Kundenrezensionen


7 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unentbehrlich, aber mit Mängeln
Das Lexikon von Hadumod Bußmann ist das beste verfügbare Nachschlagewerk zur Linguistik in einem Band und in deutscher Sprache, so viel ist sicher. Aber der andauernde Umgang mit dem Buch lässt doch einige Mängel zutage treten.

Das Buch ist in erster Auflage 1982 erschienen und hat seither drei weitere Auflagen erlebt, die dritte Auflage...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2011 von Anonymus

versus
13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Macht sich schön im Bücherregal
Im Eifer des ersten Studienjahres in Germanistik habe ich mir natürlich auch sofort dieses Lexikon angeschafft. Nunja... es ist in Ordnung und macht sich wirklich gut im Bücherregal, vor allem wenn man "Sachwörterbuch der Literatur" von Kröner noch daneben stehen hat. Aber ernsthaft gebraucht habe ich während meines kompletten Bachelors dieses...
Veröffentlicht am 14. Februar 2010 von Herr Schmidt


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unentbehrlich, aber mit Mängeln, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Das Lexikon von Hadumod Bußmann ist das beste verfügbare Nachschlagewerk zur Linguistik in einem Band und in deutscher Sprache, so viel ist sicher. Aber der andauernde Umgang mit dem Buch lässt doch einige Mängel zutage treten.

Das Buch ist in erster Auflage 1982 erschienen und hat seither drei weitere Auflagen erlebt, die dritte Auflage war eine Neubearbeitung, bei der neue Artikel aufgenommen wurden, v.a. zur Aktualisierung (kognitive Linguistik, Grammatiktheorien) und Erweiterung (zahlreiche verzichtbare Artikel zu einzelnen Sprachen und zu Sprachfamilien). In der vierten Auflage wurden dann besonders die Literaturhinweise erneuert. Gestrichen wurden einige kleinere Artikel (z. B. der Eintrag "Penthouse-Prinzip", auf den man ungern verzichtet; noch unverständlicher ist der Verzicht auf "Chomsky-Hierarchie": eher wäre ein Ausbau der Artikel zur mathematischen Linguistik nötig gewesen) sowie viele alternative Lemmata mit Verweisen auf das Hauptlemma, die die Benutzung früher erleichtert haben. In der neuesten Auflage gibt es Artikel, die auf gestrichene Lemmata verweisen (häufiger z.B. auf "Schulgrammatik", das es aber nicht mehr gibt).

Eine durchgreifende Überarbeitung hat jedoch nicht stattgefunden. Daher geben die Artikel in der Substanz immer noch die erste Auflage wieder. Zahleiche kleinere Artikel befassen sich mit individuellen Begrifflichkeiten einzelner Linguisten der 70er Jahre, die in neueren Auflagen hätten weggelassen werden können. Oft enden die Literaturverweise einfach mit dem Ende der 70er oder Mitte der 80er Jahre, obwohl nicht immer die Forschung zum Thema auch in diesen Jahren eingestellt worden ist: Es sind also wohl viele Artikel nicht wirklich erneuert worden. An anderen Stellen wurden die Neuerungen anscheinend einfach nach einem Gedankenstrich an den alten Artikel angefügt. Nicht wenige Fehler, die vor allem bei der Übertragung englischspachiger Formulierungen eingedrungen sind, stehen unverändert seit der 1. und 2. Auflage im Text (ganz schlimm sind die ersten Zeilen des Eintrags "Natürliche Phonologie", wie in der Fachliteratur auch schon öfter angemerkt worden ist). Warum die Verfasser auf einen Artikel zur Konstruktionsgrammatik verzichtet haben, wissen wohl nur sie allein. (Wahrscheinlich sind es überlebte generativistische Anhänglichkeiten.)

