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5.0 von 5 Sternen Barcelona im Winter
"Der einzige Ausweg" ist nach "Der Sommer der toten Puppen" bereits der zweite Barcelona-Krimi aus der Salgado-Reihe. Inspektor Héctor Salgado ist Argentinier. Seine Frau Ruth, die sich von ihm getrennt hatte, ist verschwunden und sein Sohn mitten in der Pubertät. Dazu ist er Kettenraucher, leidet unter Schlaflosigkeit und geht regelmäßig zu einem...
Vor 7 Monaten von Baerbel82 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Salgado im freien Fall
Inspektor Salgado wird an einen Tatort gerufen: eine junge Frau wurde von der U-Bahn erfasst. Er kann nicht an Selbstmord glauben, denn es taucht ihr Handy auf, auf dem ein beunruhigendes Foto mit einem noch beunruhigenderen Text ist - sonst nichts.

Salgado hat aber noch ganz andere Probleme: seine Exfrau ist verschwunden und er und sein Sohn hängen...
Vor 7 Monaten von Catmaniac veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barcelona im Winter, 4. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
"Der einzige Ausweg" ist nach "Der Sommer der toten Puppen" bereits der zweite Barcelona-Krimi aus der Salgado-Reihe. Inspektor Héctor Salgado ist Argentinier. Seine Frau Ruth, die sich von ihm getrennt hatte, ist verschwunden und sein Sohn mitten in der Pubertät. Dazu ist er Kettenraucher, leidet unter Schlaflosigkeit und geht regelmäßig zu einem Therapeuten.

Eines Nachts wird er zu einem Tatort gerufen: Eine junge Österreicherin, die für einen einheimischen Kosmetikhersteller gearbeitet hat, ist von einer U-Bahn überfahren worden, offensichtlich Selbstmord. Auf ihrem Handy findet die Polizei eine mysteriöse SMS und ein gruseliges Foto: drei an einem Baum erhängte Hunde.

Kurz zuvor hatte ein anderer Mitarbeiter des Unternehmens Frau und Tochter getötet und sich anschließend selbst erschossen. Ein Zufall? Inspektor Salgado ermittel: hartnäckig, Schritt für Schritt, bis zum überraschenden Schluss. Letztlich gibt es etliche Tote und Täter, dennoch werden nicht alle Rätsel gelöst. So auch das Verschwinden von Ruth, das in einem parallelen Handlungsstrang von der hochschwangeren Polizistin Leire Castro untersucht wird.

Antonio Hill ist ein Meister der leisen Töne, der die dunklen Seiten von Barcelona nicht verschweigt. Seine Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich mag sie nicht mehr missen. "Der einzige Ausweg" ist wie ein Tango, anspruchsvoll und leidenschaftlich. Ich liebe diese Reihe schon jetzt und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Definitiv 5 von 5*!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut!, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Barcelona: Ein Mann bringt seine Familie und sich selbst um. Diese Tat ist für Freunde und Bekannte unverständlich, handelte es sich doch um eine ganz normale Familie. Wenig später stürzt sich eine junge Frau vor einen U Bahn Zug. Auf ihrem Handy befindet sich ein Bild, auf dem drei erhängte Hunde zu sehen sind. Bei den routinemäßigen Ermittlungen stößt Kommissar Salango schnell auf Ungereimtheiten. Hinzu kommt, dass beide Tote für die selbe Firma gearbeitet haben. Stehen die Fälle in Zusammenhang und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Foto der drei erhängten Hunde?
Gleichzeitig ermittelt eine Kollegin im Fall von Salangos Exfrau, die spurlos verschwunden ist.
Mein Eindruck:
Dieser Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile fasziniert, obwohl es sich eher um einen Krimi der leiseren Töne handelt. Das Buch lebt vom Wechsel der Perspektive, von der Vielschichtigkeit der Geschichte.
Es gelingt Antonio Hill, einen unglaublichen Spannungsbogen aufzubauen. Die Handlung spielt sich auf mehreren Ebenen ab. Zunächst wird aus der Sicht des ermittelnden Kommissars erzählt, doch bald kommen auch die involvierten Personen zu Wort. Dabei vermeidet Hill es, schwarz-weiß zu malen. Niemand ist nur gut oder nur böse. Stattdessen gibt es jede Menge Grautöne und tiefe Abgründe der menschlichen Psyche. Jeder kommt als Täter in Betracht und ich habe bis zum Schluss gerätselt.
Der ermittelnde Kommissar, Hector Salago, ist ein sympathischer Typ. Seine Exfrau, Ruth, ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden. Das belastet ihn sehr, zumal der gemeinsame, pubertierende Sohn nun plötzlich bei ihm lebt. Zwar wurde der Fall als ergebnislos abgeschlossen, doch beschäftigt Ruths Verschwinden eine Kollegin Salangos. Sie ermittelt auf eigene Gefahr und findet Erstaunliches heraus. Obwohl es sich hier um zwei eigentlich eigenständige Fälle handelt, verquickt Hill die Handlungen so geschickt, dass der Leser mühelos von einem Rätsel zum anderen springen kann, ohne irritiert zu sein. Das Ende hat mich etwas verblüfft, damit hatte ich nicht gerechnet, doch ist es für mich schlüssig.
Alles in Allem ist dies ein wirklich guter, logisch aufgebauter Krimi, der den Leser packt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider, gut erzählter Krimi, 30. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein Barcelona- Krimi, wobei man nicht allzu viel von Barcelona erfährt, der Fokus des Autors liegt vielmehr auf den Kriminalfällen und den Figuren.

