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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Preußler hat hier die russischen Märchenmotiven zugrunde liegenden Abenteuer des starken Wanja niedergeschrieben. In drei Teilen beschreibt er Entwicklung, Abenteuer und Heldentum des Protagonisten Wanja. Dieser wird von einem geheimnisvollen Fremden gebeten, sieben Jahre auf einem Backofen zu verbringen, um Kräfte für bevorstehende Abenteuer zu...
Veröffentlicht am 3. August 2003 von Bernhard Nowak

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unvollständig
Die Kritik bezieht sich auf die mp3-Ausgabe: Leider sind nur gerade die ersten 40 Minuten in der Datei. Die Geschichte hört mittendrin auf.
Vor 5 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 3. August 2003
Preußler hat hier die russischen Märchenmotiven zugrunde liegenden Abenteuer des starken Wanja niedergeschrieben. In drei Teilen beschreibt er Entwicklung, Abenteuer und Heldentum des Protagonisten Wanja. Dieser wird von einem geheimnisvollen Fremden gebeten, sieben Jahre auf einem Backofen zu verbringen, um Kräfte für bevorstehende Abenteuer zu gewinnen, denn ihm sei die Zarenkrone bestimmt...
Preußler, er aus dem Isargebirge stammt, gelingt es hier in für mich meisterhafter Art und Weise, märchenhafte Mythen und Abenteuer für den deutschen Leser "lebendig" zu machen. Völlig unbekannte Gestalten, wie die Figur des "bösen Och" oder der schrecklichen Baba-Yaga, werden hier zu neuem Leben erweckt. Auch die Entwicklung des Titelhelden vom jugendlichen unbekümmerten Faulenzer bis zum verantwortungsbewußten Zar wird hier plastisch und eindrucksvoll erzählt. Mir ging es so: wie später in seinem für mich unvergleichlichen "Krabat" gelingt es Preußler hier, Mythen, Märchen und sagenhafte Stoffe spannend nachzuerzählen und die Figuren glaubhaft mit ihren Stärken und Schwächen darzustellen. Bis heute haben die "Abenteuer des starken Wanja" für mich nichts an Faszination verloren. Zum 80. Geburtstag des Autors am 23. Oktober 2003 kann ich nur sagen: Glückwunsch, Otfried Preußler zu diesem und seinen anderen hervorragenden Werken, die die deutsche Kinder- und Jugendliteratur bereichert haben.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Abenteuer mit Märchencharakter, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Als Kind wurde mir dieses Buch in der Schule vorgelesen. Ich habe diese Vorlesezeiten geliebt - man konnte sich so gut in die spannende Geschichte mit hineindenken, sich jedesmal fragen, wie es wohl jetzt noch weitergehenkönnte. Das Buch ist natürlich auch zum Selberlesen geeignet, jedoch würde ich es wärmstens als Vorlesebuch empfehlen. Wanja lebt im Rußland zur Zarenzeit mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Rußland. Seine Brüder necken ihn den ganzen Tag, weil er so faul ist. Nur die Tante verteidigt ihn, sie ahnt, daß mehr in ihm steckt. Als er beim Holzholen im Wald einschläft, erscheint ihm ein alter Mann, der ihm sagt, er könne Zar werden, wenn er sich sieben Jahre lang mit Sieben Schafspelzen auf den Ofen legte, nur Sonnenblumenkerne äße und mit niemandem redete. Wanja glaubt ihm und tut all dies. Wenn die Tante nicht wäre, wären die Brüder jetzt wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu ertragen gewesen. An dem Tag, an dem er es schafft, das Dach des Hauses so weit anzuheben, daß er die Sterne sehen kann, verläßt er sein Heimatdorf. Er weiß den Weg nicht, deshalb wirft er an jeder Kreuzung ein Dreikopekenstück, daß er sonst am Hals trägt. Dieses soll ihm den Weg weisen. Welch Glück, daß Wanja in den sieben Jahren auf dem Ofen so stark geworden ist. Er kann seine Kraft - aber auch seinen Verstand - gut gebrauchen, um unterwegs viele Gefahrensituationen zu bestehen, z.B. einer Hexe wieder zu entkommen, aber auch, um anderen zu helfen. In so mancher Situation fragt sich der Leser, ob Wanja noch lebend an sein Ziel gelangen wird.
