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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie will er da noch eins draufsetzen?
Rainald Götz ist zu beneiden. Versteht er es doch genaustens einem die diffusesten und abstraktesten Sachverhalte zu erklären und sie so der breiten Masse nahezulegen. "Abfall für alle", nennt er es dann, und er hat recht. Nichts anderes ist es. Alle seiner Geistesblitze des Jahres 1998 scheint er hier verwertet zu haben. Wahrscheinlich sein...
Am 8. Januar 2000 veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen unzufrieden
Ich habe dieses Buch nur in Auszügen gelesen. Mein Fall ist es ganz und gar nicht. Vielleicht liest es sich im Gesamten besser. Ich finde es total ich)fixiert, anstrengend zu lesen und teilweise verwirrend und belanglos. Geschmacksachen
Vor 5 Monaten von Kuschel-Liebhaber veröffentlicht


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie will er da noch eins draufsetzen?, 8. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rainald Götz ist zu beneiden. Versteht er es doch genaustens einem die diffusesten und abstraktesten Sachverhalte zu erklären und sie so der breiten Masse nahezulegen. "Abfall für alle", nennt er es dann, und er hat recht. Nichts anderes ist es. Alle seiner Geistesblitze des Jahres 1998 scheint er hier verwertet zu haben. Wahrscheinlich sein Lebenswerk. Hier konnte er sich austoben wie niemals zuvor. Sicherlich mit seinen 900 Seiten ein eher schwer zu durchdringender Band. Aber wie schon bei seinem großartigem "Rave" fühlt man sich hier vom Inhalt angesprochen, immer wieder. Schließlich kann man dieses Buch auch über längere Zeit in kleine Häppchen genießen. Genau das macht den Reiz dieses Buches auch aus. Rainald mach weiter so! Zu altern scheinst Du ja sowieso nicht?!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NOTHING LEFT TO SAY, 10. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Was soll man dazu noch sagen? Ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht ja nur : toll. Oder : faszinierend. Oder : brutal. In der Summe dieser Einzelaspekte müsste sich eine Kritik dieses Romans, erst unter der Hand des Autors, in einem Mittendrin statt eines von Vornehereins ein solcher geworden, bewegen. Das Problem ist nur, dass man wirklich ohnmächtig wird angesichts dieses Buches, das es ja inzwischen ist. Im letzten Jahr, zu etwa dieser Zeit war das natürlich und logisch die Rettung, dies immer wieder im Internet zu lesen. Weil es aufbauend war, einfach interessant oder hier und da auch schlicht lustig, wie ja übrigens auch "Rave" oder auch, auf die Gefahr, dass so ein sehr debiles "das-erste-Mal-war-doch-am-besten"-Gelall anklingt, auch "Irre". Es ist halt doch ein Faszinosum, und je mehr sich der gute Herr Goetz dagegen wendet und wehrt, desto mehr zementiert er diese, ihm in der deutschen Literaturszene wohl ganz eigene und eigentliche Position. Das geht ja jetzt schon so etwa, ich glaube 16 Jahre in dieser Richtung : dass er alle hassen will und töten, wenn auch nur im Abstrakten, einerseits, und dass er mit allen eins sein will, einen Freiraum innerhalb der Intellektualität sucht, so Ulf Poschardt in DJ Culture, andererseits. Ein Moment der Klärung diesbezüglich, wie vielleicht auch generell war das nur zur Lektüre zu empfehlende Interview in der SZ, ich glaube, das war vor etwa vier Wochen. Da steht alles, ganz dicht und komprimiert, gerade auch zu "Abfall für Alle", so nicht erwartete Wittgenstein-Adaptionen inklusive.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WahnsinnGoetz, 4. September 2002
Von Ein Kunde
das Buch ist wie alle anderen texte von RG Wahnsinn. was für eine geile Mischung aus Intelligenz und Hass und Beobachtung, Verweigerung, Widerspruch. ausserdem natürlich auch immer wieder sehr persönlich, obwohl das ja ständig vermieden werden soll, trotzdem, wie auch anders?, tritt da dieser Mensch aus dem text an die Oberfläche, der so interessant ist wie kein anderer autor, den ich kenne, und jeder der sich über ihn aufregt, hats wohl leider einfach nicht kapiert wieviel da drin ist in seinen büchern. wenn ich aufstehe und das lese macht mich das einfach nur glücklich dass es solche so denkenden menschen gibt und er das auch hinschreibt... obwohl es ja auch manchmal todtraurig sein kann, macht nichts
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das optimale Buch für die Toilette, 29. Juli 2003
