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8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2013
Ein klasse Buch! Lustig und erschreckend zugleich... Nach der Lektüre denkt man erstmal viel nach und dreht und wendet und kommt immer noch nicht zu einem abschließendem Urteil. Sehr zu empfehlen!
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15 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2013
eigentlich lohnt es sich gar nicht über so ein Hetz-Pamphlet eine kritik zu verfassen.grosse Überraschung für die Leser, dass NPD mitglieder oder fundamentalistische moslems "Antisemiten "sind.nun ja laut Mr.tennenbohm besteht die BRD ja zu 98 % aus NPD mitgliedern oder Moslems...nun ja ,ich unterstelle Israel ja auch nicht pauschale christenfeindlichkeit wenn wieder mal eine junge Reisegruppe aus Deutschland angespuckt wird..wie tolerant das moderne Deutschland ist,zeigt sich daran das eine solche Hetzschrift überhaupt veröffentlicht werden darf.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2013
Ich habe mich förmlich durchgeqält. Weil ich von einem Interview mit Tenenbom so begeistert war habe ich immer weiter auf die Bestätigung gewartet. Schade, dass es zum Thema Antisemitismus und Rassismus in Deutschland null weiterhilft.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2013
...da hier geschrieben steht, was sonst niemand lesen möchte. Und gerade aus diesem Grund, weil die Deutschen mehrheitlich zwar Weltmeister im Antisemitismusforschen sind, aber einen handfesten Antisemiten nicht einmal dann erkennen, wenn er sich als Ex-SS-Mitglied outet, von 6 Millionen (!) vertriebenen Palästinensern schwadroniert oder meint, dass Israel einen "Vernichtungskrieg" und "Holocaust" in Gaza vollziehen würde - sollte jedermann dieses Buch lesen.
Auch und besonders: Deutsche.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2013
Die Reaktionen auf dieses eigentlich unterhaltsam und sehr witzig geschriebene Buch machen eines klar; und zwar, dass der Inhalt keineswegs so witzig ist wie die Form nahelegt. Dieses Buch ist ein als Unterhaltungslektüre getarnter, gnadenloser Spiegel.

Die Reaktionen, um nur einige beispielhaft zu nennen:
- Süddeutsche Zeitung: Androhungen durch deren Rechtsabteilung
- Thalia: Nichtauslieferung und Boykott des Buches
- Medien: Diverse komische Vorfälle in verschiedenen Kontexten bspw.:
- beim ZDF gehen die Übersetzer aus
- im Deutschlandfunk schnipselt man aus alten Radiobeiträgen einen Betrag zusammen, stellt ihn als aktuell hin, zitiert sehr eigentümlich usw...

Laut dem ZfA (Zentrum für Antisemitismusforschung - TU Berlin - dieses Zentrum, dessen Leiter im Massaker von Toulouse keinen Antisemitismus wahrnahm), ist dieses Buch und die Tätigkeit von Tuvia Tenenbom sogar «gefährlich» (Juliane Wetzel). Die Erklärung dafür, warum die Tätigkeit solche Bücher zu verfassen «gefährlich» sei, blieb das ZfA-Berlin jedoch schuldig.

Dieses Buch spricht auf scheinbar ungezwungene, saloppe und witzige Weise etwas an, was wirklich weh tut. Und zwar etwas, was durch die moderne Antisemitismusforschung und durch die letzten empirischen Studien untermauert wird und zwanghafte, kollektive Abwehrreflexe und Abwehrmechanismen jeder Art hervorrufen muss (was angesichts der eigentümlichen Bewertungsverteilung hier schon ersichtlich wird).

Ich gebe dem Buch 5 Punkte. Allein die Reaktionen zeigen die Relevanz dieses einzelnen Autors auf. Mit einfacher Sprache beschreibt Tuvia Tenenbom die ganz normale Alltäglichkeit des Antisemitismus, den normalen Wahnsinn überall in Deutschland. Dieser Bestseller, vom Marktführer Thalia boykottiert, scheint wohl zu schmerzvoll, wenn nun neben den glänzenden Essay eines Jean Améry ("Der ehrbare Antisemitismus" in der Zeit), dieses Buch einer solchen Alltäglichkeit des Antisemitismus zum Ausdruck verhilft. Ja Tuvia verhilft zum Ausdruck, er kitzelt aus den Interviewten (ein guter deutscher Querschnitt) hervor, was unrationalisierbar und unsäglich scheint. Die Brise von dem, was unter diesen Deckel noch schmort, lässt nichts Gutes erahnen.

Bereits Adorno beschrieb die Möglichkeit einer nach-na­tio­nal­so­zia­lis­tischen (postnazistischen) Gesellschaft. Tuvia Tenenbom hat diese postnazistische deutsche Gesellschaft vorgefunden. Es brauchte für ihn nicht viel, den Teppich leicht anzuheben, um einen klitzekleinen Ausblick auf gedeckelte Kapazitäten zu erhaschen.

"Der Na­tio­nal­so­zia­lis­mus lebt nach, und bis heute wis­sen wir nicht, ob bloß als Ge­spenst des­sen, was so mons­trös war, daß es am ei­ge­nen Tode noch nicht starb, oder ob es gar nicht erst zum Tode kam; ob die Be­reit­schaft zum Un­säg­li­chen fort­west in den Men­schen wie in den Ver­hält­nis­sen, die sie um­klam­mern. Ich möch­te nicht auf die Frage neo­na­zis­ti­scher Or­ga­ni­sa­tio­nen ein­ge­hen. Ich be­trach­te das Nach­le­ben des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus in der De­mo­kra­tie als po­ten­ti­ell be­droh­li­cher denn das Nach­le­ben fa­schis­ti­scher Ten­den­zen gegen die De­mo­kra­tie."
(Adorno - Was be­deu­tet: Auf­ar­bei­tung der Ver­gan­gen­heit)
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47 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2012
"Diese Deutschen haben kein Rückgrat, keinen Stolz, keine Ahnung und nur sehr wenig Menschlichkeit. Tausendmal am Tag sagen sie peace and love, ohne es wirklich zu meinen. Mit zwei Fingern machen sie das Friedenszeichen, ihre Herzen singen aber Sieg Heil."

