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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrill komisch, extrem geistreich und ein wenig prophetisch
Stanislaw Lem gehört für mich, neben Isaac Asimov, zu den ganz großen ScienceFiction-Autoren. Beide haben einen ähnlichen Hintergrund als Wissenschaftler und das merkt man ihren Büchern positiv an.
Die Sterntagebücher enthalten eine Sammlung von Episoden aus dem Leben des Weltraumfahrers Ijon Tichy. Dahinter steht das...
Am 28. Februar 2005 veröffentlicht

versus
16 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Intelligent, aber oft albern.
Die Sterntagebücher sind sicherlich lesenswert. Eine Ansammlung komischer, dabei aber durchaus intelligent durchdachter Kurzgeschichten. Trotzdem muß man warnen: Wer Lem von Büchern wie Solaris, Der Unbesiegbare, Fiasko etc. kennt, wird bei den Sterntagebüchern möglicherweise enttäuscht sein. Ihnen fehlt der Ernst der anderen Bücher...
Am 20. August 2003 veröffentlicht


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrill komisch, extrem geistreich und ein wenig prophetisch, 28. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Stanislaw Lem gehört für mich, neben Isaac Asimov, zu den ganz großen ScienceFiction-Autoren. Beide haben einen ähnlichen Hintergrund als Wissenschaftler und das merkt man ihren Büchern positiv an.
Die Sterntagebücher enthalten eine Sammlung von Episoden aus dem Leben des Weltraumfahrers Ijon Tichy. Dahinter steht das humorvoll-konsequente Weiterdenken diverser wissenschaftlicher Forschungen, wie sie bereits vor Jahrzehnten begannen. Am meisten verblüfft dabei, wie treffend ihm der Blick in die Zukunft gelingt. Manches, was er beim ersten Erscheinen seiner Sterntagebücher noch als mögliche Entwicklung prognostizierte, ist mittlerweile tatsächlich eingetroffen. Jedes Mal, wenn beispielsweise neue Errungenschaften der Gentechnik oder Nachrichten über die 'Vermüllung des Weltalls mit Elektronikschrott' veröffentlicht werden, stelle ich fest, das kennst du doch schon aus den Sterntagebüchern - und das läßt künftig noch manch Bizarres erwarten...
Mehr von den einzelnen Geschichten zu verraten, hieße ihnen die Pointen stehlen. Lem bereitet uns mit den skurilen Erlebnissen seiner Hauptfigur, ein irre komisches und zugleich intelligentes Lesevergnügen.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man auf die berühmte Insel mitnehmen sollte, 24. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Mit den Sterntagebüchern hat Stanislaw Lem eine Sammlung von Geschichten geschrieben, die es wirklich verdient hat, auf die berühmte einsame Insel mitgenommen zu werden. Schon deas Vorwort, eine gelungene Parodie auf wissenschaftlichen Schreibstil, in dem die Absurdität der Vermutung, Ijon Tichy (der Held des Romanes) habe sich beim Verfassen seiner Werke eines LEMs bedient, wo doch jeder wisse, das dies die erste Mondlandefähre, ein äusserst primitives Gerät also sei, dargelegt wird, ist äusserst lesenswert. Neben amüsanten Geschichten wie der Zeitschleife, wo sich die verschiedenen Inkarnationen des Piloten im Raumschiff treffen und streiten, gibt es auch sehr politische Geschichten. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Tichys Landung auf einem Planeten, deren Bewohner, obwohl normale Landlebewesen, immer im Wasser leben müssen, weil der grosse Vorsitzende die Fischwerdung für ein grosse Projekt und eine erstrebenswerte Utopie hält: Eine kaum verhohlene Anspielung auf den real existierenden Sozialismus, die aber erstaunlicherweise durch die Zensur gekommen ist. Da gibt es eine Geschichte von einem im und durch seinen Erfolg gescheiterten Solipsisten, der Maschinen konstruiert hat, die Bewusstsein haben und die glauben, in einer ganz normalen Welt zu leben, die ihnen über ein Programm vorgespielt wird (die 'Matrix' lässt grüßen); von der Landung auf einem Planeten, bei dem ein biotechnologische Evolution alles möglich und nichts besser gemacht hat, ...
