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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I'm just a dreamer and you are just a dream"
"Well i woke up in the morning
with an arrow throw my nose.
there was an indian in the corner
trying on my clothes."

Es gibt Musiker und Dichter, denen wird eine ganz besondere Verehrung zuteil, die über sie hinaus, auf den Mythos von Kunst und deren Erleben selbst zuweisen scheint. Diese Kübstler sind nicht alle signifikant,...
Veröffentlicht am 19. Juni 2012 von Timo Brandt

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur fuer Fans!
Ich bin Neil Young - Fan und habe um die 30 Tontraeger von ihm Zuhause, aber das war mir dann doch zu speziell. Ich hätte mich schon durch das Buch durchkaempfen, nebenbei die alten Scheiben rauskramen und die gute alte Zeit heraufbeschwören können, aber mir war das schlichtweg zu anstrengend, wie überhaupt das ganze Buch zu anstrengend und nur was...
Vor 6 Monaten von Wolfgang Berger veröffentlicht


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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verständnis auf einer tiefen Ebene, 31. Januar 2004
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist furchtbar: Das Kind schreit immer. Da ist es ein äußerst schwacher Trost, sich einzureden, dass das Brüllen immerhin die Lungen der kleinen Kreatur stärkt. Es ist so schlimm; dass der Vater regelrecht verzweifelt und nicht mehr versteht, wie der Schöpfer einem Kind so einen schmerzhaften Start ins Leben geben kann. Nichts hilft. Nur wenn er die alten Scheiben von Neil Young auflegt, hört das Kind auf zu schreien. Nur das hilf, nur bei Neil Young hören die Koliken plötzlich auf - ausgerechnet bei diesem schauderhaften Lied mit Überlänge ‚Last Trip to Tulsa'. Die Nachbarn finden inzwischen nichts mehr an dem Stück und überlegen schon, ob das Kinderschreien nicht besser war; Kritiker fanden, dass es Ausdruck eines Borderline-Falles ist - aber was findet nun das Kind daran? Was ist überhaupt dran an Neil Young? Nach dem Vorbild der Schrift ‚Das Buch der vom Koran Getöteten' (das von Fällen berichtet, bei denen Leute durch die Schönheit des Korans so überwältigt waren, dass sie daran gestorben sind) versucht nun Navid Kermani der Sache etwas näher zu kommen. Zum Glück versucht er es gar nicht erst durch Textanalysen - im Gegenteil: Er unterliegt sofort den selben Missverständnissen, die wir noch aus unserer Jugend kennen, als wir wegen mangelnder Sprachkenntnisse Bedeutungen in die Popsongs hinein geheimnist haben, die da gar nicht waren; so dachte er zum Beispiel immer, dass „it won't be long" soviel bedeutet wie: Es ist sowieso nicht von Belang. Seine vorsichtigen musikalischen Analysen beschränken sich weitgehend auf den Eindruck, dass die gesanglichen Möglichkeiten vermutlich nicht wirklich ausgenutzt wurden (das ist doch nett formuliert, oder?). Wie also kommt man dann der Sache näher? Ganz anders. Dadurch, dass er versucht, das Ganze zu sehen, dass er sich auf das Wesentliche beschränkt, - auf das, was tatsächlich Wirkung zeigt was und durch eine Analyse der Einzelteile nach den üblichen Methoden nur verstellt würde, weil es nur nachgedacht und nicht nachempfunden wäre. Kermani gelingt es aber zu zeigen, wie durch eine Pause nach dem Stichwort „dead" an einer ganz bestimmten Stelle (die eigentlich keine bestimmte Stelle ist, sondern eben gerade das Fehlen einer solchen zitierbaren Stelle)die Gleichzeitigkeit von Lust und Schrecken zu einer ästhetischen Grunderfahrung wird. Gleichzeitig gelingt ein wunderbarer kultureller Brückenschlag zwischen den Kulturen des Ostens und Westens auf einer unerwarteten, tiefen Ebene (als kleine Nebenwirkung hat es außerdem dazu geführt, dass ich mir die alten Stücke von Neil Young wieder besorgt habe).
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für Neil-Young Fans. Oder ... ?, 16. Dezember 2004
Worum geht es in dem Buch? Um die kleine Tochter des Autors, die an schweren Koliken leidet. Um die Bibel geht es, um den Koran. Um das Leben und das Sterben und den Tod geht es. Die letzte Seite des Buches habe ich immer und immer wieder gelesen und ich werde sie immer und immer wieder lesen.
Ach ja, und um Neil Young geht es auch, natürlich, diesen linkischen Kerl mit der penetranten Eunuchenstimme, der seine Gitarre selten schön, aber oft unerträglich laut spielt, und dessen Musik und charismatisches Auftreten mich seit gut 35 Jahren faszinieren, und es noch 35 Jahre tun werden, so Gott will.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen the same things that make you live will kill you in the end, 1. Januar 2005
Der Titel dieses Buches ist ebenso hintersinnig wie ein guter Neil-Young-Song, denn man fühlt sich beim Lesen immer wieder versucht, dem Autor zu schreiben und ihm ausführlich die eigenen Beweggründe für die eigene Neil-Young-"Monogamie" zu erläutern, ihn sich zum Freund, wenigstens zum Gesprächspartner zu machen, ihm aus tiefstem Herzen zu danken dafür, dass er denn Bann, in den einen dieser Mann mit der "Fistelstimme" für immer geschlagen hat, sichtbar, nahezu greifbar gemacht hat, so dass vielleicht auch ein Nicht-Eingeweihter verstehen könnte, was einen tötet, obwohl es einen leben lässt...
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönlich, klug, einfühlsam und amüsant, 3. November 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kermanis Anlass ist ausgesprochen persönlich (WIE persönlich und grausam die Leiden des eigenen Kindes sind, weiß JEDER Vater!), sein Thema ist es (natürlich auf andere Weise) auch. Die Art und Weise, wie er sich der Musik und den Texten Neil Youngs nähert, ist für den Leser streckenweise erhellend und manchmal auch erheiternd. Kermanis Brillanz und kulturenübergreifende, wissenschaftliche Bildung blitzen immer wieder einmal auf, aber dieses Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung (den Begriff "Amateurhermeneutik" empfinde ich als abfällig). Kermani will kein Schlaumeier sein, er ist einer von uns - er ist ein Neil Young-Fan. Und aus dieser Position - Vater einer neugeborenen, unter "Drei-Monats-Koliken" leidenden Tochter, die sich nur durch die Musik Neil Youngs beruhigen lässt - schreibt er. Er tut dies einfühlsam, uneitel und, obwohl Neil-Young-Fan allererster Güte, mit einem gewissen Maß an Kritikfähigkeit.
Immer wieder finden sich Parallelen zu meinen eigenen Sichtweisen und Empfindungen, beschrieben, wie ich es selbst wahrscheinlich gar nicht könnte. Ich bekomme den Eindruck vermittelt, ich bin nicht allein, es gibt noch andere, die (in Bezug auf das Thema Neil Young) ähnlich empfinden und denken wie ich (denn in meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis ernte ich meist Unverständnis - nur mein bald 13-jähriger Sohn fängt langsam an, zu verstehen ...).
Ein Buch, das ich jedem, dem Musik mehr bedeutet als akustische Dekoration, nur empfehlen kann und das für jeden Neil-Young-Fan, von nun an Plichtlektüre ist.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Fan erzählt über sich und über Neil, 27. September 2006
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gut ein Dutzend Bücher über Neil Young sind momentan erhältlich. Navid Kermani hat das ungewöhnlichste geschrieben. Wer eine Biographie sucht und sich nur leidlich für Neil Young interessiert, sollte nicht gerade zu diesem Buch greifen, denn es ist definitiv ein Buch für Neil Young Fanatiker.