Das Lexikon ist ein Begriffs- und Sachlexikon, gibt also nicht nur Definitionen, sondern auch Erläuterungen zur gemeinten Sache. Diese sind knapp und sehr oft schwer verständlich. Das liegt an der Sache, aber der Seitenblick auf die englischsprachigen Lexika von David Crystal zeigt, dass es auch besser ginge. Problematisch ist die nicht ausreichende theoretische Durchdringung vor allem bei den Artikeln zu grundlegenden Termini (z.B. Person, Numerus, Modus usw.). Hier folgt auf eine kurze Definition oft keine weitere Problematisierung und Erörterung, sondern es gibt einfach einige Angaben dazu, wie sich die Kategorie im Deutschen darstellt. Rein germanistisch sind viele Artikel zur Phonologie, Dialektologie und Sprachgeschichte, während in vielen anderen Beiträgen der Schwerpunkt sehr viel stärker auf der theoretischen Linguistik liegt. Insgesamt schwankt das Buch so sehr stark und ohne erkennbares Prinzip zwischen einem Lexikon der germanistischen Sprachwissenschaft und einem Lexikon der theoretischen Linguistik. Der Hauptartikel überhaupt, "Sprachwissenschaft", fängt mit einem unausgewiesenen Zitat aus einer Publikation von Renate Bartsch und Theo Vennemann an und belässt es dann im Grundlegenden dabei; dass es auch andere Definitionen gibt und dass sich gegen die angeführte Bestimmung manches einwenden lässt, wird dabei nicht klar. Ähnlich unbefriedigend ist der Artikel "Sprache", in diesem Fall aber vielleicht unvermeidlich so. Die grundlegenden Artikel sind überhaupt fast stets knapp und oft viel weniger umfangreicher als die zu untergeordneten Begriffen.

Die diversen modernen und modernsten Theorien werden reichlich berücksichtigt, sofern sie in englischer oder deutscher Sprache verfasst wurden. Die französische Linguistik nach ca. 1960 z. B. wird sehr weitgehend vernachlässigt, auch dort wo es ganz eigenständige und interessante Entwicklungen gibt (nicht einmal Benvenistes Theorie der énonciation ist vertreten). Für Romanisten und für Literaturwissenschaftler macht dies das Lexikon nur bedingt brauchbar, von anderen Sprachwissenschaften ganz zu schweigen. Manche unentbehrliche Begriffe (wie den der natürlichen Klasse) vermisst man aber auch in der neuesten Auflage. In Artikeln zur Phonetik und Phonologie z.B. ist häufig von Prozessen die Rede, aber es gibt kein Lemma "Prozess", was wieder auf die mangelnde theoretische Durchdringung des ganzen Bandes verweist, nicht etwa auf Mängel der Forschung. Auf Kritik wird manchmal verwiesen, manchmal nicht, und manchmal scheint der Verfasser des betreffenden Artikels seine eigenen Einwände mitzuteilen; man könnte das systematischer regeln. Sehr ausführlich wird auf die Terminologie der Generativen Syntaxt eingegangen (Kritik fehlt hier oft), die Generative Semantik muss sich mit viel weniger Zuwendung begnügen, und dort wird dann oft nur die externe Kritik von seiten der Chomskyaner verwiesen (anstelle der ausgezeichneten neueren Abhandlungen zur Geschichte der G.S. wird stets das fatale und wertlose Buch von Frederick Newmeyer angeführt).

Dass Peter Lutzeier seine eigenen semantischen Theorien als Lexikoneinträge versteckt anpreisen darf, ist ein kleiner Skandal. Abgesehen davon, dass dies dem Zweck eines Wörterbuchs widerspricht, sorgt es für seltsam gewundene Artikel (v. a. "Wortfeld"), deren Sprünge und Wendungen nur bei Kenntnis von Verfasser und Sachlage verständlich sind.