Man kann auf so kurzem Raum gar nicht andeuten, was es in diesem Buch an nachdenkenswerten und spannenden Geschichten dargeboten wird. Meine Empfehlung: Selber Lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der moderne Münchhausen, 11. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Als grosser Lem-Fan ging ich an dieses recht umfangreiche Werk heran, wobei mir der Protagonist Ijon Tichy der Weltraumfahrer bereits aus 'Der futurologische Kongreß' bekannt war.
Gleich die erste Geschichte stiess mich ab, obwohl die Geschichte von den Zeitenstrudeln die zu Zeitparadoxa führen erzählerisch nicht schlecht gewesen war. Da aber hatte ich (noch) nicht die tiefere Absicht des Werkes erkannt, die sich mir dann im weiterlesenden Forschen kundtat: Das Werk sollte die typisch Lem'sche Ideenvielfalt vereinen mit einer Parodie auf die SF unserer Tage. Doch das ist nicht die einzige Absicht des Buches. Lem erkannte die Möglichkeit einen 'modernen' Baron Münchhausen zu schaffen, was ihm meiner Ansicht nach ausgezeichnet gelungen ist. Abgesehen davon sind auch tiefsinnigere Ansätze - gut verborgen - in dem Buch enthalten.
Man denke an die Darstellung einer Parallel-Zivilisation aus der Sicht eines Außenstehenden (12.Reise). Oder an das Scheitern eines hohen Werkes an zwischenmenschlicher Ignoranz und Egozentrismus (18.,20.Reise). Wie in der gängigen SF werden auch kosmische Rätsel auf eine bestimmte Weise erklärt, wobei diese Erklärungen (absichtlich) haarsträubend sind, weil sie - pseudowissenschaftlich - erklärt werden. Doch manche Geschichten wissen auch zu erschrecken weil sie trotz der Absonderlichkeit ihrer Einfälle (eßbare Möbel) einen wahren Kern enthalten, was der aufmerksame Leser dann auch erkennt: Denn die Schrecken der gentechnischen Veränderung sind ohne allzugrossen ironischen Abstand geschildert. Zwar macht sich Lem dort lustig über die Körperformen, doch hält er diese Entartung scheinbar durchaus für möglich (21.Reise). Auch die Traumreise über das galaktische Gericht enthält einen Schreckenskern: Die verurteilenswerte menschliche Neigung zur Vernichtung des oder der Anderen, seine Neigung zur Gewalt(8.Reise, man beachte wie oft sich Tichy 'schämt'!). Die Zusatzgeschichten (Aus den Erinnerungen Tichys) sind in grösserem Maße kritisch als satirisch. Sie denken offen über Menschheitsträume nach (Gott zu werden in der Geschichte über Prof. Corcoran,Unsterblichkeit, Homunkulus- Prof. Sasul, Zeitmaschine - Dr. Molteris). Und er läßt durch diese Geschichten diese Menschheitsträume der modernen SF zu ALPträumen werden. Besonders gruselig ist die Geschichte über Dr. Diagoras, der Androiden erschaffen will und diesen schließlich - folgerichtig - zum Opfer fällt. Darin steckt auch die Warnung, daß sich solche Dinge nicht kontrollieren lassen, weil man das Wissen erst im Experiment erwirbt. Man merkt nämlich eben bei dieser Geschichte keine ironische Distanz, was bezeichnend ist...
So sind die Sterntagebücher zwar teilweise ein Spaß, sogar ein sehr erheiternder. Aber sie enthalten auch ernstgemeinte Aussagen und Befürchtungen ...und auch Angriffe auf die Religion sind enthalten (Wörtlichnehmung der Verkündigung, Folgerichtige Zersetzung des Glaubens bis zum störrischen 'Dennoch-Glauben' an Gott, etc.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 7. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Stanislaw Lem ist mit seinen Sterntagebüchern ein absoluter Literaturklassiker gelungen, der auch nicht Science-Fictions Fans, wie mich, begeistert. Die einzelnen "Eintragungen" im Tagebuch sind dabei jeweils als Kurzgeschichten gehalten.
