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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasant, kurzweilig und manchmal bitterböse
Ben, Chon und O sind Freunde. Eigentlich mehr als das, sie sind auch Geschäftspartner in einer Branche die nur schwarz oder weiß kennt. Doch sie glauben eine Nische gefunden zu haben, denn das wirklich große Geld wird mit Heroin verdient und nicht mit Marihuana. Doch auch der Brocken der für sie vom Kuchen abfällt ist den anderen ein Dorn im...
Veröffentlicht am 1. Mai 2013 von Jana Lenz

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Statt Love & Peace, Krieg & Gewalt
Um es gleich vorwegzunehmen, "Kings of Cool" hat mich enttäuscht: Wenn man "Zeit des Zorns" gelesen hat, fehlt hier ein wenig die Spannung, weil man ja weiß, wie es weitergeht. Überraschungen gibt es eigentlich auch keine, schade. Doch worum geht es?

Rechtzeitig zum Kinostart von "Savages", der Verfilmung von "Zeit des Zorns", erscheint Don...
Veröffentlicht am 25. September 2012 von Baerbel82


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasant, kurzweilig und manchmal bitterböse, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ben, Chon und O sind Freunde. Eigentlich mehr als das, sie sind auch Geschäftspartner in einer Branche die nur schwarz oder weiß kennt. Doch sie glauben eine Nische gefunden zu haben, denn das wirklich große Geld wird mit Heroin verdient und nicht mit Marihuana. Doch auch der Brocken der für sie vom Kuchen abfällt ist den anderen ein Dorn im Auge und so wollen alle bei ihnen mitverdienen, die Cops, die H-Dealer und vor allem die Hintermänner.
Bei dem Versuch den einen gegen den anderen auszuspielen müssen die drei jedoch fesstellen, dass viel mehr auf dem Spiel steht als nur der Erhalt der Plantagen und dem damit verbundenen Geld. Es geht um Freundschaft, Familie und alte Pakte die geschlossen wurden, lange bevor auch nur einer von den dreien nur daran dachte in diesem Spiel mitmischen zu können.

Don Winslow hat eine rasante und packende Art zu schreiben. Charaktere und Schauplätze wechseln schnell und so ist auch die Schrift und Sprache angepasst und angemessen. Wo Handlungsbedarf besteht, da werden nicht viele Worte gemacht, sondern es passiert einfach.
Der rote Faden der Geschichte sind Chon, O und Ben, doch dieser wird immer wieder mit Rückblenden und anderen Handlungssträngen bereichert. Das erscheint bisweilen ein wenig verworren, doch am Ende mündet alles in einem Showdown, der auch für erfahrene Krimileser nicht so leicht zu erraten sein dürfte und Licht ins Dunkel bringt.

Gut gefallen hat mir, dass die Figuren sich selber treu bleiben und ich nicht eine Sekunde das Gefühl hatte, dass zuviel auf gängige Cliches eingegangen wird. Jeder in diesem Buch hat irgendwie Dreck am Stecken, niemand ist wirklich nur gut oder nur böse.
Ich fand Kings of Cool gut zu lesen, es hat mich sehr gut unterhalten. Es war kurzweilig, rasant und manchmal auch bitterböse im Unterton geschrieben. Ein Krimi/Thriller ganz nach meinem Geschmack.
Ich freue mich schon auf die Verfilmung.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A californian nightmare, 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Taschenbuch)
"Kings of Cool" ist ein weiterer Baustein in Don Winslows California-Mexico-Drogen-Saga, zu der man getrost "Tage der Toten" ("The Power of the Dog", 2005) und das mittlerweile von Oliver Stone verfilmte "Zeit des Zorns" ("Savages", 2010) zählen kann. Zu letzterem stellt dieser Band ein Prequel da, in welchem aber auch einige uns bereits aus anderen Winslow-Romanen bekannte Figuren teils weitreichende, teils Kurzauftritte haben.

