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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig und ausdrucksstark
Zugegeben, zuerst war ich skeptisch. Aber das in Zusammenhang mit diesem Buch häufig erwähnte Wort "Krimi" hat mich doch angelockt (womit auch geklärt wäre, welches meine Lieblignssparte bei Büchern ist). Langsam habe ich begonnen zu lesen und wurde immer gieriger. Nach der ersten gestillten Gier habe ich mir bestimmte Stellen herausgepickt und...
Veröffentlicht am 14. November 2002 von Atina

versus
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein komplexes Beziehungsgestrüpp...
...erwartet den Leser und es ist viel Geduld erforderlich, um sich in dieser Geschichte schließlich zurecht zu finden.
"Besessen" von Antonia S. Byatt erschien bereits 1990 und war seinerzeit ein großer literarischer Erfolg, dem auch eine Verfilmung folgte.

Die Handlung dieses Buches beginnt 1987 und reicht schließlich tief in eine zweite...
Veröffentlicht am 21. Juli 2008 von zeilensprung


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein komplexes Beziehungsgestrüpp..., 21. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
...erwartet den Leser und es ist viel Geduld erforderlich, um sich in dieser Geschichte schließlich zurecht zu finden.
"Besessen" von Antonia S. Byatt erschien bereits 1990 und war seinerzeit ein großer literarischer Erfolg, dem auch eine Verfilmung folgte.

Die Handlung dieses Buches beginnt 1987 und reicht schließlich tief in eine zweite Zeitebene hinein. Es beginnt mit einem aufsehenerregenden Fund. Ein Literaturwissenschaftler findet in einem nicht öffentlich zugänglichen Buch bisher unentdeckte Briefe des viktorianischen - fiktiven - Schriftstellers Ash. Diese weisen auf eine Beziehung des Autors mit der inzwischen nahezu vergessenen Autorin Christabel LaMotte hin. Er ahnt, dass das Werk und die Biographie Ashs durch diesen Fund einer ganz neuen Bewertung obliegt und macht sich gemeinsam mit der Feministin und Wissenschaftlerin Maud an die Spurensuche, deren Erfolg immer wieder auf dem Spiel steht.
Parallel zu diesen Ereignissen entwickelt sich auch zwischen den beiden Wissenschaftlern eine Beziehung...

Antonia S. Byatt entwickelt diese Geschichte sehr langsam, mit vielen Einschüben ihrer beiden viktorianischen Autoren und etlichen Anleihen an die Literaturgeschichte. Gleichzeitig entspinnt sie zwischen den Handlungen um ihre beiden Paare zugleich noch ein kriminalistisches Katz und Maus Spiel.

Mir ist die Lektüre dieses Buches nicht leicht gefallen. Immer wieder droht der Leser an den zeitweilig sehr weitschweifenden Passagen wie an einer Spiegelfläche abzurutschen.

"Besessen" ist ein anspruchsvoller Roman, nichts für zwischendurch.
All jene, die Freude am Dechiffrieren solcher Texte haben, kommen allerdings hier wirklich auf ihre Kosten!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig und ausdrucksstark, 14. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Besessen (Taschenbuch)
Zugegeben, zuerst war ich skeptisch. Aber das in Zusammenhang mit diesem Buch häufig erwähnte Wort "Krimi" hat mich doch angelockt (womit auch geklärt wäre, welches meine Lieblignssparte bei Büchern ist). Langsam habe ich begonnen zu lesen und wurde immer gieriger. Nach der ersten gestillten Gier habe ich mir bestimmte Stellen herausgepickt und nochmal gelesen. Besonders die Gedichte sind mit das Spannendste !!! Dabei gehören Gedichte nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Vielschichtig ist die verwobene Geschichte, in der sich Neuzeit, Vergangenheit, Gedichte, Märchen und Briefe abwechseln, was meiner Meinung nach das Buch so ungeheuer ausdrucksvoll macht. Liebe auf ungeahntem Niveau, nie grell oder kitschig, sondern leise beginnend bis zum ultimativen Höhepunkt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Präzision!, 3. März 2010
Von 
Bücherwurm (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Seit Jahren steht dieses Buch in meiner Bibliothek. Ich habe es 2 x angefangen und jedesmal aus Desinteresse wieder weggelegt. Welch ein Fehler!
Ich bin beeindruckt vom Können der Schriftstellerin. Randolph Henry Ash und Christabel La Motte gibt es in Wirklichkeit nicht und ich stelle mir die Hürde des Schreibens nicht einfach vor. Zum Einen schreibt Byatt wie im 19. Jhdt und zum Anderen im Stil des ausgehenden 20. Jhdt. Eine Hürde die nicht besser zur Geltung gebracht werden konnte!
Mit einer unglaublichen Präzision haucht sie den Protagonisten aus beiden Jahrhunderten Leben ein. Sie erfand nicht nur die Story, sondern auch die Briefe, Gedichte usw. und gibt dem Ganzen ein Flair, welches unbeschreiblich ist.
Nicht umsonst schrieb Reich-Ranicki, dass dies ein Jahrhundert-Werk ist.
Ein tolles Buch, mit einer besonderen Sprache; allerdings nicht für jeden Leser geeignet.

