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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen En wunderschönes Buch!, 2. Januar 2000
Von Ein Kunde
Ein Roman, den man beim letzten Satz gerade wieder von Anfang zu lesen beginnen möchte. Einfühlsam romantisch, aber auch grausam, berichtet Hesse von zwei Menschen, zwei Freunden, die vollig gegensätzliche Wege gehen. Narziss, ein Gelehrter, Denker, Geistlicher. Goldmund, der Träumer, Sinnliche, Künstler. Anfangs ein Klosterschüler, Narziss sein Lehrer. Bald bemerkt nicht nur Narziss, dass Goldmund nicht für das Kosterleben, das Geistliche, geschaffen ist. Eines nachts springt Goldmund über die Klostermauer und geht auf Wanderschaft. Entdeckt die Liebe, die Sinnlichkeit, das Leben, sowohl die Schlechtigkeit als auch die Boshaftigkeit der Welt. Er wird Geliebter und Mörder zugleich. Lernt sowohl Hunger, Krankheit und Not, als auch Glück und selbstlose, aber auch vergängliche Liebe kennen. Die schönen als auch grausamen Bilder der Welt erfasst Goldmund in hölzernen Kunstwerken wieder. Er wird zum Künstler, nicht nur das, er wird zu einem "weltlichen", "gezeichneten" "umherstreunenden" Suchenden.
Später treffen sich Godmund und Narziss durch Zufall wieder. Goldmund wird am Ende der Geschichte zum Lehrer Narziss'. Goldmund beschreibt das Weltliche als "Mutter", das Denken und Philosophieren als "Vater". Nun ist es Narziss, der mit sich und seinem Leben hadert. Die letzten Worte, die Goldmund seinem Freund Narziss entgengenhaucht sind ergreifend:
"Ich sterbe gern, sie macht es mir leicht."
"Aber wie willst Du einmal sterben, wenn Du doch keine Mutter hast? Ohne Mutter kann man nicht lieben, ohne Mutter kan man nicht sterben!"
Wunderschön!!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine beeindruckende Gegenüberstellung zweier Lebensweisen., 17. März 2001
Beeindruckende Gegenüberstellung zweier Lebensweisen. Selten zuvor hat mich ein literarisches Meisterwerk so sehr überzeugt und zugleich bewegt. Mit einer unbeschreiblich einfühlsamen Art versteht es Hesse, jedes kleinste Detail zu umschreiben, um somit aus einem Puzzle vieler Einzelheiten ein Ganzes entstehen zu lassen, und somit der Welt, und der darin lebenden Menschen ihr Geheimnis zu entlocken, ohne jedoch eine verbitterte, oder gar rechthaberische, verurteilende Position einzunehmen. Ein Buch mit dessen Inhalt sich ein jeder, aber auch stark individualisierte Menschen indentifizieren können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Präzise Schilderung zweier diametraler Seelen, 25. August 2000
Von Ein Kunde
Kein anderes Werk Hermann Hesses repräsentiert wohl so exakt die zentrale Thematik seiner gesamten Literatur - den Gegensatz zwischen Geist und Gefühl. Versinnbildlicht werden die beiden Begriffe durch die Hauptcharaktere Narziß und Goldmund, wobei Narziß als junger aber bereits kompetenter Lehrer im Kloster dem jungen zu ihm aufblickenden Goldmund gegenübergestellt ist. Eben jene Eigenschaft Goldmunds, nämlich die Bildung seines Geistes durch Streben nach Wissen erweist sich aber als seinem natürlichen Wesen nicht entsprechend, so dass er schließlich - die von Narziß prophezeite - Flucht aus dem Kloster ergreift. Dabei kristallisiert sich für Goldmund immer mehr das Bild seiner eigenen vergessenen Mutter heraus, deren Verlust er aber zunächst durch ausgiebig Liebschaften auszugleichen sucht. Am Ende stellt sich für den Leser selbst die Frage, welche Lebensweise dieser zwei Protagonisten als die für ihn zutreffendste zu bezeichnen ist. Absolut lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins meiner Lieblingsbücher, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Narziß und Goldmund" hat wirklich alles drin: Mord und Totschlag, derbste Liebesnächte, grausame und liebliche Gedanken. Zwei Menschen werden hauptsächlich beschrieben, die sehr gute Freunde werden; der eine führt ein Leben mit vielen Gefahren, beschäftigt sich mit Kunst und jungen Bauerntöchtern, während der andere das sichere Kloster vorzieht und fromm bleibt.
Es ist schwer zu sagen, was an der Schreibweise von Hermann Hesse so ansprechend ist. Er hat zwar teilweise ewig lange Bandwurm Sätze, aber die sind - zumindest in diesem Buch - recht leicht verständlich. Es spinnt sich doch eine sehr aufregende Handlung vor allem um die Gedanken des Herumreisenden.
Dieses Buch ist wirklich sehr zu empfehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, einfühlsam, romatisch, 25. Februar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
das beste buch was ich seit langen gelesen habe.
spannend, einfühlsam, romatisch geschrieben. habe ich gleich meinen besten freunden empfohlen und geschenkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Hermann Hesse, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Aus diesem Buch kommt eine Hand und zieht einen mit in die Geschichte. Wer weg vom Altäglichen will, wird mit dieser Geschichte sehr gut bedient werden. Ein wunderbares Buch, das man nicht so schnell aus der Hand geben möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker!, 13. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich las dieses Buch bereits zum dritten Mal... und entdecke immer noch etwas mehr. Die Sprache ist einfach gut; die Geschichte regt zum Nachdenken an - vielleicht in der heutigen Zeit (der Werte/-verluste?) mehr denn je...!
Fazit: empfehlenswert
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5.0 von 5 Sternen Leichtgängige und beseelende Erzählung in praktischem Format, 23. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Nachdem ich durch "Siddhartha" großer Fan von Hermann Hesse geworden bin, habe ich in letzter Zeit weitere Werke von Hesse gelesen. Nachdem "Der Steppenwolf" und "Die Morgenlandfahrt" doch einen etwas anderen Einschlag hatten und mich nicht so sehr begeistern konnten, finde ich "Narziß und Goldmund" unglaublich fesselnd, die Geschichte eines Jünglings, der beginnt, seinen Weg zu beschreiten und wundervolle Erfahrungen macht, die nachfühlbar, leichtgängig und berührend geschildert werden. Aus meiner Sicht, für Freunde von "Siddhartha" absolut empfehlenswert, mit großem Lesespaß, anregenden Schilderungen und einigen Weisheiten für das eigene Leben!
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Hermann Hesse und Literatur in Reinform. Ein Buch das ich nur jeden ans Herz legen kann. Kurzweilig, bildgewaltig, emotional und tiefgreifend.
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5.0 von 5 Sternen Schöne Sprache, schöne Gedanken!, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Goldmund ist die Hauptperson in dem Buch. Das Buch beginnt in seiner Jugend, in der er ganz alleine ins Kloster geschickt wird. Seine stärkste Bezugsperson dort ist Narziß, ein Geistlicher und Gelehrter. Zwischen Goldmund und Narziß entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Liebe.

