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Kundenrezensionen

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am 24. Mai 2013
Die Geschichte ist sehr schön erzählt und geschrieben.
Mir gefällt das Buch gut. ICh würde es immer wieder weiter empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. April 2010
Am Rand der Landstraße hielten wir an, um zu rauchen. Nebeneinander lehnten wir am Auto, es musste schön ausgesehen haben für die, die in den Autos saßen und an uns vorbeifuhren. Zwei Beine in einem Rock und zwei Beine in einer engen Hose, wehende Haare und Zigaretten zwischen den Fingern. Wie Cowboys standen wir, und vielleicht dachten sie, wir fänden das gut, wir würden das genießen."

Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, endet auch für Lene das bisherige Leben. Nichts in ihrem bisherigen Leben war so schwerwiegend, wie der plötzliche Tod des Geliebten. Lene flieht aus Berlin, wo alles an Tim erinnert und Tonia ihre Freundin fährt mit ihr. Sie irren kreuz und quer durch Mecklenburg. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, dort erhalten sie auch die Nachricht, dass Tim in 3 Tagen beerdigt wird.

Das Buch liegt schwer, die Sätze machen sich im Magen breit und beim schlucken schnürt einem den Hals zu. Elisabeth Rank schafft es mit einer fast schwebenden Sprache einzufangen, was man in dieser Situation erlebt und wie verquer die Gedankengänge teilweise sind.

Und auf einmal war ich mir sicher, ich wäre auseinander gefallen, wäre er eine Minute später gekommen.
In Einzelteilen hätte ich herumgelegen, der Kopf wäre von der Treppe unter den Schrank gerollt, die Arme hätten neben Lenes Lager auf dem Sofa gelegen als kleine Attrappen für den Ernstfall, als Simulation."

Besonders diese ausgewählte Stelle beschreibt die Hilflosigkeit, in der man der Trauer ausgeliefert ist. Wie gehe ich mit den Verbliebenen um? Was kann ich ihnen zumuten?
Ich hoffe Elisabeth Rank erhält sich diese zutiefst erdige Sprache und wir werden noch viel von ihr lesen.
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am 23. Februar 2011
Ich mag das Buch. Auch wenn mir diese betont "neu-modische" Schreibe schnell auf den Keks gegangen ist. Auch wenn ich diese Roadtripgeschichten schon immer doof fand. Bei den Spritpreisen fährt man nicht einfach durch die Weltgeschichte. Vor allem, weil man nicht weglaufen kann. Aber das merken die beiden am Ende des Buches auch und dann erkennen sie, was jeder erkennt, der einen wichtigen Menschen im Leben verliert: Das Leben geht weiter. Einfach so.

Dennoch beschreibt die Autorin das Gefühl erschreckend genau. Diese Leere, das nicht glauben und vor allem die Angst vor dem Morgen. Man weiß gleich, dass das Leben weiter gehen muss. Aber wie? Ohne diesen Menschen? Man versteht Tonia, die Freundin, die Lene bei diesem Verlust nicht helfen kann. Die nur zusehen kann, wie ihre Freundin versucht diese Dinge in ihrem Kopf zu ordnen. Die nichts sagen kann, weil es nichts gibt, was die Sache nur einwenig erträglicher machen kann. Und dennoch steht das Thema "Tod" nicht im Vordergrund. Eigentlich geht es um Freundschaft. Um Liebe. Unbedingt lesen!
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am 2. Juni 2010
Wie kann Lene aushalten, dass ihr geliebter Tim Knall auf Fall stirbt? Wie kann sie weiterlaufen, wo doch der Teppich unter den Füssen wegrutscht? Wie kann sie je wieder in ihrem Bett schlafen, wo doch im Kissen noch einen Hauch von Tim's Geruch hängt? Lene kann es nicht und flüchtet darum zusammen mit ihrer Freundin Tonia aus der Stadt, weg von dem Grauen. Und Tonia bleibt bei ihr, hält aus, was kaum auszuhalten ist.

Wenig Handlung aber dafür ein Feuerwerk von Emotionen, von Sätzen, bei denen einen fast das Herz stehen bleibt. Dramatisch, rührend, herzzerreissend. Vor die Wahl gestellt, einer der drei Protagonisten zu sein, würde ich mich wohl für Tim entscheiden, denn SEIN Schmerz ist vorbei.

Fazit: In einem Rutsch lesen!
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am 14. Juni 2010
In 'Und im Zweifel für dich selbst' von Elisabeth Rank wird die Geschichte von Tonia und Lene erzählt, die nach dem Unfalltod von Lenes Freund Tim aus Berlin entfliehen um das Geschehene irgendwie zu verarbeiten.
Tim ist tot. Für Lene bricht eine Welt zusammen. Zusammen mit Tonia, ihrer besten Freundin, fährt sie einfach los. Nur weg aus Berlin. Lene ist von Trauer überwältigt. Ganz langsam begreifen die Freundinnen, dass das Leben trotzdem weitergeht und die Welt sich weiterdreht, auch wenn es zunächst unmöglich erscheint.
'Und im Zweifel für dich selbst' ist aus der Sicht Tonias geschrieben, was ich sehr interessant finde, denn es war Lenes Freund Tim der gestorben ist und somit steht Lene auch im Mittelpunkt der Geschichte. Doch sie ist verständlicher Weise blind vor Trauer, während Tonia ihre Umgebung, also auch Lene mit einer verblüffenden Genauigkeit beobachtet.
Jeder der ungefähr in ihrem Alter ist, so um die 20, wird sich das ein oder andere Mal in ihr, ihren Gedanken oder Erinnerungen wieder erkennen. Daher kann man sich mit Tonia sehr gut identifizieren. Eine bezeichnende gemeinsame Erinnerung waren für mich beispielsweise die bunten Zuckerperlenketten. :)
Die Geschichte der beiden Mädchen dreht sich größten Teils um die Trauer und den Versuch der Verarbeitung, was auf Dauer emotional anstrengend werden kann, gerade wenn man eine ähnliche Situation erlebt hat. Doch die Rückblenden in Lenes und Tonias Vergangenheit bieten einerseits Abwechslung zur Trauer und anderseits lernt man besonders Tonia besser kennen.
Rank schreibt sehr ausdrucksstark. Sie bringt dem Leser die überwältigenden Gefühle der Trauer und Verzweiflung, die man kaum in Worte fassen kann, in einer sehr bewegenden Sprache näher.
Auf der Rückseite steht u. a. '['] ein Generationenpoträt [']', dem kann ich zustimmen, denn ich finde einiges von mir in 'Und im Zweifel für dich selbst' wieder.
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