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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Abenteuer in Kanada, 26. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Wälder jenseits der Wälder (Gebundene Ausgabe)
Der 1996 verstorbene bekannte Journalist und Reiseschriftsteller A.E.Johann hat mit seiner Kanada- Triologie einen intensiven Einblick in die Geschichte Kanadas während des 18. Jahr-hunderts gegeben. Im 1. Band lernt der Leser die Protagonisten Walther und Anke Corssen kennen, die beide aus bäuerlichen Verhältnissen in der Lüneburger Heide entstammend ihr Glück in Neuschottland suchen. Nach dem Tod seiner Frau Anke und auf der Flucht vor den Engländern wagt sich Walther Corssen gemeinsam mit seinem Sohn Willam weit in den uner-schlossenen kanadischen Westen vor. Sie gründen ein Unternehmen, das Waren aus Montreal per Kanus in den Westen bringt, wo sie diese gegen Pelze, die ihnen Indianer verkaufen, ein-tauschen. Ein äußerst florierendes, aber auch abenteuerliches Unterfangen, bei dem Walther seine Sehnsucht vom selbstbestimmten, freien Leben verwirklichen kann. Während seine Ge-schäftspartner und William die Geschäfte in Montreal regeln, dringt er immer weiter in den Westen vor und gründet neue Niederlassungen. Seine Verbindungen zu den Indianern waren immer freundlicher Natur und in der Halbindianerin Omimee findet er ein neues Glück. Diese heile" Welt wird gefährdet durch gierige Geschäftspartner, die raue Natur, Krankheit (Blattern) und nicht zuletzt durch die europäische Politik.
Der 2. Band der spannenden und faszinierenden Triologie, die in den 1980er Jahren zum 1. Mal erschien, ist ebenso wie der 1. Band auf Grund Johanns ausführlichen, professionell re-cherchierten Hintergrunderläuterungen sehr informativ. Johanns detaillierter, aber fesselnder Erzählstil lässt den Leser schon ungeduldig den 3. Band erwarten, auch wenn die 3 Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. Ein packender historischer (Jugend)Roman über die Erschließung Kanadas. Lobenswert auch die sachliche und kritische Schilderung der Verhaltensweisen der Weißen gegenüber den Indianern und umgekehrt.
Das Glossar und einige im Text eingefügte Karten sind neben der Übersichtskarte im Buchde-ckel sehr hilfreich.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und spannend., 15. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Wälder jenseits der Wälder (Gebundene Ausgabe)
Wer ' Ans dunkle Ufer' gelesen hat erfährt hier was Walter Corssen weiter erlebt hat.
Spannend auf alle Fälle. Man kann sich vorstellen, dass dies wirklich so passiert sein könnte. Auf alle Fälle erfährt man auf fesselnde Weise über die Zeit in der für die Weißen alles begann in Kanada und für die Indianer zu Ende ging.
Es wird nicht nur der Abenteurer hochgehalten, sondern man wird bei der Lektüre nicht umhin kommen sich auch kritische Gedanken über die Geschehnisse der Zeit, in der das Buch spielt, zu machen. Wurde doch das Schicksal der Indianer besiegelt und Tierarten an den Rand des Aussterbens gebracht.
Absolut lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kanadische Geschichte und Reiseerzählung., 7. September 2013
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wälder jenseits der Wälder (Gebundene Ausgabe)
Dies ist der zweite Band der Trilogie um den Niedersachsen Walther Corssen und seiner Erlebnisse in den nordamerikanischen Gebieten zur Zeit der englisch – französischen Kämpfe um die neuen Kolonien.
Wieder zeigt der Autor seine profunden Kenntnisse in der Geschichte, der Landschaften und seiner Bewohner, das ganze in eine Auswanderersaga verpackt, die durch ihre Authentizität besticht. Ein historischer Roman und Reiseerzählung wie sein sollte, spannend und auch lehrreich.
Der Roman beginnt in etwa dort wo der Erste endete, seine Frau ist gestorben und die Briten halten ihn für einen Verräter. Walther und sein Sohn machen sich über den Saint John River in Richtung des St. Lorenz auf um den Briten zu entgehen und einen Neubeginn zu wagen.
Er wird zu einem Voyageur, wie man die überwiegend französischen Abenteurer und Pelzhändler in ihren Birkenrindenkanus nannte. Die Schicksale dieser Leute stellt in heutigen Kanada einen wesentlichen Bestandteil der kanadischen Geschichte dar und es gibt im Internet mittlerweile viele Informationen zu den Reisegebieten, ihren Routen usw. zu entdecken.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts war Kanada bis auf einige Gebiete an den Küsten und im Gebiet des St. Lorenz noch weitgehend unerschlossen. Es war die Zeit der Entdecker, der Pelzhändler und die Eingeborenen (damals als Indianer, heute als First Nation bezeichnet) waren bereits durch eingeschleppte Krankheiten, sowie der Kriege untereinander aber auch auf Seiten der Weißen Kontrahenten stark dezimiert.
A. E. Johann versteht es diese Zeit, ihre Stimmung und die Lebensbedingungen dem Leser nahe zubringen, dabei verzichtet er weitgehend auf jede moralisierende Wertung, er überlässt es vielmehr auf geschickte Weise den Lesern ihre Schlüsse aus den geschilderten Umständen zu ziehen.

