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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2009
Reine Spannungsleser, die möglichst abgedrehte Serienkiller durch ein Meer von Blut verfolgen wollen, sind hier falsch.
Aber wer den Typ "lakonischer-Held-mit-düsterer-Vergangenheit-und-mehr-Anstand-als-ihm-guttut" noch nicht total satt hat, wer im Krimi auch eine Prise Gesellschaftsroman verträgt, wer sich mehr Fragen stellt, als das Universum je beantworten kann, der wird gerne Boone Daniels durch diesen Tag vor der Großen Welle begleiten, der Großen Welle, die sich unaufhaltsam auf die Pazifikküste zubewegt, eigentlich die volle Aufmerksamkeit eines jeden Surfers erfordert und einen gewissen Zeitdruck bei der Jagd auf Frauenmörder und Mädchenhändler erzeugt.
Ich persönlich habe mich von den Charakteren dieses Romans nur widerstrebend verabschiedet, mochte einen ganzen! Tag kein anderes Buch anfangen und bin gerade mitten in "Gentlemen's Hour" - laaangsam, denn dann gibt's erstmal keine Fortsetzung mehr.
Der originelle, fast phonetisch geschriebene Surferslang des Originals kommt in der Übersetzung genauso staubtrocken, aber weniger kreativ rüber - wer die Wahl hat, greife zum Original.
P.S.: Die Vergabe von einem Stern finde ich a)gemein und b)unverständlich -' wenn mir ein Unterhaltungsroman so wenig gefällt, lese ich ihn gar nicht erst zu Ende. Aber das nur am Rande.
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am 19. Mai 2014
Nach "Tage der Toten" und "Kings of Cool" und "Frankie Machine" und "Sprache des Feuers" und "Zeit des Zorns" habe ich gedacht, es kann nicht sein, dass dieser Autor nur fantastische Bücher schreibt.
Geirrt. Er kann. Und wie!
"Pacific Private" ist wieder ein absolutes Sahnestück der Literatur, eine spannende Story, interessante Charaktere, wissenswerte Hintergrundinfos übers Surfen und die Geschichte Kaliforniens - verpackt in einen Schreibstil, den ich einfach nur genial finde. Ich habe mich bestens amüsiert, zwischendurch kaputt gelacht, am Ende mit den Tränen gekämpft - was will man mehr?
Ganz groß!
Don Winslow ist einfach der Hammer und ich werde nicht ruhen, bis ich alle Bücher von ihm gelesen habe - um nachher die Frage vollständig beantworten zu können: Kann es wirklich sein, dass dieser Autor nur geniale Bücher schreibt?
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am 30. Mai 2013
Don Winslow liebt Kalifornien, er liebt San Diego und er liebt die Wellen und das Surfen. Das kommt auch in diesem Buch wieder deutlich heraus. Der Held in PACIFIC PRIVATE ist ein surfender Privatdetektiv - aber eigentlich ist es anderes herum. Er ist ein privatdetektivierender Surfer, der es liebt eine gute Zeit im Meer und mit seinen Freunden zu verbringen. Jeden Morgen treffen sie sich unten am Meer, paddeln raus und waten auf die ersten Wellen. Sie nennen sich die Dawn Patrol.

Und gerade als die überkrassen Monsterwellen auf Kalifornien zurollen und alle Surfer aus dem Häuschen sind bekommt er Boone Daniels einen Job, den er leider annehmen muss, will er seine rückständige Miete zahlen und sich etwas zu Essen kaufen. Schnell werden Boone und seine Freunde in den Strudel der Ereignisse gerissen. Boone ist einer großen Sache auf der Spur, und je mehr er hineingezogen wird, umso mehr muss er die Dämonen seiner Vergangenheit bekämpfen. Aber auch die anderen Mitglieder der Dawn Patrol haben Geheimnisse und dunkle Schatten in ihrer Vergangenheit.

Die Story entwickelt sich schnell und spannend und gegen Ende scheint es gar, als würde die Freundschaft der Dawn Patrol zerbrechen. Das Finale kommt leider schnell und schon ist PACIFIC PRIVATE vorbei.

