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am 27. Mai 2011
Als ich neulich meiner 6jährigen Tochter "Jim Knopf" vorgelesen habe, ist mir wieder aufgefallen, warum ich dieses Buch als Kind so geliebt habe - es enthält alles, was das Kinderherz begehrt - Freundschaft, Abenteuer, phantastische Wesen und ferne, geheimnisvolle Länder. Sprachlich ist das Buch auf hohem Niveau und dabei immer noch kindgerecht in seinen genialen Beschreibungen - zum Beispiel vom Land Mandala, das offensichtlich eng an China angelehnt ist. Es ist auch für Erwachsene spannend zu lesen, dabei sieht man viele humorvolle Karikaturen (z.B. von korrupten mandalanischen Beamten), die einem früher natürlich entgangen sind. Die Darstellung der Drachenstadt mit ihrer verpesteten Luft durch Drachenatem erinnert sehr an moderne Großstädte. Ganz nebenher lernen die Kinder, was z.B. eine Fata Morgana, ein Vulkankrater oder Lava ist. Der kleine Jim Knopf ist bei allen Abenteuern nicht nur der unmündige Begleiter von Lukas, dem Lokomotivführer, sondern ein ebenbürtiger Reisegefährte, ohne dessen mutige Hilfe die große Fahrt so manches mal vorzeitig zu Ende gewesen wäre. Wunderbar auch Endes Karikatur einer unbeliebten Grundschullehrerin - Frau Mahlzahn, natürlich ein böser Drache mit Brille auf der Nase. ;-)

Erwähnenswert sind auf jeden Fall auch die wundervoll detaillierten, liebevollen Illustrationen, die perfekter nicht sein könnten; sie begeistern mich nach all den Jahren immer noch. Vielleicht auch, weil sie genau das darstellen, was die Kinder interessiert, nämlich Details - wie genau sieht der Eingang zur Drachenstadt aus, oder eine Lokomotivfahrt durch vollkommene Finsternis, was alles gibt es in Frau Waas' Laden zu kaufen? Ohne die Bilder wäre das Buch nur halb so schön, daher finde ich es gut, dass sie der Verlag originalgetreu belassen hat, ohne Coloration oder sie sogar durch "modernere" Illustrationen zu ersetzen. Dieses Kinderbuch ist perfekt, genauso wie es ist, und mittlerweile zu einem zeitlosen Klassiker geworden.