Ein wahres Leseabenteuer, sehr bildhaft und spannend geschrieben. <font size="-1" face="geneva, arial, helvetica">(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Buch für Kinder und Erwachsene, 30. September 2000
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne dieses Buch noch aus meiner Schulzeit. Wie haben wir es geliebt, wenn gebastelt wurde und unsere Lehrerin uns aus diesem Buch vorgelesen hat. Ich bin jetzt knapp 20 und muss sagen, daß mich das Buch noch immer fasziniert. Für jeden Fantasy und Abenteuerbuch Fan, der auch einem schönen Märchen nicht abgeneigt ist ein Pflichtbuch. Das neben Krabat vielleicht beste Buch von Ottfried Preußler!
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und mit einer schoenen Moral, 28. Juni 2005
Dieses Buch von Preussler eigent sich fuer Kinder ab dem Alter 6 bis zum Alter von mindestens 13 oder aelter.
Es ist die Geschichte des russischen Bauernjungen Wanja, der nach der Begegnung mit einem alten weisen Mann sieben Jahre lang auf der Ofenbank liegt und Getreide isst. Auch, wenn ihn die anderen verspotten, Wanja haelt aus, denn er weiss: Nur, wenn er tut, was der alte Mann ihm einst gebot, nur dann wird er eines Tages stark genug sein und die Zarentochter retten koennen.
Nach sieben Jahren dann erhebt sich Wanja, stark und gross, mutig und ausdauernd, und macht sich auf eine lange Reise durch Steppen und ueber Berge. Es wird viele Abenteuer zu bestehen geben, bis er ans Ziel gelangt.
Ein schmales Buechlein ist die Geschichte vom starken Wanja, und herrlich geeignet zum Vorlesen oder Selbst-Lesen, spannend, aber nicht zu gruselig, eine Geschichte von Mut zum Alleingang, von Durchhaltevermoegen, davon, dass der, den man am meisten verspottet, am Ende vielleicht der Groesste und Staerkste sein wird, der Gutmuetigste und Mutigste. Eine Geschichte von der Kraft des Glaubens an eine Sache und sich selbst. Ich habe das Buch als Kind sehr geliebt, meine Mutter hat mir abends immer ein weiteres Kapitel vorgelesen, und ich kann es daher nur von Herzen weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Vorlage - gute Umsetzung!, 25. November 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Wassili Grigorewitsch ist ein glücklicher Mann. Seine zwei ältesten Söhne sind fleißig und wohlgeraten. Sie sind sein ganzer Stolz. Sorgen macht ihm nur Wanja, sein dritter Sohn. Der wird von allen nur der faule Wanja genannt. Und das hat seinen Grund. Wanja liegt lieber in der Sonne, als zu arbeiten. Er achtet darauf, nicht in Schweiß zu kommen und keinerlei harte Arbeit zu tun. Eines Tages bittet ihn seine Tante, Birkenreiser im Wald zu schlagen. Sie versorgt Wanja mit einer guten Brotzeit und schickt ihn fort. Wanja aber legt sich in die Sonne und will sich erst eine Weile ausruhen, ehe er die Reiser schlägt.
Da sieht er einen blinden, alten Mann durch den Wald auf sich zukommen. Und was ihm der Mann eröffnet, ist so fantastisch, dass Wanja lachen muss. Zar soll er werden. Er, der faule Wanja. Aber der Alte spricht so voller Überzeugung, dass Wanja doch anhört, was er zu sagen hat.
Sieben Jahre soll Wanja in der Stube auf dem Ofen liegen. Niemals heruntersteigen, kein Wort mehr reden und nur noch Sonnenblumenkerne essen. Nach jedem Jahr soll er versuchen, das Dach des Hauses anzuheben. Wenn ihm dies endlich gelingt, soll er, der "starke Wanja", sich auf die lange Reise machen, die ihn in Abenteuer verwickeln und ihn in Lebensgefahr bringen wird und an deren Ende er Zar werden wird. Wanja glaubt dem Mann und liegt fortan nur noch faul auf dem Ofen und knackt Sonnenblumenkerne. Oft würde er seiner Tante, dem Vater und den Brüdern liebend gern erklären, warum er dies auf sich nimmt, doch das hat ihm der alte Mann verboten. Die Brüder aber sind schlecht auf Wanja zu sprechen, sie müssen nun die ganze Arbeit alleine tun.
Endlich sind sie es leid, vom ganzen Dorf verspottet zu werden und beschließen, das Haus in Brand zu setzen und Wanja - koste es auch ihr Vaterhaus - vom Ofen zu vertreiben.

