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am 20. April 2002
Ich hatte, ebenson wie die meisten meiner Mitmenschen, keine wirkliche Ahnung von Politik und ihren vielen Derivaten (Management, Familienführung, Gruppendynamik...) bis mir dieses Buch die Augen dafür geöffnet hat.
Der Fürst sei nur als Appetitmachender Einstieg in dieses Buch zu empfehlen - es ist in seinen weitreichenden Konsequenzen wesentlich tiefgreifender und anspruchsvoller.
Ferner ist dieses Buch allen zu empfehlen die sich für Römische Geschichte interessieren - jedoch ist dies nicht nur ein Geschichtsbuch, wie ein früherer Rezensent schrieb: die Schlussfolgerungen die das Jahrtausendgenie Machiavelli gezogen hat sind vielmehr ohne weiteres auch auf unsere Tage übertragbar, und dabei wird man immer wieder erstaunt begreifen das viele Dinge des politischen Alltags die man vorher wie ein Schaf in der Herde als moralisch verwerflich verurteilt hätte in einem anderen Lichte betrachtet nicht nur Sinn machen, sondern auch absolut nötig sind.
Es zeitloses Meisterwerk das durch bereichernde Anmerkungen des Deutschen Übersetzers noch kostbarer gemacht wurde.
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am 2. Januar 1999
Die "Discoursi"(eigentlich "Diskussionen über die ersten drei Dekaden des Livius") sind historisch sehr interessant, da der Autor stets Beispiele und Anekdoten aus zwei verschiedenen Epochen angibt. Machiavelli schafft es nahezu mühelos, den Zeiten der Römer Leben einzuhauchen und das Italien des 14.Jh. mit seinen Intrigen und Skandalen vor den Augen des Lesers wiederauferstehen zu lassen.
Die "Discoursi" sind dabei stets ein politisches Buch. Mit zahlreichen Vergleichen und Beispielen begründet der Autor jede seiner Behauptungen ohne jemals in Auschweifungen zu verfallen. Ja mehr noch, der pragmatische Stil in dem M. schreibt schafft eine bestechende Plausibilität, die in den meisten Lehrbüchern heutzutage vermißt wird.
In kurzen kaum jemals über drei Seiten hinausgehenden Kapiteln, werden die Ansichten und Einsichten Machiavellis deutlich.
Im Gegensatz zum "Fürsten" ("il principe") das nur das Verhalten des Herrschers analysiert sind die "Discoursi" der Politik im generellem zugewandt.
Doch die "Discoursi" haben auch prognostischen Wert, den man, von den Vergleichen und Beispielen Machiavellis ausgehend, auch auf unsere Moderne anwenden kann.
Leider hat Machiavelli die "Discoursi" komplett aus dem Kopf geschrieben (sie waren ursprünglich als ein Brief geschrieben den Machiavelli an Cesare Borgia sandte, der ihn ignorierte und erst nach dessen Autors Tod veröffentlichte) was einige Angaben recht ungenau erscheinen läßt. Dies macht ihn auch angreifbar.
Alles in allem sind die "Discoursi" ein Muß für jeden politisch und\oder historisch Interessierten Alle anderen sollten mal einen Blick reinwerfen wenn sie das Buch grad in der Hand halten.
***** für politisch\historisch Interessierte *** für alle anderen
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am 19. Januar 1999
In dem vorliegenden Werk "Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio" bzw. der Übersetzung "Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung" wird deutlich, daß Machiavelli die römische und mittelalterliche italienische Geschichte analy siert hat.
Da er selbst einen Einblick in die Politik und Verhandlung hatte, konnte er selbst komplizierte Zusammenhänge in seiner leicht verständlichen Art hervorragend anaylisieren. Dies gelingt ihm auch hervorragend anhand vieler Beispiele römischer Geschichte.
Einziger Wermutstropfen sind einzelne Fehlinterpretationen verschiedener Ereignisse, die allerdings durch die sonst sehr sachliche und unkomplizierte Art leicht aufgehoben werden.
Aufgrund des vorliegenden Werkes kann gesagt werden, daß die Verfemung, die nach Erscheinen des Buches "Il Principle" mit Machiavelli betrieben wurde unrechtmäßig ist.
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