteckte, langfristige Reflexionen im Sinne einer Diskursbereicherung zu unternehmen. Im zweiten Teil geht es dann um die mittelfristige Perspektive der Best Practise Beispiele, die sich in einem Planungs- und Gestaltungsprozess variabel installieren lassen können. Schließlich lädt der dritte Teil des Werkes dazu ein, die Tools als kurzfristiges Gebrauchsgut zu sehen. Salopp gesprochen: Tools einfach nehmen und in der Alltagspraxis ausprobieren. Zusammenfassend lässt sich das dreigliedrige Werk “Handbuch Interkulturelle Öffnung gestalten – Grundlagen, Best Practise, Tools” deshalb sehr empfehlen, weil es auf drei unterschiedlichen Gestaltungsebenen positive Impulse setzt: Mit diesem Werk werden interkulturelle Prozesse der Öffnung in ihrer Aktualität und Brisanz transparent, sowie lang-, mittel- und kurzfristige Anregungen für eine breite Leserschaft gegeben.
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Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools
Handbuch Interkulturelle Öffnung: Grundlagen, Best Practice, Tools von Claude-Hélène Mayer (Hg.) (Gebundene Ausgabe - 2. April 2014)
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