Erheiternd ist es oft, wie manche altehrwürdigen Auffassungen (z. B. die zu Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte lokalistische Hypothese im Artikel "Kasus") Linguisten der 1970er Jahre zugeschrieben werden, eingehendere Berücksichtigung der Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts hätte da hilfreich sein können, wie man überhaupt sehr deutlich merkt, dass keiner der Artikelverfasser Jacob Wackernagels "Vorlesungen über Syntax" kennt oder von solcher Kenntnis Gebrauch zu machen weiß. Die einzelnen indogermanischen Lautgesetze sind ohnehin seltsam unsystematisch aufgenommen bzw. nicht aufgenommen worden. Dass die indogermanische Sprachen als indo-europäische Sprachen firmieren, ist für ein deutschsprachiges linguistisches Lexikon eine Seltsamkeit. Man hätte dazusagen sollen, dass das ein Anglizismus (oder Internationalismus) ist, der dem üblichen Sprachgebrauch nicht entspricht.

Berücksichtigung der Geschichte der Sprachwissenschaften darf man wohl nicht erwarten. Die Fehlzuschreibungen, wer welchen Terminus aerstmals eingeführt hat (z. B. Martinet das "Monem", Bloomfield die "exozentrische Konstruktion"), sind so häufig, dass man den Angaben generell nicht mehr traut, selbst wenn sie sonst oft auch zutreffend sein dürften. Dass viele vermeintlich von Chomsky eingeführte Auffassungen (z. B. die "Logische Form") in Wahrheit von anderen stammen, erfährt man auch aus diesem Lexikon nicht.

Die älteren Auflagen ließen ein - nicht durchweg realisiertes - Bestreben erkennen, immer die besten Literaturangaben zu geben. In den neueren Auflagen ist dies noch in einigen Artikeln der Fall (im Artikel "Griechisch" z. B. ist es ein Vergnügen zu sehen, was alles aus der neueren Literatur *nicht* angeführt wird). Aber es hat doch eine generelle Umstellung der Verweise von den wesentlichen Forschungsbeiträgen, die früher gern auch älter sein durften, auf neueste Lexikoneinträge und zusammenfassende Darstellungen in anderen umfangreicheren Nachschlagewerken stattgefunden. Und das hat den Wert der Literaturverweise doch sehr merklich reduziert, abgesehen davon, dass die Verweise für so kurze Artikel oft auch zu umfangreich und zu wenig auswählend sind. Bei untergordneten Artikeln wird oft auf die Literaturangaben in übergeordneten Artikeln verwiesen, aber diese Verweise sind jedesmal zu unspezifisch und daher unbrauchbar. Manche bibliographsichen Fehler der älteren Auflagen sind zum Glück beseitigt worden, manche aber auch jetzt erst hinzugekommen: Urheber der Universalpragmatik, so erfährt der erstaunte Leser, seien Jürgen Habermas und Niklas Luhmann gewesen.

Für die nächste Auflage wäre eine wirklich gründliche Neufassung wünschenswert, bei der dann manche Artikel einfach ganz neu verfasst werden sollten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein äußerst hilfreiches Werkzeug!, 1. Oktober 2009
Von 
Scarlett - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Das Lexikon der Sprachwissenschaft", erstmals 1983 veröffentlicht, gilt längst als Standardwerk. Es wird regelmäßig aktualisiert und ist im Herbst 2008 in 4., bibliographisch ergänzter Auflage erschienen.

Das Kompendium umfasst auf 816 Seiten rund 3500 Artikel, welche der Feder renommierter Fachwissenschaftler wie etwa Hartmut Lauffer, Katrin Lindner, Beatrice Primus oder Claudia Maienborn entstammen. Die Lemmata sind primär sprachwissenschaftlichen Grundbegriffen (Adverb", Lexik", Mischsprache") und Teilbereichen der germanistischen Linguistik wie etwa der Syntax (Phrase", X-Bar-Theorie", Topikalisierung"), der Morphologie (Allomorph", Derivation", Kompositum"), der Textlinguistik (Konnektor", Texttypologie", Textsorte") oder der Historischen Sprachwissenschaft (Erste Lautverschiebung", Zweite Lautverschiebung", Isoglosse") gewidmet. Aber auch Termini aus anwendungsbezogenen Nachbarwissenschaften (Computerlinguistik, Neurolinguistik) und Artikel über Sprachfamilien sowie deutsche Dialekte sind enthalten. Die Beiträge werden durch aktuelle Literaturhinweise vervollständigt, die bei einer Vertiefung des Stoffes bzw. für die Vorbereitung auf Klausuren und die Erstellung von Seminararbeiten hilfreich sein werden.

