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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kleinod
Durch Zufall bin ich über "Das Haus" von Andreas Maier gestolpert. Irgendwo habe ich einen kurzen Auszug gelesen, in dem Maier über die Bad Nauheimer Stockenten schrieb und da Bad Nauheim meine Heimatstadt ist, bin ich natürlich hellhörig geworden.
Nach kurzer Recherche wanderte das Buch in meinen Einkaufskorb und dann zu mir nach Hause. Was...
Veröffentlicht am 2. Februar 2012 von capkirki

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu schwere Kost....
... für mich, das gebe ich ehrlich gerne zu.

Andreas Maier ist ein Autor, der mich interessiert. Nicht zuletzt deshalb, weil ich in derselben Gegend lebe, die er beschreibt und sie ähnlich gerne mag. Im Vorfeld dieses Buch bekannte sich Maier offensiv dazu, "Heimatliteratur" zu schreiben, auch das finde ich sympathisch.
Ich habe einige seiner...
Vor 19 Monaten von KillingTime veröffentlicht


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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine jammernd wehleidige Erzählung ohne wirkliche Handlung und Aussage, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Haus: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Maier beschreibt also seine verkorkste Kindheit. Dabei gibt er sich auf 165 Seiten einer Mischung aus Selbstmitleid und Phlegmatikus hin. Er erläutert aber nicht, wieso er denn nun eine derart verschlossene und unerfreuliche Kindheit hatte, sondern berichtet in einem nicht enden wollenden Schreibfluss mit lauter Wiederholungen nur, dass er nicht mit den anderen Kindern seiner Schule spielen wollte, dass er die Schultoilette widerlich fand und das er allgemein wenig sprach.

Wenn Maier wenigstens mal erwähnen würde, was ihn denn nun an alledem störte. Vermisste er das Haus der Urgroßmutter? Waren ihm die anderen Kinder zu einfältig? Empfand er seinen Vater als unnahbar? Über nichts wird Auskunft gegeben sondern ein unkommentierter Tatsachenbericht abgeliefert.

In dem egozentrischen Bericht, den dieser Roman darstellt, erschlägt einen die Wehleidigkeit des Protagonisten. Das Schwadronieren, wie schlimm der tägliche Schulbesuch schon morgens im Bett und am Frühstückstisch - natürlich mit viel zu grellem Licht! - erscheint, stellt den Leser auf eine harte Probe und weckt das Verlangen, das Buch wegzulegen und zu vergessen. In bester Hypochondermanier entwickelt der Protagonist bei dem Gedanken an das Grauen, dass ihn hinter dem Schultor erwartet natürlich einen Kloß im Hals, der immer größer wird und schon allein räumlich einen Besuch der Schule unmöglich macht. Kafka lässt grüßen.

Lichtblicke stellen die wenigen Passagen da, in denen keine depressiven Gedanken und Gefühle wiedergekaut werden. Hier kann die schriftstellerische Fertigkeit des Autors bewundert werden. Der angenehme Schreibstil und die perfekten Satzkonstruktionen werden dem Leser hier bewusst. Schade, dass der Autor sein Talent nicht ausschließlich nutzt, um derartige Passagen zu schaffen.

Denn die gesamte Lektüre hindurch stellt sich die Frage, wozu dieses Buch geschrieben wurde. Es vermittelt nichts, es sagt nichts aus, es klagt niemanden an. Es ist einfach nur da. Und jammert.

Jedem, der mit seiner Zeit was Besseres anzufangen weiß als in Selbstmitleid zu versinken und Trübsal zu blasen, sei von diesem Buch abgeraten.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief berührt, 31. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Warum hat niemand sonst dieses Buch hier besprochen? Für mich ist es seit bestimmt 3 Jahren das erste Buch, das ich bis zum Ende durchgelesen habe. Es hat mich sehr gerührt. Hier habe ich angekoppelt. Ob es gut geschrieben ist, weiß ich nicht. Doch wer das nachempfinden kann, was Maier schreibt, für den ist das Buch für viele Stunden die ganze Welt.

Einziger Kritikpunkt: Man muss sich durch die ersten 40 Seiten hindurchquälen. Man muss sozusagen erst die Erde wegschaufeln, bis man an das Gold gelangt.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wenn man "das Zimmer" gelesen hat, und es hat einem gefallen, ist diese Buch zwangsläufig ein Muss. Mit diesen beiden Bänden in dem Stil ist es dann aber auch gut. Mehr muss ich jetzt nicht mehr haben. Aber die beiden sind super.
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Das Haus: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Das Haus: Roman (suhrkamp taschenbuch) von Andreas Maier (Taschenbuch - 21. Januar 2013)
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