Es liegt hier der zweite Band einer Krimireihe vor. Es macht nichts, wenn man den ersten („Der Sommer der toten Puppen“) nicht gelesen hat, da die für diesen Band relevanten Geschehnisse kurz zusammengefasst werden.

Zwei Handlungsstränge werden entwickelt. Einerseits geht es um Hector Salgado, den Kriminalinspektor, der einen möglichen Selbstmord untersucht. Eine junge Frau ist vor die U-Bahn gesprungen. Einige Monate zuvor hatte ein Familienvater sein Kind, seine Frau und sich selbst getötet. Beide arbeiteten in der gleichen Kosmetikfirma. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang?

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Leire, eine Kollegin von Hector. Sie befindet sich im Mutterschutz und um sich ihre Zeit zu vertreiben, forscht sie Ruth, der verschwundenen Ex-Ehefrau von Hector nach. Diese verschwand vor sechs Monaten und es gibt bislang keine heiße Spur. Leire durchforstet die Akte, trifft sich mit verschiedenen Menschen, entdeckt so manches Geheimnis, doch findet auch sie nichts greifbares... Für den Leser endet dieser Handlungsstrang mit einem gemeinen Cliffhanger..:)

Der Krimi ist gut und spannend erzählt. Es gibt überraschende Wendungen. Die Hauptfiguren sind sympathisch. Generell sind die Figuren komplex und überzeugend angelegt. Daher werde ich auf jeden Fall auch den nächsten Band lesen.

Ein solider Krimi, für Krimifans empfehlenswert!
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4.0 von 5 Sternen eine verfahrene Situation, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Hector Salgado ist ein argentinischer Inspektor bei der Polizei in Barcelona. Dort hat er nicht nur Freunde, denn nach einem Zwischenfall, bei dem er handgreiflich wurde, werden seine Schritte sehr genau beobachtet. Auch in Hectors Privatleben gibt es Probleme: Seine Frau Ruth hat sich von ihm getrennt und danach mit einer Frau zusammengelebt, doch danach ist sie spurlos verschwunden. Hector und sein Sohn Guillermo im Teenageralter sind zurückgeblieben und haben bis heute noch keine Gewissheit, was mit ihr geschehen sein mag. Auch die Polizei hat nichts entdecken können und den Fall zu den Akten gelegt. Inzwischen arbeitet Inspektor Salgado an einem neuen Fall, der ihn stark beansprucht: Drei MitarbeiterInnen einer Kosmetik-Firma haben innerhalb von vier Monaten den Selbstmord gewählt oder wurden dazu getrieben und innerhalb des Unternehmens herrscht zwar eine angespannte Stimmung, doch will man der Polizei nicht so recht behilflich sein. Inspektor Salgado hört auf sein Bauchgefühl und versucht mit allen möglichen Techniken etwas aus den MitarbeiterInnen herauszubekommen, was nicht einfach ist. Gleichzeitig ermittelt eine Kollegin von Hector, die eigentlich schon im Mutterschutz ist, auf eigener Faust und hinter Hectors Rücken am mysteriösen Verschwinden von Hectors Ex-Frau Ruth.