Des Weiteren beinhaltet das vorliegende Lexikon über 50 Graphiken und Tabellen.
Unter anderem sind das Internationale Phonetische Alphabet, die Struktur von Sprechakten nach Austin (1962) sowie Searle (1969), eine Komponentenanalyse und ein im Rahmen des Proseminars Historische Linguistik unentbehrliches Schaubild zur sprachgeschichtlichen Entwicklung des Deutschen abgebildet.

Dass dieses Nachschlagewerk an den Hochschulen anderen sprachwissenschaftlichen Lexika vorgezogen wird, liegt nicht zuletzt an der übersichtlichen Darstellung wie verständlichen Sprache. Die gewünschten Informationen können innerhalb kürzester Zeit gefunden werden. Das Lexikon der Sprachwissenschaft" informiert so prägnant wie möglich und so umfangreich wie nötig. Positiv fällt auch das durchstrukturierte Vernetzungssystem auf, mit dessen Hilfe sich sämtliche Stichwörter zu einer Teildisziplin bzw. einem Grammatikmodell finden lassen und Synonyme gleich mitgelernt werden können. Der Bußmann" ist bei einem Linguistikstudium unverzichtbar und darf genau wie der Lexer" oder das Metzler Lexikon Literatur" nicht in der Hausbibliothek des Germanisten fehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut zu empfehlen, 14. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Im eigentlichen Lexikonteil findet sich alles, was in der Sprachwissenschaft irgendwie von Bedeutung ist, von A wie Abaza - eine Sprache des Westkaukasischen - über M wie Metonymie - darunter versteht man ein rhetorisches Mittel - bis zu Z wie Zyklusprinzip, ein Prinzip, das in einer bestimmten Syntax Gebrauch findet. Sprachwissenschaftliche Theorien werden ebenso berücksichtigt wie Tropen und Figuren, die auch in der Literaturwissenschaft von Belang sind, Grammatikbegriffe haben ihren Platz neben Beiträgen zu den verschiedensten Sprachen. Wo nötig, wurden Graphiken und Schaubilder eingebracht, die das Erklärte unterstützen. Querverweise und Literaturhinweise vervollständigen nahezu jeden Eintrag und machen aus dem Lexikon ein komplexes, vielfältiges Nachschlagewerk.

Ein gutes Nachschlagewerk erleichtert jedem Studenten das Lernen, und auch Lehrende profitieren von der Möglichkeit, bestimmte Themen mittels eines Lexikons rasch, informativ und kompakt nachschlagen zu können. Hadumod Bußmanns "Lexikon der Sprachwissenschaft" bietet beiden Zielgruppen einen reichen Wissensschatz, mit dem sich schnell und bequem arbeiten lässt, der sich nicht in überlangen, langweiligen Beiträgen verliert, sondern der seine Informationen bündig und zielgerichtet an den Mann bringt. Das Besondere: Auch interessierte Laien können mit dem Lexikon ihre Bildung auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft vertiefen. Ein solides Maß an Vorwissen erleichtert die Arbeit natürlich, denn das Lexikon ist weniger eine Einführung der wichtigsten Fachbegriffe denn vielmehr konkretes Handwerkszeug, das jedem Germanisten und anderen Sprachwissenschaftlern dringend ans Herz gelegt wird. Die Beiträge sind so umfassend, dass der dargestellte Gegenstand treffend und ausführlich erläutert wird, und knapp genug, dass sich das Lexikon als Arbeitsmaterial ideal auf dem Schreibtisch unterbringen lässt, statt mit mehreren Bänden im Bücherregal untergebracht zu werden. Die Beiträge selbst sind mit der gebotenen Affinität zum Thema gut verständlich und bieten sich damit als erste Anlaufstelle zum Nachschlagen an. Durch die weiterführende Literatur lassen sich einzelne Themengebiete schnell recherchieren und ergänzen.