Ben, der Idealist und Liberale, Chon, der Afghanistan-Kämpfer und O (für Ophelia), das weibliche Bindeglied zwischen den beiden, haben sich ein gutgehendes kleines Marihuana-Imperium aufgebaut. Sie versorgen Südkalifornien, vor allem die Küstengemeinden zwischen Los Angeles und San Diego - Surfer- wie Hippieparadiese - mit einer wunderbaren Eigenzüchtung, deren Grundstoff Cho von einem seiner Einsätze in Afghanistan mitgebracht hat. Doch natürlich sehen sich die großen Fische im Drogenteich das nicht gern an, sie wollen ihren Teil vom Kuchen, haben sie sich doch längst darauf verlegt, nicht den Stoff selbst zu verkaufen, sondern gegen Entgelt die Gebiete zur Verfügung zu stellen, in denen andere ihn verkaufen wollen. Und so stehen die Drei plötzlich unter enormen Druck, der offenbar von ganz oben ausgeübt wird - von den ganz großen Bossen südlich der mexikanischen Grenze, wo seit Jahren einer der unbekanntesten, härtesten und brutalsten Kriege der Welt tobt: eine Art Bürgerkrieg der sogenannten Narcos - der verschiedenen Rauschgiftkartelle - untereinander und aller gegen einen vollkommen hilflosen Staat. Doch nicht genug damit, nach und nach müssen Ben, Cho und O akzeptieren, daß sie es auch mit Leuten zu tun haben, die ihnen näher stehen, als sie gedacht hätten, denn die sogenannte Association - ein Marihuana- und Kokskartell, das - der Hippie- und Surferszene entwachsen - seit den wilden 60er Jahren Kalifornien mit besten Hanfprodukten und Kristallen versorgt hat, wurde von niemand geringerem gegründet und ausgebaut, als ihren Vätern. Und so wird aus einem Drogenkrieg zusehends auch ein Generationenkrieg, in dem letztlich fast jeder bereit ist, jeden anderen zu opfern, und sei es das eigene Fleisch und Blut...

Ähnlich seinem Kollegen James Ellroy - wenn auch nicht ganz so stakkatohaft - , übt sich Winslow zusehends in der Kunst der Verknappung. Seine Sätze reduzieren sich meist auf einschubfreie Aussagesätze, die Kapitel können durchaus auch mal aus einem einzigen Wort bestehen. Eine Sprache, deren Härte der Härte des Erzählten angemessen ist und so neben Ellroy auch an den Briten David Peace denken läßt. Ebenfalls seinen radikalen Kollegen ähnlich, sind Winslows Geschichten ungeheuer brutal und oft am Rande des Zynismus. Anders als Ellroy jedoch, meidet Winslow (noch?) das Reaktionäre. Gerade im vorliegenden Band kommt auch eine Trauer zum Ausdruck, die an einer Stelle von einem der "Väter" auch klar benannt und beschrieben wird: Die Trauer darüber, wie aus den Idealen und Ideen der späten 60er eine kalte, brutale und durch und durch zynische Weltanschauung entwuchs, die die Ideale ad absurdum führte, die Ideen schlichtweg verriet.

In die Haupthandlung um Ben, Cho und O sind zusehends kürzere Kapitel eingeschoben, die dem Leser berichten, wie aus einer Hippiegemeinde, die sich mit jener der schon seit den 50ern an den Stränden rumhängenden Szene der Surfer vermischte, zunächst wirkliche kommuneartige Gruppen sich entwickelten (allerdings läßt er uns auch spüren, daß schon damals vieles nicht so schön war, wie es sich im purple haze wohl dargestellt haben mag - z.B. litten die Kinder sicherlich unter den vollkommen egozentrischen Experimenten in freier Liebe und dem exzessiven Konsum all dessen, was sich anbot, den ihre Eltern da betrieben); mit der zunehmenden Härte der Drogen (vor allem dem ab Mitte der 70er aufkommenden Kokain) allerdings entwickelten sich auch einige derer, die eben noch von Karma sprachen und das I Ging predigten, zu immer härteren Geschäftsleuten und schließlich zu knallharten Gangstern. Wenig bis nichts blieb auf einmal übrig von all der Herrlichkeit des "New Age", des "Age of Aquarius", von "Peace" und "Love".

Ben, Cho und O sind Kinder dieser Entwicklungen. Um ihre Kindheit, in Os Falle auch um ihren Vater gebracht, dessen Namen ihr ihre Mutter (ein wahres Muttermonster der postmodernen Literatur) vorenthält, versuchen sie wie Gestrandete, am Leben zu bleiben. Materiell geht es ihnen gut, doch emotional...und sie müssen lernen, daß "die Wahrheit" zu erfahren oft NOCH schlimmer sein kann, denn mit der Ungewißheit zu leben. Und sie werden erfahren, daß auch in diesem Krieg gilt, was eigentlich für alle Kriege gilt: Es sind eigentlich immer alte Männer, die die Jungen auszulöschen trachten, um sich ihre Pfründe und das bisschen Zukunft zu sichern, das ihnen noch bleibt.