Meine Meinung zum Buch:
Der Krimi lässt sich sehr schnell lesen, da er einfach geschrieben ist und auch gut gegliedert, in kurzen Kapiteln und Abschnitten zu den einzelnen Personen. Gut gefallen hat mir einerseits, dass die Charaktere sehr gut beschrieben werden und auch über das Privatleben viel preisgegeben wird, sodass die Personen authentisch erscheinen. Auch die Idee mit dem Firmentraining, an dem acht MitarbeiterInnen der Kosmetik-Firma teilgenommen haben, habe ich gut und lebhaft geschildert gefunden. Der gesamte Handlungsstrang war spannend, aufbauend und insgesamt rund. Der zweite Handlungsstrang mit der Suche nach Hectors verschwundener Ex-Frau war weniger ausgefeilt und für mich als LeserIn nicht zufriedenstellend. Einerseits wurde vom Autor die Wiederaufnahme der Ermittlungen groß aufgezogen, danach hat Leire, die Ermittlerin auf eigener Faust, auch interessante Informationen entdeckt, die in Richtung Adoption und Menschenhandel gingen, aber diese Spur wurde dann nicht weiter verfolgt und auch am Ende des Buches weiß man über Ruths Verschwinden kaum mehr als zu Beginn. Dieser völlig offene Schluss ohne jede Wendung hat mich nicht zufrieden gestellt. Hier könnte der Autor in einem Fortsetzungs-Krimi ansetzen und die Suche nach Ruth aufdecken.

Titel und Cover:
Die Gestaltung des Cover finde ich sehr gelungen. Der Titel ist stimmig mit dem Inhalt des Buches und gleichzeitig passt auch das Bild auf dem Cover sehr gut dazu. Der beengende Durchblick durch die hoch emporragenden Häuserreihen verleiht das Gefühl, dass man in der Mitte steht und immer enger eingegrenzt wird bis inmitten nur noch ein schwarzes Loch bleibt.

Mein Fazit:
„Der einzige Ausweg“ ist meiner Meinung nach, leichte Krimi-Kost, sodass man das Buch ohne größere Anstrengung gut zum Entspannen oder während des Urlaubes und relativ schnell lesen kann. Außerdem bin ich jetzt neugierig auf den Vorgänger-Krimi „Der Sommer der toten Puppen“ geworden, sodass ich diesen auch bald lesen werde.
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2.0 von 5 Sternen Barcelona-Krimi, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Anfang ist recht spannend: Eine Frau begeht in einer U-Bahn-Station - vermeintlich - Selbstmord. Ihr Handy ist komplett leer, nur ein Foto mit drei erhängten Hunden ist darauf. Auf der Überwachungskamera ist nichts Besonderes zu sehen, die Frau war nervös und verängstigt, doch im entscheidenden Moment verdecken ein paar Jugendliche das Bild. Der Selbstmord einer einsamen Frau könnte man meinen. Jedoch gab es vorher schon einen Selbstmord und auch kurz darauf stirbt jemand aus der selben Firma. Alle haben an einem gemeinsamen Firmenausflug teilgenommen. Was ist dort geschehen? Der Ermittler Salgado vertraut auf sein Gefühl und ermittelt in den angeblichen Selbstmorden. Zeitgleich untersucht eine Kollegin in Mutterschutz das ominöse Verschwinden seiner Exfrau.
Soweit die Story. Anfangs recht spannend muss ich sagen, dass es mich im Mittelteil nicht sehr gefesselt hat. Die Ermittlung ist zu lang und man kommt lange auf keine neuen bzw. nennenswerten Erkenntnisse. Das Ende ist wieder besser, jedoch für mich nicht befriedigend, weil vieles unklar bleibt.
Als eingefleischte Krimileserin möchte ich immer, dass das Verbrechen aufgeklärt wird und nicht so viele offene Fragen am Ende des Buches bleiben.
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4.0 von 5 Sternen ein Verbrechen in Barcelona, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Bei dem Buch handelt es sich um den 2. Teil einer Krimireihe um den Inspektor Hector Salgado.

Der Anfang des Krimis ist recht spannend. Eine Frau stürzt in Barcelona vor die U-Bahn. Es scheint sich um einen Selbstmord zu handeln.

Doch im Verlauf der Kapitel zeigt sich der Fall viel komplexer als ursprünglich erwartet. Es kommt zu weiteren Tötungsdelikten sowie

Erpressung. Parallel zu dieser Haupthandlung macht sich Salgados hochschwangere Kollegin Leire Castro auf die Suche nach Salgados

Frau, Ruth Valldauro. Sie verschwand vor einiger Zeit und keiner weiß weshalb und kann auch nur ahnen, wo sie abgeblieben ist

Dies ist der 2. Fall von Inspektor Salgado und vermutlich hätte ich doch besser erst den 1. Teil gelesen, denn zumindest bei den Ermittlungen

zu dem Verschwinden von Salgados Frau fehlen mir doch etliche Hintergrundinformationen.