Das 1981 erschienene Kinderbuch von Otfried Preußler "Die Abenteuer des starken Wanja" ist eine Adaptation eines alten russischen Volksmärchens. Im Jahre 1999 produzierte der WDR eine Hörspielfassung mit Rosmarie Fendel als Erzählerin und Andreas Pietschmann als Wanja. Stan Regal steuerte die Musik bei und Klaus Dieter Pittrich führte Regie. Dieses Hörspiel erschien 2005 im Audio Verlag.
Genial ist die Geschichte Preußlers. Er verdichtet die Volkssage zu einem wundervollen Abenteuer. Menschlichkeit, Charakterstärke, Freundschaft und Treue sind Motive, die die 190 Minuten zu keiner Zeit langweilig werden lassen - ganz im Gegenteil: Teilweise ist es sehr spannend und richtig aufregend, vor allem, wenn man die Altersempfehlung "ab acht Jahre" ernst nimmt. Besser wäre wohl die Grenze bei zehn Jahren zu ziehen, sonst sind schlaflose Nächte garantiert.
Hinzu kommt eine so schöne, stimmungsvolle und klare Akzente setzende Musik, dass es eine Freude wäre, dem Hörspiel zu lauschen. Wäre, weil einige Stimmen klingen, als würden sie eine besonders langweilige Zeitungsmeldung oder ein Telefonbuch vorlesen. Die Brüder Wanjas, Aljoscha und einige weitere, zum Glück nicht allzu häufig erklingende Stimmen gehören dazu. Das ist um so bedauerlicher, als dass Rosmarie Fendel und Andreas Pietschmann ihre Sache hervorragend lösen. Ebenso tadellos ist die Gestaltung der CD-Hülle. Die Bilder sind wunderschön, die Zitate und Informationen sehr gut ausgewählt und in schöner Schriftart präsentiert. Auch die hellgrüne Farbe ist passend, die Inhaltsangabe der CD sehr ausführlich.