Don Winslow ist es gelungen einen spannenden Thriller zu schreiben, den er mit Details über das Surfen würzt. Es ist ihm gut gelungen den Lebensstil der Surfer einzufangen und die bunte Mischung der Charaktere der Dawn Patrol und die Beziehungen zueinander geben dem ganzen Buch den letzten Schliff. Für mich gehört Don Winslow inzwischen zu meinen Lieblingsschriftstellern.
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am 7. Juni 2016
Winslow führt hier neue Charaktere ein, die aber leider sehr clichehaft ausgebildet werden. Sprachlich versucht er sich, dem lässigen Surfer-Slang anzupassen, was aber m.E. eher misslingt. Muss man nicht gelesen haben.
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am 1. April 2013
Ich muss sagen, dass ich das Buch beinahe nach dem ersten Viertel beiseite gelegt hätte, denn bis dahin passiert nichts anderes, als dass erzählt wird, wie unendlich cool doch die Hauptfigur und alle seine Freunde sind. Es ist nicht mal so, dass die irgendwas cooles oder aufregendes machen, damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann, nein, es wird nur ganz deutlich gemacht, wie toll sie so sind, was eigentlich so ziemlich einen gegenteiligen Effekt beim Leser auslöst.

Hinzu kommt noch, dass ich als Nicht-Surfer auch sehr wenig mit den ganzen ausufernden Beschreibungen zu diesem Thema anfangen konnte. Aber okay, wenn man sich mehr für dieses Thema interessiert, dann mag das vielleicht anders sein.

