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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebeswerbung des Feuers
Jack ist Brandermittler, erst für die Polizei, dann für eine Versicherung. Schadensregulierer, der die Schäden prüft - und notfalls feststellt, ob es Brandstiftung war.

Er weiß, womit er anfangen muss, wenn er in einem Gebäudebrand ermittelt. Und als er den kleinen Hund vor der Tür des abgebrannten Hauses sieht statt drinnen,...
Veröffentlicht am 10. März 2012 von H. P. Roentgen

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Recht Öde
Für Brandermittler mag das Buch ja gut sein,aber mich hat es sehr Ermüdet.Wenigstens die hälfte des Buches könnte auch ein Sachbuch über Brände sein.Ich weiß nicht ob die anderen Rezensenten alle gratis Exemplare hatten.Ansonsten kann ich mir diesen Lobgesang nur schwer vorstellen.Von mir maximal 3 Sterne.Einfach nur Mittelmaß.
Vor 16 Monaten von bibo veröffentlicht


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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebeswerbung des Feuers, 10. März 2012
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Jack ist Brandermittler, erst für die Polizei, dann für eine Versicherung. Schadensregulierer, der die Schäden prüft - und notfalls feststellt, ob es Brandstiftung war.

Er weiß, womit er anfangen muss, wenn er in einem Gebäudebrand ermittelt. Und als er den kleinen Hund vor der Tür des abgebrannten Hauses sieht statt drinnen, schöpft er Verdacht. "Er weiß, dass Brandstifter nie ihre Hunde verbrennen. Sie verbrennen ihre Häuser, ihre Sachen, ihr Geschäft, ihre Papiere, sie verbrennen sich sogar gegenseitig, aber ihren Hund verschonen sie um jeden Preis. Bei jedem Feuerschaden, der sich als Brandstiftung herausstellt, ist der Hund zufällig irgendwo anders."

Bald verdichtet sich der Verdacht. Der Besitzer hatte Schulden, im Haus ist seine Frau verbrannt und die hatte ihn vor die Tür gesetzt. Sie war Alkoholikerin und hat im Bett geraucht, erklärt der Immobilienhai, der jetzt dringend Geld braucht. Geld, das ihm die Versicherung geben soll. Und der alte Kollege Jacks vom Branddezernat nickt das ab. Aber der will sowieso möglichst bald Angeln gehn. Und keinen Ärger.

Doch Jack ist keiner, der sich so leicht abwimmeln lässt. Und so lässt Don Winslow seinen Helden durch die Feuer Südkaliforniens marschieren, sich die Finger verbrennen, nimmt den Leser mit auf einer Tour durch Brandursachen, Techniken der Brandstiftung und erweckt das Feuer zum Leben. Wie es arbeitet, atmet und was es dem Ermittler verrät. "Es verläuft genau nach der Dramenkurve eines klassischen Dreiakters, Gentlemen. Und zwar im Rhythmus einer Liebesaffäre: Oxidation, erster Akt: Die Schwelphase. Die Liebeswerbung, wenn Sie so wollen."

Schon das ist außergewöhnlich. Dass ein Autor es schafft, uns von der Entstehung, dem Verlauf und dem Höhepunkt von Bränden zu erzählen und wir hängen atemlos an seinen Lippen.

Doch Winslow kann weit mehr. Bei ihm fallen Spannung, Plot und Stil gleichermaßen in eins. Viele Thrillerautoren beherrschen die Spannung, aber die Sprache lässt zu wünschen übrig. Nicht so Winslow. Ich kenne wenige Autoren, bei denen jedes Wort so genau sitzt wie bei ihm, der gleichzeitig so genial das Klavier der Spannung beherrscht.

Er kann die erste Immobilienblase in den USA Ende der Achtziger zum Leben erwecken (und glaubt mir, sie verlief genauso wie die jüngste auch), bringt wieder einen Ermittler der hardboiled Sorte, Marke einsamer Wolf, ins Spiel und doch liest der sich neu und unverbraucht. Die amerikanische Versicherungsbranche gerät ins Visier, die Techniken der Entschädigungszahlungen, die Surfszene, vietnamesische und russische Mafia und wenn jemand etwas mit wenigen Worten eindrücklich schildern kann, dann ist es Don Winslow. "Statt Kanonen, denkt Billy, haben wir jetzt Anwälte. Die sind nicht so schnell, aber mindestens genauso tödlich und viel, viel teurer."