Eine gewisse sprachliche Reife sollte das Kind schon mitbringen, um Lukas und Jims Abenteuer miterleben zu können (frühestens ab 6-7 Jahren); für kleinere Kinder gibt es aber auch wunderschön gestaltete Bilderbücher mit den bekannten Geschichten aus Lummerland.
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am 8. Oktober 2007
Mein Sohn ist 5 Jahre alt und wir lesen nun seit über einer Woche Jim Knopf!
227 Seiten ist ein toller Lesespaß nicht nur für meinen Sohn sondern auch für meinen Mann und mich ( die natürlich die Bilder der Augsburger Puppenkiste vor Augen haben). Während ich mich z.B. beim kleinen Ritter Trenk über die schwierige Sprache geärgert habe, finde ich Micheal Endes Stil einfach gut.
Wenn es nach meinem Sohn ginge könnte ich ihm das Buch den ganzen Tag vorlesen. Aber ich denke auch wenn er später selbst lesen kann wird er noch viel Freude an dem Buch haben. Also von mir ein klares kaufen, leider bekommt man diese Bücher kaum gebraucht.
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am 9. September 2005
Michael Endes Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer zählt wohl mit zu den besten deutschsprachigen Märchen überhaupt. Die wundervoll erzählte Geschichte beinhaltet alles was sich Kinderherzen wünschen können. Michael Ende verzichtet sozusagen auf nichts. Da gibt es Prinzessinnen, Drachen, Kämpfe, Freud und Leid, Monster, Piraten und sogar Indianer.
Story:
Jim Knopf, ein kleiner schwarzer Junge, wird vom Briefträger irrtümlich an die falsche Adresse geliefert und wächst auf einer kleinen Insel namens Lummerland auf. Leider ist die Insel wirklich sehr sehr klein und daher überlegt der König was mit Jim Knopf passieren soll wenn er erst mal groß ist. Um das Problem zu beseitigen will sich Lukas der Lokomotivführer heimlich eine neue Heimat suchen, doch Jim Knopf begleitet ihn dabei. Auf ihrer langen und gefahrvollen Reise entdecken die beiden so manches Erstaunliches und Geheimnisvolles, lernen eine Menge neue Freunde kennen und finden vielleicht sogar eine Lösung für das Inselproblem.
Fazit: Zum Vorlesen, selber lesen, zuhören oder auch nur erzählen lassen. Diese Geschichte wird wohl nicht mehr alt. Selbst nach so langer Zeit ist sie jedesmal aufs Neue wert erzählt zu werden. Wenn es mehr Sterne gäbe würde ich auch mehr Sterne vergeben :-)
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am 25. Februar 2004
Wenn mich jemand nach Kindheitserinnerungen fragt, dann gehört Jim Knopf ganz einfach dazu! Es ist für mich bis heute das wohl schönste Vorlesebuch. Ich verbinde damit die Erinnerung an einige der schönsten Momente meiner Kindheit: gemütlich auf dem Sofa an meinen Vater gekuschelt, sodass ich Einblick in das Buch nehmen und die Bilder verfolgen konnte, ein Stoffbär auf dem Schoß (auch er durfte nichts von dieser wunderbaren Geschichte verpassen), und dann in diese phantastische Welt einfach abtauchen. Der Eintritt in diese Welt waren die Kapitelüberschriften: "x-tes Kapitel, in dem das und das passiert". Mein Vater machte nach der Überschrift - wahrscheinlich unbeabsichtigt - immer eine kurze Pause, die meine Spannung nur noch steigerte und meine Phantasie in Gang setzte. Lesen wurde für mich, dank Jim Knopf, das schönste Kino im Kopf. Ob's immer funktioniert? Ich würde es mir wünschen, dass auch mein Sohn das Lesen einmal als großen Genuss erleben könnte. Jim Knopf werde ich ihm beizeiten auf jeden Fall einmal vorstellen!
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am 19. Oktober 2002
Ein ähnlicher Ruhm wie der "Unendlichen Geschichte" wurde auch den Abenteuern um Jim Knopf zuteil.
In diesem Kinderbuchklassiker von Michael Ende kommt ein kleines Paket auf die winzige Insel Lummerland, wo König Alfons der Viertelvorzwölfte mit seiner Handvoll Untertanen lebt - Frau Waas, Herr Ärmel und Lukas, der Lokomotivführer mit seiner Lok Emma. In dem Paket befindet sich ein kleines Negerbaby. Obwohl niemand weiß woher das Kleine stammen könnte, nehmen sie es auf.