Studenten der Sprachwissenschaft werden um dieses Lexikon nicht herumgekommen. Geballtes Wissen auf weniger als tausend Seiten, viele kompakt dargebotene Informationen zu allen wichtigen Begriffen, die einem im Laufe des Studiums begegnen können, sowie ein reichhaltiger Fundus an weiterführender Literatur machen das "Lexikon der Sprachwissenschaft" zu einem unabdingbaren Arbeitsmaterial für jeden, der sich mit Sprache auseinandersetzt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Macht sich schön im Bücherregal, 14. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Im Eifer des ersten Studienjahres in Germanistik habe ich mir natürlich auch sofort dieses Lexikon angeschafft. Nunja... es ist in Ordnung und macht sich wirklich gut im Bücherregal, vor allem wenn man "Sachwörterbuch der Literatur" von Kröner noch daneben stehen hat. Aber ernsthaft gebraucht habe ich während meines kompletten Bachelors dieses Buch nie. Wenn ich mal ein Wort nicht auf Anhieb verstanden habe und dann in dieses Lexikon nachgeschlagen habe, dann war ich danach nur minimal schlauer. Teilweise bieten die kleinen Lexikoneinträge nämlich reines Fachchinesisch. Super wenn man Ahnung hat, aber kauft man sich dann nicht direkt speziellere Bücher? Für einen ersten Überblick und um ein Grundverständnis eines bestimmten Begriffes zu bekommen, bin ich daher letztendlich immer wieder bei wikipedia gelandet. Und danach war ich wirklich schlauer. Also das Geld kann man sich getrost sparen!!!
PS: Meist brauchte ich in den Seminaren sowieso direkt spezifischere Fachliteratur wie etwa "Semantik" von Löbner oder Busse und die Begriffe die man da braucht, werden auch direkt dort erklärt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschender als erwartet, 10. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Lexikon der Sprachwissenschaft

Nach langem Hin und Her und dem Lesen der bisherigen Rezensionen kaufte ich das Lexikon der Sprachwissenschaft und musste schnell feststellen, dass die bisherigen Kritiker untertrieben. Es fehlen nicht nur eine Hand voll Begriffe, sondern eine ganze Menge. Erstaunlicherweise solche, die ich bereits im Grundstudium lernte, ergo keine furchtbar speziellen Fachtermini.
Kompensiert (leider nicht zwangsweise im positiven Sinne) wird das Ganze dadurch, dass ein Großteil der Einträge aus der Auflistung von gefühlten 1001 Sprachen besteht. Das Lexikon erscheint so eher als Verzeichnis verschiedener Sprachen mit dem Bonus weiterer Begriffe denn als Lexikon der Sprachwissenschaft.
Noch ein Manko: ein Teil der Lemmata wird schlecht erklärt, so dass nach dem Lesen des Artikels zwar weitere Fachbegriffe bekannt sind, die Bedeutung des Gesuchten aber nach wie vor unklar.

Fazit: für Interessierte durchaus gut, für Menschen, die ernsthaft damit arbeiten wollen, nur eingeschränkt sinnvoll. Wer Glück hat und die hier kritisierten Wörter nicht benötigt, hat durchaus ein solides Werk vor sich liegen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linguistik, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
Sehr erforderlich für Sprachwissenschaftler. Studiere Linguistik und finde in dem Lexikon Antworten zu allen wichtigen Fragen. Empfehlenswert für alle Studenten der Sprachwissenschaft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles zu meiner zufriedenheit, 20. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Sprachwissenschaft (Gebundene Ausgabe)
alles wunderbar gelaufen, produkt ist so wie beschrieben, kam in der angegebenen lieferzeit an, kann mich nicht beschweren
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lexikon der Sprachwissenschaft
Lexikon der Sprachwissenschaft von Hadumod Bussmann (Gebundene Ausgabe - 18. November 2008)
EUR 32,80
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen