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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literarische Selbstbefragung als Gesellschaftskritik
Über die nicht unproblematische Herausgebersituation und Textauswahl kann man sicher lange streiten, aber lässt man dieses (mit einem sehr genauen Kommentarteil ausgestattete) Journal, wie es nun einmal vorliegt, auf sich wirken, so fällt Folgendes auf: eine ungeheure Ehrlichkeit in der Selbstbefragung, gerade, was die Rolle des Schriftstellers angeht. Der...
Vor 2 Monaten von Theodor Kuhlau veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Max Frisch, Aus dem Berliner Journal
Ich war von dem Buch enttäuscht.Es kam mir einfach "dünn" vor. Kein Vergleich mit Montauk, das ich damals sehr gut fand.
Erst als ich das Nachwort vom Berliner Journal las ,habe ich mehr von dem Buch verstanden. Ich hätte das Nachwort vorher lesen müssen. Immerhin fand ich das Nachwort so interessant, daß ich das Buch jetzt zum...
Vor 1 Monat von Jutta-Christiane Ulrich veröffentlicht


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literarische Selbstbefragung als Gesellschaftskritik, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Über die nicht unproblematische Herausgebersituation und Textauswahl kann man sicher lange streiten, aber lässt man dieses (mit einem sehr genauen Kommentarteil ausgestattete) Journal, wie es nun einmal vorliegt, auf sich wirken, so fällt Folgendes auf: eine ungeheure Ehrlichkeit in der Selbstbefragung, gerade, was die Rolle des Schriftstellers angeht. Der Erfolg seiner Bücher ist Frisch nicht geheuer; er gesteht sich offen ein, dass erst die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit ihn die Lage versetzt hat, die Gesellschaft, in der er lebt, mit kritischer Distanz zu betrachten.
Als er 1974 mit seiner Ehefrau aus dem ihm zu behaglich vertraut gewordenen Zürich nach Berlin zieht, interessieren ihn vor allem die Verhältnisse im Osten, die er luzide, aber ohne die übliche Selbstgerechtigkeit des Westens entlarvt, als "Bürokratismus mit sozialistischer Phraseologie", ohne jede Mitbestimmung von der Basis.
Lesenswert, oft unter die Haut gehend sind die Portraits der Kollegen: die Geltungssucht des "Staatsschriftstellers" Günter Grass, der ohne wöchtenliche politische "Hirtenbriefe" nicht leben kann, der Aktualität nur erträgt, wenn er selbst drin vorkommt, die Sensibilität Uwe Johnsons (den Frisch siezt, gerade weil sie einander so sehr verbunden sind), die Gereiztheit von Alfred Andersch. Für einen Moment stellt sich der Tagebuchautor Biermann, den er schätzt, im Westen vor, und es erscheint gerade zu hellsichtig der Pausenclown von heute, ohne dass seine damaligen Verdienste geschmälert würden. Doch zugleich lässt Frisch diese Kollegen mit all ihren Schwächen gelten, sieht sich selber als im menschlichem Umgang oft tölpelhaft, ungeschickt an. Seine Bewunderung für den jungen Handke ("Wunschloses Unglück") verlieh er ja schon in dem parallel zu diesem Journal entstanden Roman "Montauk" Ausdruck. Wie unbestechlich sein literarisches Urteil war, zeigen auch seine Einträge zu dem damals im Feuilleton maßlos überschätzten "neuen Leiden des jungen W" von Plenzdorf.
Zwischendrin immer wieder fiktionale Textinseln - etwa die atemberaubende Vision von Zürich als einem zweiten Berlin, durch eine Mauer geteilt. Auch die Reflexionen übers Altern sind tiefgehend, ohne Larmoyanz, wenn er etwa konstatiert, dass seine Sprache unsinnlicher werde, die Wörte "keinen Hall mehr haben" oder er seinen Kampf gegen den Hang zum Alkohol schildert.
Man liest dieses "Berliner Journal" - der Titel ist eine Verbeugung vor Brechts "Arbeitsjournal" - und fragt sich,
ob es einen solchen Typus von Schriftsteller, der dezidiert politsch denkt und analysiert, aber ohne Allwissenheitsattitüde, der öffentlich agiert, ohne um Aufmerksamkeit zu betteln, und der dann folgerichtig auch tiefsinnig, mit eigenem Ton, aber immer verständlich und genau schreibt, überhaupt noch gibt?
So allezu viele Kandidaten fallen mir da leider nicht ein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Sensation, aber äußerst lesenswert!, 11. Februar 2014
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Längst war bekannt, dass Max Frisch (1911-1991) während seiner Berliner Jahre ein tagebuchartiges Journal geführt hatte. Als 2011 die zwanzigjährige Sperrfrist für seinen Nachlass ablief, stellte es also keine allzu große Überraschung dar. Nun liegt also eine Auswahl aus dem „Berliner Journal“ im Suhrkamp Verlag vor. Dabei konzentrierte man sich auf Passagen von allgemeinen literarischem Interesse, während private Notizen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen weggelassen wurden. An Uwe Johnson, der eine Fotokopie von Teilen des Journals aufbewahrte, schrieb Frisch später: „Ich weiß nicht mehr, was darin steht, viel Krudes, viel Selbstgerechtigkeiten“.

Max Frisch war im Februar 1973 mit seiner Frau Marianne von Zürich nach Berlin gezogen, weil es ihn in der Schweiz einfach zu eng wurde und er einen künstlerischen Neuanfang suchte. Vom ersten Tag an machte er persönliche Notizen (vom Warten auf die Handwerker bis zum Einkauf auf dem Wochenmarkt). Dazwischen Anmerkungen über Treffs mit Schriftstellerkollegen ( Günter Grass, Uwe Johnson u.a.) oder erste Eindrücke, die die Stadt auf ihn macht: „Berlin ohne eine einzige Zeitung von Rang.“ Kritisch setzt er sich mit den Ansichten anderer Schriftsteller (Alfred Andersch) auseinander oder vermerkt seine tägliche Lektüre (z.B. Christa Wolf). Häufig trifft er sich auch mit ostdeutschen Schriftstellerkollegen (Wolf, Biermann, Kunert, Becker). Dabei hatte Frisch den Vorteil, die geteilte Stadt als Außenstehender ohne jegliche Befangenheit zu sehen.

Doch bereits nach einigen Tagen bemerkt er, dass er „beim Schreiben schon an den öffentlichen Leser denkt“. Trotzdem wird er seinem Journal noch bis 1980 seine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse anvertrauen. Neben Betrachtungen zur Literatur und Auseinandersetzungen mit dem eigenen Werk finden sich auch ganz private Äußerungen über seine Frau und die Ehe allgemein: „M. wie jeder Partner, der viele Jahre mit einem Partner lebt und fast alle Tage des Jahres, muss oft anhören, was sie schon kennt.“

Die vorliegende Suhrkamp-Auswahl endet im März 1974, als Frisch zu einer Lesereise in die USA aufbrach. Dies war ein tiefer Schnitt in seiner Biographie, denn hier traf er die 32 Jahre jüngere Amerikanerin Alice Locke-Carey und diese Beziehung verarbeitete er noch im Herbst 1974 in seiner berühmten Novelle “Montauk“.