Tipp: Auch der dazugehörende Film ist Anspruch pur. Eine wunderbare Gwyneth Paltrow und Aaron Eckhart, sowie ein(e) gefühlvolle(r) Jeremy Northam und Jennifer Ehle warten auf den Film-Fan!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Subtile Faszination und große Leidenschaft, 3. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben, der Einstieg in die etwas trockene Literaturlandschaft ist mir anfangs schwergefallen. Wieso stürzt sich ein lebenslustiger junger Mensch auf einen toten alten Dichter und gibt sein Leben ganz dafür hin, diesen zu erforschen? Aber als ich mich in die viktorianische Welt des vorletzten Jahrhunderts, in die romantische Sinnlichkeit und die poetischen Gedichte habe fallen lassen und begriffen habe, was diese Faszination für die Protagonisten bedeutet, war die Belohnung groß! Wirklich spannend, überraschend, tiefgründig und von wundersam zarter Verwobenheit ohne Ecken und Kanten wird dieses Buch immer schöner und schöner, zwei Liebesgeschichten im Zeichen der Worte - ein wirklicher Literatur-Genuss!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Befremdlich..., 18. August 2009
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Roman hat einen phantastischen Einstieg für alle Buchliebhaber. Gespannt wartet Roland Michell, der sich bei seinem liebsten Aufenthaltsort, der London Libary, befindet, auf die Aushändigung eines Buches, das im 19. Jahrhundert Bestandteil der Bibliothek des berühmten Lyrikers, Randolph Henry Ash, war. Der Anblick des Buches gibt Anlass zur Hoffnung, denn es ist offensichtlich lange nicht berührt worden. Schwarzer, dicker, härtnäckiger viktorianischer Schmutz aus Qualm und Rauch liegt auf dem Buchrücken. Aufgeregt nimmt der Dichterforscher die hand beschriebenen Notizen zwischen den Sei-ten wahr. Dann, nach einer dreiviertel Stunde, macht Roland einen sensationellen Fund: Zwei Briefentwürfe, die mit der flüssigen Schrift des Dichters geschrieben wurden und of-fensichtlich an eine Dame gerichtet sind. Eine Dame, die Ash kurz vor seinen Schreiben bei einer Teegesellschaft kennengelernt hatte. Wer könnte die Fremde sein, die den Lyriker so faszinierte und mit der er sich auf so wunderbare Weise über seine Ansichten aus-tauschen konnte? Kam es zum Briefwechsel und wurde dieser dann fortgeführt? Die Dringlichkeit und die Leidenschaft der Entwürfe schockiert Roland nicht wenig, der Ash bisher für einen besonnenen Geistesmensch gehalten hatte, dessen Korrespondenz mit seiner Frau während der 40jährigen Ehe auf ein eher ruhigeres Temperament schließen ließ. Was für ein Geheimnis war hier über 100 Jahre lang verborgen geblieben?