Nach dem Lesen musste ich aufwachen und mir die Augen reiben, damit ich begreife, dass ich nicht in Monarch Bay, sondern in Freiburg bin. Und keine Brandbeschleuniger nachweisen muss.

Vor Winslow könnte man niederknieen, aber das geht nicht, weil man ja das Buch zu Ende lesen muss, unbedingt, und das geht im Knieen schlecht.

Hans Peter Roentgen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "heißer" Tipp!!!, 27. März 2012
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der neue Thriller von Don Winslow profitiert von der persönlichen Erfahrung des Autors, denn dieser war über 15 Jahre als Sachverständiger für Brandursachenermittlung tätig. Und so schafft er es, aus einer simplen Brandstiftung einen Plot zu stricken, die den Hörer/Leser von Beginn an in ihren Bann zieht und erst dann wieder loslässt, wenn der letzte Satz gelesen/gehört ist.

Denn Winslow erzählt auf höchstem sprachlichen Niveau eine Geschichte, in der es nicht nur um Brandstiftung, sondern auch um die Russen- und Vietnamesen-Mafia, um Antiquitätenhändler, um KGB-Agenten, um Betrüger, um Surfer, die amerikanische Versicherungsbranche, den Immobilienhype und eine alte Liebe geht.

"Die Sprache des Feuers" ist wieder einmal ein genialer Hardboiler aus der Feder des amerikanischen Thrillerautors, superspannend von Anfang bis zum Ende in der Hörbuchfassung von Dietmar Wunder gelesen, mit einem gradlinigen Ermittler Marke "Einsamer Wolf", stimmiger Atmosphäre - also alles vorhanden, was das Herz des Lesers/Hörers begehrt.

Und deshalb gibt es auch die volle Anzahl Sterne!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch dieser Winslow lohnt sich wieder, 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Keine Frage, erneut ein lesenswertes Buch von Don Winslow. Sein Schreibstil unterscheidet sich recht deutlich von dem vieler anderer Schriftsteller. Er schreibt überwiegend kurze, einfache, klare und punktgenaue Sätze und vor allem meist konsequent in der Gegenwartsform. Wer noch nichts von ihm gelesen hat, braucht womöglich etwas Zeit, um sich in diesen Stil einzulesen, aber es funktioniert.
Der Protagonist Jack Wade ist Schadenregulierer einer großen kalifornischen Versicherung, spezialisiert auf Brände. Er kommt einer Brandstiftung in Verbindung mit Mord und damit einem großen Versicherungsbetrug auf die Spur. Jack Wade verfolgt dies hartnäckig und gegen alle Widerstände, angefangen bei dem Begünstigten, der Polizei und eigenartigerweise sogar gegen den Willen der Chefs seiner eigenen Versicherung, die er ja eigentlich nur vor Schaden bewahren will.
Anfänglich dauert es ein wenig, bis die Story langsam Fahrt aufnimmt, aber dann wird man in die Geschehnisse immer mehr hineingezogen.
Ohne hier irgend etwas zu verraten oder anzudeuten muss man anerkennend feststellen, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, später eine erstaunliche Wende in die scheinbar geradlinige Entwicklung der Story einzubringen. Da ist man als Leser genauso überrascht und verblüfft wie der Protagonist Jack Wade selbst. Und am Ende werden die Zusammenhänge auch nachvollziehbar aufgeschlüsselt.
Ein Lob ebenso für das gelungene, ansprechend gestaltete Cover.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuer, Feuer!, 30. August 2012
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Don Winslow ist mit „Die Sprache des Feuers“ ein brandheißer Roman gelungen, der unerbittlich wie eine Feuerwalze auf den Leser zurollt und diesen erst nach einem wahrhaften Purgatorium wieder freigibt.

Dabei fängt eigentlich trotz des schnell geschnittenen Auftaktes erst einmal alles ganz gemächlich an. Don Winslow erzählt in geschickt miteinander verknüpften Erzählsträngen vom momentanen Leben des für die California-Fire-and-Life-Versicherung tätigen Schadenregulierers Jack Wade und davon, wie es geschehen konnte, dass er, der beste Brandermittler Kaliforniens, aus dem Polizeidienst ausscheiden musste.
Diese Rückblenden fügen sich absolut harmonisch in den Roman ein und vermitteln dem zunächst Leser fast wie in einem Sachbuch die wichtigsten Grundlagen von Feuer und Brandstiftung. Erst allmählich nimmt aber die Geschichte Fahrt auf, analog zu einem kleinen Feuerfunken, der sich am Ende zu einem alles vernichtenden Feuer auswächst.
Immer schneller prasseln die Geschehnisse auf Jack Wade ein und er muss feststellen, dass er offenbar nur ein kleine Randfigur in einem großen Kampf zwischen seiner Versicherung und einem ehemaligen KGB-Agenten ist. Doch obwohl er sich bereits in seinem früheren polizeilichen Leben im Orange County schon einmal gehörig die Finger verbrannt hat, beschließt Jack Wade auch diesmal seinem Gewissen zu folgen und auf eigene Faust zu kämpfen – Last man standing quasi.