Don Winslow entwickelt sich mehr und mehr zu einem Chronisten des Untergangs der amerikanischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Er wählt dafür den hard boiled Thriller, ist bereit, dahin zu gehen, wo es richtig weh tut, bedient sich vieler Mittel (so werden uns beispielsweise Dialoge teilweise als Drehbuchseiten dargeboten, was den postmodernen, den immanent medialen Charakter dieser Literatur verdeutlicht), um seine lapidaren Kommentare (dazu tritt er uns durchaus auch gern mal als Erzähler direkt entgegen) auf eine amerikanische Wirklichkeit darzubieten, die sich immer weiter vom "pursuit of happiness" entfernt, zugunsten schneller Erfolge, schnellen Geldes und - auch das - schneller Tode.

Was man Winslow vorwerfen könnte, ist, daß er mit eben dieser so ent-täuschten Sicht auf sein Land, das einmal so viel versprochen hatte, sehr, sehr gutes Geld verdient. Wenn es darum geht, seinen Plot voranzutreiben, zu Höhepunkten zu führen und schließlich aufzulösen, ist er mehr als bereit, die Realistik aufzugeben zugunsten einer durch Hollywood und gewisse TV-Serien geprägten Dramaturgie aus Action und Spannungssteigerung. Ab eines gewissen Punktes zählt dies weitaus mehr, als die Logik des Plots oder die Gesetze einer realistischen Darstellung. Denn bei aller kritischen Aufsicht - das alles IST spannend erzählt und der Leser findet sich immer wieder von diesem atemberaubenden Steno-Stil gefangen, kaum in der Lage, das Buch zuzuklappen, bevor man nicht doch noch eine Seite...und noch eine Seite...und noch...

...und dafür - auch dafür - 4 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool!, 28. September 2012
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bisher hat mich das Äußere eines Buches nur selten verleitet, darüber etwas zu schreiben. Aber in diesem Fall ist die Aufmachung so ungewöhnlich, dass ich einfach einige Worte dazu verlieren muss. Eckig und völlig schwarz kommt das Buch daher, inclusive aller Seitenschnitte; Titel, Autor usw. sind hingegen in weißen, schnörkellosen Buchstaben dargestellt. Wer die Hardcoverausgabe von 'Unendlicher Spaß' von David Foster Wallace kennt, hat hier nun die Negativform vor sich liegen.
Doch ein Buch nur wegen seiner äußeren Erscheinung zu kaufen, machen wohl nur Wenige :-) Aber der Inhalt steht der Aufmachung in nichts nach. Erzählt wird die Geschichte von drei jungen Menschen, die mehr verbindet als nur Freundschaft. Sie sind sich die Familie, die alle drei nicht oder nur wenig hatten. Chon ist der Kämpfer, Ben der Humanist und O die Schöne. Ben und Chon sind im Marihuanageschäft, mit dem sie ihren Lebensunterhalt finanzieren, ohne jedoch weitere Ansprüche zu erheben wie Machtzuwachs oder mehr Gewinn. Sie genießen ihr Leben im sonnigen Kalifornien und so könnte es für sie weitergehen bis ans Ende ihrer Tage. Es ist eine Idylle, die jedoch nicht von Dauer ist. Denn es gibt Andere, die wollen ihren Anteil an dem gutgehenden Geschäft der Beiden. Ein Krieg bricht aus und alle Drei erkennen, dass nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern darin verstrickt sind.
Wer wie mit wem zusammenhängt, wird in einem zweiten Erzählstrang ganz von hinten aufgerollt. Hippiezeit, peace, love - man experimentiert mit Drogen und noch basiert alles auf Vertrauen und Freundschaft. Doch die Zeiten ändern sich, es geht ums Geld, um Macht und alle versuchen, so viel wie möglich vom Kuchen abzuhaben. Auch wenn von vornherein klar ist, dass die Wurzeln der drei Freunde hier ihren Ursprung haben, bleiben die Details vorborgen (zumindest für mich). Die Auflösung kommt recht überraschend, aber wirklich unerwartet und hart ist die Nüchternheit und fast schon Kälte, mit der dies berichtet wird. Cool, einfach cool.
Winslow hat einen ungewöhnlichen Stil (zumindest in diesem Buch, ich kenne seine anderen nicht). Es wirkt, als ob die handelnden Personen einem direkt die Geschichte selbst erzählen: immer wieder kurze, auch unvollständige Sätze, die zu Beginn eher holpernd anmuten. Doch schon nach kurzer Zeit zieht einen diese Schreibweise in ihren Bann und man steckt mittendrin in dem Geschehen. Auch der atypische Satzspiegel trägt vermutlich dazu bei, dass man das Gefühl bekommt, das Tempo wird immer schneller. Es sind kurze, zum Teil sehr kurze Kapitel, die insbesondere gegen Ende immer wieder aus einer anderen Sicht berichtet werden. Dieser schnelle Perspektivenwechsel steigert die Geschwindigkeit noch zusätzlich und man rennt dem Showdown buchstäblich entgegen.
Richtig klasse gemacht und ich bin mir sicher: Dies war nicht mein letzer Winslow, den ich gelesen habe!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The next generation, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Laguna Beach, Kalifornien, 2005. Ben, Chon und O sind beste Freunde und zusammen ein super Team. Sie sind jung, sehen gut aus, sind erfolgreich und reich. Ihr Geschäft: der Vertrieb von erstklassigem Marihuana und das im großen Stil. Doch Erfolg macht neidisch und als die Drogenmafia und auch korrupte Cops ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, tut sich ein Problem auf. Chon, eher der gewalttätiger Part des Teams, ist leider mal wieder zu einem Auslandseinsatz in Afghanistan und so sucht Ben, der ruhigere Typ, eine clevere Lösung. Leider nicht clever genug...