Eine Sensation ist das „Berliner Journal“ sicher nicht. Wer große philosophische Überlegungen sucht, blättert vergeblich. Die oft selbstkritischen Notizen legen vielmehr den Menschen Max Frisch frei und sind daher äußerst lesenswert - und das nicht nur für Frisch-Fans.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Max Frisch, Aus dem Berliner Journal, 23. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Ich war von dem Buch enttäuscht.Es kam mir einfach "dünn" vor. Kein Vergleich mit Montauk, das ich damals sehr gut fand.
Erst als ich das Nachwort vom Berliner Journal las ,habe ich mehr von dem Buch verstanden. Ich hätte das Nachwort vorher lesen müssen. Immerhin fand ich das Nachwort so interessant, daß ich das Buch jetzt zum zweitenmal lesen werde.
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5.0 von 5 Sternen Wie eine Reise mit der Zeitmaschine, 10. April 2014
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Der Wert von Tagebüchern bezieht sich in seltenen Fällen auf literarische Güte. Zumal bei Schriftstellern stellte man sich ansonsten nicht umsonst die Frage, warum zur Klärung der sprachlichen und kompositorischen Qualität nicht das zu nehmen wäre, was von den Autoren selbst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Das Interesse an Tagebüchern ist vor allem aus der historischen Perspektive heraus dennoch nicht zu unterschätzen. Tagebücher geben Einlass in die Tagesroutinen, die ganz profanen Ängste, Sorgen, Quälereien oder Ausschweifungen. Daraus kann ein Bild entstehen, das das abgestimmte oder von den Feuilletons erschaffene relativieren. Und in besonders seltenen Fällen bekommt die Nachwelt noch Informationen, die nicht unbedingt das Bild der Person oder des Werkes präziseren, sondern Einblick geben in das, was man die Lebensbedingungen des Zeitalters zu nennen pflegt, zu denen auch die politischen Umstände der Existenz zählen.

Nun, lange nach seinem Tod, erscheint ein Band mit dem Titel Aus dem Berliner Journal. Es bezieht sich tatsächlich auf die täglichen Notizen Max Frischs während seiner Berliner Jahre, die 1973 in einer Wohnung in Friedenau begannen und den Rest des Jahrzehntes andauern sollten. Da das Journal vieles enthielt, was Personen des Zeitgeschehens betraf, war Max Frisch weise genug, die Publikation mit einer 20jährigen Sperrfrist zu belegen. Und die Max Frisch Stiftung, die nun letztlich darüber entschied, was aus den Journalen veröffentlicht werden sollte, war klug genug, das Private und die Beziehung Frischs zu seiner damaligen Frau nicht für die Publikation frei zu geben. In Zeiten, in denen der Voyeurismus zum Massenphänomen geworden ist, haben Charaktere wie Max Frisch und Marianne Oellers auch postum ein Recht auf Schutz.

Neben den nicht untypischen Krisen eines Schriftstellerlebens hinsichtlich akuter Schreibblockaden, Alterungshysterien und Alkoholübertreibungen bietet Aus dem Berliner Journal vor allem Einblicke in Lebensumstände und Studien von Psychogrammen interessanter Literaten jener Zeit. Die Leserinnen und Leser werden Zeugen der Auftritte Uwe Johnsons, sie erhalten Einblicke in die prekäre Existenz Wolf Biermanns in der Chausseestraße, sitzen zusammen mit Christa Wolf am Tisch, wenn sie ihr Verhältnis zur DDR erklärt. Damalige Upcomer wie Jurek Becker sind ebenso mit von der Partie wie Günter Kunert. Max Frisch nutzte das Interesse der DDR, mit literarischen Größen aus dem Ausland Verkehr zu pflegen. Als Etablierter mit einem Schweizer Pass passte er genau in den Fokus der Parteibürokraten. Er ließ sich auf das Werben ein und besuchte Ost-Berlin so oft wie möglich. Und erhielt Einsichten, die bis heute sehr wertvoll sind.

Gerade die Lebens- und Schaffensbedingungen der DDR-Schriftstellerinnen und –Schriftsteller sind vor allem aus heutiger Zeit sehr interessant, weil sie aus der Perspektive eines unabhängigen Geistes geschildert werden, der sich zu keinen Ressentiments verpflichtet sah. Frisch, der immer das Prätentiöse genauso ablehnte wie das gierige Understatement, korrigiert mit seinen Notizen nicht nur das Bild des einen oder anderen Zeitgenossen, sondern er schildert die geteilte Stadt Berlin als einen Status des Irrwitzes, für den beide Seiten teuer mit dem Stigma des Provinziellen bezahlten. Der freie Westen verströmte den gleichen Kleinbürgermief wie die Hauptstadt der DDR.