Das musste ich für mich persönlich erst mal sacken lassen, bis die erste Wut bei einem verraucht ist und man ganz langsam wieder auf den sachlichen Boden der Tatsachen zurückkehrt, hat es bei mir doch einige Zeit gedauert. Aber von Anfang an:

Ich habe heute in einer Zeitung einen Bericht über das Buch gelesen, in der diese Textpassage als das Fazit des Autors über seine Reise durch Deutschland angegeben wird. Der Bericht ging recht wohlwollend mit dem Autor und seinem Buch um, was natürlich nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass es sich bei ihm um einen Nachkommen von KZ-Überlebenden und Juden handelt. Dieser "Status" macht ihn natürlich geradezu unantastbar. Er kann sich damit also getrost von seriösen, fundierten und sachlichem Ton und Tatsachen entfernen oder sogar verabschieden. Üben wir als Deutsche Kritik an der Politik Israels, sind wir damit automatisch Antisemiten, zieht der Autor aber mit nur drei Sätzen ein ganzes Volk in den Dreck, ist das,- über seinen "Status" begründet - natürlich sein gutes Recht und wenn er es dann vielleicht doch zu bunt treiben sollte eben "Satire".

Wer als Gast unser Land besucht und bereist und sich dann zu einem solchen Fazit hinreissen lässt, hat sich seine Meinung nicht gebildet, sondern sie stand für ihn schon vorher unerschütterlich fest und so gestaltete sich für ihn auch die Suche viel einfacher, da er jetzt ja, wenn überhaupt, nur noch nach Bestätigungen seiner verqueren Sicht der Dinge suchen musste. Nach dem Motto: Alles Positive ignorieren und alles Negative bis zur Unkenntlichkeit aufblasen. Also genau diesen Vorwurf des Antisemitismus, reine Vorurteile ohne Beweise entstanden aus Neid, Angst und Mißgunst, einfach auf das Deutsche Volk anwenden.

Eine sachliche Auseinadersetzung kann doch nach diesen Worten des Autors überhaupt nicht mehr stattfinden und war bestimmt auch nie gewollt. Am Allerschlimmsten aber ist wohl die Tatsache, dass sich ein Deutscher Verlag, nachdem Rowohlt zum Glück für sein eigenes Renomée ausgestiegen ist, nämlich Suhrkamp, für so einen "Schund" (um hier einmal auf das "Niveau" des Autors herabzusinken) hergibt. Sicherlich könnte man es sich jetzt einfach machen und jedem Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer dieses Machwerk nahelegen, aber dies wäre natürlich übertrieben. Sachliche und fundierte Kritik an unserem Land stößt hier immer auf offene Ohren. Aber wird hier bei uns wirklich ein Buch benötigt, dass sich darauf beschränkt, die platten Vorurteile gegenüber Deutschland aus den Hinterzimmern Tel Avivs genüßlich auszubreiten.

Ich persönlich habe mich eigentlich schon viel zu viel über dieses Buch geärgert und damit wohl leider dem Hauptanliegen des Autors genüge getan, nämlich die Leute zu ärgern, die dieser anders nicht erreichen kann. Weder emotional, noch intellektuell - also am besten ignorieren. Wer so mit der groben Keule austeilt, zeigt damit eigentlich nur, dass er nichts zu sagen hat und deshalb schreien muss. Ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit der hoffentlich im Reißwolf der Geschichte und seines Verlages landet. So kann durch die moderne Errungenschaft des Recyclings vielleicht noch die eine oder andere nützliche Rolle Toilettenpapier entstehen.
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9 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2012
...gerade die letzte "Rezension" zeigt wie Recht doch der Autor mit seiner Kritik hat. Schade, dass solche Kommentare unwidersprochen stehen bleiben.
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5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2012
Eine der besten Beschreibung --> Mut ist, wenn einer Fragen stellt, die sonst keiner stellt, weil sie unschicklich, peinlich, brisant sind. Eine Kamikaze-Erkundung des deutschen Nationalcharakters.«
Evelyn Finger, Die Zeit
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2013
sehr gut zu lesen ist die oftmals zynische schreibweise...top.Dieses Buch unterhält mit deutschem Charme...auch wenn es meist nur um die Erkenntnis geht..."der deutsche trinkt gerne Bier"
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
Schade, schade ein überheblicher Versuch des Autors, sich mit der immer aktuellen Rassismusproblematik auseinanderzusetzen.

Natürlich wird da die Extremismusdebatte bemüht und die Linke als genauso doof und dümmlich wie die Rechten dargestellt, jugendliches Engagement in linksalternativen Zusammenhängen wird verlacht und lächerlich gemacht.

Zu guter letzt werden auch noch ständig Lanzen für das ach so arme Israel gebrochen, indem jede noch so kleinliche und bescheuerte Frage vom Autor als Gesinnungsbeweis aufgefasst und multipliziert wird. Die vollkommen undifferenzierte Gleichsetzung Jude=Israeli=Jude seitens des Autors wundert da nicht weiter.

Vielen Dank Herr Tenenbom, dass sie allen Menschen einen Bärendienst erwiesen haben, die sich nicht als Deutsche sondern als Weltbürger verstehen und die bewusst und aktiv an globalen politischen Zusammenhängen mitarbeiten.
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