Das Fazit lautete mit einem Wort ausgedrückt: makellos - wenn nicht einige Stimmen die Freude an dieser Geschichte gehörig trüben würden. Doch stört das die kleinen Zuhörer ab zehn Jahren nicht im mindesten. Sie lauschen fasziniert, singen die Lieder mit Verve mit, zittern bei einigen Stellen vor Angst und Anspannung und sind erst ganz zum Schluss erleichtert und glücklich, wenn ihr Held, der starke Wanja, am Ziel seiner Wünsche ist. Und dass viele ihn immer den faulen Wanja riefen, scheint die Kinder nicht zu irritieren. Wer faul ist, kann offensichtlich sehr wohl ein Held und sogar ein Zar sein.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der eigenen Bestimmung folgen und stark sein., 17. Oktober 2004
Ein Märchen - nicht nur für Kinder! Eine spannende und packende Parabel, brillant erzählt. Ich kenne die Geschichte aus meiner Kindheit und habe sie knapp 30 Jahre später wiederentdeckt. Wie damals bin ich fasziniert von der Geschichte, die zum „sich-stark-träumen" anregt. Mittlerweile habe ich sie meinen Kindern vorgelesen, und auch sie sind begeistert.
Ein Buch über den faulen Wanja, der seiner Bestimmung folgt, groß wird und zu Kräften kommt, indem er seinen eigenen Wegen abseits der Norm und gegen alle Widerstände folgt. Sieben Jahre sitzt er auf dem Ofen, schweigt und ernährt sich von Sonnenblumenkernen. Ein Buch über die nötige Geduld und das Vertrauen, das einer dafür haben muss. Ein Buch über das große Herz der Tante Akulina, die an Wanja glaubt, ihn unterstützt, ihn vor den Brüdern und den Burschen im Dorf in Schutz nimmt und ihm so sein Wachsen ermöglicht. Sie glaubt an den Sinn im Verhalten Wanjas, ohne ihn zu kennen. Großartig, eine solche Begleitung mag man jedem nur wünschen.
Ein Buch über den starken Wanja schließlich, der im Selbstbewusstsein aus der gewonnenen Stärke viele Abenteuer besteht, immer wieder an seine Grenzen geht und dabei die Lanze aus Eisenholz, den Rappen Waron und die Rüstung des Zaren Iwan Wassiljewitsch gewinnt. Ein Buch über die Freundschaft mit Mischa Holzbein, der die Zeit anhalten kann, und darüber, dass sich Freunde nicht im Stich lassen. Ein Buch darüber wie Wanja die schöne Zarentochter Wassilissa gewinnt und schließlich Zar wird. „Ich bin nur ein einfacher Bauernbursch - wer kann wissen, ob ich zum Zar tauge?", fragt er den alten Zaren gegen Ende. Woraufhin dieser antwortet: „Das Herz ist es, was den Zaren ausmacht."
Einfach genial!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Abenteuer mit Märchencharakter, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Als Kind wurde mir dieses Buch in der Schule vorgelesen. Ich habe diese Vorlesezeiten geliebt - man konnte sich so gut in die spannende Geschichte mit hineindenken, sich jedesmal fragen, wie es wohl jetzt noch weitergehenkönnte. Das Buch ist natürlich auch zum Selberlesen geeignet, jedoch würde ich es wärmstens als Vorlesebuch empfehlen. Wanja lebt im Rußland zur Zarenzeit mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Rußland. Seine Brüder necken ihn den ganzen Tag, weil er so faul ist. Nur die Tante verteidigt ihn, sie ahnt, daß mehr in ihm steckt. Als er beim Holzholen im Wald einschläft, erscheint ihm ein alter Mann, der ihm sagt, er könne Zar werden, wenn er sich sieben Jahre lang mit Sieben Schafspelzen auf den Ofen legte, nur Sonnenblumenkerne äße und mit niemandem redete. Wanja glaubt ihm und tut all dies. Wenn die Tante nicht wäre, wären die Brüder jetzt wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu ertragen gewesen. An dem Tag, an dem er es schafft, das Dach des Hauses so weit anzuheben, daß er die Sterne sehen kann, verläßt er sein Heimatdorf. Er weiß den Weg nicht, deshalb wirft er an jeder Kreuzung ein Dreikopekenstück, daß er sonst am Hals trägt. Dieses soll ihm den Weg weisen. Welch Glück, daß Wanja in den sieben Jahren auf dem Ofen so stark geworden ist. Er kann seine Kraft - aber auch seinen Verstand - gut gebrauchen, um unterwegs viele Gefahrensituationen zu bestehen, z.B. einer Hexe wieder zu entkommen, aber auch, um anderen zu helfen. In so mancher Situation fragt sich der Leser, ob Wanja noch lebend an sein Ziel gelangen wird.
Ein wahres Leseabenteuer, sehr bildhaft und spannend geschrieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Ein Märchen, das Mut macht, 3. Dezember 2014
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Abenteuer des starken Wanja (Gebundene Ausgabe)
Wanja ist ein echter Faulpelz. Während sich seine Brüder auf dem Hof abmühen, versucht er sich vor der Arbeit zu drücken. Als ihm im Wald ein weiser Mann begegnet, der ihm aufträgt sich auf den Ofen zu legen, mit niemandem zu sprechen und nur Sonnenblumenkerne zu essen, hört sich das ganz nach seinem Geschmack an. Da können ihm die Brüder noch sehr drohen und das leckere Essen vom Tantchen verführerisch duften, Wanja bleibt auf seinem Platz, bis er die Probe besteht und es für ihn Zeit wird in die Welt zu ziehen.

Otfried Preußler entführt den Leser in die Weiten Russlands und zu Zaubergestalten wie der Baba Jaga und dem bösen Och.
Das Märchen von Wanja macht Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich nicht von Spötteleien oder Drohungen beirren zu lassen. Er ist anders und er steht dazu, obwohl ich Faulheit nicht als erstrebenswerte Tugend ansehe, braucht alles halt seine Zeit und man kann nichts beschleunigen. Er lässt sich von seinem Dreikopekenstück den Weg weisen und vertraut fest darauf, so immer auf dem rechten Weg zu bleiben. Er kennt sein Ziel und hält sich an die ihm auferlegten Regeln. Ohne Murren und Klagen verrichtet er seine Arbeit, ist hilfsbereit und nett, tut was getan werden muss. Ich habe das Märchen schon als Kind sehr gerne gemocht und auch jetzt konnte es mich wieder fesseln. Wanja hat spannende Abenteuer und Kämpfe zu bestehen, bis er zu den Weißen Bergen gelangt.

Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
1. Man eine Schwäche für Märchen und Abenteuergeschichten hat
2. Man Geschichten mag, die ermutigen den eigenen Weg zu gehen, egal was andere davon halten
3. Man die Geschichten von Otfried Preußler liebt

Fazit: Ein Märchen zum immer wieder lesen.
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5.0 von 5 Sternen Einfach toll - so liebe ich Märchen, 29. Dezember 2008
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon als Kind waren seine Märchen, meine Lieblingsmärchen (Die kleine Hexe, Räuber Hotzenplotz...). Jetzt erst entdeckte ich, dass auch dieses Märchen von ihm ist UND bin begeistert beim erneuten lesen. Es ist einfach ganz toll geschrieben. So schön bilderreich, dass ich sofort alles vor mir sehe. Kein typisches Kindermärchen in "kindischer" Sprache. Auch wundervoll zum vorlesen. Die Moral gibts nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern definiert man sich selbst. Auch die Strafen für die Bösen sind nicht so blutig/heftig wie bei den Gebrüdern Grimm, hier bestrafen sich die Bösen so gut wie selbst - verschwinden einfach o.ä..

Spannend - bei jedem Kapitel fragte ich mich: wie wird er da wohl rauskommen? Hier die Zusammenfassung, natürlich ohne die Pointen zu verraten.

Wanja erhält Besuch von einem Blinden, der ihm sagt, dass wenn er 7 Jahre stumm auf dem Backofen bleibt, stark genug sein wird um Zar zu werden. Seine Brüder finden das natürlich nicht so toll, dass sie jetzt alles alleine machen müssen und sind irgendwann so wütend, dass sie sogar das Haus anzünden wollen um Wanja vom Ofen herunterzubekommen... Wanja zieht nach den 7 Jahren in die Welt um einen bestimmten Ort zu suchen und besteht allerhand Prüfungen. Er hilft Armen und Schwachen bei der Arbeit, kämpft mit Räubern, Hexen und Bösewichten und findet die Zarenrüstung, die wichtig ist um überhaupt Zar werden zu können.

Hier ein Auszug: ...beim drittenmal kam die Hexe auf ihrem Ofen herangeprecht, unter Blitz und Donner: krummnasig, schiefmäulig, klapperdürr wie ein Totengerippe, mit fliegenden Röcken und wirr um den Schädel flatterndem Haar. Der Ofen lief auf vier stämmigen nackten Hühnerbeinen mit langen Krallen. Die Hexe hockte darauf wie ein Reiter auf seinem Gaul...Bei jedem Satz, den der Ofen machte, klapperten ihr die Knochen im Leib; das hörte sich an, als schüttle man einen Sack Nüsse...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Abenteuer des starken Wanja, 10. Dezember 2012
Zum Leidwesen seiner beiden fleißigen Brüder ist Wanja ein geborener Faulpelz. Er liegt den ganzen Tag lang in der Sonne und krümmt auf den Feldern keinen Finger.
Eines Tages begegnet ihm im Wald ein blinder Mann, welcher dem jungen Mann voraussagt, dass dieser bald Zar werden wird, sofern Wanja die nächsten sieben Jahre auf dem Backofen verbringt und ausschließlich Sonnenblumenkerne isst. Wanja gefällt die Idee, sich Kraft 'anzufaulenzen' und so begibt er sich für sieben Jahre auf den Backofen in der großen Stube. Trotz dem Murren seiner Familie hält Wanja durch und bricht nach den sieben Jahren in Richtung der weißen Berge auf, gestärkt und kühn. Doch der Weg ist hart und überall lauern Gefahren.

'Die Abenteuer des starken Wanja' von Otfried Preußler wurde unglaublich gelungen in dieser Hörspielproduktion umgesetzt. Die Stimmen sind erlesen gewählt worden und es besteht eine interessante Mischung aus Erzähler und Sprecherrollen. Abgerundet ist das Hörspiel auf gekonnte Weise mit guter Musik, welche sich durch die verschiedenen Abenteuer hindurch zieht und jeder Szene einen besonderen Charme verleiht.
Ein wunderschönes Hörspiel für junge und alte Hörer, mit Witz, Spannung und einem angenehmen Hauptcharakter.

Ramona
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Die Abenteuer des starken Wanja
Die Abenteuer des starken Wanja von Otfried Preußler (Gebundene Ausgabe - 1. Dezember 2009)
EUR 9,99
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