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Kundenrezensionen

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am 3. November 2003
Zugegeben ich bin schon lange ein Lem-Fan. Lem, der vor Kurzem einen Ehrendoktor der Uni Bielefeld erhielt, versteht es wie kein anderer, Probleme unser und der zukünftigen Zeit, in Form von Geschichten zu veranschaulichen und an Hand von Gedankenexperimenten zu untersuchen. Der vorliegenden Band besteht aus zehn Kurzgeschichten, die die Abenteuer des Piloten (Astronauten) Pirx beschreiben. Obwohl jede Geschichte in sich geschlossen ist, empfehle ich dringend, diese in der gegebenen Reihenfolge zu genießen. Es beginnt mit einem schüchternen und verträumten Flugschüler, der die ersten Flugtest absolviert und endet mit einem abgeklärten, desillusionierten Astrogator, den nichts mehr erschüttert. Die zehn Geschichten bieten sich als Lektüre vor dem Schlafengehen an und nach einer starken Woche hat man eine Ahnung davon, was es bedeutet älter (und hoffentlich reifer) zu werden.
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am 12. September 2006
Es gibt für mich keine Figur in der SF-Literatur die sich so schön menschlich entwickelt, ohne je abgehoben zu wirken, wie Pilot Pirx.

In Lems Kurzgeschichten erlebt er immer wieder Abenteuer, die eigentlich keine sind. Nur für uns Leser und Pirx selbst sind sie solange spannend, bis sie sich auflösen. Würde man das erlebte auf die schnelle nacherzählen bleiben nur Banalitäten übrig. Und genau das macht die Geschichten so glaubwürdig. Man erinnert sich doch auch selbst oft an schöne, interessante oder gar unglaubliche Ereignisse im Leben die, wenn man sie anderen erzählen will, nur für ein Achselzucken sorgen.

Nun gut, die Geschichten lesen sich nicht mehr Zeitgemäß, zuviel hat sich geändert, zusehr hat sich die Welt gewandelt. Viele Abläufe die in den Geschichten beschrieben sind haben sich überholt. Aber das tut dem Charm der Geschichten keinen Abbruch.
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am 23. November 2013
"Pilot Pirx" habe ich erst recht spät kennen gelernt. Ich war mehrmals durch "Solaris", "Der Unbesiegbare", den "Futurologischen Kongress" und natürlich die "Sterntagebücher" durch und brauchte mal was Neues von Lem. Und nachdem ich einige etwas schwächere Sachen von ihm gelesen hatte, dachte ich, das wäre es gewesen. Aber nix da:
"Pilot Pirx" bietet spannende, tiefgründige, manchmal witzige, oftmals düstere Sci-Fi nach meinem Geschmack. Die einzelnen Geschichten hängen abgesehen von ihrer Hauptfigur nicht wirklich miteinander, aber das macht überhaupt nichts, denn man kann es trotzdem in einem Rutsch durchlesen oder sich hier und da mal seine Lieblingsgeschichten rauspicken. Der Tonfall ähnelt weniger den humorlastigeren Büchern wie den "Sterntagebüchern" und geht stärker in Richtung "Der Unbesiegbare", was die Ernsthaftigkeit des Tonfalls angeht und ist definitiv spannend und phantasievoll genug für die finsteren Winterabende, wenn man sich mal wieder in andere Welten flüchten möchte.
Es kommt zwar nicht ganz an die großen (oben genannten) Meisterwerke ran, aber ich kann es trotzdem jedem empfehlen, der keine Probleme mit Science Fiction hat. Und selbst denen lege ich es ans Herz. So.
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am 20. Dezember 2014
Bei "Altmeister der Science-Fiction" denken wohl viele an "veraltet". Weit gefehlt! Es ist meisterhaft, wie Stanislaw Lem im Kleide "einfacher" Geschichten Abenteuer und Menschlichkeit verquickt. Und sein scheinbarer "Nicht-Held" Pirx reift im Laufe der Geschichten. Aber selbst der Lümmel, der junge, unerfahrene, verträumte Kadett der ersten Geschichten ist uns schnell sehr, sehr sympathisch - weil er genauso schüchtern, unsicher und träumerisch, von Wunschdenken bestimmt ist wie viele von uns in diesem Alter. Die technischen Beschreibungen der Sechziger und Siebziger, die ein damaliger SF-Autor sich als futuristisch vorstellte, mögen wir heute eher reizvoll als imponierend finden - die menschliche Dimension der Herausforderung von Zukunft, (Alltags-?)Leben im Kosmos und sogar möglicher Kontakt mit Fremdintelligenzen vermag auch heute noch kaum ein Autor tiefer und nachdenklicher und trotzdem oft menschlich-humorvoller zu schildern als Stanislaw Lem.
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am 20. April 2016
Man muss diesen Pirx einfach gern haben. Kultiger Charakter und hier als Sammlung. Nicht nur für Lem Fans: Sehr empfehlenswert!!
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am 22. Juni 2013
habe die Geschichten jetzt nach langer Zeit wieder gelesen
mir gefällt trotz der technischen Aspekte der Mensch mit seinen Fehlern eigentlich immer
als zentrales Element gesehen wird
Auch der Pilot Pirx, weiß um seine Schwächen aber auch um die techniklosen Ansätze
um Lösungen zu finden. Was ihn auszeichnet sind eher die ausdauer und die Selbstbeherrschung
unter extremen Bedingungen
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am 29. September 2010
Schwermütig bezeichnet die Personen, denen man in diesem Buch begegnet. Ist Pirx am Anfang noch ein herrlich naiver, junger Kadett, wird er sehr schnell zum ernsten Veteranen, den nichts mehr aus dem Häuschen bringen kann. Eine Charakterentwicklung findet in dem Buch also statt, vom jungen Menschen zum Mann im besten Alter. Leider nimmt mit dieser Entwicklung auch die Ernsthaftigkeit überhand, das Buch verliert seine Spritzigkeit. Leichtsinn oder erfrischende Blödheit findet man hier vergebens, und wenn, dann nur im Zusammenhang mit einem tödlichen Unfall.

