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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstmord für die reine Tee-Lehre
Nein, dies ist kein Krimi. Auch ich finde es ärgerlich, dass deutsche Verlage stets den Hingucker "Tod" im Titel verwenden, um Leser zu locken. Gleichwohl geht es im "Tod des Teemeisters" um den Tod. In diesem Fall um den Tod des Begründers des sog. Wabisuki.

Dieser "reine und schlichte Weg des Tees" wurde von Rikyu, in Umkehr zur einstmals sehr...
Veröffentlicht am 29. August 2009 von Alexander Poetsch

versus
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1.0 von 5 Sternen Tour de Force durch den unverständlichen Dschungel des Teewegs
1592 begeht der berühmte Teemeister Rikyu auf Befehl des japanischen Reichseinigers Taiko Hideyoshi Selbstmord. Die Gründe für die Verurteilung Rikyus bleiben im Dunkeln und lassen dessen Schüler, den Mönch Honkaku, nicht mehr los.

Inhalt dieses Romans sind die Aufzeichnungen Honkakus, der in der Ich-Perspektive über seine...
Vor 6 Monaten von schmechi veröffentlicht


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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstmord für die reine Tee-Lehre, 29. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Nein, dies ist kein Krimi. Auch ich finde es ärgerlich, dass deutsche Verlage stets den Hingucker "Tod" im Titel verwenden, um Leser zu locken. Gleichwohl geht es im "Tod des Teemeisters" um den Tod. In diesem Fall um den Tod des Begründers des sog. Wabisuki.

Dieser "reine und schlichte Weg des Tees" wurde von Rikyu, in Umkehr zur einstmals sehr prächtigen, teils dekadenten Auslegung der Teezeremonie, begründet. Im Jahr 1591 wird Rikyu, 70-jährig, vom Taiko Hideyoshi, erst verbannt und dann gezwungen, rituell Selbstmord (Seppuku) zu begehen.

Der vorliegende Text beruht auf den Aufzeichnungen von Honkakabu, dem damals 40-jährigen Lehrling Rikyus. Wer in diesem Buch eine Rahmenhandlung mit Anfang und Ende sucht, wird enttäuscht. Vielmehr geht es um die Ästhetik und die Ausübung der Teezeremonie. Und während die Zeit voranschreitet und von 1591 bis 1622 einen Bogen spannt, so wird die Spannung eher durch die, der Teezeremonie entsprechende, Kargheit und Reinheit des Teeweges bestimmt.Im Laufe der Jahrzehnte lernt Honkakabu aus Gesprächen mit großen Teemenschen (Cha-Jin), wie die Teemeister auch genannt wurden, das Schicksal seines ehemaligen Lehrmeisters besser kennen, als in den zehn Jahren an seiner Seite.Nicht nur uns Europäern, sondern auch seinem ehemaligen Lehrling ist unverständlich, warum der große Einiger Japans Taiko Hideyoshi, dem großen Wegbereiter der Teezeremonie, den Selbstmord befiehlt. Am Ende dieses Buches wissen wir dann allerdings, dass Rikyus Weg in den Selbstmord aus seiner Sicht nur konsequent und nicht fremdbestimmt war.

Mein Fazit: Dieses wunderbare kleine Buch beweist uns, wie stark der Tee und seine Zubereitung den Weg des alten und des neuen Japans verbinden. Ein Klassiker, der - ohne zu langweilen - große Lust auf eine Schale reinen Matcha macht.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehaltvolle Lektüre für einsame Stunden, 8. Dezember 2008
"Der Tod des Teemeisters" (Originaltitel "Honkakubô ibun"/"Honkakubô's Vermächtnis) von Yasushi Inoue gilt allgemein als künstlerisches Vermächtnis des mehrfach ausgezeichneten Autors. Der 1981 erschienene Roman, dessen deutsche Übersetzung von Ursula Gräfe erst 2007 im Suhrkamp Verlag erschienen ist, beruht auf Aufzeichnungen des Mönchs Honkaku, der sich nach dem unerklärlichen Selbstmord seines Meisters Sen no Rikyû (1522 - 1591) in eine Klause zurückzieht. Verschiedene Ereignisse veranlassen ihn über den Tod des Meisters, der die Teezeremonie revolutionierte, nachzudenken und gelangt so dem Wesen der Teezeremonie unbewußt noch ein gutes Stück näher.