Verbotenerweise behält der Ash-Forscher Michell die gefundenen Entwürfe. Nach einigen Recherchen kommt Roland dahinter, dass hinter der geheimnisvollen Dame der Teegesellschaft, die Dichterin Christabel LaMotte, Tochter eines Mythographen, steht. LaMotte hat ziemlich bizarre Gedichte hinterlassen, für die sich die Feministinnen der Gegenwart erwärmen können. Sie lebte eher zurückgezogen mit ihrer Gefährtin, der Künstlerin Blanche Glover, auf dem Lande. Nun ist Roland klar, dass er hier Hilfe von anderen Experten braucht. Einen Tipp bekommt er von einem Studienkollegen, der ihn an Maud Bailey verweist. Die zurückhaltende Maud, die ein besonderes Misstrauen für das männliche Geschlecht zu hegen scheint, wird von Rolands ernsthaftem Eifer bei seinen Forschungen angesteckt. Bei ihrer Suche nach Hinweisen in der damaligen Umgebung von LaMotte, kommt ihnen der Zufall zu Hilfe. Roland rettet eine Rollstuhl fahrende Lady aus einer Notsituation. Als die dankbare Frau, ihren Retter und seine Gefährtin zu sich nach Hause bittet, staunen die beiden nicht schlecht. Denn sie befinden sich in dem Haus, das Christabel einst bewohnte, die von dem aktuellen Herr des Hauses nur abfällig als die "Märchentante" bezeichnet wird. Auf gutes Zureden seiner Frau gestattet es Sir George jedoch, dass die beiden Suchenden sich etwas umsehen. Im Schlafzimmer LaMottes kommt es zu einem sensationellen Fund: In dem hölzernen Bettkasten befindet sich ein Packen Briefe, bei denen es sich um die Korrespondenz von R.H. Ash und C. Motte handelt. Roland und Maud sind sehr aufgeregt. Was werden sie noch entdecken? Doch Bekannte, Freunde und auch der Arbeitgeber werden langsam misstrauisch, was das seltsame heimlich Trei-ben der beiden betrifft. Auch ein weiterer Ash-Forscher ist ihnen bald auf den Fersen. Dazu kommt die Aufregung, um die Geschichte der beiden Lyriker aus dem 19. Jahrhundert, die sich bald wie ein handfester Krimi liest. Wie wird das Abenteuer um die Reise in die Vergangenheit für alle Beteiligten ausgehen?

Es ist das Interesse für die Mythologie, welche die Dichter zusammenführte. Uralte Mythen und Geschichten werden mit persönlichen Ansichten in theologischer und sexualpsychologischer neu aufgearbeitet. Besonders die Sache mit dem Fischschwanz, die dem ein oder anderen vielleicht schon im Märchen um die kleine Meerjungfrau begegnet ist, scheint für die fleißigen Briefeschreiber von besonderen Interesse. Und da ist ja noch der Feenepos, der von Ash und LaMotte gleichzeitig entwickelt und interpretiert wird. Wer sich jedoch nicht ganz so für die Materie interessiert, für den wird das Thema schon bald recht ermüdend werden. Die beiden historischen Figuren werden trotz des sehr intimen Briefwechsels und der heimlichen Aufzeichnungen nur schwer greifbar. Ihre Motivationen liegen manchmal etwas im Dunkel und die Erklärungsversuche der Forscher in der Gegen-wart scheinen teilweise an den Haaren herbeigezogen sein.

Für einen Roman, der sich vordergründig so sehr mit dem Thema der leidenschaftlichen Liebe auseinandersetzt, ist er erschreckend gefühlsarm und befremdlich in seiner Annäherung an die Liebenden selbst. Das gilt besonders für das historische Paar. Hier erscheinen die Ausführungen eindeutig zu kopflastig und zu konstruiert. Bei der Ausleuchtung des Charakters von Roland und Maud wurde behutsamer vorgegangen. Die zaghafte Maud, die ihr zauberhaftes Haar schamhaft versteckt darunter leidet, ihre Gefühle nicht offen zeigen zu können und der an sich selbst zweifelnde Roland, der bisher vergeblich auf seinen beruflichen Durchbruch gewartet hat, sind ein vertracktes, aber irgendwie liebenswürdiges Gespann. Als sie sich über ihren gemeinsamen Traum von einem Ort der Ruhe mit weißen Betten austauschen, ist dies ein zauberhafter Moment der Seelenabsprache, die sie mit dem Leser teilen.