Dieser Roman liegt bei mir auf dem Klo und genau da gehört er meiner Meinung nach hin - und das meine ich durchaus positiv. Schließlich kann man man die seitenfüllenden spontanen Sprachergüsse von Rainald Goetz sowieso nicht am Stück lesen.
Andere Vorteile des Romans am Lesort Klo:
- man benötigt kein Lesezeichen da man einfach irgendwo einsteigen kann (fortlaufende Handlung gibts nicht)
- der Roman ist so dick dass man wohl nie eine Stelle zweimal lesen muss (vorausgesetzt man liest nur auf der Toilette)
- wenn das Klopapier ausgeht kann man einfach ein paar Seiten herausreißen ohne dass es groß stört
Also: hinsetzen, aufschlagen, kurze Passage lesen, Spülung betätigen, fertig. Meiner Meinung nach eines der wenigen sinnvollen Bücher für diesen Ort.
Falls es allerdings doch jemand gibt der alle 860 Seiten am Stück gelesen hat ohne Folgeschäden davonzutragen, bitte melden.
Fazit: In Maßen genossen ein großer Spaß mit schönen Denkanreizen. Und so wie der Roman geschrieben ist denke ich, Rainald Goetz wird auch den Humor dieser Rezension verstehen :-)
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2.0 von 5 Sternen unzufrieden, 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Abfall für alle: Roman eines Jahres (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch nur in Auszügen gelesen. Mein Fall ist es ganz und gar nicht. Vielleicht liest es sich im Gesamten besser. Ich finde es total ich)fixiert, anstrengend zu lesen und teilweise verwirrend und belanglos. Geschmacksachen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Neunziger Jahre sind bald um - Rainald Goetz war dabei, 3. September 1999
Von Ein Kunde
Es war einmal ein junger Mann, der saß in einem Café und las den zweiten Band der „Jahrestage" von Uwe Johnson. Jahre später hat er sein eigenes Jahrbuch geschrieben. Unter dem Titel „Abfall für alle" hat Rainald Goetz fast ein Jahr lang jeden Tag einen neuen Text im Internet publiziert. Tagebuch, Tagesablauf, Tagespolitik, mit gewohnter Manie und Sprachschönheit. Jetzt liegt das ganze als Buch vor. Es ist nicht so aufregend wie damals, als das Internet sich automatisch öffnete und der Tag mit ein paar Seiten Leben begann, aber immer noch ein großes Stück Gegenwart und Literatur.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der mediale Lärm, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Abfall für alle: Roman eines Jahres (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
KRANK. PRAXIS. Und wie es war, als man noch nicht tot war. So sitit einfach ma aus wa '
Goetz kann in seiner Reihe "Heute Morgen" mit "Abfall für alle" eine Textform auflegen, die in weiten Teilen für das Jahr 1999 bemerkenswert ist. Seine direkt Nichtaffirmation von der Textform, die sich gerade zwanghaft Richtung Literatur bewegt, bleibt in jeder Zeile zu sehen. Und gerade mal paar mal mehr als paar andere Gedanken und Meinungen, die sonst in Texten dargelegt werden, ist es wirklich in jeder Zeile zu lesen, die Gedanken, das Schnelle, das Wahnhafte und die Egoperversion des elitären, sogenannten Schreiberlesens. Mal nicht zwischen den Zeilen lesen zu müssen, das einfach mal weglassen zu können, von Anfang an, sozusagen als Startgedanken, ist meiner sogenannten Meinung nach extrem angenehm, schön und hoffnungsvoll.

Paar Personen, paar viele Themen, Positionen, paar viele Zeitungen, Magazine, Texte über Texte, Texte zur Kunst und über die Kunst ' es gibt massig massive Synapsenfetzen, die der Herr G. hier in seinem Roman eines Jahres mit geradezu eruptiver Egoscheiße rausbaldowert. Ich finds geil.

Kritik ist angebracht: Zu viel Ichperspektive, Nurichgedanken etc. etc. Muss wohl an der Urform liegen, die Rainaldo kurz vor dem Jahrzehnt der schönen Frauen nachher das war, ja ja, ich weiß es doch, wählte. Auch wird das einfach alles irgendwann zu viel, dieser Egomüll, immer und immer wieder KRANK.

Nur: was man da rausholen kann, was man da an Wahn mitnehmen kann, an medialem Fug und Recht, ist echt supersuper.

Also:
Zu diesem Buch Supersagen.

Thorsten Pütz
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Abfall für alle: Roman eines Jahres (suhrkamp taschenbuch)
Abfall für alle: Roman eines Jahres (suhrkamp taschenbuch) von Rainald Goetz (Taschenbuch - 27. Oktober 2003)
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