Als Jim Knopf, so nennen sie den Findling, heranwächst, wird die Insel zu klein und Lukas soll seine Lokomoive wegbringen. Weil das nicht in Frage kommt, beschließt Lukas die Insel zu verlassen. Jim als sein bester Freund folgt ihm und gemeinsam reisen sie übers Meer auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ihr Weg führt sie erst nach China, wo sie von der entführten Prinzessin LiSi hören und sich auf in die Drachenstadt machen um das Mädchen zu befreien. Noch ahnen Jim und Lukas nicht, dass sie damit auch dem Geheimnis um Jims Herkunft näherkommen ...
Es ist müßig all die liebenswerten Gestalten aufzuzählen, die Michael Ende hier geschaffen hat. Der abenteuerlustige Jim und sein großer Freund Lukas, der ewig plärrende Halbdrachen Nepomuk, der ständig telefonierende König Alfons der Viertelvorzwölfte und nicht zuletzt der wunderbare Scheinriese Herr Tur Tur, der nur aus der Ferne groß wirkt und daher ganz einsam in der Wüste lebt. Das Buch ist vollgepackt mit einprägsamen Charakteren, lustigen und spanneden Abenteuern, voller verückten Einfällen und rührenden Momenten.
Jedes Kind sollte in den Genuss dieses hervoragenden Romans kommen, den man auch als Erwachsener immer mal wieder gerne aus dem Regal nimmt.
Ebenfalls ein Muss - die großartige Verfilmung der Augsburger Puppenkiste.
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am 14. September 2001
Wer nicht ein gutes Stück kindlicher Bildung vorenthalten will, sollte die Geschichte(n) von Jim und Lukas seinen Kindern vorlesen. Das bringt nicht nur die Kinder auf bessere Gedanken - auch Erwachsene, ob Eltern, nahe Verwandte oder Familienfreunde werden an Erfahrung reicher: Wie leicht sind Kinder durch lebendige Betonung, Gestik und Mimik zu fesseln. Michael Endes entgegenkommender Schreibstil hilft dabei auch weniger erfahrenen Geschichtenerzählern: einfach aber mit reicherhaltiger Sprache, durchsichtig weil ohne komplizierten Sprünge aber doch spannend weil mit fantasievollen Wendungen angereichert, nicht sentimental aber sehr gefühlsbetont - kindgerecht eben: unverdorben und schön.
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am 23. August 2004
Da ja hier noch niemand auf die Handlung zu sprechen gekommen ist ...
Lukas und sein kleiner Freund Jim Knopf fliehen wegen 'Überbevölkerung' von ihrer Heimatinsel nachdem der König der Insel beschlossen hatte, daß die Lokomotive von Lukas verschwinden muß um Platz zu schaffen.
Die Reise führt nach China, wo die beiden (eigendlich muß man von dreien reden da die Lokomotive Emma irgendwie auch lebt) durch Zufall auf das Geheimniss von Jim Knopfs Herkunft. Dabei übernehmen sie den Auftrag die Tochters des Kaisers zu befreien, die in Gefangenschaft geraten ist. Nachdem sie einigen Helfern wie dem gutfreundlichen Scheinriesen Herrn Tutur und dem etwas quirligen Halbdrachen Nepumuk begegnet sind kommt es zum großen Finale in der Drachenstadt. Dort werden Kinder aus der Gewalt der grausamen Frau Mahlzahn befreit werden müssen.
Hier ein Zitat von Nepumuk : Die Drachen lassen mich nicht in die Drachenstadt. Nur weil meine Mutter ein Nilpferd war.
Damit möchte ich sagen, daß trotz der etwas dramatischen Handlung, der Humor an keiner Stelle zu kurz kommt und wir es hier nicht zuletzt durch die liebevollen Bühnenbilder mit einem zeitlosen Klassiker zu tun haben den man bedenkenlos an die Pokomon Genaration verereben kann .....
Wer da noch mit gutem Gewissen 'Schutzkopien' erstellt sollte sich mal Gedanken machen was er alles klaut :
* die klassischen Bauten in dem alten China
* die Wüste von Herrn Tutur
* die Insel Lummerland die eingendlich nur aus einem Berg und einem Eisbanhnrundell besteht
* die gehässigen Drachen
* die Geier in der Wüste.
Aber genug geschrieben. Tüte Chips raus und 2 Stunden abschalten ...
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am 4. Mai 2010
Die Geschichte um Jim Knopf und seinen Freund, den Lokomotivführer Lukas, dürfte bei vielen recht schnell Bilder im Kopf erzeugen, die sicherlich meist von der Umsetzung der Augsburger Puppenkiste geprägt sind. Die Intension des WDR liegt vermutlich eher darin, nicht die bekannten, sondern neue Bilder im Kopf des Hörers zu erzeugen. Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick - wenn überhaupt - nur sehr schwer lösbar erscheint.