Inoue schreibt im Epilog, daß er Honkakubôs Aufzeichnungen nur etwas verändert und historische Erläuterungen eingefügt hat. Das Büchlein vermittelt mit seiner klaren einfachen Sprache einen guten Eindruck in das Leben dieser interessanten Person im historischen Japan. Die Traumsequenzen verleihen der Geschichte noch zusätzlich eine surreale mystische Note. Ein Personenregister und Glossar runden diese gelungene Ausgabe ab, auch wenn ich persönlich manche Glossareinträge anders gewählt hätte.

Fazit: Ein gehaltvolles Büchlein für drei, vier Stunden Eintauchen in eine andere Welt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sich auskennt,, 8. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
für den bietet das Buch einen Lesegenuss. Soweit stimme ich den anderen Buchbesprechungen zu.
Wer keine Kenntnisse über Zen und Teezeremonien hat,erwartet sicherlich etwas anderes. Vorallem: die hier gegebene Kurzbeschreibung ist dann sehr sehr missverständlich. Es ist kein spannender Roman (!),in dem mit grosser Handlung und viel Action Machenschaften und Intrigen aufgedeckt werden. Wer so etwas sucht,wird enttäuscht sein. Und sollte dann lieber den Shogun oder ähnliches lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tod des Teemeisters, 12. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Buch handelt vom Tod des berühmten Teemeisters Sen no Rikyu, der in der Samurai-Zeit Selbstmord verübt. Sein Schüler, ein Mönch, erforscht die Gründe und stößt auf Intrigen und Machenschaften.

Ein nicht leicht zu lesendes Buch von Yasushi Inoue, das aber jenen, die gern Japan mit seinen alten Sitten und Gebräuchen verstehen möchten, einen Einblick in diese für uns fremde Welt verschafft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kulturstück für Fortgeschrittene, 28. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Inoues "Der Tod des Teemeisters" ist für mich ein Paradebeispiel
japanischer Literatur, da es gekonnt versteht dem Leser die japanische Kultur und vor allem die Teezeremonie näher zu bringen. Jedoch wäre es empfehlenswert, wenn der Leser sich zumindest etwas mit der fernöstlichen Kultur auskennte, denn Unwissenden mögen bestimmte kulturelle Phänomene fremd oder gar absurd erscheinen. Wer aber etwas mit Japan, jenseits seiner Bestsellerautoren wie z.B. Murakami anfangen kann, dem kann ich diese Buch nur empfehlen, da es den Leser in eine äußerst faszinierende Welt entführt. Das wichtigste jedoch: dieses Buch ist keine Krimminalgeschichte, wie man evtl. nach der Inhaltsangabe vermuten könnte. Der Selbstmord des Teemeisters dient lediglich als "McGuffin", um dem Leser eine Welt voll von Zeremonien und Ehrenkodizes zu präsentieren, die für Japanfreunde eine unvergessene Erinnerung bleiben werden.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wahre Geist des Tees ..., 14. Mai 2007
Selten habe ich ein Buch gelesen, das derart den wahren Geist der Teezeremonie atmet. Welch eine Klarheit, Kühle und Stille von diesem Buch ausgeht ... Wer als Leser allerdings keine Erfahrung und Kenntnisse über Zen, Meditation, Teezeremonie und das alte Japan mitbringt, dürfte sich mit diesem Buch reichlich schwer tun. Für Kenner jedoch ein echter Genuss!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tour de Force durch den unverständlichen Dschungel des Teewegs, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
1592 begeht der berühmte Teemeister Rikyu auf Befehl des japanischen Reichseinigers Taiko Hideyoshi Selbstmord. Die Gründe für die Verurteilung Rikyus bleiben im Dunkeln und lassen dessen Schüler, den Mönch Honkaku, nicht mehr los.

Inhalt dieses Romans sind die Aufzeichnungen Honkakus, der in der Ich-Perspektive über seine Erlebnisse mit dem Teemeister Rikyu berichtet, über seinen Tod reflektiert sowie mit dessen Zeitgenossen über die wahren Hintergründe des Freitods sinniert.

Inoues Spätwerk kann man nur Japanologen wirklich empfehlen, denn wer nichts über die japanische Teezeremonie und deren Bedeutung weiß und wer in der Kultur der Samurai nicht bewandert ist, dem erschließt sich auch dieser Roman nicht. Für solche Leser, zu denen auch ich zähle, ist das Buch eine regelrechte Qual, quasi eine Tour de Force durch den unverständlichen Dschungel des Teewegs... Harsche Kritik verdient in diesem Zusammenhang auch der Suhrkamp-Verlag, denn der Klappentext der vorliegenden Ausgabe lässt keineswegs auf schwer verständliche Literatur schließen, vielmehr wird in irreführender Weise suggeriert, dass es sich um einen Krimi mit historischen Hintergrund handelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, rein, einfach gut, 25. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Roman ist einer der besten, den ich die letzten Jahre gelesen habe.
Spannend erzählt ist er, ein einzelner, ungeklärter Abend zieht sich durch fast die gesamte Lektüre, dennoch nicht reißerisch, wie man das vielleicht von so mancher Schundliteratur kennt. Der entscheidende Gedanke, der dem Buch zugrundeliegt, wird dem Leser häppchenweise nahegelegt, bis er sich letztendlich voll entfaltet.