Die Geschichte, die Don Winslow in „Die Sprache des Feuers“ erzählt, ist zunächst trügerisch ruhig. Sobald man aber denkt, man hätte den Plot durchschaut und könne abwarten, beginnt der kalifornischer Autor erst einmal aufzudrehen. Mit trockenem Humor und in immer höheren Drehzahlen jagt er seinen Brandermittler gerade ab der Mitte des Buches bis zum Ende hin durch ein wirkliches Fegefeuer. Diese stetige Klimax, die bis wenige Seiten vor Ende des Buches andauert, gefiel mir besonders gut, da ja einigen vielversprechenden Romanen nach einem fulminanten Beginn irgendwann die Luft ausgeht. Hier ist es genau umgekehrt: Ruhiger Beginn und immer stärker werdendes Tempo. Dieses ist zwar nicht so hoch wie in den späteren Werken, z.B. aus der Boone-Daniels-Reihe, dennoch ist dieser Roman aus dem Jahr 1999 deutlich schneller getaktet als die meiste aktuelle Literatur. Bei mir sorgte diese Geschwindigkeit und der Sog, der sich aus der Erzählung entwickelt, dafür, dass ich das Buch innerhalb eines einzigen Tages verschlang.

„Die Sprache des Feuers“ ist schnell, hart, sehr cool und nebenbei mit einem großartigen Cover ausgestattet. Mit diesem Frühwerk erbringt Don Winslow erneut den Beweis, dass er einer der aktuell besten und talentiertesten Autoren Amerikas ist – ein Buch, das breiteste Aufmerksamkeit verdient!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Das Feuer schreibt seine Chronik selbst", 17. April 2012
Jack Wade ist Schadensregulierer für Brandfälle bei der California Fire & Life Versicherung. Seine Aufgabe ist es, den Brandherd zu untersuchen und über die Auszahlung der Schadenssumme zu entscheiden. Als die Frau des Immobilienmagnaten Nicky Vale bei einem Brand auf tragische Weise ums Leben kommt, glaubt Jack nicht an einen Unfall, ganz im Gegensatz zum Ermittler der Polizei. Sein Mordverdacht entpuppt sich als ein Stich ins Wespennest der russischen Mafia, die sich ihre Machenschaften an der Westküste nur ungern von einem Versicherungsangestellten vereiteln lassen will. Jack wird von seiner Vergangenheit eingeholt, da er wegen Meineids unrühmlich aus dem Polizeidienst entlassen wurde, und als er erkennt, welchen Feuersturm er mit seinen Ermittlungen entfacht hat, ist es beinahe zu spät ...

Der amerikanische Autor Don Winslow überrascht mit einem ungewöhnlichen Erzähltempus. Erwartet man in einem Roman das epische Präteritum, ist "Die Sprache des Feuers" durchgängig in einem Präsens verfaßt, das immer wieder die Fiktion durchbricht, der Geschichte dokumentarischen Charakter verleiht. Als in noch weit stärkerem Ausmaß gewöhnungsbedürftig erweist sich der kurzatmige, abgehackte hauptsatzzentrierte Stil. Mag er im Original der sonnigen kalifornischen Ungezwungenheit entsprechen, wirkt er in der deutschen Übersetzung zunächst wie ein aufdringlicher Zeitgenosse, der dem Leser Gesellschaft leistet, sofort zum kumpelhaften Du übergeht und unaufgefordert aus seinem Leben erzählt. Wo allerdings Don Winslow krampfhaft bemüht wirkt, nur ja kein Wort zu viel zu setzen, erweist sich die Rolle der wertenden Erzählstimme als ein Stilmittel: Die Kommentare sind pointiert, treffend, zum Teil äußerst makaber, ziehen den Leser tiefer in das Geschehen.