Zeitsprung: Laguna Beach, Kalifornien 1967. Es ist die Zeit der Surfer, die große Hippie-Ära und auch die Zeit, um erst ein bisschen Dope zu zu verticken, um dann später das ganz große Geschäft daraus zu machen. Der 14jährige John McAllister lernt hier den "Doc" kennen. Er ist wie ein Vater für ihn und gemeinsam bauen sie ein Drogengeschäft auf, das seinesgleichen sucht.

Die Geschichte springt ständig zwischen den zwei Zeitebenen hin und her, dem "Heute" (2005) und dem Beginn 1967 und den Jahren danach. Nach und nach erfährt man, wie alles begann und inwieweit die Geschichte Bens, Chos und Os mit der Geschichte der vorherigen Generation verwoben ist.
Die Kapitel sind teilweise extrem kurz gehalten, 305 Kapitel auf 349 Seiten sprechen da wohl für sich. Die Sprache des Buches ist eine vollkommen andere, als man normalerweise gewohnt ist. Winslow hat einen ganz besonderen Erzählstil. Oft sind es kurze, abgehackte Sätze, die Sprache hart. Manches Kapitel besteht nur aus einem Satz. Auch eine gewisse Art von Sarkasmus findet sich an vielen Stellen. Winslow spielt mit den Worten wie kein Zweiter, herausgekommen ist fast ein Epos an die Zeit zwischen Ende der 60er und heute. Interessant auch, dass es „Gastauftritte“ von Charakteren aus anderen Büchern Winslows gibt: Bobby Z und Frankie Machine, zu deren Figur es jeweils ein eigenständiges Buch gibt, kommen aber nur kurz vor.

Ein ganz großes Plus an die äußere Gestaltung des Buches. Ich war total begeistert. Nicht nur der Einband ist schwarz, sondern auch die Seitenränder komplett schwarz eingefärbt. Der Titel sticht weiß ab und ist leicht erhaben. Wie ein kleines Schmuckkästchen kommt das Buch daher, so etwas Tolles hatte ich als Buch noch nie in der Hand.