Die beschriebenen außerirdischen Lebewesen und ihre Gesellschaftsformen besitzen stets einen akuten Bezug zur menschlichen Zivilisation, mit teils frappierenden Parallelen. Was würde passieren, wenn die Menschheit sich dank Gentechnik in jede beliebige Richtung entwickeln könnte? Für Stanislaw Lem stellt der Science-Fiction Roman einfach eine willkommene, unterhaltsame Alternative zur philosophischen Abhandlung dar.

Uneingeschränkte Empfehlung für jeden, der auch gerne einen tieferen Sinn in Literatur sucht und dabei trotzdem unterhalten werden möchte.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen amüsante Kurzgeschichten, 9. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Stanislaw Lem schreibt meist Science Fiction für hintersinnige Menschen mit einem großen Fremdwortschatz. Die Sterntagebücher sind nicht ganz so hintersinnig, dafür aber witziger. Es sind Kurzgeschichten des Raumfahrers Ijon Tichy, der auf seinen Reisen abstruse Begebenheiten durchlebt (z.B. Die Reise durch die Zeitschleife, in der er sich selbst vom Vortag begegnet und so sehr mit ihm/sich streitet, daß sie sich gegenseitig bei der Rettung behindern). Über die Erlebnisse des Helden läßt sich herzlich schmunzeln. In den meisten Geschichten ist außerdem eine deutliche Gesellschaftskritik zu hören, die die Geschichten nicht ins Niveaulose abgleiten lassen. Aber leider sind die Geschichten nur zum schmunzeln und nicht zum herzlichen lachen. In manchen Gesellschaftskritiken hätte mir persönlich ein wenig mehr Subtilität besser gefallen. Das Buch gehört dennoch zu den intellligentesten Science Fiction Büchern (Lem spielt einfach in einer höheren Liga) und ist sehr lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Lem's bestes Werk, aber trotzdem absolut lesenswert, 21. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Die Sterntagebücher gehören -trotz ein paar kleinerer Schwächen- zum Pflichtprogramm für jeden Sci-Fi-Aficionado. Lem arbeitet mit bekannten Themen und Versatzstücken der Sci-Fi und vermengt diese mit philosophischen Fragestellungen wie "Gibt es eine Seele?" und "Was ist Realität?". In einer Geschichte geht es zb. um die Gefahren einer uneingeschränkten Genmanipulation, die bis zu einem Punkt führt, an dem jeder seine Körperform frei wählen kann. Aber ich muss auch darauf hinweisen, dass sich ein paar Geschichten ganz schön in die Länge ziehen. Und damit meine ich vor allem die Reisen 20 und 21 (das ist die mit den Körperformen). Beide hätten eigentlich nur halb so lang sein brauchen, aber Lem hat sich dort wohl etwas zu sehr hineingesteigert.
Das wird alles wieder ausgeglichen durch Geschichten wie die Erste "Aus den Erinnerungen Ijon Tichys", in der ein Wissenschaftler einen Apparat gebaut hat, der ein komplettes Universum simulieren kann. Allein wegen dieser Geschichte lohnt es sich, dieses Buch zu kaufen.
Überhaupt finde ich die "Erinnerungen", die das letzte Viertel des Buches ausmachen, insgesamt etwas besser gelungen.