Immerhin beginnt dann ab ca. dem ersten Drittel oder Viertel doch noch eine Geschichte, die zumindest halbwegs spannend ist, aber doch sehr unausgegoren wirkt. Alles in allem ein Buch welches man nicht unbedigt gelesen haben muss finde ich.
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HALL OF FAMEam 7. Juni 2009
Jetzt hat auch der Suhrkamp-Verlag begonnen, sich dem Krimigenre zu widmen. "Pacific Private" von Don Winslow (Suhrkamp-Taschenbuch 4096 - "The Dawn Patrol", 2008) gehört zu den ersten derartigen Veröffentlichungen. Das Buch ist der erste Band von Don Winslows Serie mit dem surfenden Ex-Polizisten und gelegentlich - wenn er nicht surft - als Privatdetektiv tätigen Boone Daniels. Dieser ist primär Surfer an der US-Westküste in San Diego - als Teil der Dawn Patrol, begeisterten Surfern, die sich nahezu jeden Tag zum gemeinsamen Surfen treffen und so - trotz Unterschieden bei Alter, Berufen und Familienstand - zu Freunden geworden sind. Er hat die Polizei nach einer mißglückten Aktion bei einer Kindesentführung verlassen und schlägt sich mit gelegentlichen Aufträgen als Privatdetektiv so durch. In "Pacific Private" bekommt er einen Auftrag, eine Stripperin Tamnmy Roddick zu suchen, die vor Gericht zugunsten einer Vesicherung über die Abfackelung eines Gebäudes durch den Nachtklubbesitzer Dan Silver aussagen soll. Doch sie verschwindet von der Bildfläche, bald findet man eine Tote, die jedoch nicht Tammy, sondern ihre beste Freundin ist. Boone beginnt mit der für die Versicherungsgesellschaft tätigen Anwältin Petra Hall die Suche nach Tammy. In der Folge weitet die Angelegenheit von der Brandstiftung zum Kinderhandel aus, die jedoch von Boone unterstützt von der Dawn Patrol im Finale meisterlich abgeschlossen wird. Einige der vielen Kurzkapiteln, aus denen das Buch besteht, sind solche, die sich nicht unmittelbar der Krimihandlung widmen, sondern sich mit der Geschichte des Surfens an der US-Westküste und der Entwicklung von San Diego bis zur heutigen Großstadt befassen. Insgesamt ein leicht lesbarer Sommerkrimi, den man in einem Mal - wenn man etwas länger Zeit hat - durchlesen kann.
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am 9. Dezember 2009
Ein Krimi ist ein Krimi ist ein Krimi. Oder meinethalben ein Thriller. Wir wollen ja gar nicht darüber diskutieren, dass UNENDLICHER SPASS von David Foster Wallace das BUCH DES JAHRES ist (in deutscher Übersetzung/Sprache). Aber den DFW-Schinken - und das jetzt bitte nicht despektierlich verstehen - hätte/hat man eben nicht an zwei faulen Strandtagen im Sommer weglesen können wie PACIFIC PRIVATE. Weglesen müssen. Weil man(n) gepackt war. Weil einem die Figuren sympathisch sind und die Story nun wirklich nicht vorhersehbar war. Für FRANKIE MACHINE von Don Winslow habe ich sogar nur einen Tag gebraucht. Und hey, dass diese Mord- und Totschlag-Geschichten (und das gilt auch und vor allem für die alten Schweden mit ihren vielhundertseitigen Schauergeschichten) keine literarischen Ergüsse in der Pulitzerklasse sind, muss mir keiner erklären. Aber in die TENDERBAR gehe ich dann lieber im Winter an den Ofen. Bei Kaminfeuer und einem Glas Rotwein. Für PACIFIC PRIVATE waren ein paar coole Pivo und das Rauschen der kroatischen Adria gerade recht. Um nicht zu sagen: Perfekt!
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am 30. Dezember 2013
schade, dass ich kein surfer bin und auch niemals werde...! die story macht lust auf die dawn patrol, gut skizzierte chraktere, der ozean ist zum greifen nah und die story entwickelt sich spannend bis zum schluss! kann mann blind kaufen, winslow macht das einfach unaufgeregt und sehr sehr gut! habe mich sogleich auch an den nachfolger: pacific paradise gemacht...bewertung folgt!
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am 21. September 2010
Pacific Private ist meine erste Erfahrung mit einem Krimi-Hörbuch. Ich habe das Buch gelesen und befürchtet, dass die Stimmung, die Spannung, die Don Winslow darin so meisterhaft transportiert in der Hörbuchfassung verloren gehen würde. Aber da habe ich mich geirrt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt jemandem so begeistert zugehört habe wie Dietmar Wunder, dem Sprecher in Pacific Private und der Synchronstimme von Daniel Craig (James Bond). Die Geschichte bekommt dadurch eine neue Wirkung. Und umso öfter man sie hört, umso mehr tauchen Details auf, die einem beim Lesen gar nicht aufgefallen sind.

Boone Daniels ist ein mitreißender Protagonist, so mitreißend wie die Wellen auf denen dieser Ex-Polizist so leidenschaftlich surft. Ich mag die scheinbare Nebensächlichkeit von gut durchdachten Details, die mit so einer Leichtigkeit daher kommen, dass die Story an keiner Stelle an Authentizität verliert.

"Die Nässe dämpft ihre Schritte, deshalb nähern sie sich leise. Der Dunst der ihre Beine umfängt, lässt sie aussehen, als würden sie schweben. Wie die Geister früh verstorbener Kinder." So heißt es nahezu am Beginn des Romans. Winslow ist ein großer Stimmungsschreiber, das schätze ich sehr an ihm. Nie übertrieben, aber treffend wählt er seine Worte. Und damit schafft er auch eindeutige Charaktere, deren Handeln und Denken man nicht in Frage stellt, sondern einfach nur gespannt darauf wartet, was als nächstes passiert.

Wer glaubwürdige, spannende und kluge Geschichten sucht, der ist bei Don Winslow gut aufgehoben. Also Daumen hoch für die Geschichte vom surfenden Boone Daniels, der unter der Sonne Kaliforniens ermittelt.
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am 22. Februar 2015
Don Winslow, der an der Westküste der USA lebt, ist mit diesem Buch wieder einmal ein absolut spannender Thriller gelungen. Einfache Sprache, klarer Aufbau der Handlung, am Schluss ein Feuerwerk! Unbedingt lesenswert für diejenigen, die die eine oder andere brutale Szene nicht abschreckt.
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