Seine Spannung bezieht der Roman zum einen aus dem durch kurze Satzkonstruktionen künstlich hohen Erzähltempo. Außerdem setzt der Autor gerade in den eingeschobenen Kapitelen, in denen die Vergangenheit der Protagonisten thematisiert wird, auf Zeitraffung, reduziert sich puristisch auf das Notwendigste, ohne jedoch Essentielles vorzuenthalten.

Zum anderen weckt auch die Ausgangssituation das Interesse des Lesers. Daß Nicky Vale seine im goldenen Käfig lebende Frau ermordet hat, steht rasch außer Zweifel. In einer klassischen David-Goliath-Konstellation sieht sich Jack Wade mit einer kriminellen Organisation mit weitreichendem Einfluß konfrontiert, die das Justizsystem geschickt zu ihren Zwecken zu nutzen versteht.

Mit "Die Sprache des Feuers" legt der Suhrkamp-Verlag ein Frühwerk des Autors nachträglich in deutscher Sprache vor. Er besticht durch große Sachkenntnis in den behandelten Themen und akribische Recherche, wohingegen der Stil anfangs sperrig wirkt, nichtsdestotrotz durch seine Individualität überzeugt. Die Ereignisse schaukeln sich immer weiter auf und münden schließlich in den einzig möglichen infernalischen Showdown, in dem Don Winslow auch der Versuchung widersteht, einen Stilbruch durch ein Happy End im kalifornischen Sonnenuntergang zu begehen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Frühwerk, 16. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Zuerst habe ich mich geärgert,dass mal wieder ein älteres Werk eines Erfolgsautors als neuer Superthriller präsentiert wird,dieses Buch stammt aus 1999.
Während der ersten 100 Seiten passiert nicht viel,der Leser wird in aller Ausführlichkeit zum Brandexperten "ausgebildet".Dann wirds langsam spannend:Jack (Held)findet erste Anzeichen,mit denen er Nicky(Böser)nachweisen könnte,dass er einen Teil seines Hauses mitsamt Ehefrau verbrannt hat.Jack ist Regulierer einer Versicherung,wenn er keine Brandstiftung nachweisen kann,muss die Versicherung über 2 Millionen an Nicky zahlen.Jack ermittelt,Nicky hat als Oberrussenmafioso alle Mittel,Jack das Leben schwer zu machen.Jack kriegt auch Probleme mit den Versicherungsbossen,die nicht wollen,dass er die Regulierung ablehnt.Die Handlung bekommt noch mehr Fahrt,obwohl es Grisham-mäßig damit weitergeht,dass das kalifornische Zivilrecht für Brandschäden ausführlich dargestellt wird.Zwar werden Jack die Beweise aus der Hand geschlagen,aber KGB und andere Gangster haben gegen Nicky schon die Messer gewetzt,Andere gegen Jack.Gegen Ende sterben viele der handelnden Personen,noch mehr werden als Gauner enttarnt.Folgerichtig gibts auch ein großes Feuer.Am Schluss kommt keiner ohne Schaden davon,die Frage ist nur,wer überlebt und nach dem finalen Knall ungefährdet weiterleben kann.
Gut so,weil ein Zuckerguss-Happyend hätte der Geschichte geschadet.
Der Autor ist hier zwar noch etwas umständlich in der Darstellung,vom lakonischen Humor der neuen Werke ist er auch noch entfernt,das Buch ist meiner Meinung nach dennoch absolut lesenswert,spannend,mitreissend,einfach gut..