Die elfte Reise war übrigens die Inspiration für die Futurama-Folge "Fear of a Bot Planet". Also ist das Buch auch popkulturell wertvoll, wem *sowas* wichtig sein sollte... :)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeheueres Abenteuer, 22. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Die Sterntagebücher Stanislaw Lems sind nicht mit einem heutigen "Raumschiff Enterprise" oder "Startreck" zu vergleichen. Seine so treffend beschriebenen Phantasien stimmen nachdenklich, werfen allerdings auch ein Bild auf den Zusand unserer Zivilisation. Ein Astronaut unternimmt Reisen in die unendlichen Weiten des Weltalls, in seinem Tagebuch hält er diese Reisen fest. So passiert es ihm einmal, daß er sich durch einen Zeitsprung vervielfältigt. Es gibt den Astronauten von jetzt, von vor einer Minute, von vor einem tag, einer Woche und den Astronauten von morgen, übermorgen, von in 20 Jahren in einem Raumschiff. Dann ist der Spuk wieder vorbei. In einer anderen Geschichte landet er auf einem Planeten, auf dem die Menschen schon längst mutiert sind, die Entwicklung ist soweit fortgeschritten, daß es verpönt ist, überhaupt noch "Mensch" zu sein. es gibt Tische mit Ohren, Beine mit Mündern, Stühle und Schränke die auf dem Feld wachsen und wild mit ihren Armen um sich schlagen. Es ist auf diesem Planeten Mode gewesen, mit drei Ohren oder einem Auge unter den Achselhöhlen herumzulaufen... Erschreckend nah scheinen einige seiner Geschichten schon an die heutige Wissenschaft herangerückt zu sein. Ein interessantes Buch, zum entdecken, zum staunen, zum nachdenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Seele der Science-Fiction!, 3. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Was ist gute Science-Fiction? Riesige Weltraumflotten die sich zwischen Explodierenden Sternen gigantische Schlachten liefern? Oder doch lieber fiese Aliens, die in alter "Independece-Day"-Manier die Menschheit an einem Tag platt machen?
Nun, Lem hat mit seinen Sterntagebüchern eine eigene Antwort: Gute Science-Fiction lebt von vielen kleinen kühnen Ideen!
Ichon Tichy, der weltbekannte Sternreisende, beschreibt in seinen "Sterntagebüchern" was er so im Weltall erlebt hat. Er begegnet dabei durch temporäre Störungen sich selbst, entdeckt einen Roboterüberwachungsstaat und erzählt uns, was passiert, wenn man in Waschmaschinen zu viele Extras einbaut...
Lems Sprache ist ein Kunstwerk, denn ständig werden neue Worte erfunden, ganze Sprachen entstehen so, die irgendwie verdammt gut zur Athmosphäre passen: Immer etwas antiquiert, stets mit einem lächeln und fast schon naiv sind die Reisebeschreibungen Tichys.
Jede Kurzgeschichte greift hier oftmals mehr Ideen auf, als ein normaler 400 Seiten-Science-Fiction-Roman hat!
Es erwarten einem also weder epische Space-Opera-Raumschlachten noch meuchelnde Aliens, dafür aber eine ganze Menge wunderbare Ideen, die zu faszinierenden Gedankenspielen anregen.
Beim Lesen des Buches ist es übrigens auch interessant, auf die Gesellschaftskritik zu achten, die einem mal mehr oder weniger in versteckter Form in fast jeder Geschichte begegnet.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wortwitz, "irre" Ideen und Schreiblaune, 29. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Eine bzw. viele Geschichten über den Weltraumfahrer Ijon Tichy, eines Hans-Dampf-in-allen-Gassen, die herrerreißend und gedankenvoll erzählt werden von einem etwas anderen Stanislaw Lem, den man vielleicht aus früheren Werken kennt.
In einer Zukunft aus eigentlich ähnlichen aber doch völlig anderen Zusammenhängen wird der Leser auf brilliante Weise nicht nur auf andere Planeten, sondern auch zum Nachdenken, Schmunzeln und Weiterlesen gebracht, wohnt der Korrektur der Vergangenheit, der Jagd auf bizarre Wesen und ab und an ernster Philosophie bei, bis unser Hauptcharakter letzten Endes voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen wieder auf der Erde landet.
Ein Genuss für das offene Hirn und oft genug eine Plage für das Zwerchfell!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 18. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sterntagebücher (Taschenbuch)
Lem schafft mit seinen Sterntagebüchern das, was selten einem Autor gelingt. Unter einem Mantel von viel Witz verblüfft er den Leser in jeder Geschichte mit der Darstellung der Abartigkeiten der Wissenschaft, vor allem aber auch mit den Widersprüchen in unserer Gesellschaft. Die Aktualität bleibt trotzdem nach all den Jahren erhalten und seine überspitzten Darstellungen geraten teilweise so weit ins Absurde, sodass sie der Realität voll und ganz zu genügen.
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Sterntagebücher
Sterntagebücher von Stanislaw Lem (Taschenbuch - 25. August 2003)
EUR 10,00
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