Aus dem Berliner Journal ist ein wichtiges Dokument. Es ist wie eine Reise mit der Zeitmaschine und gibt Einblicke in das Leben wichtiger Figuren der Zeitgeschichte, es dechiffriert ideologisch beladene Darstellungen von Lebensumständen in Ost und West und es vermittelt eine Ahnung von den Krisen des literarischen Schaffens.
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 1. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Kindle Edition)
guter Einblick in die Tiefen von MF. Allen Frisch Fans empfohlen, die weiter an sich selbst arbeiten ...Sätze bilden aus der Gesprächssituation um in einen wirklichen Dialog zu treten; nicht wie ein Sack Zement dahocken und nur aus dem Vorrätigen schöpfen.
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4.0 von 5 Sternen Max Frisch : aus dem Berliner Journal, 21. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Die Tagebuchaufzeichnungen handeln von der Zeit der Berliner Mauer und den Besuchen von Max Frisch dort im "Osten".
Etwas befremdlich , aber sehr gut beschrieben - wie "man " sich damals fühlte, wenn "man" im Osten war und einen Besuch abstattete. Auch die Personenbeschreibungen haben mir zugesagt, denn obwohl ich die Personen nicht persönlich kenne habe ich eine Vorstellung von den Autoren und würde sie vielleicht auch so beschreiben : nüchtern und doch einfühlsam.
Nun wohne ich auch in Friedenau, wo Max Frisch um die Ecke gewohnt hat und wo jetzt noch seine Witwe wohnt. Alles vertraut und es hat sich dort wenig geändert. Ein empfehlenswertes Buch !
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4.0 von 5 Sternen Tagebuch einer Literaturgröße des 20. Jahrhunderts, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Im Vorfeld wurde sehr viel Wirbel um dieses Buch gemacht. Nach 20 Jahren Verschluss jetzt erstmals zu kaufen.

Da ich momentan in Berlin bin, hatte mich das Buch und den Menschen Max Frisch sehr interessiert. Seine Zeit während der Teilung Berlins und seine Beschreibungen der damaligen DDR sind sehr authentisch rüber gekommen.

Anregendes wenn auch kurzweiliges Buch!
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5.0 von 5 Sternen Endlich ist die Sperrfrist abgelaufen, 3. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Lange hat es gedauert bis die FRISCH-Freunde an seine letzten Tagebuch (Journal)-Eintragungen gelangen konnten. Das Warten hat sich zweifellos gelohnt. Seine geschilderten Kontakte und Eindrücke die unter Beobachtung stehende DDR-Literaturszene betreffend vermitteln eine gute Vorstellung von den dortigen Verhältnissen zu Beginn der 1970er Jahre. Die grenzüberschreitenden Verbindungen aus der Perspektive eines neutralen Betrachters machen den besonderen Reiz seiner Schilderungen aus.
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5.0 von 5 Sternen Zeitdokument aus den 70ern, 22. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Kindle Edition)
Faszinierendes Zeitdokument aus den 70er Jahren.
Authentische Berichte Über DDR Autoren wie Kunert, Biermann , Wolf,
Becker .... Nichts ist vergleichbar mit dem lakonischen Erzählton von Max Frisch. Ein Meister der Sprache!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Mann (als Schriftsteller), 28. Januar 2014
Von 
Rudi Sander "Bad Schwalbach" (Bad Schwalbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Berliner Journal (Gebundene Ausgabe)
Es ist für mich verblüffend zu sehen, (beim Lesen), wie ein solcher Könner und eleganter Beherrscher der deutschen Sprache, geradezu ein Meister der Semantik im Sinnfeld der deutschen Sprache, wie der wieder und immer wieder an sich und an seinem Können und anm Nutzen seines Schreibens zweifelt - ja oft sogar verzweifelt. Erschütternd - aber: voller grandioser Einsichten über Berlin, die Menschen heute und die Welt um sie heraum.
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Aus dem Berliner Journal
Aus dem Berliner Journal von Max Frisch (Gebundene Ausgabe - 20. Januar 2014)
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