Aber auch der Inhalt war für mich fünf Sterne wert. Man muss zwar die Sprache Winslows mögen, die Story selbst war aber äußerst spannend erzählt. Meine absolute Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sünden der Vergangenheit, 24. September 2012
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit seinem neuen Roman erfährt Don Winslow nun dank seines gestiegenen Bekanntheitsgrades eine besondere Würdigung: Es ist sein erster Krimi, dem die Ehre eines Hardcovers zuteil wird. Und es ist ein echter Hingucker geworden. In minimalistischem Schwarz gehalten ist auch der Buchschnitt schwarz eingefärbt und fällt so in jedem Buchregal ins Auge.
Da der Klappentext außer 15 Wörter eigentlich gar keine Aussage beinhaltet, sei mir ein Wort zum Inhalt des Buches gestattet: Das Buch setzt vor den Geschehnissen des Buches „Zeit des Zorns“, bzw. der Verfilmung „Savages“ von Oliver Stone ein. Winslow erzählt, wie es zu der aus dem Vorgängerbuch bekannten Menage à trois aus Ben, Chon und O und deren florierendem Drogenhandel kommen konnte.
Nebenbei verschränkt er auf großartige Weise die Erzählung über den Werdegang der drei Protagonisten mit episodenhaften Rückblenden auf die Eltern der drei Charaktere. Der Autor demonstriert hier einmal mehr den Wahrheitsgehalt des Ausspruches „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.
Dies ist nahezu brillant gemacht und zeigt einmal wieder, dass kaum ein anderer zeitgenössischer Krimiautor diese Erzählform so gut wie der Amerikaner beherrscht.
Leser, die das erste Mal mit dem Autoren Don Winslow in Kontakt kommen, seien aber vorgewarnt: Die Sprache und Form seiner Bücher sind alles andere als gediegene Plots mit glatt gebügelter Sprache.

Atemlos, gehetzt mit stakkatohafter Syntax prügelt Winslow den Leser durch das mit 304 Kapiteln auf 349 Seiten gespickte Buch und lässt ihn niemals zur Ruhe kommen.
Meine vorherigen euphorischen Rezensionen zu Don Winslows Werken sollten gezeigt haben, dass ich den Autor wie kaum einen zweiten schätze. Doch hier toppt er sich einmal wieder selbst, da er seinen erzählerischen Duktus wie kein anderer Autor variieren kann (von Drehbuchschnippseln bis hin zu einem Wikipedia-Eintrag ist so gut wie jede Erzählform vorhanden) und auch vor Brutalitäten genauso wenig wie vor anderen expliziten Darstellung nicht zurückweicht.
Extrem gut gemacht finde ich auch die Art und Weise, wie er die losen Fäden auch aus anderen Standalones mit seinem neuen Roman verknüpft (Frankie Machine hat genauso wie Bobby Z seinen Auftritt). Insgesamt ein rundes Werk, das einen auch „Zeit des Zorns“ mit neuen Augen sehen und lesen lässt.

Insgesamt ein genauso schnelles wie hartes, rückblickend wie handelndes, verträumtes wie aggressives Buch, das Don Winslow sicherlich einige neue Fans bescheren wird!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wilder Ritt durch die Drogenszene, 22. September 2012
Von 
Isegrimm - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Kings of Cool“ ist das Prequel zu Don Winslows „Zeit des Zorns“ und so treffen wir wieder auf Chon, Ben und O. Für jeden, der die drei schon kennt, ist es also keine große Überraschung, wie der Roman ausgehen wird. Das macht aber nichts, den obgleich die Story wirklich gut ist, ist sie nicht der einzige Grund das Buch zu lesen.
„Kings of Cool“ ist ein wilder Ritt durch die Surfer- und Drogenszene Kaliforniens und in Don Winslows Roman ist das tatsächlich das Gleiche. Dabei verzichtet er in diesem Roman auf so was Schnödes wie Kontinuität und er pfeift auf den Erzählfluss. Die Handlung schlägt Haken wie ein Hase und sowohl Perspektiven als auch Schriftbild wechseln nach Belieben. Dazu kommt, das einige Wörter einfach mal GROSS geschrieben werden und komplette Kapitel auch aus nur einem Satz bestehen können, wobei Winslow einige seiner Sätze stakkatoartig herausschießt wie Gewehrfeuer. An anderer Stelle schweift er scheinbar ab, folgt Gedankengängen, die in eine völlig andere Richtung laufen und wirft noch ein bisschen Politik und Geschichte ein. Dabei spart er weder an Zynismus, noch an Kraftausdrücken. Unzählige Personen laufen stoned durch die Gegend und die Dialoge kommen selber daher, wie im Drogenrausch.
Überhaupt sind Drogen das große Thema, aber wen wundert das, es geht ja um Dealer. Außerdem um Korruption, Grenzen, Philosophie und Freundschaft. Grade, wenn man sich aber fragt, ob die Geschichte jemals zu einem Punkt kommt, dreht sich der Wind wieder und man merkt, dass es die ganze Zeit einen roten Faden gab und Winslow ganz locker mal 40 Jahre miteinander verwoben hat. Dabei legt er eine Irrsinnsgeschwindigkeit an den Tag, so dass man als Leser kaum zum Atem holen kommt. Grandios, wenn man „Kings of Cool“ für sich alleine stehen lässt.
In Verbindung mit „Zeit des Zorns“ gibt es allerdings ein paar Logiklücken, zum Beispiel, was O.s Vater oder auch die Geldbeschaffung angeht. Das sind aber Fehler, über die man ruhig großzügig hinweg schauen kann, denn die Geschichte um die drei Freunde ist enorm unterhaltsam und mitreißend.
Oh, eines noch. Normalerweise ist es ja ein Hinweis auf eine schwache Geschichte, wenn das Layout eines Buches gelobt wird, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme. Ganz in schwarz gehalten, sowohl Einband als auch Schnitt, mit weißer Schrift macht das Buch enorm was her. „Kings of Cool“, ist es in der Tat, sowohl vom Inhalt, als auch vom Aussehen. Das hat was. Schön, dass sich der Verlag damit solche Mühe gegeben hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sprachlich speziell und wirklich "cool", 10. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Kings of Cool" von Don Winslow ist ein Roman über Drogen und Gewalt im sonnigen Laguna Beach, in dem der Autor erneut aus dem Leben seiner Protagonisten aus "Zeit des Zorns" (unter dem englischen Titel "Savages" seit Kurzem auch im Kino) berichtet - allerdings als Prequel, sodass es Vorkenntnisse beim Lesen nicht nötig sind.