Die Ermittlungen im Fall des vermeintlichen Selbstmordes werden erfolgreich zu Ende gebracht und sind einesteils stimmig

und doch wieder überraschend.

Anfangs habe ich mich etwas schwer getan an dem Buch dranzubleiben, aber irgendwann ist der Funke übergesprungen und ich mußte solange

weiterlesen, bis ich wußte, wie das Buch endet.

Ziemlich enttäuscht war ich allerdings, dass die Ermittlungen zu Ruth Valldauras Verschwinden ohne Ergebnis waren und ich werde jetzt gespannt

auf den 3. Teil der Krimireihe warten.
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4.0 von 5 Sternen Spannend, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Antonio Hill ist ein spannender Roman um den argentinisch-stämmigen Inspektor Salgado gelungen, der sich nicht nur durch seine psychologische Tiefe auszeichnet, sondern auch eindringliche Schilderungen der Figuren vermittelt. ! Die Handlung erfolgt auf mehreren Ebenen. Inspektor Héctor Salgado muss sich mit einem merkwürdigen Fall beschäftigen. Eine junge Frau hat sich in Barcelona wahrscheinlich vor die U-Bahn geworfen. Aber war es wirklich Selbstmord ? Kurz vor ihrem Tod erhielt die Verstorbene eine Nachricht auf ihr Handy, an die ein Photo mit drei erhängten Hunden anghängt war. Bei seinen Ermittlungen stellt Inspektor Salgado fest, dass sie für das gleiche Kosmetikunternehmen arbeitete wie ein junger Mann, der kürzlich seine Frau, seine einjährige Tochter und anschließend sich selbst tötete. Salgado erfährt von weiteren Mitarbeitern des Kosmetikunternehmens, die mit den beiden Toten ein dunkles Geheimnis hüten. Währenddessen versucht Salgados schwangere Kollegin Leire, die eigentlich nicht mehr im Dienst ist, herauszufinden, was mit Salgados Ex-Frau Ruth geschehen ist, die als vermisst gilt. Der Thriller ist spannend geschrieben und fällt vor allem durch seine psychologische Dichte auf. Man darf auf weitere Romane von Antonio Hill gespannt sein.
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3.0 von 5 Sternen Salgado im freien Fall, 30. Dezember 2013
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Inspektor Salgado wird an einen Tatort gerufen: eine junge Frau wurde von der U-Bahn erfasst. Er kann nicht an Selbstmord glauben, denn es taucht ihr Handy auf, auf dem ein beunruhigendes Foto mit einem noch beunruhigenderen Text ist - sonst nichts.

Salgado hat aber noch ganz andere Probleme: seine Exfrau ist verschwunden und er und sein Sohn hängen deshalb in der Luft. Er lässt die hochschwangere Leire heimlich ermitteln, da ihm der Fall entzogen wurde.

Dann sterben weiter Mitarbeiter der Firma Alemany, bei der die junge Frau in der U-Bahn gearbeitet hatte und Salgado wird misstrauisch ...

Der Anfang las sich super gut, aber leider hat das Buch schnell an Fahrt verloren und hat sich in den diversen Erzählsträngen, die am Ende nur mühsam zueinanderfanden, verlaufen. Vieles hätte man sehr viel kürzer ausdrücken und/oder erzählen können, sodass der Lesefluss teils wirklich zäh wurde. Dabei fällt es dann sehr schwer, das Gelesene im Gedächtnis zu behalten und die Personen nicht zu vermischen. Das lies sich bis zum Ende leider mit nichts ausgleichen. Besonders nicht, da zwei Handlungsstränge mit Cliffhangern enden und so zwingen, den nächsten Band zu lesen. Das mag ich überhaupt nicht - schon gar nicht, wenn man nicht alle Bände hintereinander weg lesen kann, weil sie noch gar nicht veröffentlicht wurden.