Eigentlich ist es kein Buch, sondern eher ein Büchlein, da die 180 Seiten so groß gedruckt sind. Nein, ein Büchlein ist es auch nicht recht, eher ein sehr langer Brief.

Kermani ist promovierter Islamwissenschaftler und junger Vater einer kleinen Tochter. Außerdem ist er seit seiner Jugend Neil Young Fan. Leider beschränkt er sich aber nicht auf den letzten Punkt, sondern läßt den Leser auch (zu) viel über sein Privat- und Berufsleben wissen. Mir war das zu redselig, zu intim und zu langweilig. Ich will alles über Neil Young wissen und nur ganz wenig über Navid Kermani! Sicher ist es schön mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, aber Kermani stellt seine eigene Person zu stark in den Vordergrund und das obwohl sein Leben nun wirklich nicht besonders aufregend zu sein scheint.

Es irritiert, wenn der Autor davon erzählt, welche Texte er verstanden hat, da es ihm an Englischkenntnissen gemangelt hat und die Texte nicht abgedruckt waren. Das ist sympathisch und dem deutschen Hörer englischer Musik vertraut, aber auch nicht besonders spannend. Der Stil Kermanis ist der eines Fans, stellenweise der eines Teenagers. Dann wieder werden Vergleiche zur persischen Dichtung und zum Koran gezogen, gerade so als ob es ihm peinlich sei, ein Buch über so ein profanes Thema wie Rockmusik zu schreiben. Das stört!