Inhalt: 2005 in Laguna Beach. Die jungen Freunde Ben, Chon und O betreiben eine erfolgreiche Marihuana-Zucht in Laguna Beach, Kalifornien. Doch ihr Erfolg ruft korrupte Polizisten und die Drogenmafia auf den Plan, die mitverdienen möchten. Während Chon als Navy Seal im Einsatz ist, versucht Ben die unterschiedlichen Parteien auszutricksen. Doch sein Spiel ist riskant und führt die drei außerdem weit in die Vergangenheit ihrer Familien...

Neben der Haupthandlung des Romans, die im Jahr 2005 angesiedelt ist, entführt der Autor seine Leser auch immer wieder in die Vergangenheit, angefangen bei den späten 60er Jahren in Laguna Beach, als der Marihuana-Handel bei Surfern und Hippies seinen Anfang nahm. Geschickt, oft überraschend und voller spannender Wendungen werden die beiden Erzählstränge miteinander verbunden und offenbaren nach und nach Zusammenhänge zwischen den beiden Generationen. Allerdings sollte sich ein zukünftiger Leser bewusst sein, dass "Kings of Cool" kein leichtes Lesevergnügen ist, denn Gewalt, Blut und Drogen prägen die spannende Handlung und hier wird weder gespart noch geschönt.

Der Schreibstil des Autors ist dabei in einem sehr positiven Sinn speziell. Kurze Sätze, von einer eher schmucklosen, lakonischen Sprache, dominieren das Bild und sorgen sowohl für ein hohes Tempo als auch für eine passende Atmosphäre mit einer Mischung aus "harter Kerl" und "easy living". Die Kapitel sind ebenfalls kurz und wechseln nicht nur manchmal in der Zeit, sondern auch im Stil von der erzählenden in die Dialogform. Trotz des eher nüchternen Stils schafft es Winslow den Leser mitzureißen, eine hohe Spannung aufzubauen und seinen rundum gelungenen, abwechslungsreichen Charakteren Leben einzuhauchen.

Zu letzt möchte ich auch noch auf die auffällige Gestaltung des Buches hinweisen. Es ist abgesehen von der hervorgehobenen, glänzend-weißen Schrift, die das Cover dominiert, von einem matten Schwarz, das sich gummiartig, aber samtig und sehr angenehm anfühlt. Auch der Seitenschnitt der gebundenen Ausgabe mit geradem Buchrücken ist schwarz gefärbt. Nicht nur der Inhalt dieses Romans ist damit der Inbegriff von harter Coolness, sondern auch das Äußere ist schon auf den ersten Blick richtig "cool".