Schade! Ich hatte mir sehr viel mehr vom Plot versprochen und bin nun leider enttäuscht. Deshalb sind nur drei Sterne für die Story und die Ausarbeitung übrig.
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5.0 von 5 Sternen Suicidethriller, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Eine junge Frau stürzt in Barcelona vor die U-Bahn. Ihr Blick ist gehetzt, sie scheint sich verfolgt zu fühlen. Aber auf den Bändern der Überwachungskamera ist niemand zu sehen. Wurde sie verfolgt? Wurde sie vielleicht gestoßen?
Oder war es doch Selbstmord?
Auf ihrem Handy befinden sich keine Daten. Nur ein Foto von einem Baum, an dem drei erhängte Hunde baumeln und eine Nachricht: Vergiss das nicht!".

Mitten in der Nacht wird Hector Salgado an den Schauplatz gerufen. Er musste nicht geweckt werden, denn seit seine Ex-Frau Ruth vor einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, wird Salgado von Schlaflosigkeit geplagt. Er kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Insgeheim hält er sie für tot, sein Gewissen hindert ihn aber daran, die Trauer zuzulassen, da es keinen Beweis dafür gibt. Dieser Fall ist noch ungelöst und der Kollege, der hierzu ermitteln soll, ist nicht gerade ein Freund von Hector.

Heimlich ermittelt Leire, Hectors ehemalige Partnerin, die sich im Mutterschutz langweilt und nutzlos fühlt. Aber sie hat nicht viel Zeit, das Kind kommt einige Wochen zu früh. Sie kann nur wenig weitere Fakten zum lösen des Falls beitragen.

In Hectors Fall überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Schnell wird klar, dass die Verstorbene in einer Kosmetikfirma gearbeitet hat, wo sich einige Monate zuvor ein Mitarbeiter erschossen hat, der zuvor seine Familie ausgelöscht hatte.
Kann dass ein Zufall sein?
Was könnte diese beide miteinander noch verbunden haben?

Antonio Hill schafft es perfekt, von Kapitel zu Kapitel, immer mehr Spannung aufzubauen. Die Unterteilung nach agierenden Personen verschafft einerseits einen guten Überblick, weckt aber gleichzeitig die Neugierde des Lesers und der Autor erhöht die Spannung noch, indem er uns am Ende eines Kapitels immer wieder einen Happen Information zuwirft. Dadurch ist es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Zum Schluss gibt es noch einen kurzen Ausblick auf seinen nächsten Roman, denn der Autor lässt uns wissen, wer womöglich die letzte Person war, die Ruth lebend gesehen hat.
Und damit hätte ich wirklich nicht gerechnet!
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4.0 von 5 Sternen Ein solider Krimi mit interessanten Charakteren im winterlichen Barcelona, 16. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Der Krimi beginnt mit einer Traumsequenz, aus der Héctor Salgado, Inspektor der katalanischen Polizei, erwacht. Schnell wird klar, dass Salgado neben einem nervenaufreibenden Job auch die schwere Last privater Probleme mit sich herumträgt. Insbesondere seitdem seine ehemalige Frau Ruth vor wenigen Monaten spurlos verschwunden ist und er allein für seinen introvertierten, 14jährigen Sohn Guillermo verantwortlich ist.
Mitten in der Nacht wird Salgado zu einem vermeintlichen Selbstmord in der U-Bahn Barcelonas gerufen. Eine junge Frau, um die dreißig, ist zu Tode gekommen. Doch als ihr Handy auftaucht wird, auf dem nur ein einziges Foto zu finden ist, wird klar, dass es vielleicht doch mehr war als nur ein Selbstmord…

Meine Meinung:
„Der einzige Ausweg“ ist ein sehr gelungener Krimi, der die Spannung langsam, aber dafür stetig aufbaut und die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren wohl dosiert offenlegt. Die tiefen Einblicke in die Seele des Ermittlers und Protagonisten machen Salgado sehr menschlich, und die parallele Geschichte um das mysteriöse Verschwinden seiner Ex-Frau hat mir ebenfalls gut gefallen. Wer sich von diesem „Barcelona-Krimi“ jetzt allerdings urlaubshafte Gefühle von Sommer und Sonne erhofft hat, wird allerdings enttäuscht sein, da „Der einzige Ausweg“ im winterlichen und untypisch kalten Barcelona spielt.

FAZIT:
Ein solider Krimi mit interessanten Charakteren und einem stetigen Spannungsaufbau, der zum Schluss mit einem unerwarteten Cliff-Hanger überrascht.
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Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch)
Der einzige Ausweg: Ein Barcelona-Krimi (suhrkamp taschenbuch) von Antonio Hill (Taschenbuch - 9. Dezember 2013)
EUR 9,99
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