Schlägt man das Buch zuerst am Ende auf ist man positiv überrascht wie viele Lieder in dem Werk besprochen werden. Pustekuchen! Ein Großteil der Songs wird nur einmal namentlich genannt, ohne auf den Inhalt einzugehen. Warum das? Ein Versuch den Index zu schönen?

Wäre das schon alles, dann wäre dieses Buch sicherlich nicht empfehlenswert und es würde sich vor allem die Frage stellen, wie so ein Buch, das jeder x-beliebige Neil Young Fan hätte schreiben können, überhaupt einen Verlag finden konnte. Aber es ist nicht so platt. Kermani gibt gute Denkanstöße, lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte, weniger beachtete Stücke von Neil Young, etwa The last trip to Tulsa oder der elektrischen Version von Pocahontas. An diesen Liedern beißt er sich so energisch fest, daß die Begeisterung überspringt. Ich bin nicht so euphorisch wie die Kritiker auf dem Buchrücken, aber es stimmt schon was die Frankfurter Rundschau geschrieben hat: "Man möchte, noch im Pyjama, den nächstbesten Plattenladen aufsuchen und sich mit Neil Young eindecken. Mit allem, was es je von ihm gab.". Mangelnde Leidenschaft kann man Kermani wahrlich nicht vorwerfen. Er arbeitet sehr gut heraus was das Besondere an diesem kanadischen Ausnahmemusiker ist, der wegen seiner eigenwillig dünnen und hohen Stimme von vielen für nervig gehalten wird. Interessant ist, daß es kaum weibliche Fans gibt und das die echten Fans kaum noch weitere Musik brauchen als die von Neil.

Der Titel des Buchs läßt zuerst an Danny Whitten und Bruce Berry denken. Diese werden auch erwähnt. Tatsächlich stammt der Name aber von einem Buch über den Koran.
Drei Sterne sind für dieses Buch nicht die richtige Bewertung. Vier Sterne wären aber zu viel. Also wären 3,5 Sterne passend.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich hatte keine Ahnung wer Neil Young ist..., 18. Januar 2010
...bis meine Mutter mir dieses Buch schenkte. Noch während ich es las, besorgte ich mir alle möglichen Lieder von Neil Young. Das muss man übrigens um das Buch überhaupt zu verstehen... Denn im Großen und Ganzen geht es einfach um die Interpretation von Neil Young - Liedern. Wobei ich die ganze Zeit überlegte, woher der Titel stammt. Dies wird, wenn auch spät, auch gelüftet. Lesenswert, aber man muss die Musik dazu kennen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur fuer Fans!, 27. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich bin Neil Young - Fan und habe um die 30 Tontraeger von ihm Zuhause, aber das war mir dann doch zu speziell. Ich hätte mich schon durch das Buch durchkaempfen, nebenbei die alten Scheiben rauskramen und die gute alte Zeit heraufbeschwören können, aber mir war das schlichtweg zu anstrengend, wie überhaupt das ganze Buch zu anstrengend und nur was für echte Hardcore - Fans ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen man muss neil young kennen, 13. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
man muss neil Young, seine musik und eigentlich von allem drum herum einen bestimmten Kenntnisstand haben, sonst erkennt man die Schönheit dieses Romans nur sehr schwer.

Einige Stücke Youngs waren auch mir verborgen, der sich eigentlich für einen ganz robusten Kenner seiner Kunst hielt. Zudem werden auch andere Blickwinkel auf einige Stücke oder die generelle Songwritingweise, falls Neil Young eine hat, geworfen, was einen manche Stücke nochmal neu erleben lässt.
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5.0 von 5 Sternen Für Neil Young Fans eine Niederschrift der eigenen Gefühle., 3. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Für Fans von Ol' Neil ein Heimspiel. Wer seine Musik und die Lyriks nicht kennt, wird mit dem Büchlein jedoch nichts anfangen können. Diejenigen, die jeder Zeile seiner Lieder kennen, werden jedoch nicht aufhören zu lesen, bis die letzte Zeile aufgebraucht ist.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nettes Buch über Neil Young, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
sehr nett und recht kurzweilig und witzig geschrieben.
Allerdings ist dieses Buch nur den Fans von Neil Young zu empfehlen, da es sich um Weisheiten aus der Sicht einen wahren Fans handelt.
Trotzdem nochmal, sehr witzig geschrieben.
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Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch)
Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch) von Navid Kermani (Taschenbuch - 18. August 2013)
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