Es ist empfehlenswert, nicht direkt aus europäischen Booten ins fernöstliche, kalte Wasser zu springen. Einige Grundkonzepte japanischer Ästhetik, speziell des Teewegs, sind überaus hilfreich, da solche Hintergründe nicht erklärt werden, sondern vorausgesetzt werden. Dafür eignet sich Kakuzo Okakuras "Buch vom Tee" hervorragend.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Lektüre - doch kein Krimi o. ä., 15. Juli 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Gut an dem Buch finde ich die schlichte Erzählweise, man kann es also gut lesen. Wer sich für die Teezeremonie interessiert, wird "Der Tod des Teemeisters" wahrscheinlich sehr mögen. Zumal es die Zeremonie recht detailgetreu schildert und auch auf die verwendeten Gegenstände eingeht. Doch für Krimi-Liebhaber oder Leser, die viel Spannung erwartet haben, ist dieses Buch leider relativ enttäuschend. Spannung kommt nicht wirklich auf und es gibt keinen direkten Handlungsbogen oder auch Intrigen. Die Beschreibung des Buches bei der Produktinformation ist daher ziemlich irreführend. Denn es geht hierbei um einen Lehrling des Teemeisters, der seine Eindrücke und Gedanken dazu erzählt. Wie man zu Beginn es Buches schon lesen kann, handelt es sich dabei um, wie der Autor sagt, die leicht abgeänderten Aufzeichnungen dieses Lehrlings - also fast eine Art Tagebuch.

Kurzum: Für Krimi-Fans eigentlich ein Fehlgriff, doch für an Teezeremonie oder auch an Japan allgemein Interessierte lesenswert. Da ich - obwohl eigentlich Japan-Fan - eher einen spannenden Krimi erwartete, nur 3 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Der Klappentext führt in die Irre!, 29. Mai 2013
Von 
Beatrice Berger (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Buchklappentext (der nicht der Grund für Kaufen&Lesen des Buches war) spricht von "sein Schüler, der Mönch Honaku, forscht nach den Gründen für den geheimnisumwitterten Tod und deckt Intrigen und geheime Machenschaften auf.“ Wenn das stimmt, dann habe ich davon nichts bemerkt.
- Denn erstens ist da nichts am Tod des Teemeisters Rikyu "geheimnisumwittert“, vielmehr steht am Anfang wie am Ende des Buches fest, dass dieser auf Geheiß des Shogun hat Selbstmord begehen müssen,
- zweitens "forscht“ der Ich-Erzähler und Mönch erst mal eher nicht, sondern zieht sich über Jahre hinweg mit seinen Fragen in die Einsamkeit zurück und verdrängt seine Erlebnisse, bis er von Toyobo, dem ersten einer Reihe durchweg schon betagter Besucher, wieder sehr vorsichtig und subtil an das Vergangene erinnert wird,
- und drittens ist von Intrigen und geheimen Machenschaften (da soll man nach dem Willen des Buchklappentextverfassers an etwas im Stil von Dan Brown denken, nehme ich an) nur so subtil die Rede, dass ich am Ende der Lektüre ehrlich gesagt nicht sicher war, ob da tatsächlich etwas ist (außer Philosophie) oder ich nur etwas in den Text hineinlese, weil der Buchklappentext mir suggeriert, es müsse doch drin sein.

Soviel zur Rezension des Klappentextes, aber wie ist das nun mit dem Buch? Der Stil ist brillant (dafür bürgt der Autor), und ich habe bei einem Buch von Yasushi Inoue selbstverständlich keinen Krimi erwartet, aber ich hätte mir gewünscht, mit einem Text konfrontiert zu werden, der mir im Ansatz die Chance lässt, dass ich ihn verstehe. Und dass ich herausfinde, ob der Autor mir damit etwas sagen will, und wenn ja: was das sein könnte. Und, tut mir leid, ich muß passen.
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Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch) von Yasushi Inoue (Taschenbuch - 22. September 2008)
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