Lems Erzählstil ist wie immer schön flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings enthält das Buch sehr lange Schwafel- oder Beschreibungspassagen, die sich über mehr als zehn Seiten erstrecken können. Das Buch kann also zeitweise langweilig werden, insbesondere am Anfang der Kurzgeschichten, wo auf den Leser üblicherweise ein riesiger Infodump wartet.

Positiv ist die Darstellung der zukünftige Welt, die zwar dem Alter des Romans entsprechend gestaltet wird aber dennoch zu fesseln vermag. Lem bleibt auch bei den Details akkurat und versteht die wissenschaftliche Terminologie ausgezeichnet zu nutzen. Dafür meinen vollsten Respekt.
Die Passagen über Roboter waren für mich ein Genuss, insbesondere, weil Lem auf die Implikationen einer künstlichen Intelligenz eingeht und nicht darüber hinwegsieht. Wo fängt die Verantwortlichkeit des Menschen für seine Schöpfung an und wo hört sie auf?

Allerdings haben fast alle Kurzgeschichten denselben Aufbau, was beim Lesen zur Vorhersehbarkeit führt. Ich war geneigt, dem Buch deswegen nur drei Sterne zu geben, aber andererseits ist Lems Stil so überzeugend, und die erste Kurzgeschichte so amüsant, dass ich mich doch für vier Sterne entschieden habe. Aber es war eine knappe Entscheidung.
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am 13. Januar 2016
Die Kurzgeschichten um den Piloten Pirx gehören zu den Werken, die man immer wieder gerne liest und die nie langweilig werden. Eine der liebenswertesten Figuren des Autors. Roboter und intelligente Maschinen dürfen natürlich nicht fehlen.
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am 16. Februar 2016
Kannte nur die Sterntagebücher, Solaris und die Trurlgeschichten...

War richtig frustiert als ich mit der letzten Geschichte fertig war.
Sicher nicht jedermanns Sache - aber für mich perfekt.
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am 3. Mai 2014
gutes Buch. Obwohl die Technik in der Geschichte aus heutiger Sicht veraltet ist ändert es nichts daran das das Buch sehr witzig und Spannend ist. Science fiction der Oberklasse
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