Fazit: "Kings of Cool" ist ein sprachlich spezielles Buch mit einer spannenden, actionreichen Handlung, aber nichts für zarte Gemüter. Sicher nichts für jeden, daher empfehle ich erst einen Blick ins Buch (zum Beispiel in eine Online-Leseprobe), denn zumindest die sprachlichen Besonderheiten fallen dort sofort ins Auge. Aus meiner Sicht kann ich sagen, es lohnt sich. Mir hat es sehr gut gefallen, dafür 5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen California Dreaming, 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ben, Chon und Ophelia betreiben einen schwunghaften Drogenhandel in Orange County, Kalifornien. Gerade das schwunghafte Element darin ruft die einschlägigen Kartelle auf den Plan - auf einmal finden sie sich in bedrohlichen Situationen wieder. An dieser Stelle schwenkt das Buch um auf eine Art Familienchronik - denn alle drei entstammen Familien, die bereits ihrerseits in den Drogenhandel verwickelt waren und die Verstrickungen ins mafiöse Umfeld erscheinen auf einmal als eine Art geerbtes Schicksal. Dabei schafft es der Autor, mühelos zwischen den einzelnen Zeitebenen hin und her zu springen und den Leser trotzdem immer bei der Stange zu halten. Auch die auf den ersten Blick eher ungewöhnlichen Schreibe des Autors fand ich sehr sympathisch und gelungen. Besonders hervorzuheben ist jedoch Winslows Fähigkeit, eine Familiensaga vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen, in der jeder einzelne Charakter seine Eigenheiten hat, sich dabei jedoch nicht zu sehr in Details zu verlieren.

Das Buch hat mich insgesamt großartig unterhalten - einziges Manko: Wenn man den furiosen Film "Blow" mit Johnny Depp gesehen hat, bietet "Kings of Cool" inhaltlich wenig Neues oder Überraschendes. Was man dem Roman jedoch schwerlich vorwerfen kann. Alles in allem 4 Sterne für einen unterhaltsamen und spannenden Gegenentwurf zum California Dreaming-Gefühl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebensgefühl kalifornische Sonne auf Gras, 9. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Taschenbuch)
Don Winslos habe ich bei einer Lesung in Erfurt erlebt und mir gleich dieses Werk gekauft. Der Text nimmt einen mit auf einer Welle, man wird vom kalifornischen Lebensgefühl überflutet: Sonne, Meer, Frauen, Geld, Sportwagen... und natürlich jede Menge Drogen. Ich konnte gut eintauchen in das Leben und den Aufstieg der Dealer. Deren Rauheit bringt Winslow mit direkter, knapper Sprache rüber. Kritisch sehe ich, dass das Buch mir teil etwas langatmig erscheint und mir persönlich die Spannung von Krimis fehlt. Aber ich bereue nicht, das Buch gelesen zu haben.
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5.0 von 5 Sternen Don Winslow, Kings of Cool, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Kings of Cool: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Titel ist das Motto und so liest man völlig lässig die Geschichte von Chon, Ben & O und ihren Kampf um ihr bestehen in der Kalifornischen Drogenszene.

Aber erst einmal zum Cover.
Die gesamte Buchgestaltung ist Schlicht, lässig und derbe Cool.
Das Cover ist, wie der Rest, im Hintergrund schwarz. Im Vordergrund steht oberhalb vom Cover der Autorenname „Don Winslow“ und im unteren Teil der Titel „ Kings of Cool“. Knapp über den Titel ist eine kleine alleinstehende Palme.
Die Buchrückseite hat statt einer Inhaltsangabe einen Spruch. Die Inhaltsangabe ist nach 2 - maligen umblättern im Buch zu finden.
Die Schrift sowie die Palme sind weiß und leicht erhöht.
Der Seitenschnitt ist komplett schwarz und bildet somit eine Einheit zum Cover und zur Rückseite.
Zu erwähnen wäre auch noch das er ein wenig abfärbt und deutlich nach Farbe riecht, was das Lesevergnügen allerdings nicht schmälert.