Bei der Bearbeitung hat sich Ulla Illerhaus ziemlich dicht an der ursprünglichen Vorlage bewegt. Die Geschichte bringt die große Geschichte um die Reise von Jim und Lukas in sechs Episoden, in denen einzelne kleinere Abenteuer zu bewältigen sind. Trotz der immensen Spielzeit kommt hier keinerlei Langeweile auf. es gibt spannende Erlebnisse, witzige und gut gesetzte Dialoge - am Skript gibt es nichts auszusetzen.

Die Umsetzung lebt insbesondere von zwei Elementen: Einem sehr gut besetzten und agierendem Sprecherensemble, aber auch insbesondere von der Musik von Mike Herting, die hier dieser Produktion eine ganz eigentständige Kulisse verschafft. Herting untermalt nahezu jede Szene sowohl in den Hintergründen, als auch in Bezug auf die jeweilige dramatische Situation. Dazu sind einzelnen Figuren und Instrumente verknüpft, eine sehr aufwändige und liebevolle Arbeit, die rundum gelungen ist und dieser Produktion einen ganz eigenen wunderbaren Klang verleiht. Herting bringt natürlich auch eine neue Titelmelodie, die es allerdings etwas schwerer hat, das ohrwurmigere "Eine Insel mit zwei Bergen" zu verdrängen.

Das schon gelobte Sprecherensemble überzeugt deshalb, weil man hier bereits in der Besetzung sehr viel Eigenständigkeit beweist. Bestes Beispiel ist die Figur des Lukas. Jörg Schüttauf bringt zwar die Figur sehr glaubhaft rüber, er unterscheidet sich aber deutlich vom gewohnten, eher behäbigen Lukas der Fernsehserie. Viel jugendlicher, viel frischer agiert hier Schüttauf, was die Geschichte noch lebendiger werden lässt. Großartig ist auch Dante Selke als Jim Knopf, der trotz seiner Jugend hier wirklich eine sehr gute Performance abliefert und damit seine Besetzung mehr als rechtfertigt. Ulricht Noethen übernimmt hier den Part des Erzählers - es gelingt ihm, den Hörer gut in die Geschichte einzubinden.
Daneben gibt es viele bekannte Stimmen, die dieses Hörspiel nicht nur nominell aufwerten, sondern auch unter der Regie von Petra Feldhoff durch die Bank überzeugen können.

Der WDR hat hier diesen Klassiker neu belebt und sehr angenehm vom überholten Klischees befreit. Die gelungene Produktion kann ich großen und kleinen Ohren nur empfehlen.
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am 25. März 2009
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer erleben zusammen mit ihrer Lokomotive Emma auf den drei CDs viele spannendene Abenteuer, die sie mit Erfindungsgeist, Mut und ihrer Freundschaft alle meistern. Es handelt sich um eine alte Aufnahme, die ich selbst schon als Kind auf Schallplatte sehr gerne gehört habe. Für Kinder, die jünger als sechs Jahre oder ängstlich sind, sind die CDs aber eher nicht geeignet, da Jim und Lukas auch in lebensbedrohliche Situationen kommen, die aber immer gut ausgehen. Auf der 2. CD sind die meisten "gefährlichen" Abenteuer beschrieben. Nachdem meine Tochter alle drei CDs gehört hat, wollte sie die letzte CD immer wieder hören.
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am 21. Januar 2007
Genau Fantasie, nicht Fantasy.

Es geht nicht um Elfen, einen Auserwählten, der alle rettet.

Es handelt von Jim Knopf, er in einem Paket ankommt. Nur wo? Auf dem unvorstellbar lustigsten Ort. Einer kleiner Insel mitten im Ozean. Dort gibt es einen Lokomotivführer (Lukas) einen Gemischtwarenhändlerin (Frau Waas) einen König (Alfons der Viertel-vor-Zwölfter) und den einen Untertan des Königs. Und als dieses Paket mit dem schwarzen Baby wird der Alltag auf den Kopf gestellt.

Nur ist der kleine Jim gar nicht für die Insel bestimmt. Und für wen ist er bestimmt? Für den bösen Drachen Fr. Mahlzahn.

Auf jeden Fall machen sich Jim und Lukas mit der Lokomotive Emma auf die Reise. Sie kommen in die verschiedensten Länder und lernen die komischsten Dinge kennen. z.B.: Gestreifte Berge, durchsichtige Berge, Liliputaner, Drachen, Halbdrachen und einen Scheinriesen.

Also Spaß und Unterhaltung für Kinder bis allerhöchstens 12/13

EIn super Roman von Wahnsinnschriftsteller MIchael Ende.

Ich empfehle es jeden und viel Spaß beim Lesen!
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