Was mich etwas im Lesefluss störte und mir auch schon bei einigen anderen seiner Werke aufgefallen ist, sind seine hölzernen Dialoge. Solange Johann eine Geschichte erzählt nimmt er mich in ihrem Umfeld gefangen, das Kopfkino geht an und man reist mit. In diesem Band hat er wesentlich mehr Dialoge zwischen den Protagonisten eingebaut und er trifft auch nicht den gewollt archaischen Ton aus dem ersten Band.

Fazit: Immer noch ein lesenswerter historischer Auswandererroman, aber nicht ganz so geschlossen und fesselnd wie der Erste, daher verpasst er für mich knapp die 5 Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Mischung aus Liebe, Abenteuerlust und Historik machen das Buch zum Leseereignis, 17. September 2009
Von 
S. Leo (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wälder jenseits der Wälder (Gebundene Ausgabe)
Kanada im Jahre 1766. Nach dem Tod seiner Frau Anke, macht sich Walther Corssen zusammen mit seinem Sohn und einigen Freunden auf in den Westen Kanadas, um eine neue Heimat zu finden und noch einmal ganz neu anzufangen. Sie steigen in den Pelzhandel ein und unter Walthers Führung blüht das Geschäft. Doch die beiden jüngsten im Team, William und Justin, zieht es nach Neuschottland, wo ihre Geliebten, Martine und Anna auf sie warten, und da auch Walther noch immer rastlos und abenteuerlustig ist, trennen sich die Geschäftspartner. Während William und Justin nach Neuschottland fahren und heiraten, dringt Walther auf der Suche nach Ruhe und Heimat immer weiter in den wilden Westen Kanadas vor.

Auch der zweite Teil der Kanada-Trilogie, "Wälder jenseits der Wälder", ist ein voller Erfolg. Der Autor entführt seine Leser in das wilde, noch unberührte Kanada und lässt sie durch detaillierte Beschreibungen an der Schönheit seines Lieblingslandes teilhaben. Vor dieser atemberaubenden Kulisse geht die Geschichte Walther Corssens weiter. Der Leser hat die Protagonisten schon in Ans dunkle Ufer ins Herz geschlossen und fiebert nun mit ihnen mit, als Seuchen und Kämpfe mit den Indianern ihre junge, neue Heimat erschüttern. Die gute Mischung aus Liebe, Abenteuerlust und Historik treiben den Spannungspegel gewaltig in die Höhe und machen das Buch zum einzigartigen Leseereignis!!! Ich vergebe ganz klar 5 Sterne.

Julia G. (14 Jahre) - Kinder-Redaktion
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5.0 von 5 Sternen Alles bestens., 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wälder jenseits der Wälder (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist so wie ich es erwartet habe, sehr Spannend von Anfang an.
Alles in allem sehr zu Empfehlen.
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Wälder jenseits der Wälder
Wälder jenseits der Wälder von A. E. Johann (Gebundene Ausgabe - 11. März 2009)
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