Bevor das erste Kapitel los geht ist ein Zitat aus „Adam Raised a Cain“ von Bruce Springsteen zu lesen. Danach geht es mit dem ersten Kapitel los, welches sich in Kalifornien, im Jahr 2005, abspielt. Man lernt Chon, Ben und O und ihren Lebensstil erstmals kennen.
Ben und Chon haben sich mit ihrem eigenen Gras Anbau, was den Namen „Saturday in the Park“ trägt - weil es sich beim Rauchen so wundervoll anfühlt, ein lukratives Geschäft aufgebaut. Doch es schwebt in Gefahr, denn rivalisierende “Geschäftsmänner“ wollen ihren, ihrer Meinung nach berechtigten, Anteil daran haben. Durch Verbindungen zu korrupten Amtsleuten ist es für sie ein Klacks ihren Willen durchzusetzen, doch Chon und Ben geben sich nicht so einfach geschlagen und entwerfen einen Plan der einige Risiken mit sich bringt.
Im weiteren Verlauf lernt man auch Doc und John kennen,die die “Gründungsväter“ der Drogenorganisation “The Association“ sind. Dieser Erzählstrang fängt im Jahr 1967 an und trägt ebenfalls ein Zitat.
Bei jedem Wechsel der Handlungsstränge folgt ein weiteres, für den Verlauf passendes, Zitat. Des Weiteren spielt die Handlung mit Chon, Ben und O immer im Jahr 2005, während die Handlung mit Doc & Co. nach oben hin steigt.

Sympathisch fand ich vor allem Chon und Ben sowie O.
Alle 3 zeichnen sich durch ihre Eigenheiten aus.

So hat Ben die Einstellung das Gewalt als Antwort auf Gewalt immer mehr und mehr Gewalt verursacht. Seine Pläne sind Humaner, er denkt langfristiger und das obwohl er in einer gefährlichen Branche arbeitet. Dadurch unterschätzt man ihn am Anfang doch das ist ein Fehler.

Chon glaubt das Frieden als Reaktion auf Gewalt immer mehr Gewalt fördert. Er reagiert schneller auf unangenehme Situationen und Tötet leichtfertiger. Nach einer schlechten Kindheit und einer schlecht verlaufenden Jugend geht er zur Armee, wird ein SEAL und kämpft gegen den Terrorismus in Afghanistan.
Er und Ben sind beste Freunde, Brüder, sie sind eine Familie aber Chon ist eindeutig der große Bruder.

Ebenfalls ist Chon der große Bruder für O.
O auch Ophelia genannt ist 19 Jahre jung und die meiste Zeit der Geschichte auf der Suche nach ihrem Vater. Ben und Chon sind ihre Familie, ihnen kann sie alles erzählen und mit ihnen verbringt sie auch die meiste Zeit. Das sie im Drogengeschäft mitmischt ging ziemlich unter, doch in einem vorherigen Buch verwaltete sie das Geld der Firma.
O ist sehr eigen, für ihre Mutter scheint sie so gar nichts übrig zu haben und auch sonst wirkt ihr Charakter noch sehr Naiv bzw. etwas kindlich. Dennoch weiß sie was sie will und vor allem was sie nicht will.

Alle 3 sind jung, gutaussehend und führen ein gefährliches aber erfolgreiches Leben. Und eins ist dabei immer klar, sie sind eine hervorragende Clique und eindeutig die KINGS OF COOL.

Der Schreibstil ich locker, lässig und Actionreich und somit ist die Story rasant zu lesen. Vor allem die Drehbuchartigen Kapitel in denen die Personen selbst, nicht wie in den anderen, zu Wort kommen. In den anderen Kapiteln, die die Mehrzahl ausmachen, gibt es einige Dialoge aber auch einen allwissenden Erzähler, der ab und zu seine eigenen Gedanken mit einbringt.
Die Kapitel selbst sind sehr kurz und somit Ideal um auch in Zeitarmen Momenten mal das Buch zu zücken und darin zu lesen. Des Weiteren sind die Situationen, die Momente und auch die Gegend Detailreich beschrieben, was einen noch einmal zusätzlich tief in die Geschichte eintauchen lässt.
Auch gibt es schon von den ersten Seiten an Momente zum Schmunzeln. Der Personenkreis ist groß, sehr groß doch die wichtigsten bleiben einem in Gedächtnis und die, die es nicht bleiben lassen sich Situationsbedingt ganz schnell wieder heraufbeschwören.
Dennoch würde ich „Kings of Cool“ nicht als Thriller sondern eher als einen sehr Lesenswerter Actionroman einstufen.

Bisher kannte ich Don Winslow nur von „Bobby Z“ doch auch „Kings of Cool“ hat mich definitiv überzeugt und somit werde ich nach weiteren Winslow Büchern Ausschau halten.
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Kings of Cool: Roman
Kings of Cool: Roman von Don Winslow (Gebundene Ausgabe - 17. September 2012)
EUR 19,95
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