Klosterschüler Goldmund bei heimlichem nächtlichem Ausflug ins Dorf:

„… Am liebsten aber hätte er nichts anderes angeschaut als die Kleine mit den Zöpfen, aber gerade dies verbot er sich. Immer aber, wenn einmal sein Wille nachließ und sein Blick sich zu dem stillen süßen Mädchengesicht hinüber verirrte, fand er unfehlbar ihre dunklen Augen auf sein Gesicht geheftet, wie verzaubert starrte sie ihn an.“

Goldmund hat doch einige Probleme mit dem Klosterleben und entschließt sich eines Tages, das Kloster zu verlassen und in Wanderschaft zu gehen. Lange Zeit lebt er nun als Heimatloser, Tag für Tag, und sammelt viele Erfahrungen. Liebschaften mit Frauen, Tod und Töten; alles das sind Dinge, die Goldmund in diesen Jahren beschäftigen. Bis zu dem Tage, als er eine Lehre bei einem Bildhauer beginnt und sich mit der Kunst beginnt zu beschäftigen.

"Vielleicht, dachte er, ist die Wurzel aller Kunst und vielleicht auch alles Geistes die Furcht vor dem Tode. Wir fürchten ihn, wir schauern vor der Vergänglichkeit, mit Trauer sehen wir immer wieder die Blumen welken und die Blätter fallen und spüren im eigenen Herzen die Gewissheit, daß auch wir vergänglich sind und bald verwelken. Wenn wir nun als Künstler Bilder schaffen oder als Denker Gesetze suchen und Gedanken formulieren, so tun wir es, um doch irgend etwas aus dem großen Totentanz zu retten, etwas hinzustellen, was längere Dauer hat als wir selbst."

Er altert schnell und am Ende, zum Tode verurteilt, tritt wiedermals Narziß ins Bilde und rettet Goldmund vor dem drohenden Galgen. Goldmund lebt alsdann wieder im Kloster und arbeitet dort als Künstler. Er wird seßhaft und merkt, dass in diesem Leben dauerhaft etwas fehlt für ihn. Er schöpft all seine Inspiration aus dem abenteuerlichen Leben als Landstreicher und entschließt sich erneut eine Reise zu wagen. Diese Reise wird allerdings seine letzte sein. Er hat nicht mehr genug Kraft und geht an dieser Expedition zugrunde.

So schön ist die Sprache Hesses, so viele Sätze, die man nicht vergessen will, weil sie sowohl vom Klang, als auch vom Inhalt sehr berührend sind und oft eine Art Weisheit vermitteln. Wichtige Themen werden behandelt. Die Liebe, der Tod, Vergänglichkeit, Ewigkeit in der Kunst, Gefühl und Verstand und viele andere mehr...
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Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Narziß und Goldmund: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) von Hermann Hesse (Taschenbuch - 17. Juni 2012)
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