ERGÄNZUNG:
Wenn Ihnen die Surferatmosphäre Kaliforniens gefällt,ein Winslow-Stil mit Humor und teilweise brutaler Handlung,empfehle ich den Roman "Geier" von Peter J.Kraus,der kann meiner Meinung nach locker mit Winslow mithalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der internen Winslow Wertung nicht ganz vorn, 9. August 2013
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Im Vergleich zu vielen anderen Thrillern von anderen Autoren hätte dieses Buch auch die Höchstwertung verdient. Innerhalb der internen Winslow Hitparade selbst kann ich es nicht auf einen Spitzenplatz setzen. Natürlich gefällt der witzig formulierende Stil, die lakonische Steigerung der Spannung. Aber die Hauptfigur ist doch so ein wenig nach dem "California-Don Winslow-Schema-F" gestaltet: Schon wieder ein Ex Polizist, der aus dem Dienst geflogen jetzt sein Geld als Privatermittler verdienen muss (so wie in "Pacific Private") und der zudem schon wieder so ein Surfer Boy ist. Jack Wade arbeitet als Schadensregulierer für eine Versicherungs-Gesellschaft. Bei einem Brand ist eine Frau ums Leben gekommen und dass die schlampig arbeitende Polizei Unfall als Todesursache einsetzt und den Fall abschließt, überzeugt Wade nicht. Ihm ist schnell klar, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde und die Frau ein Mordopfer ist. Aber diese Erkenntnisse will niemand haben, nicht einmal seine eigene Firma. Für den nicht us-amerikanischen Leser zieht sich die Sache hin und wieder etwas, weil die abstrusen Wege, die das kalifornische Versicherungsrecht nimmt einen zwar verblüffen aber nicht immer fesseln können. Trotzdem natürlich spannend und unterhaltsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nur der Schluß ist unseriös, 3. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich war beeindruckt! Über weite Strecken habe ich etwas Neues gelernt - über Feuer und Brände.
Und dies wird vom Autor, obwohl es von Anfang an spannend ist, sehr detailliert dargelegt - und zwar anhand des Jobs des Schadensregulierers einer Versicherungsgesellschaft. Der ist dann auch die Hauptfigur des Romans; er recherchiert das, was die Polizei nicht findet oder nicht finden will.

Leider ist der showdown, der sich über mehrere Seiten hinzieht, recht unglaubwürdig. Während sich vorher alles logisch ineinander fügt einschließlich der vd. Handlungsstränge, wirkt das Ende stark überkonstruiert, effekthascherisch, unglaubwürdig.

Deshalb ein Stern Abzug.

Übrigens: ich meinte, ein Drehbuch zu lesen. Wahrscheinlich dachte Don Winslow beim Schreiben auch gleich an die Filmrechte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein alter, aber guter Winslow Roman, 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers (Hörbuch-Download)
Die Inhaltsangabe oben liest sich durchaus interessant, aber ich hatte eher ein durchschnittlichen Privatdetektiv-Krimi erwartet. Aber weit gefehlt! Einen wirklich sehr guten Krimi hat Don Winslow hier vorgelegt. Anfangs ist es tatsächlich eine Routine-Geschichte. Ein Haus brennt ab, eine Frau stirbt in den Flammen, der getrennt lebende Ehemann, ein eingewanderter Russe der zum Millionär geworden ist, trauert mehr um die verbrannten Antiquitäten als um seine Frau. Jack Wade ist Schadensregulierer einer Versicherung und er übernimmt diesen Fall. Ihm kommen sofort Zweifel an der Brandursache und er beginnt zu ermitteln.

Soweit – wie gesagt – keine aufregend neue Kriminalgeschichte. Diese entwickelt sich aber nach und nach. Der Autor lässt uns immer wieder in die Vergangenheit schauen und stellt so einzelnen Charaktere wie Jack Wade oder den russischen Einwanderer näher vor. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Sichtweisen auf den Fall. Besonders gut hat mir die entscheidende Wendung in dem Fall gefallen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber es nicht alles so, wie es scheint. Sehr gut!

Die eigentliche Auflösung des Falles bzw. das Ende der Geschichte war dann vielleicht etwas überhastet und in meinen Augen nicht besonders glücklich gewählt. Aber das kann aber auch daran liegen, dass dem Hörbuch eine gekürzte Fassung des Buches zu Grund liegt und es leider keine vollständige Lesung ist. Mittlerweile tendiere ich immer mehr zu vollständigen Lesungen, obwohl diese sich oftmals arg lang hinziehen.

Gelesen wird das Hörbuch von Dietmar Wunder. Zu diesem Sprecher ist nichts mehr zu sagen. Ich höre die angenehme Stimme von Dietmar Wunder einfach sehr gerne.

Meine Wertung: Vier von fünf Sternen. Ein schöner und abwechslungsreicher Krimi aus dem sonnigen Kalifornien. Das das Buch schon 1999 erschien ist überhaupt kein Problem und es fügt sich hervorragend ein in die Reihe der guten (Hör)Bücher von Don Winslow.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein weiterer guter Winslow, 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Wie schon die anderen Bücher hat mich auch die Sprache des Feuers gefesselt. Gute Story, spannend und vergnüglich geschrieben. Winslow ist vielen Autoren des Genres um Längen voraus.
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Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Die Sprache des Feuers: Roman (suhrkamp taschenbuch) von Don Winslow (Taschenbuch - 12. März 2012)
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