Kundenrezensionen

9
4,3 von 5 Sternen
Ali und Ramazan: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Format: TaschenbuchÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2012
'Ali und Ramazan' ist eine Liebesgeschichte, die fernab jeder Schnulze daher kommt. In klarer aber reicher Sprache erzählt die Autorin Perihan Ma'den darin die Geschichte der zwei Jungs Ali und Ramazan, die in einem Waisenhaus aufwachsen und sich dort ineinander verlieben und so die Zumutungen, mit denen sie konfrontiert werden, überstehen ' bis es nicht mehr weitergeht. Neben einer einfühlsamen, vor Freude und Traurigkeit zu Tränen rührenden Liebesgeschichte, die sich an einer wahren Begebenheit orientiert, fundiert der Roman literarisch die aktuellen wissenschaftlichen Debatten, die sich mit der ökonomischen Ausgrenzung von Menschen und der Zementierung menschlichen Miteinanders zu starren Identitäten befassen. Im Jahr 2010 wurde 'Ali und Ramazan' zum Buch des Jahres in der Türkei gewählt. Nun liegt es in einer deutschen Übersetzung vor, erschienen im Suhrkamp-Verlag. Kurz gesagt: Das Buch ist auch deutschsprachig ein absolutes Muss und neben Michal Witkowskis Roman "Lubjewo" der beste "schwule Roman" der letzten Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2013
Perihan Magden hat sich schon nach dem Titel zu schließen an der Tradition der großen Liebesromane des Orients orientiert. Und da muß es schlecht enden. Man denke nur an Leila und Madschnun von Nizami! Und nun ein Stricher und ein Drogenschnüffler. Und das wird in der Türkei 2010 Buch des Jahres. Schon dieser Umstand reicht aus, zum Lesen des Buches zu motivieren. Wie gehen die Türken mit der verzweifelten Liebe zweier junger Männer um? Mit der Aussichtlosigkeit ihres Lebens? Ein ziemlich ungewöhnliches Buch, das den morbiden Glamour der Kinder vom Bahnhof Zoo eben nicht hat - und auch nicht das Jammern oder den Schmalz mancher Schwulenromane. Deshalb sollte man ihm auch nicht solche Etiketten anhängen. Lesenswert für jedermann/frau.
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am 26. Juni 2014
Perihan Magden hat einen kleinen Roman abgeliefert, aber auch ein großes Meisterwerk.

Als ich das Buch zugeschlagen habe, nachdem ich den letzten Satz gelesen hatte, hat es mir die Kehle zugeschnürt und ich hätte am liebsten sofort laut losgeheult. Dieser Roman ist eines der Bücher, wo von Seite 1 mitgefiebert, mitgeweint, mitgelacht, mitgelitten habe. Es hat mich gepackt. Ich habe es in nur einem Tag verschlungen. Dieses Buch ist mir so unter die Haut gegangen, mit dieser derben, kraftvollen aber auch romatischen Sprache.

Eine Liebe wie die Sonne, sie zieht einen an, man kann nicht ohne sie leben, aber sie verbrennt auch, sie versengt über kurz oder lang Alles und vernichtet es am Ende. Zwei Seelen, die ineinander verwoben, verschmolzen sind. Dabei so krass unterschiedliche Typen und Charaktertypen, wie man sie sich nur denken kann. Und doch füreinander bestimmt und abhängig voneinander wie die Luft zum Atmen - von Kindestagen an.

Zwei Jungs im Waisenhaus, die schon früh merken sie sind füreinander bestimmt in dieser ansonsten grauen, kalten, einsamen Kindheit, sind die beiden füreinander das Einzige was Wärme, Liebe, Achtung und Geborgenheit bietet. Man ahnt frühzeitig das es kein gutes Ende nehmen kann. Und doch hofft, bangt, fiebert man mit den beiden, dass es einen Ausweg, einen Slberstreif am Horizont geben kann, irgendwas Hoffnungvolles.

Dieses Buch sollte man mal gelesen haben, egal was für eine Sexualität man auch haben mag. Es geht um die Liebe, um die Stärke und die Schwäche dieser Kraft und was Sie für uns bereit hält. Das beste Buch das ich seit langer Zeit gelesen habe und ich könnte es immer wieder lesen.
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am 30. Juli 2013
"Ali und Ramazan", trotz der nur knapp 200 Seiten wird mich das Buch sicherlich noch eine Zeit lang verfolgen, besonders weil die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht; man kann sie nicht so einfach abtun, hier und heute ist die Welt so ...

Die Autorin nimmt das Ende vorweg, was dem Buch eine besondere Eindringlichkeit verleiht. Der Sog ist da, man will unbedingt wissen, wie es dazu kommen konnte. Die Sprache ist schnörkellos, die Ausdrucksweise von Ali um Ramazan ihrem Umfeld angepasst und etwas gewöhnungsbedürftig, aber stimmig.

Eine Geschichte über zwei Waisenjungen in der Türkei, einer Liebe, die trotz aller Widrigkeiten auch kleine Glücksmomente hat, aber an der Realität des Lebens zu zerbrechen droht...

Wer schwere Kost ertragen kann, dem sei dies Buch ans Herz gelegt.
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am 30. November 2014
Obwohl ich nur gelegendlich ein Buch in die Hand nehme konnte ich dieses Meisterwerk nicht aus der Hand geben. Die Geschichte der beiden Jungs ist erlich mit allem unbeschreiblich schönen und den abschäulichen Seiten einer Liebesgeschichte geschrieben ohne zu übertreiben. Vorallem die letzte seite hat es mir angetan, sie löst eine emotionsexplosion (zumindest war es bei mir so) beim Leser mit all den Gefühlen die sich in laufe des Romanes ansammeln aus.

Abschließend kann ich dieses Buch zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher zählen und allen empfehlen die auf der suche nach einer erlichen und authentischen Liebesgeschichte sind.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2012
Die ganz spezielle Liebesgeschichte der zwei ungleichen Waisenkinder Ali & Ramazan erzählt Perihan Magden einfühlsam und dramatisch zugespitzt: das Leiden an der Liebe zum bitteren Tod der beiden erschüttert.
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am 11. Dezember 2014
Wirklich ein besonderes Buch. Klarer überzeugender Stil. Berührende Geschichte. Ich habe das Buch binnen kürzester Zeit verschlungen. Selten so eine schöne Liebesgeschichte gelesen...
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am 18. Juni 2013
Es ist ein poetisches Buch, ein schön beschreibendes Buch und trotzdem brutal und blutig. Gut übersetzt, gut lesbar und interessant, aber z.T. schwer verdauliche Kost.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2012
Ein netter Roman für einen 4-5 stündigen Flug..

Es geht um eine Liebesgeschichte in Istanbul, zwischen zwei Heimkindern und deren Leben nach dem Heim. In allen Facetten wird beschrieben, wie es auf und ab geht und was Sie erleben. Strichermilleu und Drogenkonsum spielen dabei eine große Rolle.

Leider verwendet die Autorin für mich zu viele Spitznamen für die beiden Protagonisten und deren Bekannte, so dass dieses Buch nicht in den Bereich "Literatur" gezählt werden kann, sondern eher in den Bereich "Schundliteratur". Aber lest es selbst und bildet Euch ein Urteil.
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