Die Lösung eines der wichtigsten Geheimnisse gegen Ende des Romans entschädigt für einige Längen in der Mitte des Buches und bringt dem Leser vor allem die bis dahin recht schemenhafte Ehefrau des Dichters Ash und auch den Lyriker näher. Doch das leicht befremdliche Gefühl bleibt auch am Schluss, der noch einige Fragen aufwirft. Vielleicht war dies von der Autorin auch so beabsichtigt, die mit ihrem Mammutwerk ja eine riesige Leserschaft angesprochen hat!
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5.0 von 5 Sternen Besessen von A.S. Byatt, 13. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kenne das Buch seit langem; es ist mein Lieblingsbuch und ich habe es nochmals bestellt, um es einer Freundin zum Geburtstag zu schenken.
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4.0 von 5 Sternen Versessen, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein Briefroman, der Besessen über weite Strecken ist, ist nicht jedermanns Sache, wenn dann die Geschichte auch noch in zwei verschiedenen Jahrhunderten spielt, mag der ein oder andere vor dem Kauf zurückschrecken. In Antonia S. Byatts Fall würde er jedoch eine einfühlsame Geschichte verpassen, die etwas von einer Schnitzeljagd nach einem letzten Brief gleichkommt. Ist er überhaupt geschrieben worden? Wenn ja, wo befindet er sich? Im Sterbezimmer von Christabel LaMotte findet sich ein ganzes Bündel Liebesbriefe, die die beinah archäologische Sucht des Widerauffindens in dem Paar Michel und Bailey entfacht, sie zu immer neuen Spekulationen hinreißt und gleichzeitig wird das Bild eines Jahrhunderts in all seinen Schattenseiten und grellem Leuchten gezeigt, das weitgehend als beschaulich in unser Gedächtnis eingegangen ist. Antonia S. Byatt unterzieht sich dieser Aufgabe, mit einer brillanten Sprache und wurde nicht umsonst mit dem Booker Prize dafür ausgezeichnet. Allerdings ist es ein Buch für Leser, die gerne zeitversetzt reisen und denen die Liebe R.H. Ash, seinerseits Literat und LaMotte, Dichterin, wichtig genug erscheint, um ein solches Buch zu Ende zu lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch!, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Alles, was ich mir als Leserin wünsche, finde ich in diesem Buch: Spannung, Unterhaltung, mehr als eine Liebesgeschichte, tiefgründige Gedanken für das eigene Nachdenken. Eine Sprache entsprechend den verschiedenen Arten von Texten, interessante Personen, die sich von mir unterscheiden, bei denen ich aber auch Ähnlichkeiten entdecke. Besessenheit ergreift mich beim Lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann nicht aufhören zu lesen, 20. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Obwohl in das Buch immer wieder komplexe literarische Texte eingewoben sind und es vor literarischen u.ä. Anspielungen strotzt, ist es einfach eine Lust, es zu lesen: sprachlich fein, interessante Figuren, eine bewegende Geschichte und sehr spannend bis zum Schluss. Bitte nicht vom etwas schwergängigen Anfang abschrecken lassen!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gespalten, 10. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Besessen (Taschenbuch)
Zugegebenermaßen stimmt mich die Bewertung dieses Buchs etwas unentschlossen. Die Grundidee, eine verborgene Liebesbeziehung zweier viktorianischer Dichter, die zwei Literaturforscher entdecken, verfolgen und daraufhin in ihren Bann gezogen werden, klingt spannend. Das ist sie auch. Der Autorin gelingt auch die Umsetzung recht gut. Doch teilweise empfand ich das Werk als etwas zu langatmig. Manche Dinge wurden nur angedeutet, andere, unwichtigere, dafür in aller Ausführlichkeit beschrieben. Auch der Sprachstil sagte mir nicht wirklich zu.
Die Liebesgeschichte zwischen Roland und Maud in der Gegenwart zeigt sich in kleinen, schön geschilderten Momenten, doch wirkt letztendes auch etwas unterkühlt.
Fazit: Ein gutes, spannendes und höchst informatives Werk, doch auch mit einigen Längen versehen. Wer sich für Literatur (besonders viktorianische) interessiert, wird dieses Werk gewiss verschlingen.
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Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Besessen: Roman (suhrkamp taschenbuch) von Antonia S. Byatt (Taschenbuch - 27. Juni 2005)
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